Geforce Experience 3.0: Accountbindung und Bugs sorgen für Ärger

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Potential ist natürlich da.
Danke

Dann würd ich doch lieber den GeForce Account vorziehen... :P
Wo liegt der Nutzen für den User? Es gibt keinen, oder? Es gibt nur mögliche Nachteile,
darum sagen wir "Brauchen wir nicht". Alles wesentliche funktionierte auch ohne personen-
gebundene Zuordbarkeit. Es ist wirklich ein absolut untergeodnetes Problem, aber die
Krake Datenerfassung zieht sich durch alle Lebensbereiche.
 
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Die Gefahr steckt doch nicht in Accounts für einen GraKa Hersteller. Noch nicht mal im Sammeln von Informationen über die Webseiten, die ich besuche.

Ehrlich, noch nicht mal die Info, welche Musik ich mag, welche Kleidung ich trage, welche Filme ich schaue und dass meine Pornos alle schwul sind halte ich für kritisch.

Die wirklich kritischen Dinge sind woanders. Z.B. dann, wenn man günstige Krankenversicherungen nur noch bekommt, wenn man sich Gesundheitstracken lässt und nachweisen kann, dass man mindestens 5 Stunden Workout pro Woche macht. Natürlich ist das freiwillig, aber alle, die nicht mitmachen, zahlen halt das doppelte...

Oder eben bei KFZ-Versicherungen: Nur wer sich Tracken lässt und nachweisen kann, dass er schön brav immer die Geschwindigkeitsbeschränkungen einhält, nie extrem beschleunigt oder bremst, nur selten überholt usw. bekommt den günstigen Tarif.

All das gibt es schon! Heute! Und dagegen muss man sich wehren. Nicht seine Energie an solchen Null-Nummern verschwenden wie eine Werbe-ID oder ein MS-Konto. Oder an einem.... :schief: Konto bei einem HW-Hersteller ohne jede persönliche Info.

Und man wird diesen Dingen auch nicht mit Boykott beikommen, das ist mal ein glatter Trugschluss. Denn es wird immer leute geben, die das nutzen, weil sie sich eine Ersparnis und einen Vorteil davon versprechen. Die Nicht-Nutzer haben nicht nur den Vorteil nicht, nein, sie machen sich auch noch am Ende des Tages extra verdächtig, und zwar um so mehr je genauer sie darauf achten, ihre Daten privat zu halten.

Eine Patentlösung habe ich nicht, aber zumindest den Vorschlag, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren und sie Gesellschaftlich zu ächten, also auch per Gesetz zu verbieten. Sprich: Gesundheits- und Bewegungsprofile dürfen schlicht nicht für Geschäfte jeglicher Art herangezogen werden. Jede Firma, die ein Angebot in diese Richtung macht, wird verklagt.

Das ist nicht perfekt, aber es ist immer noch besser als dieser Kampf gegen Windmühlen, für den ihr so viel Energie investiert.
 
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Die Gefahr steckt doch nicht in Accounts für einen GraKa Hersteller. Noch nicht mal im Sammeln von Informationen über die Webseiten, die ich besuche.

Ehrlich, noch nicht mal die Info, welche Musik ich mag, welche Kleidung ich trage, welche Filme ich schaue und dass meine Pornos alle schwul sind halte ich für kritisch.

Die wirklich kritischen Dinge sind woanders. Z.B. dann, wenn man günstige Krankenversicherungen nur noch bekommt, wenn man sich Gesundheitstracken lässt und nachweisen kann, dass man mindestens 5 Stunden Workout pro Woche macht. Natürlich ist das freiwillig, aber alle, die nicht mitmachen, zahlen halt das doppelte...

Oder eben bei KFZ-Versicherungen: Nur wer sich Tracken lässt und nachweisen kann, dass er schön brav immer die Geschwindigkeitsbeschränkungen einhält, nie extrem beschleunigt oder bremst, nur selten überholt usw. bekommt den günstigen Tarif.

All das gibt es schon! Heute! Und dagegen muss man sich wehren. Nicht seine Energie an solchen Null-Nummern verschwenden wie eine Werbe-ID oder ein MS-Konto. Oder an einem.... :schief: Konto bei einem HW-Hersteller ohne jede persönliche Info.

