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Ich bin bei beiden meinen Bikes extrem zufrieden mit dem Gebrauchtkauf. Mein Giant Defy mit vollem Ultegra Satz hat z.B. knappe 700€ gekostet.
Soo viel tut sich da Jahr für Jahr auch nicht mehr, aber es gibt immernoch genug Verrückte die 1-5 Jahre alte Modelle zum Drittel des Neupreises abstoßen.
 
Ich kaufe ungern gebrauchte Räder.
Da ich sonst recht sparsam bin, finde ich das auch nicht so schlimm.

Giant unterscheidet sich preislich nicht sehr von Cube, oder?
 
Wann beginnt der Abverkauf der 2020er Modelle? :D

Denke aber nicht, dass sich das Warten lohnt. Dann is die Saison vorbei und ich darf auf den nächsten Frühling warten.
 
Das Attain SL kannst du getrost nehmen, die R7000 105er Gruppe ist gut, der Preis passt, nur wenn es weniger Gewicht und etwas mehr Komfort sein soll eines mit Carbonrahmen und Ultegra Gruppe wählen.
 
Ich kann Cube überhaupt nicht leiden.

1. Massenware
2. Gefühlt jeder Zweite fährt mit nem Cube durch die Gegend
3. Ich hatte in noch keinem Cube Store einen freundlichen und v.a. kompetenten Mitarbeiter
4. Es gibt kaum Ware, selbst Cube Händler schimpfen über Cube, weil die keine Ware bekommen.
5. Stellenweise sind sie einfach zu teuer für die Komponenten.

Ich kann das hier empfehlen:

Izoard Pro - Stevens Bikes 2020

Wenn es kein Carbon sein muss, dann das:

Aspin - Stevens Bikes 2020

Willst du Scheibenbremsen, musst du noch etwas drauflegen:

Izoard Pro Disc - Stevens Bikes 2020

Alle drei haben komplette Ultegra Ausstattung. Bei einem freundlichen und kompetenten Stevens Händler bekommst du sie jeweils 200-300€ günstiger.
Das Aspin hatte ich damals und ich war absolut zufrieden. Dann bin ich auf Carbon umgestiegen.

Aktuell ist aber eine schlechte Zeit um ein Fahrrad zu kaufen. Alle Fahrradhändler sind gnadenlos überlastet und es gibt kaum noch Fahrräder. Woher ich das weiß? Ich war die letzten Wochen bei etlichen Fahrradläden mit nem Kumpel, der sich dann das Stevens Izoard Pro bestellt hat und den Steven Händler kenne ich gut, der hat mir auch das bestätigt.
Wenn du eines möchtest, musst du dich jetzt oder im Winter nach den 2021er Modellen umschauen oder du findest noch Überbleibsel von 2020, je nachdem welche Größe du brauchst.

Giant ist auch gut und günstig und bietet lebenslagen Garantie auf die Rahmen.

Edit:

Achja, wenn man bei einem kleinen Händler kauft, hat das noch mehr Vorteile.
Mein Kumpel hat es nicht nur 200€ günstiger bekommen, es wurde auch speziell auf ihn angepasst, er hätte die Übersetzung ändern können (zum gleichen Preis), er bekommt Pedale dazu, den ersten Kundendienst kostenlos und er kann sich einfach rühren, wenn etwas nicht passt, dann kann er so oft hin, bis alles passt.

Was war die Antwort der Mitarbeiter in den Cube Store auf die Frage "habt ihr die Möglichkeit am Preis was zu machen?"
"Nö, wenn du es nicht kaufst, kauft es der Nächste!"
Ok, da weiß ich schon wie ich dran bin, Null Ahnung, kein Service und absolut keinen Bock auf seine Arbeit
Mit meinen kleinen Händlern, die ich kenne, kann man sich auch noch super unterhalten und man hat was zum lachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe meine vorherigen Cube-Räder immer bei Lucky Bike gekauft. Der Laden hat schon einmal logistische Probleme, aber damit hat Cube weniger zu tun. Die Mitarbeiter sind da in Ordnung.

