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Gaming-PC für 1000 - 1200€

Robert33

Kabelverknoter(in)
Gaming-PC für 1000 - 1200€

Hallo Zusammen,

Ich möchte mich computertechnisch etwas aufrüsten, denn zurzeit besitze ich einen Acer Predator G5910 W7HP64. Bei diesen schwächelt vor allem die Grafikkarte. Erste Idee war diesen aufzurüsten, aber mit einen von der Stange ist das gar nicht so einfach (großer Fehler damals …). Denn um eine moderne Grafikkarte problemlos nutzen zu können, müsste ich auch das Mainboard tauschen (nur PCIe v1.1) und entweder auf die alten Teile setzen oder direkt ein neues und damit auch RAM und CPU tauschen, damit auch das Netzteil und natürlich Lüfter. Im Grunde genommen müsste fast alles getauscht werden oder ich setze auf ein altes Mainboard (gebraucht) und habe in näherer Zukunft die gleichen Probleme wieder. Daher meine Überlegung, mir direkt einen Neuen zuzulegen, außer ihr ratet mir zum Aufrüsten der alten Kiste ^^

Damit wären wir auch bei der alt bewerten Liste für den Neuen …
1.) Wie ist der Preisrahmen für das gute Stück?
1000€ - 1200€, allerdings falls bessere Teile sinnhafter zusammenpassen auch etwas darüber. Er sollte halt ein paar Jährchen überdauern.

2.) Gibt es neben dem Rechner noch etwas, was gebraucht wird wie einen Nager, Hackbrett, Monitor, Kapelle, ... und gibt es dafür ein eigenes Budget? (Maus, Tastatur, Bildschirm, Soundanlage, Betriebssystem, ... )
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3.) Soll es ein Eigenbau werden oder lieber Tutti Kompletti vom Händler?
Eigenbau … (außer, aber das bezweifel ich, Händler hat ähnliche Preise)

4.) Gibt es Altlasten, die verwertet werden könnten oder kann der alte Rechner noch für eine Organspende herhalten? (z.B. SATA-Festplatten, Gehäuse oder Lüfter mit Modellangabe)
- 2x 2TB Western Digital Caviar Green (WDC WD20EARX)
- 1x 512 GB Samsung SSD 850 EVO
(- den besagten Acer Predator G5910) (https://www.computeruniverse.net/products/90442417/acer-aspire-predator-g5910-w7hp64.asp#data)

5.) Monitor vorhanden? Falls ja, welche Auflösung und Bildfrequenz besitzt er?
Hauptbildschirm: BenQ XL2720Z (Full HD, 144Hz)
Zweitbildschirm: Asus VE278H (Full HD, 60Hz)

6.) Wenn gezockt wird dann was? (Anno, BF, D3, GTA, GW2, Metro2033, WoW, Watch_Dogs, SC2, ... ) und wenn gearbeitet was (Office, Bild-, Audio- & Videobearbeitung,Rendern, CAD, ... )und mit welchen Programmen?
Zur Zeit hauptsächlich Counter Strike: Global Offensive und Rocket League, da nicht viel mehr problemlos läuft. Gerne würde ich auch neuere & künftige Titel wie GTA5, Rainbow Six Siege, Grid 2, usw spielen. Nebenbei muss er auch für Office, Internet, Bildbearbeitung (RAWs, aber nicht professionell) und mal ein Filmchen herhalten.

7.) Wie viel Speicherplatz benötigt ihr? Reicht vielleicht eine SSD oder benötigt ihr noch ein Datengrab?
Die Samsung SSD 850 EVO würde ich gern als Hauptspeicher fürs System (Windows 10 Pro), Programme und Spiele nutzen. Die 2 Western Digital möchte ich gern mit RAID1 als Datenspeicher anschließen.

8.) Soll der Knecht übertaktet werden? (Grafikkarte und/oder Prozessor)
Vorerst nicht, für später wäre es eine gute Option, wenn nicht zu kostenintensiv.

