Frisch zusammengebauter Rechner startet nicht

alexxtheonly

Schraubenverwechsler(in)
Hallo liebe Community,

Mitte Mai habe ich einem Kumpel nen PC zusammengestellt:
Gigabyte GA-Z77X-D3H
Intel Core i7 3770k
G.Skill RipjawsX
Samsung SSD 830 128GB
be quiet! Straight Power E9 CM
Cooler Master Silencio 550
Gainward GeForce GTX 680 Phantom
Zero Infinity Shiva

Nach dem zusammenbau habe ich versucht den Rechner zu starten. Jedoch ohne Erfolg.

Folgendes geschieht:
Er startet(Lüfter beginnen zu drehen) das für etwa eine Sekunde, dann schaltet er sich wieder ab und die Prozedur beginnt von vorne...

Um jetzt den üblichen Hilfestellungen schon mal vorab Einhalt zu gebieten, folgendes habe ich schon versucht:
- Alle Stromanschlüsse auf dem MB geprüft (4 Pin(12V) und der große)
- RAM ausgesteckt
- Anderes Netzteil verwendet(gleiches Ergebnis, das Netzteil funktioniert einwandfrei)
- Alles bis auf CPU entfernt und nochmal versucht(Kühler war selbstverständlich noch auf der CPU)
- Batterie entfernt und CMOS resettet
- Um ganz sicher zu sein habe ich auch noch die CPU vom MB entfernt und exakt das gleiche(Lüfter waren zwar nicht mehr vorhanden da ich diese mit abmontiert habe, aber man konnte es am Netzteil-Lüfter feststellen)

Das MB hat die ganze Zeit über keine Pieptöne von sich gegeben(Ja der Lautsprecher dafür war montiert)


Meine Frage ist also nun: Ist das MB defekt(wovon ich schwer ausgehe) oder könnte es u.U. auch an der CPU liegen?


Vielen Dank für eure Hilfe
Grüße Alex
 
Ist vielleicht der Kühler zu stramm drauf, ich ja nicht wie es bei der jetzigen Generation ist aber bei den Vorgängern hat ein zu stramm sitzender Kühler auch mal den Start versaut. Sind ev. auch für den RAM bei zb 2 Modulen bestimmte Einbauplätze vorgesehen?
 
Hast du noch andere rams zum testen da ?

Im Boardsockel mal nachgeschaut ob alle Pins gerade sind ?

Das hatte ich vergessen zu erwähnen, habe es ebenfalls mit den RAM aus meinem PC getestet. Dieser funktioniert in meinem Rechner.

Die Pins im Boardsockel sehen 1A aus. Nichts verbogen.


Ist vielleicht der Kühler zu stramm drauf, ich ja nicht wie es bei der jetzigen Generation ist aber bei den Vorgängern hat ein zu stramm sitzender Kühler auch mal den Start versaut. Sind ev. auch für den RAM bei zb 2 Modulen bestimmte Einbauplätze vorgesehen?

Kühler habe ich zum Testen auch mal etwas gelockert. Allerdings hat das nichts geändert.

Die Module sind (lt. Handbuch) an der richtigen Position eingesetzt.

Hast du nur den 4 Pin angeschlossen?
Steck mal den 8 Pin ein.

Das Mainboard hat nur einen 4 Pin-Anschluss.


Danke für eure Antworten
Gruß Alex
 
Also, klingt komisch ist aber so. ICh hatte es bei 2 Z77 Boards so, dass es umbedingt nötig ist, einen Ramriegel im ersten Slot zu haben.
 
Einen Cmos hast du sicherlich auch schon mal gemacht oder ?

Wie oft hast du schon mal den neustart abgewartet (hintereinander ?)
 
Also, klingt komisch ist aber so. ICh hatte es bei 2 Z77 Boards so, dass es umbedingt nötig ist, einen Ramriegel im ersten Slot zu haben.

Das wäre natürlich super. Allerdings, wäre es interessant zu wissen, was für dich der erste Slot ist?

Der am nähsten an der CPU oder der vom Hersteller als ersten Slot deklarierten?

Hab den RAM in die beiden rechten Slots gesteckt(lt. Gigabyte Slot3 und Slot1)

Edit:

Einen Cmos hast du sicherlich auch schon mal gemacht oder ?

Wie oft hast du schon mal den neustart abgewartet (hintereinander ?)

CMOS, jop schon gemacht.

Abgewartet, ja ca. 20 mal. Irgendwann habe ich dann die Geduld verloren...
 
So wäre es richtig ;)

IMG_0222.JPG
 
Hmm ...Ich hätte am ehsten auf den ram getippt da ich weiß das wenn das Board noch eins der ersten Bios drauf hat damit rumzicken könnte.

Aber der TE hat ja auch schon anderen ram getestet.
 
Für mich hört sich das an wie ein Opfer von statischer Entladung oder leitender Oberfläche unterm Board.
Ich hatte dieses Problem mal, als ein Mainboard in einem Gehäuse eingebaut war, bei dem der Lack so kaputt war, dass es geleitet hat.

Hattest du das Mainboard bei dir schon eingebaut, oder nur auf dieser Plastikverpackung liegen?
Falls letzteres, leg das ding mal auf den Karton und probiers dann nochmal.
Diese Verpackungen sind außen geladen, genau wie der Teppich, also sollte man da nichts elektronisches drauflegen.
 