Dass nun gefühlt jeder Zweite damit fährt, stört mich wenig. Mein Allmountain ist von YT. Das ist wohl seltener als jedes andere Fully, was man so beim Fahren sieht.
Wenn ein Rad schick aussieht, ist es doch nicht wichtig, wer es sonst noch fährt. Würde mich nicht davon abhalten, einen BMW oder Mercedes zu kaufen. :D
Edit: Wirklich teuer ist Cube in Anbetracht der verbauten Komponenten nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Cube ist nicht wirklich teuer.
Die 4 großen hier, Giant, Cube, Scott und Merida - man sieht sie oft, aber sie sind gut, Ersatzteile sind leicht zu beschaffen (alles oft auf Lager), sie sind nicht zu teuer und jeder kennt sie was das reparieren leichter macht weil jede Werkstatt drölftausend von denen pro Jahr abfertigt.

Fahrrad ist zwar keine Kunst, aber es macht schon was aus wenn man was seltenes wie Nicolai, YT oder Yeti ankarrt oder halt nen Cube :)
 
Ist hier zufällig jemand mit Erfahrung mit der NuVinci/Enviolo Nabe (stufenloses Planetengetriebe)? Hab heute mit/für meinen Dad ein gebrauchtes Bike mit so einem Teil getestet und nun stellt sich die Frage wie "wartungsfrei" das Ding wohl wirklich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Nuvinci hält bei meine Vater am Elektrofahrrad (25km/h, Bosch Performance CX) seit 6000km ohne nennenswerte Probleme, er ist mit dem Übersetzungsverhältnis nicht mehr zu frieden, aber dafür kann die Nabe nichts :schief:.
Der Sicherungsring des Ritzels saß nicht korrekt, was zu einem gerissenen Gates-Zahnriemen führte, da gehe ich aber von einem Montagefehler ab Werk aus. Der Schaltzug ist bei ~5000km gerissen, war aber unkompliziert zu ersetzen.
 
Dem würde ich widersprechen, hast du ja selbst mit dem 2ten Satztteil auch. :D

Ja aber auf einen guten YT-Rahmen kommen ne Million Chinesenfahrräder aus zweifelhaften Materialien und nur dafür ausreichend jemanden mit bissl Kleinkram von A nach B zu transportieren.
Im Gegensatz zum Auto welches sich zu einem recht sicheren und qualitativ hochwertigen Gerät entwickelt hat, gibt es beim Fahrrad noch sehr viel Schrott und das wird irgendwie nicht weniger.

Hab in meinem Freundeskreis leider immer noch Leute die sich Räder für 200-400€ kaufen (neu) und sich dann wundern warum besagte Räder nichts taugen und die Leute wollen auch nicht selbst schrauben, gerade Jugendliche im Bekanntenkreis bekommen Schrotträder von den Eltern und die fragen mich dann wie das Kind das Rad in einer Saison zu Schrott fährt - die wissen das mein MTB wesentlich schlimmeres aushält und fährt.
Wenn ich denen dann sage das alleine die Gabel bei mir mehr kostet als das Rad vom Kind und das Qualität auch mal was kostet, ignorieren sie alles und kaufen das nächste Rad was genau so einen Sommer lang hält.
Die Kids tun mir leid, die wollen auch mal im Bikepark bissl Spaß haben ohne sich zu verletzen oder das Rad zu schrotten, aber die Eltern rennen sofort weg wenn sie Preise für nen Einsteiger-Fully sehen :D
So was wie Nicolai oder auch nur YT Industries was ja noch halbwegs humanes Geld kostet brauche ich denen gar nicht zeigen, die erklären mich für verrückt - n Fahrrad zum Preis von nem guten Gebrauchtwagen xD
 
Naja, wenn sie das dritte 300 € Rad geschrottet haben, setzt vielleicht irgendwann der Verstand ein.
Die einen lernen durch Ratschläge und Testberichte, die anderen machen lieber ihre eigenen Erfahrungen.
Mein Radl ist auch mehr wert als mein Auto, jeder hat halt seine Prioritäten ;-)
 
Meine Kumpel sind mittlerweile zumindest auf Cube umgestiegen, weil sie meine Räder immer so toll fanden. Wo bleibt meine Provision? :D

Letztens dann: "Was fährst du denn da, YT?"
Jeder, der es ausprobieren durfte, war begeistert. Das Rad wird bald 2 Jahre alt und ich bin bisher sehr zufrieden.