9.) Gibt es sonst noch Besonderheiten die uns als wichtig erscheinen sollten? (Lautstärke, Designwünsche, WLAN, Sound, usw.)
Falls möglich sollte der Computer relative leise und kühl sein. Gerne hätte ich ein schallgedämmtes Gehäuse was ein relativ schlichtes Aussehen hat, dafür Funktional (Lüftererweiterung, Festplattenschächte, …) ansprechend ist.
Das Mainboard sollte falls möglich über 4x SATA 6GB/s verfügen (späteres aufrüsten auf 4x SSD RAID5). Falls möglich auch über 2x "Audio" hinten, für mein beyerdynamics MMX300 Headset + Logitech 2.1 Lautsprecher (nur 1x 3,5mm Klinge), damit ich nicht händig umstecken muss.
Gerne hätte ich auch noch ein BD-Laufwerk/Brenner.
Nach Grafikkarten habe ich mich bereits etwas umgesehen und bin auf die Asus Nvidia GeForce Strix GTX970-DC2OC gestoßen. Für mein Preisrahmen gibt es aus meiner Sicht nicht viele Alternativen, außer z.B. eine AMD R9 390x. Durch die momentane Cashback-Aktion von Asus ist diese allerdings ca. 100€ günstiger.

Ich bedanke mich im vornherein bei Allen für eure Mühe und Unterstützung.
Vielen Dank und beste Grüße
Robert
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Warum denkst du, dass das OEM-Board nur PCIe 1.1 beherrscht? Falls nämlich doch 2.0 drin ist, kannst du den Sandy noch als prima Budget-Unterbau nehmen. Bei der Grafik ist die GTX 970 eine gute Wahl und die Strix ist vor allem auch noch ziemlich leise und kühl. Allerdings sind die Ergebnisse, die PCGH beispielsweise ermittelt, nur begrenzt auf ein schlecht belüftetes Gehäuse übertragbar. Hier müssen nämlich Axial-Lüfter prozentual gesehen mehr "Verluste" in Kauf nehmen, weswegen ich auf gute Belüftung achten oder auch eventuell ein neues Gehäuse in Betracht ziehen würde. Hier ist aber auch zu beachten, dass selbst PCIe 2.0 ein limitierender Faktor sein könnte. Zu deinem Beyer Headset könnte sich auch übrigens eine nette Soundkarte mit KH-Verstärker stellen.

Die sich teils komisch klingenden Sätze sind hier mal zu entschuldigen, werde die mal korrigieren wenn ich keine Kopfschmerzen mehr hab :cool:
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Erstmal vielen Dank. Ich musste zuerst mich etwas informieren, da ich leider nicht so firm mit dieser Thematik bin :-(

@Einwegkartoffel :
- Der BD-Brenner war zukunftsdenkend integriert und da ein pures BD-Laufwerk nicht viel weniger kostet (?) Empfehlt ihr "nur" DVD-Brenner?
- Ist die R9 390 Nitro tatsächlich die bessere Wahl, da vor allem im nicht 4K-Bereich die GTX 970 etwas leistungsstärker und leiser ist. Allerdings hat sie die 3,5Gb-Problematik :-/ Bringt der Wechsel auf die R9 390x mehr?
@Jam4l :
- Der be quiet ist vollkommen in Ordnung ;-) damit wären wir in Summe bei ca. 1100.
@ReaCT:
- Erstmal Gute Besserung! Wegen des Mainboards finde ich keinerlei Informationen, allerdings bin ich davon ausgegangen, da die GTX570 PCIe 2.0 unterstützt und laut HWinfo nur per PCIe 1.1 angeschlossen ist.

Bereits schon einmal vielen Dank für die Aufstellung. Offene Fragen sind nun nur noch
- die "richtige" Grafikkarte
- ob das "Upgrade" zu einen i7 oversized wäre
- was eine gute Soundkarte für mein beyerdynamics kostet oder ob prinzipiell erstmal der Onboard-Sound reicht und ich lieber bei der Grafikkarte drauf lege?
- ob der BD-Brenner bereits notwendig ist

Viele Grüße
Robert
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Hier ist übrigens mal ein etwas älterer Bench zu der Skalierung mit den PCIe Standards PCI Express für Spieler: Was bringt die neueste Ausbaustufe und wie wichtig sind die Lanes?

