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Gaming-PC für unter 2000 Euro

AW: Gaming-PC für unter 2000 Euro

Außer der Quantität beim Videoschnitt kommt es vor allem auch auf die genutzten Programme, innerhalb der Programme auf die meistverwendeten Tools und allgemein auf das Dateiformat des Ausgangsmaterials an.

Leider wird darauf selten Rücksicht genommen und pauschal - und weil es aktuell "hip" ist - AMD empfohlen und laut "Anwendungen" gerufen, als ob es dabei keine Differenzierungsmöglichkeiten gäbe.

Benchmarks bescheinigen zB dem 9900K @stock in allen Arbeitsbereichen von After Effects durchgehend die besseren Leistungen als dem 3900X. Kann (und will) man in Premiere Pro QuickSync verwenden, wird AMD ebenfalls trotz Überzahl an Kernen / Threads ebenso deklassiert; nimmt man Resolve als Beispiel, kann die CPU an sich auch recht schnell zur zweiten Geige verkommen (und in die Richtung dürften sich auch Adobe-Programme zukünftig weiter entwickeln) usw. und so fort...

Ich verstehe ja den Hype um die aktuellste Generation an AMD-CPUs und empfehle sowohl den 3600 als auch 3700X sehr gerne.
Der 3700X wäre auch hier ein super Tip.

Aber der 3900X dagegen bietet beim Gaming das noch schlechtere P/L als der 9900K und sieht je nach Videoschnitt-/Editingsoftware auch nicht unbedingt wie das Monster aus, welches die so oft zitierten Kerne vermuten lassen würden.

Auch in punkto Zukunftssicherheit bietet AMD hier nichts weltbewegendes. Kauft man aktuell AMD, fällt man im CPU-Limit hinter Intel zurück und kommt OC dazu, sieht es noch schlechter aus (die oben angesprochenen Benchmarks sind alle @stock und da hat Intel deutlich mehr Luft als AMD; der verlinkte CPU-Vergleich gibt den Intel sogar nur 2666 Mhz RAM-Tak...); diesen Nachteil kann man frühestens in einem Jahr mit Ryzen 4000 ausgleichen, aber ob das passiert, weiß auch nur die Glaskugel. Selbiges gilt für die Multicore-Unterstützung in Games. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis wir auf dem aktuellen stand waren (und selbst der ist weit entfernt davon, dass sich 8 Kerne / 16 Threads häufig lohnen) und auf einmal sollen 12 Kerne / 24 Threads Wunder bewirken und DAS Versprechen an die Zukunft sein?

Ich finde, man sollte trotz AMDs überragender Entwicklung ab und an mal auf dem Teppich bleiben und nicht in die selben Hype-Muster verfallen wie die Intel-"Jünger" jahrelang.

Aber hier wird in einem Halbsatz Videoschnitt erwähnt und auf einmal ist der 3900X praktisch fast schon "Pflicht"... Ebenso in einem anderen Thread wo es um 60hz-Gaming ging usw. .

Dabei wirft man mit dem 3900X sogar im Vergleich zu Intel moch sehr häufig einfach Geld zum Fenster raus.

@TE:

Die wichtige Info von dir über die Häufigkeit des Videoschnitts, ggf. die "Professionalität" und die Angabe deiner meist dafür genutzten Programme und Quellmaterialien wäre sehr hilfreich.
 
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Lieber dimi0815,

vielen Dank für deine Sicht der Dinge :)
Tatsächlich möchte ich zukünftig 4k Filmaufnahmen schneiden, bearbeiten und schön aufbereiten. Das richtige Programm dazu muss erst gefunden werden, vermutlich jedoch Adobe Premiere Pro oder vl. für den Anfang Pinnacle Studio 23.
Grundsätzlich war ich immer pro Intel, da dies damals (vor 20 Jahren) eben das war womit ich angefangen habe. Nun habe ich mich die letzten Jahren nicht mit der ganzen Thematik befasst und deshalb bin ich um so dankbarer, dass ihr euch alle die Zeit nehmt mir zu helfen :)
Aktuell scheint mir, nachdem ich mir auch einige Benchmarks etc. angesehen habe, ein 3900x sehr interessant zu sein.

lg Oliver
 
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Bei dem budget kann man auf jeden Fall den 3900X nehmen.

Dann kann man aber genauso gut den 9900k nehmen, wie der TE es urpsrünglich auch mal im Sinn hatte. Mit Blick auf Gaming steht man damit grundsätzlich besser, bei der Videobearbeitung kommt es rein auf die Software / Tools / Formate an und preislich nehmen sich die Builds ja trotzdem nichts.
Oder man spart sich das Geld für beide und nimmt stattdessen den P/L sinnvolleren 3700X und eine bessere Grafikkarte für WQHD @144Hz.

Lieber dimi0815,

vielen Dank für deine Sicht der Dinge :)
Tatsächlich möchte ich zukünftig 4k Filmaufnahmen schneiden, bearbeiten und schön aufbereiten. Das richtige Programm dazu muss erst gefunden werden, vermutlich jedoch Adobe Premiere Pro oder vl. für den Anfang Pinnacle Studio 23.
Grundsätzlich war ich immer pro Intel, da dies damals (vor 20 Jahren) eben das war womit ich angefangen habe. Nun habe ich mich die letzten Jahren nicht mit der ganzen Thematik befasst und deshalb bin ich um so dankbarer, dass ihr euch alle die Zeit nehmt mir zu helfen :)
Aktuell scheint mir, nachdem ich mir auch einige Benchmarks etc. angesehen habe, ein 3900x sehr interessant zu sein.

lg Oliver

Die Software spielt eben eine entscheidende Rolle bzw. liegen aus den Kandidaten je nach Software mal der eine und mal der andere vorne. Ich würde mir dennoch überlegen, bei der CPU eine Nummer kleiner zu bleiben und stattdessen bei der Grafikkarte nochmal ein Regal höher zuzugreifen.
 