Brauche demnächst aber neue Maxxis Highroller II. Profil nähert sich dem Ende.
 
Naja, wenn sie das dritte 300 € Rad geschrottet haben, setzt vielleicht irgendwann der Verstand ein.
Die einen lernen durch Ratschläge und Testberichte, die anderen machen lieber ihre eigenen Erfahrungen.
Mein Radl ist auch mehr wert als mein Auto, jeder hat halt seine Prioritäten ;-)

Naja gute Einsteiger-MTB kosten nicht mehr viel.
Unter 800€ kann man schon was brauchbares als Hardtail finden, schon mit ner vernünftigen Luftgabel (bin mal die günstigen Suntour gefahren, die bewegt sich nur bei harten Treffern/Drops, aber wenigstens da funktioniert sie, irgendwas ähnliches wie XCM30 Air oder so).
Und für 1500€+ gibt es gute Einsteiger-Fullys (gerade bei den Engländern, Chainreaction verkauft da geile Sachen.
Fahre ja selbst gerade mit dem Scott Spark 960 (2020) rum, das Ding kostet etwas über 2000€ mit Pedalen und anderem Zubehör. Und das ist ein richtig gutes Crosscountry-Fully mit 120er Federung rundum. Klar hat das Teil nur "einfache" Teile wie SRAM Eagle SX 12er und nur eine Rock Shox Judy, aber dafür schon nen Dropperpost dabei und einen guten Rahmen für das Geld, es fährt sich auch erstaunlich gut verglichen mit dem was ich sonst aus diesem Preisbereich kenne.
Und so lange man nicht Enduro oder DH fährt braucht man auch nicht wirklich mehr. Sobald man merkt - eh, ich schlage die Federung oft durch oder ich hab die günstige SRAM SX Schaltung zerlegt - who cares, aufrüsten oder Bike tauschen, nach 1-2 Jahren ist es auch an der Zeit.

Ich sehe halt viele Kids die MTB aufgeben weil sie halt Schrott gefahren sind - das macht keinen Spaß, dann verletzen die sich auch noch öfter und das Bike ist dauernd kaputt weswegen sie nicht mitfahren können. All das kann man vermeiden wenn man denen n gutes Hardtail gönnt, wir haben ja fast alle so angefangen.
 
Die Nuvinci hält bei meine Vater am Elektrofahrrad (25km/h, Bosch Performance CX) seit 6000km ohne nennenswerte Probleme, er ist mit dem Übersetzungsverhältnis nicht mehr zu frieden, aber dafür kann die Nabe nichts :schief:.
Der Sicherungsring des Ritzels saß nicht korrekt, was zu einem gerissenen Gates-Zahnriemen führte, da gehe ich aber von einem Montagefehler ab Werk aus. Der Schaltzug ist bei ~5000km gerissen, war aber unkompliziert zu ersetzen.
Das klingt ja erst Mal nicht so schlecht.
Wäre auch ein E-Mobil mit Bosch Motor und Riemen (Bergamont E-Line C-MGN).
 
Naja gute Einsteiger-MTB kosten nicht mehr viel.
Unter 800€ kann man schon was brauchbares als Hardtail finden, schon mit ner vernünftigen Luftgabel (bin mal die günstigen Suntour gefahren, die bewegt sich nur bei harten Treffern/Drops, aber wenigstens da funktioniert sie, irgendwas ähnliches wie XCM30 Air oder so).
Und für 1500€+ gibt es gute Einsteiger-Fullys (gerade bei den Engländern, Chainreaction verkauft da geile Sachen.
Fahre ja selbst gerade mit dem Scott Spark 960 (2020) rum, das Ding kostet etwas über 2000€ mit Pedalen und anderem Zubehör. Und das ist ein richtig gutes Crosscountry-Fully mit 120er Federung rundum. Klar hat das Teil nur "einfache" Teile wie SRAM Eagle SX 12er und nur eine Rock Shox Judy, aber dafür schon nen Dropperpost dabei und einen guten Rahmen für das Geld, es fährt sich auch erstaunlich gut verglichen mit dem was ich sonst aus diesem Preisbereich kenne.
Und so lange man nicht Enduro oder DH fährt braucht man auch nicht wirklich mehr. Sobald man merkt - eh, ich schlage die Federung oft durch oder ich hab die günstige SRAM SX Schaltung zerlegt - who cares, aufrüsten oder Bike tauschen, nach 1-2 Jahren ist es auch an der Zeit.