Zu deiner GraKa Problematik: Da du mit 144Hz@FHD spielst wird dir der Speicher in den meisten Spielen keine Probleme bereiten. Wenn du allerdings vorhast deine Karte bis zum Ende zu quälen könnten die 8GiB einer 390 schon von Nutzen sein, aber hier im Forum werden die 3,5Gib der GTX970 oft über dramatisiert. In 2 Jahren kann man ja wieder weiter schauen und auch in Sachen OC/Stromverbrauch ist nVidia derzeit überlegen.

Als Tipp von mir: Die Grafikkarte kann man auch einzeln bestellen und mal im System austesten. Falls die Schnittstelle lahmt und die Belüftung versagt kann man immer noch einen neuen Unterbau hinterher holen, egal ob nur ein "neues" S1155 Brett oder gleich einen Skylake. Falls aber die zusätzlichen 4 Threads deines 2700K genutzt werden, sieht auch der 6600K kein Land ;)

Zum Thema Soundkarten habe ich gerade nicht die volle Marktübersicht, die Frage kann man ja aber auch noch gesondert hier im Forum stellen. Vor 3 Jahren war eine Asus Karte immer spitze (Habe selber eine Essence ST und einen Beyer DT990 pro) aber über 100€ brauchst du nicht dafür ausgeben.

Zum Thema Blue-Ray: Mein Read only Laufwerk wird praktisch nicht mehr genutzt, da mir das ganze Gefummel mit der bezahlpflichtigen Abspielsoftware und der Nutzung per Tastatur auf die Nerven ging. Für den einen oder anderen Rip allerdings ist sowas aber dann doch ganz praktisch, aber eben -> Geschmackssache
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Hallo,

zum Thema Soundkarte habe ich bereits ein Beitrag gefunden und diesen durch mein Anliegen erweitert ;-)
Sollte ich bei der R9 390 Nitro zum Gehäuse direkt einen zusätzlichen Lüfter bestellen, um das mehr an Abwärme zu kompensieren? Wenn ja, welchen?
Außerdem wollte ich noch mal kurz wegen des Prozessors nachfragen, und zwar hatte ich mal versucht auf twitch zu streamen, aber da die Framerate mit meinen jetzigen Computer ins Bodenlose abgestürzt ist, habe ich das Ganze nicht weiter verfolgt. Bei dem neuen sollte das aber kein Problem mehr sein, nun aber meine Frage, sollte ich aus dieser Sicht besser von i5 zu i7 wechseln?
Und als letztes ... könntet ihr mir noch ein DVD-Laufwerk/Brenner empfehlen? (nicht zu laut wenn möglich, da ich Serien und Co über Lautsprecher und nicht Kopfhörer schaue)

Beste Grüße
Robert
 
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Zur Prozessorwahl:

CPU 2016: Rangliste und Bestenliste - Leistungsindex für Prozessoren [Januar] Wenn man hier nach geht liegt der Unterschied zwischen dem I5 und dem I7 bei ca. 15%. Das dürfte sich aber auf den Grundtakt beziehen, sind ja immerhin 500 MHz. Übertakte den I5 und gut ist ;)

Zur GPU:

Ich bin vermutlich einer von recht wenigen, der eine GTX 970 sowie eine R9 sein eigen nennen durfte/darf. Die GTX 970 ist auf keinen Fall eine schlechte Karte, jedoch sehe ich die Karte auf lange Sicht deutlich schlechter aufgestellt, als eine R9 390(X) mit 8 GB VRAM. Der springende Punkt für mich war allerdings die Kommunikationspolitik von NVIDIA - das ist mir durchaus auch ein paar Euros wert gewesen. Ob sich das ganze wirklich irgendwann mal rentiert muss sich noch zeigen. Bisher kann ich nur sagen, dass GTA 5 sichtbar sowie CoD BO3 messbar besser laufen als vorher ;)

