[Gelöst] DIMM-Steckplatz defekt?

ShirKhan

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
[Gelöst] DIMM-Steckplatz defekt?

Hi,

mein BIOS erkennt von 8 GB installiertem RAM nur noch 4. Windows-Programme finden 8 GB, Windows selbst sagt "8,00 GB (4,00 GB verwendbar)". Die Speicherriegel à 2 GB habe ich jeweils einzeln in Slot A1 getestet, sie funktionieren alle. Wenn ich zwei davon in B1 und A1 stecke, zeigt mir das BIOS trotzdem nur 2 GB an. Ergänze ich um die weiteren 2 Riegel in B2 und A2, erhalte ich 4 statt 8 GB.

Da ich nur einzeln oder paarweise stecken darf, liegt für mich der Verdacht nahe, dass Slot A1 defekt ist.

Hat jemand eine andere, bessere Idee?

Viele Grüße

nilssohn
 
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AW: DIMM-Steckplatz defekt?

wenns mal funktioniert hat,riecht das wirklich nach board.könnten aber auch defekter ram sein.lass das mal beim pc-doktor deines vertrauens überprüfen.
 
AW: DIMM-Steckplatz defekt?

Was passiert wenn man den RAM in jedem Steckplatz einzeln probiert? Bios aktuell, oder findet man auf der Homepage zu den Bios Revisionen dazu Hinweise? Wenn es vorher ging liegt der Verdacht natürlich nahe mit einem Defekt. Ich würde trotdem mal die Module checken, und auch mal das OC zurücknehmen und die RAM Spannung im Bios checken.
 
AW: DIMM-Steckplatz defekt?

wenns mal funktioniert hat,riecht das wirklich nach board.könnten aber auch defekter ram sein.
Die RAM-Riegel funktionieren, ich habe jeden einzelnen in Slot B1 starten lassen. Das BIOS zeigte immer korrekt 2GB an. In Slot A1 das Gegenteil: Kein einziger Riegel funktionierte.

Das Board müsste es also sein. Irgendwann in der jüngsten Vergangenheit, entweder bei meinen Übertaktungsreihen von 3,4 auf 3,6 GHz oder beim Umzug in das neue Gehäuse ist wohl was kaputt gegangen.

Was passiert wenn man den RAM in jedem Steckplatz einzeln probiert? Bios aktuell, oder findet man auf der Homepage zu den Bios Revisionen dazu Hinweise? Wenn es vorher ging liegt der Verdacht natürlich nahe mit einem Defekt. Ich würde trotdem mal die Module checken, und auch mal das OC zurücknehmen und die RAM Spannung im Bios checken.

Da A1 oder B1 zuerst belegt sein müssen, funktionieren einzelne Riegel in B2 oder A2 nicht. Das BIOS ist das aktuellste vom September 2012, im letzten Jahr aktualisiert. Das OC habe ich erfolglos rausgenommen, die RAM-Spannung beträgt laut BIOS nun 1,55V auf [Auto]. Vorher im OC-Zustand hatte ich sie manuell auf 1,525V. Höher als 1,55V war die RAM-Spannung auch manuell niemals eingestellt.

Ich habe eine kleine Testreihe gemacht:
Code:
B1:          2GB
A1:           -
B1+A1:       2GB
B2+A2:        -
B1+B2+A1:     -
B1+B2:       4GB
B1+B2+A2:    4GB
B1+B2+A1+A2: 4GB
Slot A1 bleibt verdächtig. Eigentlich ist das schon ein Indizienbeweis für seinen Ausfall, was meint Ihr?

Die vom Board maximal unterstützte DIMM-Größe beträgt 4GB. Glück im Unglück ist, dass B1+B2 zusammen funktionieren. Wenn ich also zwei 4GB-Riegel kaufe und dort stecke, hätte ich meine gewünschten 8GB wieder und müsste kein neues Board kaufen. Seht ihr das genauso? Oder verliere ich etwa Geschwindigkeit, wenn ich in B1+B2 stecke anstatt wie vorgesehen in B1+A1?