Und man wird diesen Dingen auch nicht mit Boykott beikommen, das ist mal ein glatter Trugschluss. Denn es wird immer leute geben, die das nutzen, weil sie sich eine Ersparnis und einen Vorteil davon versprechen. Die Nicht-Nutzer haben nicht nur den Vorteil nicht, nein, sie machen sich auch noch am Ende des Tages extra verdächtig, und zwar um so mehr je genauer sie darauf achten, ihre Daten privat zu halten.

Eine Patentlösung habe ich nicht, aber zumindest den Vorschlag, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren und sie Gesellschaftlich zu ächten, also auch per Gesetz zu verbieten. Sprich: Gesundheits- und Bewegungsprofile dürfen schlicht nicht für Geschäfte jeglicher Art herangezogen werden. Jede Firma, die ein Angebot in diese Richtung macht, wird verklagt.

Das ist nicht perfekt, aber es ist immer noch besser als dieser Kampf gegen Windmühlen, für den ihr so viel Energie investiert.

Ein Kampf gegen Windmühlen ist es erst geworden, weil die meisten nach dem Motto handelten, "das betrifft mich ja nicht","so schlimm kann es gar nicht werden", "solche Ausmaße sind technisch gar nicht möglich" etc. Ich schließe mich da nicht aus.
 
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All das gibt es schon! Heute! Und dagegen muss man sich wehren. Nicht seine Energie an solchen Null-Nummern verschwenden wie eine Werbe-ID oder ein MS-Konto....
Wir reden über verschieden paar Schuhe. Es kostet gar keine Mühe, Geforce Experience nicht zu installieren. Fertig bin ich. Das schreiben hier dauert lange, aber gut, ich habe die Zeit gerade und es macht Spaß mit Euch Gedanken auszutauschen.

Man kann hier und da mit Verzicht arbeiten, Facebook z.B. oder anstatt google zu nutzen natürlich metager (MetaGer: Sicher suchen & finden, Privatsphare schutzen), Smartphones sind extreme Datenschleudern, wer payback nutzt ist selber schuld etc.

Die Gefahren liegen ganz woanders. Z.B. werden heute schon Menschen gegen jedes Gesetz für ein paar Tage in Untersuchungshaft ohne Anklage, ohne Anwalt etc. gesetzt, obwohl so etwas auf genau 24h brschränkt ist, weil Daten über Menschen gesammelt werden. Zuletzt in großen Stil zum Weltwirtschaftsgipfel von Heiligendamm passiert. Je mehr wir aber preisgeben, umso mehr haben die wirkliche Butzemänner in der Hand. Darum achte ich darauf, wo wenig wie möglich freiwillig Preis zu geben. Im wesentlichen spare ich Zeit und Ärger, die Einschränkungen sind minimal. Würde ich z.B. Shadowplay nutzen, würde ich mich wohl anmelden. So geht es aber auch ohne.

Die Gefahr steckt doch nicht in Accounts für einen GraKa Hersteller.
Es ist einer von tausenden. Was passiert mit den Daten in zehn Jahren? Fiktive Situation 2026: "Ohhh, der Grestorn hat 2016 mit dem Erwin Schmidt zusammen gespielt und sie haben Tötungsvideos aus längst verbotenen Egoshootern geteilt. Der Erwin ist wegen Amoklauf erschossen worden, da sollten seine besten Freude zum Schutz der Bevölkerung gleich verhaftet werden" Etwas übertrieben, aber auf solcher Datenlage werden heute per Drohne Menschen in der ganzen Welt abgeknallt, naja, vor allem im Irak, Parkistan, etc.

Es nervt mich, dass wir überall zum Produkt werden. Ich bin aktuell wegen Krankkeit vor allem zuhause. Wer da alles anruft. Und es bleibt nur, immer sofort aufzulegen. Denn ansonsten gibt es in Werbung versteckte Auftragsbestätigungen von angeblichen Telefonaten. Alles schon erlebt. Darum sind meine Adresse, email, Kontodaten ziemlich tabu, die gebe ich selten raus. Was jetzt noch harmlos wirkt und überall mit eigenen Mailadressen für jeden Account lösbar ist, wird in zehn Jahren, wenn wir mit Klarnamen und Fingerabdruckausleser ins Intenret gehen anders. Aber genau dann werden alle Altdaten im Netz sehr schnell personengebunden zugeordnet werden.