Als "negativen" Punkt könntest du die gestiegene Lautstärke sowie Verbrauch/Abwärme nennen...mMn aber zu vernachlässigen ^^
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Danke für die Infos.
Du schreibst von einem Vergleich der R9 390x zu der GTX 970. Allerdings wurde mir eine R9 390 empfohlen und zwischen diesen beiden ist doch auch noch mal ein Sprung(?)
Welche R9 390x würdet ihr den empfehlen?
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Danke für die Infos.
Du schreibst von einem Vergleich der R9 390x zu der GTX 970. Allerdings wurde mir eine R9 390 empfohlen und zwischen diesen beiden ist doch auch noch mal ein Sprung(?)
Welche R9 390x würdet ihr den empfehlen?

Die 390X und 390 non x trennen im Schnitt keine 10% Mehrperformance, dafür hat sie aber die lauteren Kühldesigns. Ob dir der Schritt die doch beachtlichen Mehrkosten wert sind musst du entscheiden. Bei der 390-Serie sind die Saphire Nitro und die Asus Strix beide zu empfehlen.

Blu-Ray Laufwerke würde ich mal bei Amazon suchen. Nicht unbedingt wegen dem Preis, sondern weil man hier eben sich durch Produktrezessionen informieren kann was die Themen wie Lautstärke angeht.

Und für Twitch sollte der i5 ausreichen, allerdings habe ich auch gelesen, dass es mit sehr langsamen Einstellungen selbst ein Haswell-E schön zu schaffen hat. Den Aufpreis wäre es mir nicht wert, da wäre ja glatt eine GTX 980 oder eine Nano die bessere Alternative :ugly:
 
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Ok, überzeugt ... es wird eine Sapphire R9 390 :D Sollte ich allerdings wegen der höheren Abwärme direkt einen Lüfter zusätzlich in den Boden einbauen um der Grafikkarte "mehr" kühlere Luft zu zuführen? Habe ich eigentlich mit der "stromfressenden" Grafikkarte und den 500W Netzteil noch etwas Puffer wenn ich weitere Festplatten, Laufwerk, Soundkarte, später aufrüsten möchte?
Bei dem Bluray-Brenner warte ich wohl besser erst mal, da ich Filme eh über die Playstation schaue und man DVD-Brenner bereits für 15€ bekommt ;-)
Aber da ist noch das Hauptproblem Prozessor. Ich habe mir den Link von Einwegkartoffel angesehen und war erstaunt das ein i7 2600k genauso wie ein i5 6500k abgeschlossen hat. Mein alter (i7 2700k) ist leider nicht dabei und sollte sich ähnlich einreihen. Der von euch empfohlene i5 6600k liegt nur knapp davor. Mit diesen Anhaltspunkt habe ich mir gameplay Videos angeschaut und z.B. bei GTA 5 mit der R9 390 und einen i5 4. Generation ist die CPU Auslastung bei 50 - 95% . Nach meinem Gefühl wird es schon etwas eng :D (Betonung auf Gefühl)

Vielen Dank und beste Grüße
Robert
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Ok, überzeugt ... es wird eine Sapphire R9 390 :D Sollte ich allerdings wegen der höheren Abwärme direkt einen Lüfter zusätzlich in den Boden einbauen um der Grafikkarte "mehr" kühlere Luft zu zuführen? Habe ich eigentlich mit der "stromfressenden" Grafikkarte und den 500W Netzteil noch etwas Puffer wenn ich weitere Festplatten, Laufwerk, Soundkarte, später aufrüsten möchte?
Bei dem Bluray-Brenner warte ich wohl besser erst mal, da ich Filme eh über die Playstation schaue und man DVD-Brenner bereits für 15€ bekommt ;-)
Aber da ist noch das Hauptproblem Prozessor. Ich habe mir den Link von Einwegkartoffel angesehen und war erstaunt das ein i7 2600k genauso wie ein i5 6500k abgeschlossen hat. Mein alter (i7 2700k) ist leider nicht dabei und sollte sich ähnlich einreihen. Der von euch empfohlene i5 6600k liegt nur knapp davor. Mit diesen Anhaltspunkt habe ich mir gameplay Videos angeschaut und z.B. bei GTA 5 mit der R9 390 und einen i5 4. Generation ist die CPU Auslastung bei 50 - 95% . Nach meinem Gefühl wird es schon etwas eng :D (Betonung auf Gefühl)

