Geheime Spion-Sub-CPU in allen Intel CPUs ?!

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mad-onion

Software-Overclocker(in)
Leute, haltet euch fest..

Ich kann es immernoch kaum glauben was ich soeben auf fudzilla gelesen habe. Da aber der April bereits vorbei ist, glaube ich nicht an einen verspäteten Aprilscherz.

Wenn ich das richtig verstanden habe ist wohl mindestens seit der Core2-Generation im Die einer "jeden" Intel x86-CPU ein für User unzugänglicher und nach der Core2-Generation nicht mehr deaktivierbarer weiterer Prozessor integriert, der selbst im Sleep-Modus noch aktiv ist.

Er soll einen Remotezugriff auf sämtlichen an das System angeschlossenen Speicher haben und eine eigene TCP/IP Anbindung haben, die an jeder Firewall vorbeikommt weil nichtmal die eigentliche CPU mitbekommt was das kleine Teufelchen so treibt.
Das ganze soll wohl völlig unabhängig vom installierten Betriebssystem funktionieren.
Wenn das stimmen sollte, hat jeder Besitzer eines Rechners mit Intel-CPU einen nicht deaktivierbaren Spion mit Root-Zugriff und eigener Internetverbindung an Board.. :wall:

Aber überzeugt euch gerne selbst, indem ihr euch den Originalartikel durchlest.

Mein Fazit: sollte das so stimmen, werde ich umgehend auf AMD umsteigen, völlig egal ob Zen noch dauert.. nicht mit mir! :motz:
 
Mein Fazit: sollte das so stimmen, werde ich umgehend auf AMD umsteigen, völlig egal ob Zen noch dauert.. nicht mit mir! :motz:

Und du glaubst ernsthaft das ändert was an der Situation?
Es ist völlig wurscht welche Hardware und welche Software du verwendest - sobald der PC mit dem Internet verbunden ist können entsprechende Gruppen/Organisationen zugreifen wenn sie es wollen. Die einzige Methode davor sicher zu sein ist das LAN-Kabel zu ziehen und alle W-LAN-Module zu zerstören (nicht: nur abschalten...). Das ist seit vielen vielen Jahren so (es hat einen Grund, warum WIRKLICH wichtige Systeme naturgemäß physikalisch keinen Internetzugang haben), von daher überrascht mich dieses Detail jetzt eigentlich kein bisschen. :ka:
 
Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Soweit ich meinen Englischkenntnissen trauen kann, wurde da lediglich eine potenzielle Sicherheitslücke im Verschlüsselungsmechanismus der Advanced Management Technology gefunden. Eben eine Funktion, die sehr systemnahe Fernwartungs-, Sicherheits- und Systemüberwachungsfunktionen bietet.

Intel(R) Active-Management-Technik (Intel(R) AMT)

-> Intel ist hier gefragt, diese Sicherheitslücke zu stopfen, da sie für lokal unbemerkbare Rootkit-Attacken genutzt werden kann - ob von staatlicher oder krimineller Seite sei mal dahingestellt. Und AMT ist auch nur bei vPro-kompatiblen und bestimmten Sockel 2011(-3)-PCHs vorhanden. Jedenfalls kann diese Meldung Endkunden relativ egal sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie gesagt "wenn ich das richtig verstanden habe"...
Mir geht es nicht darum ob jemand etwas zu verbergen hat, sondern dass der Kunde weder darüber informiert wird, noch ein Besitzer sich entscheiden kann, ob diese für den Endverbraucher völlig unsinnige Funktion ein oder ausgeschaltet sein soll.
Wenn ich also sowas an Board habe, es nicht deaktivieren kann und dann auch noch eine Sicherheitslücke darin ist, hat niemand eine Chance sich davor zu schützen, ungeachtet ob man sich darüber bewusst ist oder eben nicht.
Außerdem ist das aus datenschutzrechtlichen Gründen absolutes NoGo! Ich will selbst entscheiden ob und wem ich wie auch immer geartete Informationen gebe oder verweigere. Ich erkläre mich nicht einfach damit einverstanden oder resigniere "weil es ja eh überall geschieht".
Das ist ja wie beim "fünf Affen Experiment"
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alle anderen machen es so, dann mich ich es eben nach.. Sind wir Affen?!
NICHTS ist OK, nur weil Alle es tun!
 
Ich will selbst entscheiden ob und wem ich wie auch immer geartete Informationen gebe oder verweigere.

Das Problem daran ist, dass du wenn du das durchziehst dich komplett aus der schönen neuen Welt absondern musst. kein Internet, kein PC, kein Handy, nichts. :ka:

Man kanns zwar ganz gut eingrenzen dass es (noch) keine Überhand nimmt wenn man die ganz bösen Dinge meidet (und sich beispielsweise von sozialen Netzwerken fernhält) aber prinzipiell wird heutzutage von allem und jedem Daten gesammelt bis der Arzt kommt.

Da wird immer gesagt "wir werten nix aus" aber nur um ein Beispiel zu nennen:
Die Großmutter meiner Lebensgefährtin wohnt gegenüber von einem Matratzenladen. Als die Frau Geburtstag hatte gabs Sonntags halt Kaffee/Kuchen und mein Schwiegervater hat weil da Sonntags Platz ist vor dem Matratzengeschäft geparkt. Das hat ausgereicht, dass er die Woche darauf Matratzenwerbung von allen Seiten bekommen hat - sein handy lag nämlich im Auto vergessen auf dem Parkplatz vor dem Matratzenladen. Aber da wird selbstverständlich nichts ausgewertet.
Schöne neue Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf AMD-Plattformen gibts genau so Anti-Theft, TPM, etc...
Ansonsten gäbs keinen Business-PC oder Notebook mit AMD-Bestückung.
 
@OP
Wenn du da Intel nicht vertraust, dann solltest du auch nicht AMD CPUs nehmen, die haben nämlich ähnliche Funktionen integriert.
Heißt halt nicht, wie bei Intel, Management Engine, sondern Platform Security Processor und ist für genau die selben Einsatzwecke konzipiert, wie meine Vorredner schon sagten. Und das ganze hat halt auch Sicherheitslücken, die man dann ausnutzen kann.
 
In dem Artikel geht es nur darum das die Management Engine in Intel CPUs eine Sicherheitslücke ist, die, wenn richtig ausgenutzt, ziemlich "mächtig" ist.
Da steht nichts von einer geheimen Spion-Sub-CPU.
In dem Artikel steht ja noch nicht mal wie wahrscheinlich eine Nutzung dieser Vulnerability ist.
Fazit:
Intel CPUs haben eine potenzielle Schwachstelle. Wow. Viele Infos. Hauptsache über Intel meckern, aber am besten selbst Windows nutzen
 
Ich hab eh nur meinen Browser verlauf zu verbergen... achne den hat Google eh schon :ugly: ! Klar sowas Risiken für die Datensicherheit mit,aber solange nicht genau Nachgewiesen wurde was das Ding so treibt,würde ich jetzt nicht so eine Panik Welle schieben...
 
Man kanns zwar ganz gut eingrenzen dass es (noch) keine Überhand nimmt wenn man die ganz bösen Dinge meidet (und sich beispielsweise von sozialen Netzwerken fernhält) aber prinzipiell wird heutzutage von allem und jedem Daten gesammelt bis der Arzt kommt.

Mit der neuen Gesundheitskarte werden aber auch dort noch reichlich Daten gesammelt.:devil:
 
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