Man kann das Verschwörungsangst nennen. Ich gehe noch davon aus, dass die Datenflut viel zu groß ist. Aber Facebook und Google machen es vor, wie mit entsprechender Datenaufbereiten extrem genaue Persönlichkeitsprofile erstellt werden. Ich habe in den siebzigern gegen die ersten Rasterfahndungen demonstriert. Was heute passiert, ist viel schlimmer. Auch damals wurden wir als Spinner ausgelacht. Datenschutz ist und bleibt etwas wichtiges und das Internet ist alles andere als anonym.
 
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Warum hast Du dann einen Account bei Stanford? Und sicher nicht nur da.

Und wie gesagt, wenn man seine Energie mit dem "Geheimhalten" der eigenen, unwichtigen Daten, übertreibt, verliert man das Blick für das wesentliche, wo man wirklich aufpassen muss. Das war meine Message.

Dein Szenario ("Ohh, Grestorn hat...") ist gleichzeitig Realität als auch absurd.

Absurd, weil die Datenmenge, die es bedeutet, ungezielt Events in dieser Qualität aufzuzeichnen, so dass Aktionen auch noch in zehn Jahren nachvollziehbar sind, jede Speicherkapazität auf der Welt um Dimensionen überschreitet.

Real ist sie, weil wenn jemand gezielt beobachtet und überwacht wird, solche Auswertungen super einfach sind. Und zwar ziemlich egal, wie sehr man sich dagegen vermeintlich schützt.
 
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Warum hast Du dann einen Account bei Stanford? Und sicher nicht nur da. .
Das dient zum Anlegen das positiven Image. Wer keine Spuren im Internet hinterläßt, ist verdächtig, wer aber überall harmlose Gutmenschen Spießen Aktivitäten öffentlich macht, kann im geheimen Hintergrund.... auch lassen wir das :D

Dein Szenario ("Ohh, Grestorn hat...") ist gleichzeitig Realität als auch absurd.
Da gehen unsere Prognosen auseinander. Wenn ich 25 Jahre zurückdenke, ans Praktikum in Cern, wurden damals schon Terrabyte von Daten nach Auffälligem durchsucht. Nachdem ich in Whatsapp unverfänglich mit Freunden über Zahnschmerzen redete und am nächsten Tag bei Facebook Zahnarztwerbung bekam, war mein Punkt erreicht, an dem ich massiv bestimmte Aktivitäten einschränkte. Und es ist kein Verlust. Natürlich ist Nvidia völlig unbedeutend, aber es ist genauso völlig überflüssig. Was soll die Anmeldung?
 
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Das mit der Zahnarztwerbung war mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit schlicht Zufall. Werbetracking funktioniert anders. Aber was solls, Man muss sich ja nicht einig sein. Es reicht schon, die Meinung des anderen zu akzeptieren, was einigen hier im Thread nicht leicht fällt.

Ich hab kein Problem damit, wenn sich einer nicht bei nVidia anmelden will. Womit ich ein Problem habe, wenn sich Leute über Leute aufregen, die damit kein Problem haben :)
 
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Womit ich ein Problem habe, wenn sich Leute über Leute aufregen, die damit kein Problem haben :)
Ich freue mich doch über jeden, der Daten hinterlässt. Je größer der Wust umso sicherer lebe ich. :D
Ich finde es nur übertrieben, vorsichtigen Menschen einen Aluhut anzudichten ...
 
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ich habe schon am 08.09.2016 einen beitrag zu diesem thema verfasst. welcher aber nixht so weit ging wie die große empörungswelle. ist wohl auch besser so das der untergegeangen ist. meine meinug dazu ist diese.

- wegen den bugs müssen wir etwas abwarten bis nvidia da mal wieder nachbessert. bei "neuer" software (wenn auch nur versionsnummern) ist das leider immer so.

- die accountpflicht ist eine üble schiekane. das ohne account keine automatsichen onlinedienste (treiber, einstellungen, shield, etc) nutzbar wären würde ich noch verstehen. das aber dienste mit denen auf der packung geworben wird ohne dies auch nicht gehen ist, zumindest aus meiner sicht, irreführende werbung und somit zumindest in deutschland/eu illegal. aber meine sicht ist nicht das gesetz.


p.s.: datensammlei? echt jetzt? darüber regen sich leute auf bei experience auf? das läuft eh nur unter windows und windoof ist ohnehin die reinste datenchleuder
 
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