Ich sehe halt viele Kids die MTB aufgeben weil sie halt Schrott gefahren sind - das macht keinen Spaß, dann verletzen die sich auch noch öfter und das Bike ist dauernd kaputt weswegen sie nicht mitfahren können. All das kann man vermeiden wenn man denen n gutes Hardtail gönnt, wir haben ja fast alle so angefangen.

Ich hab mein erstes Fully mit 29 gekauft :P Vorher war ich völlig ungefedert im Gelände unterwegs.
Habe jetzt mein zweites und bin damit sehr zufrieden. War ein Gebrauchtkauf für 1500 € - etwa die Hälfte des Neupreises, nach nur drei Jahren. Wahnsinn, wie der Wert da verfällt. Im Bikemarkt bei MTB News kann man ein paar echte Schnäppchen machen.
Ich vermisse da aktuell überhaupt nichts, wüsste daher nicht, warum ich in nächster Zeit was anders bräuchte. Dank absenkbarer Gabel und Variosattelstütze komme ich mit dem Teil nahezu überall hoch und auch runter. Und wenn nicht, liegt es an mangelnder Kraft oder Fahrtechnik :)
 
Man muss sich echt nicht das teuerste Zeug kaufen, es sollte aber halt kein Baumarkt Billigschrott sein.
Im Preissegment ab 600 Euro findet man aber eigentlich schon ziemlich brauchbare MTBs, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Die haben dann zwar keine XT-Ausstattung usw., allerdings sind die heutigen billigeren Teileklassen viel besser, als sie früher waren.
Heutzutage gibt es zb. MT200 Bremsen fürn Zwanni und die sind viel besser, als die einfachen Hydraulikbremsen (teilweise nur mit einem Kolben) von früher.

Ab nem gewissen Level werden die Teile dann nicht mehr unbedingt besser, sondern nur exorbitant teurer, für weniger Gewicht.
Wenn ich zb. an meine Rockshox Reba Gabel denke, kostet die einzeln auch teilweise 500 Euro.
Wirklich viel besser als billigere Gabeln federt sie auch nicht, aber wiegt halt teilweise nur die Hälfte und ist eben voll einstellbar.

Da spielt mehr die Rolle, wie gut man die Räder pflegt, wartet und einstellt, wenn man das Gewicht nicht als total entscheindend empfindet.
Und wenn man viel im Gelände fährt, muss man das eben auch verhältnismäßig oft machen. Es gibt eigentlich immer mal was zu tun. Das vergessen gerade die günstig-Käufer gerne.
 
Ich hab mein erstes Fully mit 29 gekauft :P Vorher war ich völlig ungefedert im Gelände unterwegs.
Habe jetzt mein zweites und bin damit sehr zufrieden. War ein Gebrauchtkauf für 1500 € - etwa die Hälfte des Neupreises, nach nur drei Jahren. Wahnsinn, wie der Wert da verfällt. Im Bikemarkt bei MTB News kann man ein paar echte Schnäppchen machen.
Ich vermisse da aktuell überhaupt nichts, wüsste daher nicht, warum ich in nächster Zeit was anders bräuchte. Dank absenkbarer Gabel und Variosattelstütze komme ich mit dem Teil nahezu überall hoch und auch runter. Und wenn nicht, liegt es an mangelnder Kraft oder Fahrtechnik :)

Naja ich hab mir den Fully eher zugelegt, wobei ich da noch in ner Region gewohnt habe die mit Hügeln und Bergen deutlich besser ausgestattet ist als Leipzig (kack flachland hier).
Aktuell sind viele günstige Sachen brauchbar, aber wenn man schon was will, gehen die Fullys bei 2000€ los etwa hier in DE.
 
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