Fallout 4 - Laberthread

Klar hat Fallout 4 Schwächen, aber imo nicht so viele und nicht so derbe, dass man sich darüber aufregen muss. Und wenn man sich so sehr am Spiel stört, dann soll mans halt deinstallieren und zukünftig keines der Reihe kaufen. Ich meine, wenn man Fallout 3 gespielt hat, dann wusste man in etwa, was bei Fallout 4 auf einen zukommt.

Ach wusste man das? Du wusstest also das die Quests wesentlich schlechter designed sein würden als in F3? Du wusstest das in F4 die Animationen genau so schlecht sein würden wie in Skyrim, FNV, F3, Oblivion, Morrowind?
Du wusstest also im Vorfeld das es unzählige austauschbare bringe töte Quests geben würde, das Skillsystem so banal sein wird und die Balance wieder fragwürdig? usw.
All das wusstest du also, obwohl Bethesda sich da im Vorfeld absolut bedeckt gehalten hat?
Wen ja, dann wustest du weit mehr als viele andere. ;)

Ich wusste das jedenfalls nicht und habe mit einem Spiel gerechnet das mindestens auf dem "RPG-Niveau" von Fallout 3 liegt, aber meiner Meinung nach liegt Fallout 4 da deutlich drunter...

Mal davon ab finde ich schon das Animationen, die maximal auf dem Niveau von 2001 - 2005 sind, etwas sind worüber man sich aufregen darf, vor allem im Jahr 2015, und vor allem wen die Animationen teilweise so Grütze aussehen wie in F4 bei der Powerrüstung zum Beispiel. Sorry, aber wen ich schon an die Laufanimationen der Powerrüstung denke krieg ich das Grauen, so albern sieht es aus.

Aber für solche CRPG'ler gibts doch Spiele wie Wasteland 2 und Divinity: Original Sin. Da krieg ich wiederum von der isometrischen Perspektive, der nur teilweise vorhandenen Vertonung und den lahmarschigen rundenbasierten Kämpfen das Kotzen.

Wasteland ist aber kein Fallout, genauso wenig wie Divinity: Orignal Sin. Beides sind gute Spiele, aber beide haben andere Stärken als zum Beispiel Fallout 1, 2, oder New Vegas. Wasteland 2 ist zum Beispiel mehr eine Mischung aus Fallout Tactics, Fallout und Baldurs Gate. Der Fokus liegt viel mehr auf den Kämpfen als das in Fallout 1 und 2 der Fall war. Fallout 1 und 2 konntest du komplett durchspielen ohne einen Schuss abgeben zu müssen, 3/4 der Quests waren komplett ohne Gewalt lösbar, den Fokus haben weder Wasteland 2, noch Divinity: OS.
Kurz um es ist nicht das gleiche. ;)

Genauso wie Fallout 4 absolut nichts mehr mit Fallout 1, 2 und FNV gemein hat. Die Frage ist nur warum F4 immer noch den Namen Fallout trägt? Wohl letztlich aus dem gleichen Grund wie Arcania: Gothic 4 das Gothic im Namen trug, oder C&C Tiberium Twighlight sich C&C nannt, obwohl es mit C&C nicht mehr wirklich was gemein hatte, bis auf die Namen der Fraktionen, ein paar Charaktere und etwas die Anlehnung vom Aussehn der Einheiten.
Einfach weil man sich bei jedem Titel erhoft hat so mehr Absatz zu machen weil man vorgaukeln kann es würde sich dabei um die Fortsetzung einer beliebten Spielereihe handeln, was bei keinem der 3 Titel wirklich der Fall ist. ;)
 
Aber für solche CRPG'ler gibts doch Spiele wie Wasteland 2 und Divinity: Original Sin. Da krieg ich wiederum von der isometrischen Perspektive, der nur teilweise vorhandenen Vertonung und den lahmarschigen rundenbasierten Kämpfen das Kotzen. Klar hat Fallout 4 Schwächen, aber imo nicht so viele und nicht so derbe, dass man sich darüber aufregen muss. Und wenn man sich so sehr am Spiel stört, dann soll mans halt deinstallieren und zukünftig keines der Reihe kaufen. Ich meine, wenn man Fallout 3 gespielt hat, dann wusste man in etwa, was bei Fallout 4 auf einen zukommt.

