Bei P2P passiert es, dass man automatisch hochlädt, wenn man runterlädt und vergessen hat, den Upload im Client zu deaktivieren bzw. auf 0 kb/s zu begrenzen.
Du vermischst da unterschiedliche Dinge.
P2P setzt technisch nicht voraus, dass man beim Herunterladen auch gleichzeitig hochlädt. Das ist eine Übereinkunft unter Filesharern aus Gründen der Fairness, die viele, aber nicht alle P2P-Netzwerke und/oder Clients integrieren.
Und wo das der Fall ist, kann der Upload entweder gar nicht komplett deaktiviert werden, oder es wird im Netzwerk durch reduzierten oder gar geblockten Download sanktioniert.
Und da von den Loggern der Rechteinhaber bereits der Austausch von Informationen über das Vorhandensein einer bestimmten Datei (Stichworte "Meta-Traffic") als Tausch gewertet werden kann, bringt das auch keine Sicherheit.
Wenn man bei den Hostern nur runterlädt, wird das nicht verfolgt.
Das ist allerdings eine Frage der Praktikabilität, nicht der Rechtslage. Auch der Download ist illegal, es lohnt sich für die Rechteinhaber nur nicht, diesen zu verfolgen, da man maximal den Schaden der einzelnen Kopie einklagen könnte. Da ist die Klage teurer bzw. sie wird von vornherein als Bagatelle abgewiesen.
Für diesen Sachververhalt ist das auch unerheblich, denn auch der Content bei One-Click-Hostern muss ja von irgend jemandem illegalerweise bereitgestellt, also dort hochgeladen werden. Dieser jemand ist nur deutlich schwerer zu ermitteln.
Und schlussendlich ändert es nichts daran, dass es weder technisch machbar noch sinnvoll ist, P2P im Router ab Werk zu blockieren. Es geht einfach nicht.
tja und was sagt uns das.
Aber man wird Dich nur als Verschwörer / Reichsbürger usw. abstempeln.
Nein, nur als jemanden, der den Unterschied zwischen Zivil- und Strafrecht nicht kennt.