Special Gaming-PCs zusammenstellen: Basiswissen und Rechner-Konfigurationen

Die kenne ich nicht (sind ja nicht meine), und die interessieren mich auch nicht.
Ich gucke nach den specs und den Freigaben der Hersteller.

Also selbst ein 75€ A620 mainboard ist mit "Ryzen 9000" kompatibel.

Selbst das Ding kann mehr Watt in die CPU schieben, als sie jemals benötigt.
Ja, da hast du recht. Ryzen 9000 Ready. Allerdings gibt es bei dem Asrock-a620m-hdv-m-2 eine Beschränkung auf 65 Watt CPUs. Da ist der Aufrüstpfad sehr beschränkt.

Der PCGH Mainboard Experte hat bei A620 komplett abgewunken. Die guten Mainboards fangen erst bei derzeit 150€ an (Asus TUF B650).

Deswegen finde ich die Empfehlung von PCGH_Richie in der 700-1300€ Klasse sehr vernünftig (14600KF). AMD bietet einfach keine vernünftigen Mainboard in den niedrigen Preisklassen (bis 130€).
 

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Wo gibts denn sowas? :crazy:
(ein link wäre nett....)


Wie kommst du bitte auf diese, vollkommen willkürliche, "Preisgrenze" von 130€?

Mit einem board was 145€ kostet.
Merkst du selbst, oder?
1. Du bist doch informiert über PCGH? Bin etwas verwirrt das du den Mainboard Experten von PCGH nicht kennst;-)

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2. Es ist ein ungefährer Wert.

3. Du hast die Aussage leider nicht ganz verstanden;-) Es ging darum, dass die Aufrüstbarkeit bei den günstigen Mainboard von AMD nicht gegeben ist. So hat dein vorgeschlagenes Asrock-a620m-hdv-m-2 Mainboard nur eine Zulassung von 65 Watt und die Mainboards bis 130-140€ (ungefährer Wert) haben ebenfalls Begrenzungen. Siehe Video oben.

Beim 145€ Mainboard hingegen, welches Richie mit dem 14600KF vorschlägt ist kein aufrüsten mehr möglich aber die Leistung der CPU ist dafür stärker und das Mainboard packt das auch. Deswegen schlägt er klugerweise diese Option vor (mittlerer Preisbereich).

Ein AM5 65/120/165 Watt limitierendes Mainboard im Einsteigersektor kann nicht mit einer stärkeren CPU als ein 14600KF ausgerüstet werden, ohne das die Spannungsversorgung an seine Grenzen kommt. Das war jetzt der Sinn.
 
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Manche haben neuerdings Internet nicht mehr per Kabel sondern brauchen WLAN.
Die Boards kosten ne ganze Ecke mehr. (Wer LAN hat kann natürlich die Ersparnis woanders nutzen)

Prinzipiell sind inzwischen auch neuere Prozzis+DDR5 bezahlbar in nem 1000€-Selbstbau-PC.
 

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Ich würde auch WLAN empfehlen. Und aus eigener Erfahrung, ASUS TUF B650-E Wifi, die Wlan Boards sind voll spieletauglich, hätte ich im Leben nicht gedacht.

Liebe Grüße
René
 
Teilweise gerade beim High End fragwürdige Empfehlungen…Netzteil, ram und Mainboard eher untere Mittelklasse welche nur ok ist, ssd welche in eher durch eine Wd 850x getauscht werden sollte und dann 4 TB…aber naja, jeder wie er will und brauch
 
Teilweise gerade beim High End fragwürdige Empfehlungen…Netzteil, ram und Mainboard eher untere Mittelklasse welche nur ok ist, ssd welche in eher durch eine Wd 850x getauscht werden sollte und dann 4 TB…aber naja, jeder wie er will und brauch

Vorschläge sind immer gern gesehen! Die Selektion erfolgt grundlegend anhand unserer Erfahrungen, Testergebnisse und der Marktlage (Verfügbarkeit, Preise etc.), hier und da können sich jedoch bessere Optionen mit der Zeit ergeben. Das High-End-Beispiel 1, mit Ryzen 9 9950X3D und RTX 5090 auf Seite 4, ist mit 64 GiB DDR5-6000 und Samsung 9100 Pro durchaus sinnvoll bestückt, aber wie im Artikel stets benannt, gilt es, die exemplarischen Builds auf individuelle Bedürfnisse anzupassen. Die SSD-Kapazität und Geschwindigkeit (je nach Serie lässt sich die beinahe die doppelte Kapazität für kaum spürbare Geschwindigkeitseinbuße wählen) sind solche Beispiele von vielen Detailpunkten. Mehr geht natürlich immer – muss aber nicht zwangsläufig sein. Die Power-Zone-2-Serie von Be Quiet konnte in unserem Netzteil-Test der Ausgabe 05/2025 als Silent-Wahl überzeugen (auch wenn die 12-V-Restwelligkeit minimal höher war beim getesteten 750-W-Modell). Bei Gehäusen könnte man auch entweder auf mehr Platz setzen (zum Beispiel statt dem Fractal North die XL-Version oder statt dem Be Quiet Light Base 600 LX das 900 FX) oder mit anderen Marken noch etwas einsparen, die Wahl ist im Endeffekt subjektiv.
 