Handbuch-Auszug als Bild anbei, damit man sich die Slotbezeichnungen besser vorstellen kann.

DIMMs.PNG
 
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Niemand? Dann muss ich meine Entscheidung ohne euren guten Rat treffen. Ich werde also 2x 4GB DDR3-1600 RAM bestellen und in B1+B2 platzieren. Dazu habe ich Fragen.

Aus dem Handbuch *:

  • Sie können in Kanal A und Kanal B verschiedene Speichergrößen installieren. Das System bildet die Gesamtgröße des kleineren Kanals für die Dual-Channel-Konfiguration ab. Überschüssiger Speicher wird dann für den Single-Channel-Betrieb abgebildet.
  • Aufgrund der Intel-Spezifikationen werden X.M.P. DIMMs und DDR3-1600 nur als ein DIMM pro Kanal unterstützt.
  • Entsprechend den Intel CPU-Spezifikationen wird eine DIMM-Spannung von weniger als 1,65V empfohlen, um den Prozessor zu schützen.
  • Entsprechend der Intel CPU-Spezifikationen unterstützen CPUs mit einer Kernfrequenz von 2,66GHz die maximale DIMM-Frequenz bis zu DDR3-1333. Um DIMMs mit einer höheren Frequenz zusammen mit einem 2,66GHz-Prozessor zu benutzen, aktivieren Sie die Funktion DRAM O.C Profile in BIOS.
Ich beabsichtige, die CPU dauerhaft auf 3,8GHz zu übertakten. Inwieweit gelten die oben genannten Anweisungen und die Beschränkung auf DDR3-1333 für mich? Habe ich mit einem Leistungsverlust zu rechnen, wenn ich in B1+B2 anstatt in B1+A1 stecke?

An anderer Stelle im Handbuch heißt es übrigens:
  • ASUS unterstützt exklusive die Hyper-DIMM-Funktion.
  • Entsprechend den Intel CPU-Spezifikationen wird DDR3-1600 nur für ein DIMM pro Kanal unterstützt. ASUS bietet exklusive Unterstützung für zwei DDR3-1600 DIMMs in jedem Speicherkanal.
Was denn jetzt? Weiter oben hieß es, es würde nur ein DIMM pro Kanal unterstützt. Muss mich das überhaupt interessieren?

Mein jetziger Speicher ist 4x 2 GB Corsair XMS3 PC3-10667U KIT CL 9-9-9-24. Kaufen möchte ich 2x 4GB Corsair Vengeance Low Profile PC3-12.800 KIT CL 9-9-9-24. Ist das in Ordnung? Nach der ASUS Speicher-Kompatibilitätsliste möchte ich mich nicht richten, die ist von 2009.

* Quelle
 
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Ich denke das mam mit Singlechannel leben kann. Den Rest müßte man ausprobieren da das Handbuch ja nicht dem Stand des Bios entspricht und ja einiges gefixt wurde. Der RAM wäre soweit ok, und die Liste ist ja nur am Anfang halbwegs interessant wenn das Board auf den Markt kommt.
 
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Da du derzeitig ja auch keinen Dualchannel hast wird der neue RAM nicht langsamer sein, außerdem kann man im Bios den RAM auf 1600 MHz fixen. Ich meinte jetzt nur den Unterschied von Dualchannel zu Singlechannel
 
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Ich habe derzeit keinen Dual-Channel? :what: Woraus entnimmst du das? Sorry, falls ich doof frage, RAM ist nicht gerade mein Spezialgebiet.
 
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A1 + B1 und A2 + B2 wäre jeweils Dualchannel, sehe aber gerade das du die letztgenannte Option wohl nicht getestet hattest. Wenn du jetzt beide in B nutzt wäre es Singlechannel
 
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Verstehe, mit Single Channel meinst du den jetzigen Status. Ich wünsche mir allerdings als künftige Lösung keine Verschlechterung zum vergangenen Status.