Na herzlichen Glückwunsch. Aufregen muss man sich erst gar nicht weil die Fehler ohnehin kaum vorhanden sind^^
Ich hab Fallout 3 gespielt und es ist bis heute eines meiner Lieblingsspiele. Und genau deshalb finde ich Fallout 4 in so vielen Belangen leider nicht besser, zumindest hätte ich es mir besser erwartet. In Fallout 3 hat die Welt auf dich und dein Karma reagiert. In Fallout 4 ist es völlig egal. In Fallout 3 gab es die Möglichkeit viele Quests durch Sprachfertigkeit abzuschließen. Das ist in Fallout 4 nur mehr Beiwerk um ein paar extra Kronkorken zu machen.

Ich hab mich auf ein Fallout eingestellt, das die Fehler von Fallout 3 ausmerzt. Was ist geschehen? Die Hauptstory ist noch uninteressanter, die Quests sind eintönig, die Dialoge lachhaft, es gibt keine Konsequenzen mehr, die Enden sind nahezu identisch, es gibt kaum abgedrehte Charaktere.
Einige Dinge gefallen mir sehr gut:
-Waffenmodifikationen
-Crafting allgemein
-mehr Gegnertypen und generell mehr Gegner in den Locations
-dynamisches Wetter
-Siedlungsbau (leider komplett sinnlos vom Spiel her weil es keinen Unterschied macht ob ich die Siedlung nur 12h lang ausbaue oder nicht. Dazu mit grottiger Steuerung)
-verschiedene Resistenzen bei den Gegnern, die Kämpfe sind nicht mehr so monoton wie in Fallout 3.
-Die Map ist dichter, in Fallout 3 gabs oft lange nix, dann Gegnerbasis mit 3-4 Gegnern und dann wieder nichts usw.
-Waffenhandling ist besser

Leider wurde das Charaktersystem völlig vereinfacht, die Quests sind relativ uninteressant, der Hauptstory will ich gar nicht folgen weil sie mich 0 interessiert, es gibt weniger kreative Locations (Beispiele aus Fallout 3: Oasis, Megaton, Little Lamplight, Tenpenny Tower), dazu ist Boston für mich einfach nicht so monumental wie Washington DC.

Es gäbe so viel Potenzial.
Siedlungsbau, lustig ja, notwendig? Nein. Es gibt keine Konsequenzen im Spiel. Völlig egal ob ich meine Siedlung verwahrlosen lasse oder nicht. Warum kann ich nicht als Despot über meine Siedlungen herrschen? Warum kann ich keine Geschäfte mit Raidern usw machen? Bethesda schreibt oft wie gerne sie die Freiheit mögen. Warum kann ich ab einer gewissen Siedlungsanzahl/Größe keine Quests freischalten? Vielleicht gibts eine einzigartige Waffe oder es kommt ein einzigartiger Begleiter vorbei. Oder wenn ich eben Deals mit anderen bösen Fraktionen abschließe bekomme ich Zugang zu neuen Perks/Quests/Waffen. Stattdessen ist der Siedlungsbau zwar ganz witzig, aber abgesehen davon völlig belanglos. Hier hat man so viele Möglichkeiten und nutzt keine einzige davon. Sogar das Itemlimit muss man per Mod aufheben um wirklich tolle Siedlungen zu bauen.

Ich fand es cool als Three Dog in Fallout 3 von mir erzählt hat, ob "der Junge aus Vault 101 jetzt den Lastern des Ödlandes verfallen ist" oder auch nicht. Ob ich mit den Sklavenhändlern Geschäfte mache oder ob ich die Siedlung Paradise Falls auslösche. Ob ich Megaton für ein schickes Apartment in die Luft oder ob ich die Ghule in den Tower leite und das Gemetzel genieße. Sowas bleibt in Erinnerung, keine 0815-Quests von wegen töte alle Gegner und bau einen Funkturm auf. Oder die Quest mit der Ameisterin oder mit den Kannibalen. Sowas hat mir Fallout 4 in bisher 30 Stunden leider überhaupt nicht geliefert.
Und dafür habe ich sehr wenig Verständnis wenn man die jahrelange Entwicklungszeit von Fallout 4 bedenkt.

All das trübt meinen Eindruck leider mehr als erwartet. Ich finde es einfach schade wieviel Potenzial hier verschenkt wird. Ich habe Fallout 3 locker 200-300 Stunden gespielt. Selbst in Skyrim habe ich keine 180 Stunden verbracht. Ich hab mal als guter Charakter gespielt, mal als böser, mal als neutraler. Die Welt hat anders auf mich reagiert. Ich hab die verschiedenen Questlösungen ausprobiert, hab mir verschiedene Charaktere erstellt und war mit allen gleich erfolgreich. Das Spiel war etwas in Richtung kleine Waffen ausgelegt, aber ich hatte nie das Gefühl das ich unbedingt kleine Waffen brauchen würde um voran zu kommen. In Fallout 4 braucht man einfach nur ein Hunting Rifle, modifiziert das ein bisschen und fertig. Selbst auf schwer ist mir das Spiel zu leicht bis auf gewisse legendäre Gegner.
Wie gesagt, ich mag das Spiel, bin bis heute noch großer Fallout 3-Fan und genau deshalb kann ich einfach nicht über all die Fehler und vergeben Chancen von Bethesda hinwegsehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

