Für mich ist es schon sehr verwunderlich, warum einige selbsternannten "Geld-Profis" täglich/wöchentlich hier (in einem Computerspieler-Nerdforum auf Deutsch) posten, statt sich lieber mit "Geldmachdingen" zu beschäftigen.
Das hat doch keinen Sinn außer rausgeworfener Zeit, Srom und Emotionen, denn immerhin scheinen die meisten sich ja irgendwie darüber einig zu sein, dass das Zocken, anstelle von zB. Aktien kaufen/verkaufen oder Bitcoins schürfen, nicht annähernd so rentabel fürs Geldverdienen und -vermehren ist.
Warum darf man als Zocker nicht meckern, wenn das Objekt der Begierde anscheinend mehr an andere Personenkreise geht anstelle dem, wofür es entwickelt wurde? Hab zumindest noch keine Werbeaktion für die NVidia 3000er Serie oder AMDs 6000er Serie gesehen, die speziell an Miner gerichtet war.
Eigentlich interessiert es mich auch nicht, warum Miner die clevereren Menschen sein sollen, warum Zocken so viel mehr Strom verbraucht als die Mini-LED in meinem Badezimmer oder wie der Geldmarkt funktioniert. Natürlich ist Wissenpräsentation toll, jedoch fehlt mir der Zusammenhang aus Themenbezogenheit und persönlicher Wissensdurstausrichtung hier recht häufig. Und warum "sein Leben mit Geld verdienen und vermehren zu verbringen" besser sein soll als "das zu tun, was man wirklich liebt oder mag" erschließt sich mir auch nicht ganz.
Auch wenn ich in der Themen-Überschrift ein gewisses Mindestmaß an Verzweiflung zwischen den Zeilen lese
Bei jeglicher Gegenargumantation zu Absatz III verweise ich auf Absatz I, womit Absatz II den Kern meiner Aussage in Form einer angepassten Wortwahl als kleine Virtuosität darstellt, je nach Topic-Antwort-Spektrum.
Philosophisch betrachtet eine klar-eklatante Verschwendung; mindestens!