Vielen Dank und beste Grüße
Robert

Sagen wir es mal so: Genügend Frischluft kann (fast) nie schaden, was einen guten Frontlüfter und auch eventuell einen Lüfter am Boden sinnvoll macht. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass bei mir zumindest der Lüfter am Boden nur einen sehr kleinen Teil zur Kühlung beiträgt. Mit einem HAF 932 vielleicht aber auch nicht so verwunderlich, ein "normal" geschlossenes Gehäuse profitiert da vielleicht mehr. :ugly: Allerdings musst du auch dafür sorgen, dass die Luft die sich im Gehäuse ansammelt auch abgeführt wird und nicht sich immer weiter aufheizt-> Heck-/Deckellüfter. Tut übrigens auch deiner CPU gut. Solange aber du ein anständiges Gehäuse kaufst wirst du wohl auch mit der Standardkonfiguration klar kommen mit, je nach Modell, einem oder zwei zusätzlichen Ventilatoren. Im Prinzip ist das aber Feintuning, die Nitro sollte auch so zurecht kommen.

Zum Thema Netzteil: 500W reichen allein dicke, allerdings muss man hier immer beachten, dass man zwischen den verschiedenen Spannungen unterscheidet. Laut diesem Link sind 480W bei 12 V abrufbar (CPU und GPU z.B.) und noch 130W für Peripherie (wozu auch Festplatten und Laufwerke gehören) . Da letztere sowieso meistens kaum Strom fressen, brauchst du dir hier keine Gedanken machen, es sei denn du saugst das Internet jeden Tag leer und schreibst Raubkopien auf DVD's :D. Es empfiehlt sich sein Netzteil für einen guten Wirkungsgrad und Langlebigkeit höchstens zu 80/90% bei Last auszulasten und da bist du wohl gut dabei mit Spielraum für leichtes OC. Zudem hier mal noch ein Nachtrag: Zu groß sollte das Netzteil auch nicht dimensioniert sein durch die von Threshold gemachte Anmerkung. Die 500W sind aber eigentlich auch in dieser Hinsicht gut gewählt.

Bei der Angelegenheit mit Twitch kenne ich mich leider nicht gut genug aus, aber ich nehmen mal an, dass GTA 5 eher in die Richtung Einzelfall geht, da bei Weitem nicht jedes Spiel den Prozessor so fordert. Ob 6600K oder 6500K ist im Endeffekt übrigens egal, der günstigste ist zu bevorzugen.
 
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Es empfiehlt sich sein Netzteil für einen guten Wirkungsgrad und Langlebigkeit zwischen 50%-80/90% bei Last auszulasten und da bist du wohl gut dabei mit Spielraum für leichtes OC.

Das ist schlicht falsch.
Zwischen 20 und 90% hast du einen fast gleichbleibenden Wirkungsgrad.
Über 90% sinkt er dann, unter 10% ist er sehr schlecht. Deswegen sollte man eher nach der Idle Leistungsaufnahme schauen.
Braucht der Rechner im Idle 40-50 Watt, sollte man kein 700 Watt Netzteil verbauen.
 
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Das ist schlicht falsch.
Zwischen 20 und 90% hast du einen fast gleichbleibenden Wirkungsgrad.
Über 90% sinkt er dann, unter 10% ist er sehr schlecht. Deswegen sollte man eher nach der Idle Leistungsaufnahme schauen.
Braucht der Rechner im Idle 40-50 Watt, sollte man kein 700 Watt Netzteil verbauen.