1448280818_cua1jf3uyaa_-b-png.866585







1448280818_CUa1jF3UYAA_-B-.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja gut, danke für die doch recht ausführlichen Begründungen. Ich sehe, wenn man ins Detail geht, habt ihr wohl Recht. Ich habe da allerdings kein Auge für. Setting ist das selbe wie in Fallout 3, ebenso wie die Atmosphäre, das V.A.T.S., die Waffen und der Grafikstil. Es gibt in Fallout 4 zwar mehr banale Quests a la "töte x" und bring "y", aber dafür ist der Umfang auch größer als noch in Fallout 3 (das ist zumindest mein starker Eindruck). Außerdem muss ich sagen, dass mir die Hauptstory recht gut gefallen hat. Aber die Story wurde auch in Fallout 3 kritisiert, was ich persönlich nie nachvollziehen konnte, weil ich sehr Sci-Fi affin bin. Das Moralsystem ... also ich weiß nicht, war das nicht in Teil 3 total sinnlos und ohne echte Auswirkungen? Letzter Punkt auf den ich eingehen möchte: die Technik. Die war nämlich auch bei Fallout 3 und Skyrim ziemlich veraltet. Aber hallo. Und da die Spiele in der Vergangenheit bereits bei ihrem Erscheinen technisch veraltet waren, konnte man auch vermuten, dass Fallout 4 bei seinem Erscheinen anderen Spielen technisch hinterherhinken würde. Skyrim nutze sogar nur 2 Kerne und das wohlgemerkt 2011. :klatsch:
 
Aber hallo. Und da die Spiele in der Vergangenheit bereits bei ihrem Erscheinen technisch veraltet waren, konnte man auch vermuten, dass Fallout 4 bei seinem Erscheinen anderen Spielen technisch hinterherhinken würde. Skyrim nutze sogar nur 2 Kerne und das wohlgemerkt 2011. :klatsch:

Ja und für sowas gehört Bethesda auch entsprechend kritisiert und in der Punktewertung abgestraft. Ein Spiel muss grafisch nicht immer super sein, wen der Spielspaß stimmt muss die Grafik nicht zwingend bombastisch sein. Was aber einfach nicht sein kann ist das man teils solch technischen Schund abliefert, das muss nun wirklich nicht sein. Es muss 2015 einfach nicht mehr sein das Schatten 2 Meter vor einem aufgebaut werden, so das es teils extrem ins Auge sticht, genauso muss es nicht sein das ein Spiel 2011 nur 2 Kerne unterstüzt, oder nur 4GB RAM nutzen kann.

Wie ich schon mal sagte, Bethesda ist alles andere als ein ärmliches Studio, eine neue technisch solide Engine sollte da nach 14 Jahren und 7 erfolgreich verkauften Spielen mit mehreren Millionen abgesetzten Exemplaren wohl locker drin sein, genauso wie vernünftige Charakteranimationen die nicht stocksteif und roboterhaft, oder absolut albern wirken.
Bethesdas Begründungen warum es dies und das nicht gibt, wie eben bessere Animationen, wirken da immer wie faule Ausreden um gar blos keinen Cent zuviel ausgeben zu müssen.

Den mal ehrlich und ohne Scheuklappen, schaut man sich an was man nach 6 Jahren Entwicklung technisch und inhaltlich liefert macht es schon den Eindruck als wen Fallout 4 sicher bei weitem nicht das teuerste Spiel in der Produktion war. Ich würde sogar behaupten das The Witcher 3 in der Entwicklung deutlich mehr gekostet haben dürfte als Fallout 4. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt 2 hintereinander dieselbe Minutemen-Quest gemacht. Der Auftrag (Feral Ghouls) und der Wortlaut waren genau gleich^^
Und was ich wirklich lächerlich finde: Man hat Angst vor den umherwandernden Ghoulen, aber schaut man auf der Karte nach sind die Ghoule ziemlich weit weg. Die wandern also umher und greifen genau die kleine Siedlung mit ihren 2 Bewohnern an. Sowas kann doch niemand ernsthaft als gut inszeniert oder durchdacht bezeichnen.
Die Siedlung befindet sich rechts oben, der Ort mit den Ghoulen am unteren Rand, mittig.
 

