AW: Forscher entwickeln Küchenschaben-Fernsteuerung
Das kannst du nicht vergleichen denn Nutztiere werden extra als Nahrungsquelle gezüchtet.
Fliegen sind genügend da. Ebenso wie Mücken. Außerdem braucht auch die Spinne was zu essen.
Aber das was hier gemacht wird ist eben einfach nur eine Spielerei und erinnert daran dass ein paar Jugendliche eine Katze ärgern und sie ständig am Schwanz ziehen. Einfach weil sie es können.
Ob etwas als Nahrungsquelle oder anders Gebrauchsobjekt gezüchtet wird, spielt doch keine Rolle. Ein Leben ohne Fleisch ist nicht unmöglich und eigentlich sogar besser fürs Klima, wenn man Ökoideologen glauben darf. Ergo dient auch der Fleischkosum keinem höheren, sondern nur einem niederen Zweck. Nämlich dem, ein möglichst leicht zuzubereitendes und schmackhaftes Stück Fleisch auf den Teller zu bekommen. Die meisten (eigentlich alle) Ersatzprodukte schmecken nicht so lecker wie totes Tier, wir sind sie auch nicht gewohnt, man müsste sich umstellen. Pfui Spinne. Also töten wir lieber weiter. Eine Schabe dagagen als Forschungsintrument zu gebrauchen, erschient weit weniger fragwürdig. Zumal die Viecher im Gegensatz zu einem Schwein oder Rind nicht intelligenter als ein Microchip sind.
Zum Thema "Fliegen sind genug da": Anzahl ist bei der Betrachtung irrelevant. Andernfalls könnte man letztlich auch aus der Übervölkerung, auf die wir gerade zusteuern, den Strick drehen, doch einfach ne Atombombe in Länder mit besonders hohem Bevölkerungswachstum reinzujagen - wenn man mal überspitzt weiter denkt. Sind doch genug andere Menschen da

ZU sagen, solange von etwas genug da ist, kann man ruhig drauf hauen, ist auch nichts anderes als Gleichgültigkeit dem Insekt gegenüber. Falls es mal nicht so toll um die Population steht, resultiert die plötzliche Anerkennung der Viecher doch nur aus der Sorge, dass mit dem großen Ganzen was nicht in Ordnung ist. Im Übrigen sind Wanzen auch genug da. Daher verstehe ich deinen Einwurf nicht.
Die Menscheit hat übrigens schon viel Nützliches auf den Weg gebracht, nur weil sie es kann. Auch die Mondlandung kann man als Spielerei einer Nation sehen, die der Welt einfach nur zeigen wollte, was sie drauf hat. Die in diesem Zusammenhang erworbenen Erkenntnisse nützen uns trotzdem noch heute. Und wer weiß, was die in der News gezeigte Forschung noch hervorbringen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass solche Versuche zum Beispiel auch den Kontrukteuren künstlicher Giedmaßen (Prothesen) langfristig nutzen können.
Für mich gehört das Mitfühlen in Belange, die Menschen, Tiere, Pflanzen angeht, dazu..
Mag ja für dich anders aussehen, dafür kannst du auch von mir aus gerne deine Gutmenschen-Phrasen aus den Keller holen, wenn du das gerne möchtest.
Nichts für ungut, aber du glaubst gar nicht, wie sehr mir die Gefühlswelt von Planzen am Allerwertesten vorbei geht. Ich bin auch gegen Umweltzerstörung, weil es hinterher hässlich aussieht, ich in keiner Betonwüste leben will und ein funktionierendes Ökosystem wichtig ist. Deswegen zeige ich gegenüber gefällten Bäumen noch lange kein Mitgefühl. Ebenso wenig bei Insekten oder Hefe. Warum auch?