Hallo,

hatte gestern exakt das gleiche Problem an einem Asus P8h61-m LE/ USB3. CPU Montiert und Rechner gestartet -> Lüfter drehen kurz und Rechner geht wieder aus ohne irgendein Piep Geräusch. Hatte auch zuerst gedacht das Board sei kaputt. Schlussendlich lag es daran das Asus zwar auf seine Mainboardverpackung schreibt "Future Intel 22nm ready" aber dann so ein hundealtes BIOS installiert welches den Ivy Bride i5 3450 noch überhaupt nicht kennt und das Board deshalb nicht gestartet hat. Musste dann nen i3 2120 (sandy Bridge) installieren und das aktuelle BIOS drauf hauen. Danach hat er den Ivy Bridge erkannt. Hoffe das wird dein Problem lösen.. Einziges Problem könnte natürlich sein das du vielleicht keinen Sandy mehr rumfahren hast um das Update zu machen.
 
Da das Asus P8h61-m LE ein Sandy Board ist es normal das man bei dem das Bios flashen muss damit IVYs darauf laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein ähnliches Problem mit einem Asus-MB konnte ich mal lösen! Der damals verwendete CPU-Kühler hatte ebenfalls einen 3-Pin-Anschluß. Die MB-Einstellung Auto, verursachte genau das gleiche Problem. Erst die manuelle Bios-Einstellung auf 3-Pin Voltage, ließ alles ordnungsgemäß funktionieren! Ich kam jedoch ohne Probleme in BIOS! Sollte man nicht in Bios kommen, reicht es den zweiten Lüfter vom Zero, mittels Adapter an den Molex-4-Pin-Anschluß anzuschließen, um den Kühler zu kühlen, somit auch die CPU, da diese zum Start schon zu Heiß werden kann und das weitere Hochfahren verhindert (eigentlich mit Warnpiepen begleitet). Den CPU-Fan-Anschluß mit einem separatem PWM-Lüfter (4-Pin) anschließen. Dann sollte in diesem Fall, das Bios bedienbar sein.

Man könnte noch weitere Möglichkeiten versuchen.

Hast du dir mal die Kontaktflächen der CPU genauer angesehen, bzw auch der Sockel-Pin's. Die Pindruckstellen sollten unbedingt alle sauber abgegrenzt innerhalb der Kontaktflächen sichtbar sein. Läuft nur eine aus der Kontaktfläche hinaus, oder zeigt überhaupt sichtbare Kontaktberührung, sollte hier ein Problem sein. Es wird bei diesem Problem nicht unbedingt ein Warnpiepton vom MB ausgegeben!

RAM-Slots haben auch manchmal Kontaktprobleme. Hier nur einen einzigen Riegel in allen Slot's ausprobieren.(bei solche einem Defekt ist auf jeden Fall das MB zu reklamieren)

USB-Geräte können unter Umständen ebenfalls einen normalen PC-Start verhindern und zwar so, das man nicht mal das Bios zu sehen bekommt.

Startet der PC ohne SSD ins BIOS? (natürlich mit obligatorischer Fehlermeldung dazu)

MB's werden mittlerweile sogar ohne den obligatorischen Schaumstoff in die Folientüten gepackt, ohne das dadurch ein Defekt entstünde. Um einen sogenannten Potentialausgleich zu schaffen, wenn man ein solchen nicht installiert hat, reicht es, wenn man immer mit einer Hand z.B. das Gehäuse berührt, oder die Unterlage, solange bis das z.B. MB lose auf den MB-Befestigungen, oder der Unterlage liegt. Gemäß diese Methode, hatte ich bisher noch keine Schäden an irgend einer Hardware.
 
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MB's werden mittlerweile sogar ohne den obligatorischen Schaumstoff in die Folientüten gepackt, ohne das dadurch ein Defekt entstünde. Um einen sogenannten Potentialausgleich zu schaffen, wenn man ein solchen nicht installiert hat, reicht es, wenn man immer mit einer Hand z.B. das Gehäuse berührt, oder die Unterlage, solange bis das z.B. MB lose auf den MB-Befestigungen, oder der Unterlage liegt. Gemäß diese Methode, hatte ich bisher noch keine Schäden an irgend einer Hardware.

Es gab hier mal einen Thread in dem jemand meinte, innen sind die Teile harmlos, damit das funktioniert müssen sie außen aber statisch geladen sein.
Ganz sicher weiß ichs aber nicht.
 
Da das Asus P8h61-m LE ein Sandy Board ist es normal das man bei dem das Bios flashen muss damit IVYs darauf laufen.
Bei h77/z77 isr das aber nicht der fall da jedes Bios für diesen Chipsatz IVYs unterstützt und es keins gibt ohne Ivy unterstützung.

So abwägig finde ich das mit dem Bios jetzt gar nicht. Laut GIGABYTE - Mainboard - Socket 1155 - GA-Z77M-D3H (rev. 1.0)# gibt es durchaus verschiedene Bios Versionen. Erst die Version "F6" unterstützt die Ivy Bridge Prozessoren. Falls "F5" drauf ist erkennt er den Ivy Bridge wirklich nicht. Die Fehlerbeschreibung würde dann nämlich genau passen.

EDIT: Sorry, falsches Board erwischt: http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4144#

Bios Version "F6" unterstützt bis Sandy. Erst ab "F7" geht Ivy
 
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