Anhänge

  • 2015-11-30_00016.jpg
    2015-11-30_00016.jpg
    338,5 KB · Aufrufe: 1.498
Man kann sich auch noch 1000 Postings über die paar zufallsgenerierten Quests echauffieren, die man unbegrenzt wiederholen kann (am besten ein Posting für jedes Mal, wo man ein solches Quest wiederholt) oder man kann diese Quests einfach beiseite lassen. Ich glaube, es gibt 4 oder 5 verschiedene solcher Quest-Sorten, die man dann besser bleiben lässt (je eine oder zwei für die Minutemen, die Railroad, die BOS und der I***).

Ich weiß nicht, wieviele einzigartige Quests es in FO4 gibt. Ich habe von diesen Radiant-Quests (so hat man sie in Skyrim genannt) insgesamt kaum mehr als 5 gelöst. Und dennoch inzwischen 97 Stunden im Spiel verbracht (wen's genauer interessiert: Steam Community :: Grestorn)

Ich weiß nicht, wieso muss man sich endlos über ein (oder auch mehrere Details) aufregen, wenn es so viel andere Dinge gibt, über die man sich freuen kann? Jede der fast 100 Stunden waren bisher purer Spielspaß für mich. Und das kann ich von den 79 Stunden, die ich in Witcher 3 zugebracht habe, definitiv nicht sagen. Das Spiel hat mich oft gelangweilt und genervt mit den vielen Fragezeichen, an denen nichts, aber auch gar nichts interessantes zu finden war. Ich hab es nur wegen der Story und den teilweise wirklich guten Nebenquests weiter gespielt. Aber es war teilweise schon echt nicht einfach, mich dazu zu motivieren.

Und dennoch bin ich nicht ständig in den Foren rumgerannt und habe geschrieben, wie sehr mich W3 nervt und wie sche*ße ich die Open World finde (was ich auch nicht tue, ich bin nur nicht so extrem begeistert davon, wie so viele andere).
 
Achtung Spoiler!!!

Ich geb hier mal meinen Senf dazu als jemand, dessen erstes Game der Fallout-Reihe dies ist. Abgelaufen ist es mit Fallout 4 bei mir genauso wie bei Skyrim. Vorher nie etwas von der Serie gespielt, aber nach dem Release die weitestgehend positiven Meinungen gelesen und gehört. Irgendwann hab ichs dann ausprobiert und Skyrim hat mich damals dann sofort in den Bann gezogen. Bei Fallout 4 habe ich irgendwann einen Kommentar gelesen, dass Fallout 4 so sei, wie Skyrim nur in einem anderen Szenario. Also her damit. Jetzt, 2 Wochen und 84 Ingame-Stunden später bin ich Level 42 und wollte mal als Neuling mein Feedback zu dem Game abgeben:

Main-Storyline:
Die ersten paar Stunden der Storyline waren absolut fesselnd für mich. Ich konnte gar nicht aufhören zu zocken und habe allein innerhalb der ersten 3 Tage schon 21 Stunden gezockt.
Aber nach diesen 3 Tagen kam die erste Ernüchterung: Ich hatte mir die Mainquest erstmal bei Seite gelegt um immer etwas spannendes auf Lager zu haben falls mir die Sidequests ausgehen. Ich wollte mein Interesse am Spiel über längere Zeit aufrecht erhalten um Dinge ausprobieren zu können. Irgendwann nach der 11. oder 12. immer gleich ablaufenden Minutemen Quest wurde ich dann stutzig und habe nachgelesen was ich schon vermutet hatte und zwar, dass diese Quests automatisch generiert werden und absolut ohne Ende sein würden. Also habe ich mich dann erstmal auf meine Base und meine Power Armor fokussiert und leicht an der Main Quest weiter gemacht. Hierdurch kamen zu meiner Freude immer wieder neue Möglichkeiten hervor, wie zum Beispiel die Brotherhood of Steel und die Railroad. Auf Grund meines gesamten, sehr "gutherzigen" Spielstils war für mich klar, dass ich auf der Seite der Railroad landen würde und habe die BoS erstmal bei Seite gelassen und die Railroad Missionen gemacht. Nachdem ich dann 4 oder 5 mal Gebäude gecleart und irgendwelche Gegenstände zurück geholt hatte gings schon mit einem vollen Set T60f Armor und Laserwaffen zum Institute (Keine 12 Stunden vorher hatte ich noch eine T-45d und schoss ausschließlich mit .38er Munition. Alles sehr schnell auf einmal). Aber nicht mit der Railroad sondern den Minutemen, die den Rest der Mainquest meine treuen Gefährten waren. Das Interessante an der ganzen Situation ist nämlich, dass entgegen meiner ganzen Vorarbeit mit der Railroad, diese aber auf einmal mir nicht mehr helfen wollten, was ich für den gescripteten Ablauf hielt. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass es durchaus einen Railroad Pfad dieses Teils der Story gegeben hätte. Aber man speiste mich, als ich zum finalen Schlag ausholen wollte einfach nach dem Motto ab "Hey danke für alles, aber wir schaffen das nicht alleine. Hol dir Hilfe bei den Minutemen". Ende jeder Diskussionen. Und entgegen meiner Vermutung ich würde diesen Part der Story mit Railroad und Minutemen zusammen erledigen, habe ich von der Railroad für die ganze restliche Main Quest nichts mehr gehört.