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Hallo David,

danke für deinen Post!
CPU und Graka ist nun klar, die zweite Festplatte soll als BackUp dienen. Soll einfach täglich dann die erst auf die zweite gespiegelt werden.
Ok, der Preisunterschied bei den RAM Speichern ist auch "relativ" groß, so macht in meinen Augen der 3200 Mhz aus P/L Sicht mehr Sinn.
lg Oliver
 
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Dann kann man aber genauso gut den 9900k nehmen, wie der TE es urpsrünglich auch mal im Sinn hatte. Mit Blick auf Gaming steht man damit grundsätzlich besser, bei der Videobearbeitung kommt es rein auf die Software / Tools / Formate an und preislich nehmen sich die Builds ja trotzdem nichts.
Oder man spart sich das Geld für beide und nimmt stattdessen den P/L sinnvolleren 3700X und eine bessere Grafikkarte für WQHD @144Hz.

Ich würde heute keine tote Plattform mehr empfehlen. Sockel 1200 steht in den Startlöchern.
 
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Ich würde heute keine tote Plattform mehr empfehlen. Sockel 1200 steht in den Startlöchern.

Die "tote" Plattform bietet aber aktuell bei gleichen Vorraussetzungen die bessere Leistung in Games und je nach Software eine ähnliche, mal bessere und mal schlechtere beim Editing.

Kaufst du jetzt die "lebendige" (weil upgradetaugliche) Plattform zum gleichen Preis, lebst du trotzdem noch ca. 1 Jahr (Release kann sich ja auch noch verschieben) mit weniger Leistung; ob du dann Zeit/Lust zum Wechseln hast wenn Ryzen 4000 da ist, ob du dich mit dem finanziellen Verlust dabei abfinden willst und ob Ryzen 4000 überhaupt den Rückstand zB beim Gaming einholen kann, ist alles nicht in Stein gemeißelt.
 
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Servus,
Ist als zweite Festplatte eine M.2 nicht P/L technisch besser?
wenn du täglich sehr viel hin- und her kopierst, macht eine zweite NVMe-SSD Sinn, M.2 ist nur das Format, so wie z.B. 2,5" auch.

In deinem Fall lohnt sich wohl eine zweite, ich habe erst mal nur eine empfohlen, weil die Preise in den letzten Wochen ziemlich angezogen haben.

Im Allgemeinen darf man die vermeintlich höhere Geschwindigkeit aber nicht überbewerten, sie kann nur bei bestimmten Anwendungsfällen ausgespielt werden, bringt aber z.B. beim Windows-Start, Spiele-Start, Spielstand laden, so gut wie keinen Vorteil *klick* + *klack*.

Zum Thema Adobe und CPU-Wahl, da muss man halt schauen welche CPU in welchem Anwendungsfall mehr Leistung bringt, und wie die Gewichtung ist. Ich versuche neutral zu sein, AMD hat aber schon den klaren Vorteil noch weitere CPUs auf den Markt zu bringen auf die man wechseln kann, bei Intel ist beim i9-9900K das Ende der Plattform erreicht, dessen muss man sich bewusst sein.

Gruß Lordac
 
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Die "tote" Plattform bietet aber aktuell bei gleichen Vorraussetzungen die bessere Leistung in Games und je nach Software eine ähnliche, mal bessere und mal schlechtere beim Editing.

Kaufst du jetzt die "lebendige" (weil upgradetaugliche) Plattform zum gleichen Preis, lebst du trotzdem noch ca. 1 Jahr (Release kann sich ja auch noch verschieben) mit weniger Leistung; ob du dann Zeit/Lust zum Wechseln hast wenn Ryzen 4000 da ist, ob du dich mit dem finanziellen Verlust dabei abfinden willst und ob Ryzen 4000 überhaupt den Rückstand zB beim Gaming einholen kann, ist alles nicht in Stein gemeißelt.

Kaufst du heute eine Plattform, sollte sie einige Jahre halten.
1151 hat weder PCIe 4.0 noch sonst was, was in 5 Jahren brauchbar ist. Wieso also dazu noch für überteuerte CPUs bezahlen?
 
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Die "tote" Plattform bietet aber aktuell bei gleichen Vorraussetzungen die bessere Leistung in Games
Die tote Plattform bietet im realen Gaming Szenario nur eines:
Exakt die selbe Leistung beim Gaming (GPU Limit), im SCHNITT schlechtere Leistung bei Anwendungen, zum selben Preis (9900k+Z390 = ~3900x+X570)

Aber eben zusätzlich auf einer toten Plattform.
 
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Kaufst du heute eine Plattform, sollte sie einige Jahre halten.
1151 hat weder PCIe 4.0 noch sonst was, was in 5 Jahren brauchbar ist. Wieso also dazu noch für überteuerte CPUs bezahlen?
Aber der 9900K ist doch beim Gaming deutlich schneller und kann sich selbst noch in Anwendungen in 99% der Fälle vor dem 3900X platzieren......

(Ironie off)
 
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