Screenshot 2025-03-30 102359.png


Mal eine Frage für mich Doofi... die 5070 ist doch eine PCIe 5.0 Karte? Und die kommt auf ein PCIe 4.0 Mainboard? Klappt das überhaupt? Und wenn ja... wieso klappt das?
 
Mal eine Frage für mich Doofi... die 5070 ist doch eine PCIe 5.0 Karte? Und die kommt auf ein PCIe 4.0 Mainboard? Klappt das überhaupt? Und wenn ja... wieso klappt das?

Bei einer PCIe-Anbindung von ×16 sind keine großen Performance-Unterschiede bei den Grafikkarten zu erwarten. Man könnte gegen einen Aufpreis aber absolut auf PCIe-5.0-Mainboards setzen (etwa um sich den Standard für zukünftige Upgrades offenzuhalten), bei dem Beispiel gäbe es gerade das Asus B650E Max bei einem Händler für ca. 160 Euro.
 
btw.
Der CPU-test zum 235 hat eigentlich auch mal wieder das Augenmerk auf Intel gelenkt.
Damit lassen sich nach m.E. momentan preiswerte Sys zusammenstellen.(1400€ +/- 50€)
(245KF statt 235, weil im Angebot)

muss Dave nur noch herausfinden, wie man den 245KF so sparsam hinbekommt wie den 235
 

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Gaming PC - Seite 4: Ab 1.400 bis 5.000 Euro: PCs mit Leistung pur
> Beispiel 1: Ryzen 9 9950X3D und RTX 5090 für ca. 5.000 Euro
  1. Netzteil: Corsair HX1200i 2023 mit ATX 3.1 für ca. 270 Euro
  2. Gehäuse: Be Quiet Light Base 600 LX für ca. 160 Euro
Das Netzteil und das Gehäuse passen nicht zusammen. Zumindest in der aktuellen Baureihe des Netzteils (SKU: CP-9020307-EU und CP-9020070-EU), ich habe mit dem Winkelschleifer das Gehäuse ein wenig anpassen müssen, da das Netzteil zu tief war.
 
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Gaming PC - Seite 4: Ab 1.400 bis 5.000 Euro: PCs mit Leistung pur
> Beispiel 1: Ryzen 9 9950X3D und RTX 5090 für ca. 5.000 Euro
  1. Netzteil: Corsair HX1200i 2023 mit ATX 3.1 für ca. 270 Euro
  2. Gehäuse: Be Quiet Light Base 600 LX für ca. 160 Euro
Das Netzteil und das Gehäuse passen nicht zusammen. Zumindest in der aktuellen Baureihe des Netzteils (SKU: CP-9020307-EU und CP-9020070-EU), ich habe mit dem Schwingschleifer das Gehäuse ein wenig anpassen müssen, da das Netzteil zu tief war.

Ich muss den Artikel ohnehin demnächst wieder aktualisieren und würde das größere 900 FX wieder reinpacken. Hast du ein Bild, wie das bei dir aussah/welches Teil anstößt? Ist es das innere Seitenpanel (die Tür) oder eine Seite des Mainboard-Trays? Eigentlich sollten 20-cm-PSUs mit dem 600er gehen. Ich bin heute nicht mehr im Büro und morgen unterwegs, aber ich prüfe das nach.
 
@BlimkeTi Kollegin @PCGH_Jacky hat das im Office gegengeprüft. Das Problem ist die optionale Innenwand bei einer Länge/Tiefe des Netzteils von 20,0 cm. Das kann je nach PSU-Distanz am Heck und der Innentür gerade so nicht passen (nicht angeschraubt in unserem Fall, um es zu verdeutlichen):

Medien (3).jpg


Es gibt unterschiedliche Optionen – alle laufen darauf hinaus, den Spalt minimal zu erweitern. Ohne Innentür passen auch 21/22 cm und mehr ohne Probleme rein. Das Seasonic-Netzteil hier wäre ein 21,0-cm-Kandidat (Be Quiet selbst gibt bis zu 20,0 cm frei im Datenblatt). Problematisch kann das aber auch nach dem Systemzusammenbau sein, wenn man zwei SATA-SSDs an der Innenseite der Tür anbringen möchte.