Und ab hier wurde meine Spielerfahrung sehr getrübt. Ab diesem Punkt überschlagen sich die Ereignisse. Ich treffe meinen Sohn, nach einem Auftragsmord kämpft plötzlich jeder gegen jeden bei Bunker Hill, ich muss mich bei meinem Sohn entschuldigen, dass ich doch nicht auf seiner Seite bin und keine Stunde später sprenge ich meinen eigenen Sohn, der auf einmal im Sterben liegt, in einer einzigen Atomexplosion in die Luft und verstrahle und zerstöre eine ganze Gegend.

Und was habe ich jetzt? Einen Krater, Minutemen die mir immernoch die selben Missionen geben, Eine Railroad für die ich nur noch Wetterstationen und Synth Verstecke bereit mache und eine Brotherhood die mich nicht mehr leiden kann weil ich sie enttäuscht habe und ohne sie gegangen bin und deren Schiff jetzt auch nur noch zum Handeln und Beklauen da oben im Himmel schwebt.
Ansonsten nur noch kleinere Nebenquests deren Inhalt nicht all zu viel mit der Main Quest zu tun hat. Meiner Meinung nach ein zu abrubtes Ende, einer am Anfang sehr vielversprechenden Story.

Crafting und Siedlungsbau:
Die Möglichkeit des Craftings war mir bereits aus Skyrim zu Genüge bekannt. Die Möglichkeit eine eigene Base zu bauen und das in diesem Fall vollkommen nach eigenen Vorstellungen (im Gegensatz zum Skyrim Hearthfire DLC) finde ich immernoch super, allerdings ist die Umsetzung nicht optimal. Dass man die größe dieser sogenannten Workshops begrenzen muss ist klar, aber die Menge an baubaren Gegenständen ist meiner Meinung nach viel zu klein. In meiner Mainbase, dem Red Rocket Truck Stop, war ich innerhalb kürzester Zeit an der Grenze des Baubaren angekommen, obwohl die Möglichkeiten noch schier grenzenlos gewesen wären.

Bugs, Performance:
Die Performance ist derzeit eher nicht der Wahnsinn. SLI ist derzeit überhaupt nicht verfügbar, was die Performance bei einer GTX770 schon deutlich mindert. Mit erzwungenem SLI nehme ich zwar einen Grafikbug in Kauf, der allerdings verkraftbar ist und beschränke die allgemeine Gültigkeit meiner Erfahrungen, habe dafür deutlich öfter die 60 im FPS Counter stehen. Hier ist im Übrigens auch schon die Grenze. Ohne Spieldateien zu modifizieren lässt sich das VSync nicht abstellen. Und bei Kleinigkeiten wie dem Benutzen eines Scopes fällt die Framrate spontan auf Werte nahe der 15FPS ab. Auch bestimmte Orte können schon im Vorbeilaufen massive Frameratedrops mit sich bringen.
Bugs sind überall zu finden, ich hatte hauptsächlich Probleme damit, dass Modifikationen gecraftet wurden die ich weder angeklickt, noch anschließend bestätigt hatte.
Am schlimmsten sind allerdings die spontanen Crashs die ohne jede Vorwarnung und Fehlermeldung von Statten gehen und meistens nach längerer Spielzeit auftreten. Mit einem Mal ist man wie nach Alt+Tab auf dem Desktop, nur das Spiel ist geschlossen und der gesamte nicht gespeicherte Fortschritt weg. Sehr ärgerlich. :daumen2:

AI:
Den NPCs wittme ich eine eigene Sektion. Endlos buggy und immer für Überraschungen gut, durfte ich heute Bemerken, dass sie sogar ganze Quests ruinieren können.
Ich soll NPC A der NPC C als Geisel hat, mit einer Tat die er begangen hat konfrontieren. NPC B steht allerdings schon vor der Tür hinter der A sich eingeschlossen hat und flucht und beleidigt ihn. Öffne ich diese Tür, was Ziel der Quest ist, fangen A und B an sich sofort zu beschießen, was nicht Ziel der Quest ist und eine Konversation ist nur noch mit C möglich, die nur um Hilfe schreit. Neu laden in 2 Stelligen Zahlen hat mir keinen Erfolg gebracht. Lediglich das Töten von A bringt Erfolg, was aber nicht zu meinem Spielstil passt, aber durchaus eine Option der Quest ist. Nehme ich diese Option bedankt sich die Geisel C bei mir, wird auf einmal feindlich und fängt an auf NPC B und mich zu schießen. :what: Töten ich oder B nun C, hat das zwar keine direkten Folgen für die Quest, aber auf einmal wird NPC B , der Gleichzeitig auch Begleiter des Spielers sein kann, ohne jedwede Vorwarnung feindlich und fängt an auf mich zu schießen. Dafuq :ugly::huh:
Des Weiteren können Begleiter auch gerne mal verschwinden und sind an ganz anderen Orten auf einmal anzutreffen als wäre nie etwas geschehen.
Die Siedler sind genauso gut. Die meiste Zeit steht der Großteil von ihnen nur auf einem Fleck rum und rührt sich nicht. Ansonsten spawnen sie auch gerne mal unter Treppenstufen, sodass sie sich bis zum neuen Besuch der Siedlung sowieso nicht bewegen können. Sehr eintönig. :(


So ein endlos langer Beitrag mit ein paar der signifikantesten Eindrücke die ich bisher hatte, die vielleicht ja sogar die Erfahrungen wiedergeben die einige von euch hatten.

MfG Verteidiger Terras
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann sich auch noch 1000 Postings über die paar Quests echauffieren, die man unbegrenzt wiederholen kann (am besten ein Posting für jedes Mal, wo man ein solches Quest wiederholt) oder man kann diese Quests einfach beiseite lassen. Ich glaube, es gibt 4 oder 5 verschiedene solcher Quest-Sorten, die man dann besser bleiben lässt (je eine oder zwei für die Minutemen, die Railroad, die BOS und der I***).

Träum weiter, von wegen 4 oder 5 solcher Quests, es sind mindestens 7 bei der BoS (alte Technologie bergen, Ruinen säubern, technische Dokumente sammeln, Blutproben sammeln, auf Patrolie gehen, Neuling anlernen, Nachschub bei Einwohnern besorgen), mindestens 4 bei der Railroad (Überwachungsstation einrichten, DIA überprüfen, bei der Überführung von entflohenen Synths helfen, Synths des Instituts an Treffpunkt vernichten), 3 bei den Minutemen (Siedlung helfen / Raider, Mutanten, Ghule vernichten, Siedler retten, Siedlungen verteidigen) und mindestens 3 beim Institut.
Also insgesamt mindestens 17 Quests die sicher immer und immer wieder wiederholen!

Ich weiß nicht, wieviele Quests es in FO4 gibt.

Nebenquests die sich nicht dauernd wiederholen? Kaum mehr als in Fallout 3, also irgendwas um die 30 Quests, aber auch im überwiegenden Teil weit weniger originel vom Inhalt, im Vergleich zu F3.

Ich weiß nicht, wieso muss man sich endlos über ein (oder auch mehrere Details) aufregen, wenn es so viel andere Dinge gibt, über die man sich freuen kann?

Und was soll das sein worüber man sich "soviel" freuen soll?
Die immer und immer gleichen Schlauchlocations durch die man sich von einem Ende zum anderen durchballern soll umd irgenwas zu holen, oder irgend jemanden zu töten? Die Tonnen an nutzlosen Loot den man nach spätestens 60 Spielstunden doppelt und dreifacht in irgend einer Truhe liegen hat?
Die immer gleichen generischen Quests die sich als nicht wiederholbare Nebenquest maximal von den 3-4 Sätzen unterscheiden die da mehr gesprochen werden, die aber von dem Missionsziel nicht wesentlich anders sind als die vielen generischen Quests?