Auch falls ich es zu schwammig formuliert habe, meinte ich eigentlich genau das. Allerdings wohl mit der Ansicht, dass bei unter 50% unter Last wohl auch der idle Auslastungsgrad zu niedrig ist. Da das aber eher einer Vermutung basierend auf meinen eigenen Erfahrungen ist, reformuliere ich das mal.
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Das passt schon. Schau dir den Wirkungsgrad von aktuellen Netzteilen in Reviews an. Kann man schön sehen, dass der ab 20% schon sehr hoch ist. Bei 50% hast du den Peak, der aber nur sehr gering höher ist als bei 20% und ab 90% sinkt er dann wieder, wobei das jetzt nicht so dramatisch ist.
Dramatisch ist es eben bei weniger als 20%, wobei unter 10% wird es dann echt schlimm, daher messen die meisten auch unter 10% gar nicht mehr.
Einzig Titanium Netzteile müssen bei 10% mindestens 90% Wirkungsgrad haben -- das sagt die Spezifikation.
Nur was sie unter 10% Last haben, sagt niemand.

Und bei einem Single GPU System würde ich mir ein Netzteil kaufen, das bei Idle nicht unter 10% Last geht. Heutige Rechner werden im Idle immer effizienter, das kann auf Dauer knapp werden. Daher finde ich es wichtig, dass in Netzteil Reveiws auch mal unter 10% Last gemessen wird.
 
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Danke für eure Antworten.
Leider habe ich nun noch ein Fragezeichen mehr auf dem Kopf, ob ich beim 500er bleiben soll, oder doch lieber auf ein 600er wechseln sollte.
Nach etwas Internetrecherche und abschätzen bin ich zu folgenden Resultat gekommen, bitte berichtigt mich, falls ich komplett daneben liege.
Last:
90W (CPU), 280W (GPU (max. bei 410W)), 20W (MB), 30W (2HDD, SSD, DVD), 15W (SK), 5W (Lüfter), 15W (NT)
= 455W (ca. 95% von 480W)

Damit würde ich persönlich auf ein 600W Netzteil wechseln, damit einfach mehr Puffer nach oben ist, allerdings steigt damit auch die 10%-Grenze auf 60W. Zum CPU habe ich leider keine Idle-Werte gefunden, allerdings würde ich dennoch von 20W ausgehen. Die GPU hat im Schnitt nur 15W. Laufwerke, Mainboard, Soundkarte würde ich mit 20W annehmen. Selbst mit diesen, aus meiner Sicht sogar etwas zu hoch angenommenen Werten, komme ich gerade an die 10%-Grenze heran. Summe = 55W.
Beides zusammen würde ich persönlich zum 600er tentieren und in Kauf nehmen, dass der Wirkungsgrad im unteren Teil schlechter ist, denn schlechter Wirkungsgrad von wenig Verbrauch ist kein so riesiger Verlust ;-)
 
AW: Gaming-PC für 1000 - 1200€

Nur mal als Info: I7 2600K @ 4,4 GHz/1,270 Volt, Sapphire R9 390X, SSD, zwei HDDs, ein opt. Laufwerk, eine Soundkarte und insgesamt vier Lüfter (1x CPU, 3x Gehäuse) und natürlich habe ich ein Board mit Arbeitsspeichern drauf :P --> versorgt von einem E10 mit 500W, was dabei absolut nicht rauszuhören ist :)
 
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Ok, vielen Dank für die Infos, dann besorge ich mir bedenkenlos das 500W Netzteil. Damit komme ich auch "weiter herunter" hinsichtlich des schlechteren Wirkungsgrads unter 10%. Der Zweifel zum Wechsel zum 600er war zusätzlich dazu gegeben, da sich die beiden nur um 10€ unterscheiden und für mich kein Grund bestand, warum ich nicht direkt ein stärkeres nutzen sollte, aber nun denn, jetzt bin ich ein wenig schlauer :D

Also nochmal vielen Dank an alle, ihr wart echt eine riesen Hilfe bei der Zusammenstellung meines neuen Baby ;-) Ich hoffe ich kann mich bei Gelegenheit revanchieren ...
Beste Grüße Robert
 
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