Medien.jpg

Medien (2).jpg


Wenn man unbedingt SATA-SSDs an dem Panel haben möchte, es aber nicht ganz passt, gibt es einige zusätzliche, denkbare Workarounds:
  • Man drückt die äußerste Seite des Panels etwas nach innen (also da, wo es anstößt minimal eindrücken).
  • An der Heckseite ist um die Schraubenaussparung herum (theoretisch) oberflächenschützender Schaumstoff angebracht. Wenn man den beim Anbringen flacher bekommt (durchs Anschrauben) oder notfalls entfernt, sollte es mit 20,0 cm gehen.
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  • Wenn man die Einklipprahmen für das innere Panel/die innere Tür (nicht die des Seitenteils) entfernt, findet die Innentür dort mehr Platz. Beim Anbringen des eigentlichen Seitenteils sitzt dann alles fest, auch mit Netzteilen mit 21+ cm. Man kann die Einrastrahmen auch drin lassen, aber dann spannt das Seitenteil durch die vorstehende Innentür.
Medien (5).jpg


PSUs mit 20,0 cm sind beim Be Quiet Light Base 600 zwar möglich, aber nicht wirklich optimal. Kleinste Unterschiede machen das zur sehr knappen Kiste. In einem kommenden Artikel-Update werde ich deswegen wieder das 900 FX reinpacken (mit 22,5 cm fürs Netzteil).
 
@BlimkeTi Kollegin @PCGH_Jacky hat das im Office gegengeprüft. Das Problem ist die optionale Innenwand bei einer Länge/Tiefe des Netzteils von 20,0 cm. Das kann je nach PSU-Distanz am Heck und der Innentür gerade so nicht passen (nicht angeschraubt in unserem Fall, um es zu verdeutlichen):

Vielen Dank für die super Antwort. Wie gesagt, ich habe es mit dem Winkelschleifer erledigt. Siehe Bilder, damit passt es auch.

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Vielen Dank für die super Antwort. Wie gesagt, ich habe es mit dem Winkelschleifer erledigt. Siehe Bilder, damit passt es auch.

Das ist natürlich auch eine Option, aber eine sehr radikale und eigentlich vermeidbare. Hast du unten eine SATA-SSD an dem Panel dran? Sonst hätte man das Panel einfach abmontieren oder die Spangen entfernen können (wie hier beschrieben). Aber gut – Hauptsache, das System steht und alles funktioniert!
 
"Wenn Sie jetzt zu einem älteren Intel-System greifen, werden Sie bei einem zukünftigen CPU-Upgrade kommender Serien auch Ihre Platine tauschen müssen".

Stimmt, aber das ist bei Sockel 1851 auch so. Für jemanden der nicht aufrüsten will, ist der 265K besser als ein 9700X.

Aber alles ist eine Geschmacksfrage.
 
"Wenn Sie jetzt zu einem älteren Intel-System greifen, werden Sie bei einem zukünftigen CPU-Upgrade kommender Serien auch Ihre Platine tauschen müssen".

Stimmt, aber das ist bei Sockel 1851 auch so. Für jemanden der nicht aufrüsten will, ist der 265K besser als ein 9700X.

Aber alles ist eine Geschmacksfrage.

Genau, gilt aktuell für alle Intel-Plattformen durch den anstehenden Sockel-Wechsel. Ein mögliches CPU-Upgrade ohne größeren Plattform-Wechsel beruhigt, wird aber bei vielen Usern nie eintreten – inwieweit die bessere Aufrüstbarkeit für einen selbst eine Rolle spielt, kann man nur selbst wissen.

Ansonsten hier ein kleiner Changelog. Getauscht wurde zum Beispiel auch das Light Base 600 LX gegen das 900 FX (und viele andere Details wie etwa die Radeon RX 9060 XT 16 GiB statt einer 7700 XT etc.):

TLDR-Changelog:
  • Preise wurden allesamt angepasst (es wurde eigentlich durch die Bank weg deutlich günstiger, abgesehen vom RAM).
  • Einige alte/zu ähnliche Builds sind weg und viele EOL-Produkte sind ersetzt.
  • Mehr Variation in den Beispielen (deutlich vielfältigere Plattform-/GPU-Mischungen, andere Gehäuse etc.).
  • Mehr SSDs mit 2 TB.
 
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