Das lausige, über weite strecken unwichtige Skillsystem? Oder die ach so tollen "kleinen Geschichten" die man "überall" findet, wo jedes noch so kleine Unternehmen, wie zum Beispiel ein Comicbuchladen, hoch kriminell ist?
Darüber das man die X-01 Powerrüstung, die eine Nachkriegskonstruktion der Enklave ist und erst im Jahr 2220 überhaupt in Produktion ging, überall in der Spielwelt rumstehend findet obwohl das zutiefst unlogisch ist?
Über die unzähligen weiteren Logikfehler, wie zum Beispiel der das man in jeder bescheuerten Vorkriegsruine die Droge JET findet, obwohl diese auch erst lange nach dem Krieg, ca. 2241 (während der Spielzeit von Fallout 2), von Mayron in New Reno, Westküste, entwickelt wurde? Oder darüber das die X-01, die T-51 und T-60 Power Armor Energiekerne verwenden die nach einer knappen Stunde leer sind, obwohl sie nach Lore mit einer TX-28 Mikrofusionszelle ausgerüstet waren die Energie für ca. 100 Jahre Dauerbetrieb liefert?

Oder vergessen wir auch nicht den Fehler das die T-60 eigentlich eine modifizierte T-45 Powerrüstung ist und keine T-51b und entsprechend auch nicht über den gleichen Schutzfaktor einer T-51 verfügt, die normalerweise die Standardrüstung der Bruderschaft darstellt. In Fallout 4 aber ist, "oh Wunder" die T-60 von der Haltbarkeit und dem Schutzfaktor besser als die T-51, obwohl das nicht sein dürfte...
Dann haben wir da noch die völlig belanglosen Siedlungen die man bauen darf, die aber kaum einen Nutzen haben, in der Baugröße stark limitiert sind und auch nur sehr wenig Objekte bieten die man überhaupt platzieren darf.
Oder der Umstand das Diplomatie völlig überflüssig und belanglos ist weil es freundlichst egal ist ob ich irgend eine nutzlose Info erhalte, oder 100 Kronkorken Belohnung mehr.
usw. usvm.

Also worüber soll man sich soviel freuen? Du ratterst immer die gleiche Phrase runter, wieviel doch schön in dem Spiel ist, aber was so toll sein soll, da hast du uns noch nicht gesagt. Nur hinten rum das wir alle zu bescheuert sind zu erkennen wieviel doch toll an dem Spiel ist. ;)


Jede der fast 100 Stunden waren bisher purer Spielspaß für mich. Und das kann ich von den 79 Stunden, die ich in Witcher 3 zugebracht habe, definitiv nicht sagen. Das Spiel hat mich oft gelangweilt und genervt mit den vielen Fragezeichen, an denen nichts, aber auch gar nichts interessantes zu finden war. Ich hab es nur wegen der Story und den teilweise wirklich guten Nebenquests weiter gespielt. Aber es war teilweise schon echt nicht einfach, mich dazu zu motivieren.

Ach und stell dir vor andere empfinden bei Fallout 4 so wie du bei The Witcher 3...

Und dennoch bin ich nicht ständig in den Foren rumgerannt und habe geschrieben, wie sehr mich W3 nervt und wie sche*ße ich die Open World finde (was ich auch nicht tue, ich bin nur nicht so extrem begeistert davon, wie so viele andere).

Wer sagt dauernd das Fallout 4 Dreck ist? Ich hab bis jetzt nur vernünftige Kritik an berechtigten Unzulänglichkeiten der Engine, Spielmechanik und des Inhalts gelesen.
Ja schon schlimm wen man solche Kritik nicht verträgt was?
Schlimm das es Leute gibt die sich nicht dauernd einreden müssen sie würden das tollste Spiel der Welt spielen an dem es nichts zu bemängeln gibt...

Da FO4 in der Tat fast wie FO3 und FNV ist, haben entweder diese Spiele Deine Serie schon zerstört, oder Du übertreibst maßlos.

:lol:Klar es ist wie Fallout 3 und ganz besonders wie New Vegas... :rollen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Träum weiter, von wegen 4 oder 5 solcher Quests, es sind mindestens 7 bei der BoS (alte Technologie bergen, Ruinen säubern, technische Dokumente sammeln, Blutproben sammeln, auf Patrolie gehen, Neuling anlernen, Nachschub bei Einwohnern besorgen), mindestens 4 bei der Railroad (Überwachungsstation einrichten, DIA überprüfen, bei der Überführung von entflohenen Synths helfen, Synths des Instituts an Treffpunkt vernichten), 2 bei den Minutemen (Siedlung helfen / Raider, Mutanten, Ghule vernichten, Siedler retten) und mindestens 3 beim Institut.
Also insgesamt mindestens 16 Quests die sicher immer und immer wieder wiederholen!
Selbst wenn dem so ist, dann ist es um so bezeichnender, dass ich den Großteil davon noch nicht mal kenne. Ich hab die BOS noch komplett ausgelassen und von der Railroad nur 2 MILA und 2 DeadDrop Quests gemacht. Und eine Handvoll Minutemen Quests, die mich aber bisher immer zu neuen Siedlungen gebracht haben.