A1 + B1 und A2 + B2 wäre jeweils Dualchannel, sehe aber gerade das du die letztgenannte Option wohl nicht getestet hattest. Wenn du jetzt beide in B nutzt wäre es Singlechannel
Das Board verlangt A1 und/oder B1 als erste Belegung, deshalb habe ich es nicht getestet. Jetzt nachgeholt (System startet nicht) und in Post #4 eingetragen.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die jetzige Single-Channel-Belegung auswirkt, habe ich einen 3DMark11-Test in Extreme Settings von vor ein paar Tagen bei identischen Einstellungen wiederholt. Ergebnis: Heute X3485 bei Single, damals X3505 bei Dual Channel. Ok, der Unterschied ist < 1%, aber er ist vorhanden. Ich scheue mich, jetzt Geld für RAM auszugeben, dessen Verwendung mein System langsamer macht, und sei es auch nur ein bisschen.

Also doch ein neues gebrauchtes Board? Identisches Modell, um Probleme mit der bestehenden Windows-Installation zu vermeiden? Andererseits auch blöd, 2013 noch mal Geld für Sockel 1156-Hardware auszugeben. :what:

Mein Plan war, das System Stück für Stück aufzurüsten: Heute das exzellent belüftete Gehäuse mit dem Monsterkühler (beides erledigt), was den i5-750 auf sehr hohen Taktraten bis auf weiteres locker mit den stärksten Mainstream-Grafikkarten mitgehen lässt, und 2014 ein schnelles neues Board mit schneller neuer CPU und schnellem neuem RAM. Ob ich dann die jetzt zu kaufenden 4GB-Module weiterverwenden will? Glaub' ich nicht.

Was tun?
 
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Naja ob man jetzt für das System noch Aufrüstgedanken verschwendet? Ich würde wenn versuchen ein günstiges Board aus 2. Hand zu bekommen, mit etwas Glück wäre es nicht teurer wie neuer RAM. Gut mit DDR3 1600MHz RAM kann man selbst beim S. 1150 ( Haswell ) noch glücklich werden, aber die Entscheidung mußt du treffen. Versuche es ein Board für kleines Geld zu bekommen. Wenn alle Stricke reißen kann man die Altlasten hier auf denm Marktplatz verkaufen.
 
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Naja ob man jetzt für das System noch Aufrüstgedanken verschwendet?
"Austauschen" wäre präziser von mir gewesen.

Ich würde wenn versuchen ein günstiges Board aus 2. Hand zu bekommen, mit etwas Glück wäre es nicht teurer wie neuer RAM. Gut mit DDR3 1600MHz RAM kann man selbst beim S. 1150 ( Haswell ) noch glücklich werden, aber die Entscheidung mußt du treffen. Versuche es ein Board für kleines Geld zu bekommen. Wenn alle Stricke reißen kann man die Altlasten hier auf denm Marktplatz verkaufen.
Vom ASUS P7P55D gibt es eine Menge Varianten. Glaubst du, ich komme ohne Windows-Neuinstallation aus, wenn ich mir irgend eine davon greife?

Edit: Ok, zu meiner letzten Frage habe ich selbst recherchiert: Der Chipsatz ist wohl überall derselbe, nur das BIOS kann sich unterscheiden. Könnte klappen mit Windows.
 
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DIMM-Steckplatz A1 meines Asus P7P55D Pro war offenbar defekt, denn der Einsatz eines für 60 EUR ersteigerten Asus P7P55D bringt die vollen 8 GB zurück.

Danke für's Lesen und für eure Antworten, vor allem an Dr Bakterius!
 
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Brrr Asus, aber egal. Wenn quasi alle Treiber gleich sind kann man die Neuinstalltion sparen, oder man deinstalliert vor dem Umbau die Treiber die nicht passen. Du könntest daher quasi jeden Hersteller nehmen wie zb Asrock oder Gigabyte.
Edit hat sich erledigt.
Dann viel Spass mit dem Ersatz und ein längeres Leben
 
AW: [Gelöst] DIMM-Steckplatz defekt?

Ich war bis zum Defekt jederzeit zufrieden mit dem ASUS Board. Eine Neuinstallation wollte ich unbedingt vermeiden und bin daher kein Risiko eingegangen. Passt schon. :)
 
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