Nebenquests die sich nicht dauernd wiederholen? Kaum mehr als in Fallout 3, also irgendwas um die 30 Quests, aber auch im überwiegenden Teil weit weniger originel vom Inhalt, im Vergleich zu F3.

Es gibt
Hauptstory: 14 Quests
Institute: 10 Main Quests, 3 "Misc" Quests und 5 wiederholbare (Radiant) Quests
BOS: 16 Main Quests, 6 "Misc" Quests, 5 Radiant Quests
Railroad: 8 Main Quests, 2, Misc Quests, 12 Radiant Quests
Minutemen: 10 Main Quests, 10 Misc Quests, 6 Radiant Quests
Weitere Nebenquests: 15
Plus 3 "Detective" Quests und 2 "Cabot House" Quests

Du musst nicht aufzählen, was Dir alles nicht gefällt, ich habe es verstanden. Du schreibst ja seit Seiten nichts anderes.

Und wie ich schon schrieb, es ist Dir absolut unbenommen, das Spiel nicht gut zu finden. Deine Meinung ist nicht weniger wert als die meine. Aber auch nicht mehr!

Also worüber soll man sich soviel freuen? Du ratterst immer die gleiche Frase runter wieviel doch schön in dem Spiel ist, aber was so toll sein soll, da hast du noch nicht gesagt. Nur hinten rum das wir alle zu bescheuert sind zu erkennen wieviel doch toll an dem Spiel ist. ;)
Phrase. Ich schreib wesentlich weniger darüber, wie gut mir das Spiel gefällt, als bestimmte 2-3 Leute hier, über das, was sie alles Sche*ße finden :)

Und ich fühl es übrigens ganz genauso: Wir, die FO4 gut finden, haben offenbar alle keinen Anspruch und keinen Geschmack, was der einzige Grund sein kann, weswegen wir das Spiel tatsächlich gut finden.

Dein Totlach Emoticon am Ende Deines Postings ( :lol:) spricht doch nur eine zu deutliche Sprache, wie lächerlich Du es findest, dass es Menschen gibt, die das Spiel toll finden.

Ach und stell dir vor andere empfinden bei Fallout 4 so wie du bei The Witcher 3...
Gott sei Dank. Stell Dir nur vor, alle hätten den selben Geschmack!!! :wow:

Aber im Ernst: Was genau hat Dich in W3 dazu motiviert durch die Welt zu streifen? Letztlich hat man doch nur nach Questgebern gesucht, oder? Welche praktischer Weise ja auch alle markiert sind... :schief: Aber sonst gab es genau ... nix zu entdecken.

Wer sagt dauernd das Fallout 4 Dreck ist? Ich hab bis jetzt nur vernünftige Kritik an berechtigten Unzulänglichkeiten der Engine, Spielmechanik und des Inhalts gelesen.
Ja schon schlimm wen man solche Kritik nicht verträgt was?
Wer sagt denn, dass ich Kritik (die ja noch nicht mal an mich gerichtet ist) nicht vertrage? Ich kritisiere doch selbst.
Erstens macht der Ton die Musik (lies einfach Dein Posting nochmal durch und vergleich das auch mal mit meiner Kritik, die ich im W3 Thread geäußert habe) und auch die ständige Wiederholung und - in meinen Augen - Überdramatisierung der immer selben Dinge nervt einfach. Als ob ihr eine Freude daran habt. Alleine wieviel Zeit ihr hier in diesem Thread damit zubringt, die Leute davon zu überzeugen, dass das Spiel sche*ße ist... All die Zeit für ein Spiel, dass Euch enttäuscht hat? Wow.

:lol:Klar es ist wie Fallout 3 und besonders wie New Vegas... :rollen:

In Fallout: New Vegas habe ich 392 Stunden zugebracht. Ob FO 4 für mich besser oder schlechter ist, sage ich Dir, wenn ich FO 4 mindestens zwei mal samt den DLCs durchgezockt habe. FO:NV hat einiges besser gemacht, andereseits gab es dort viel weniger zu entdecken. Da ist sowohl FO3 als auch FO4 NewVegas überlegen. Unterm Strich ist mein Gefühl bisher aber durchaus, dass mir FO:NV am Ende etwas besser in Erinnerung bleiben könnte, als FO4. Und wenn dem so wäre? Ist dann FO4 automatisch Mist?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schreib wesentlich weniger darüber, wie gut mir das Spiel gefällt, als 2-3 Leute hier, über das was sie alles Sche*ße finden
smiley.gif

Ach, darf man es also nicht schlecht finden wen Bethesda reihenweise die Lore mit Füßen tritt (X-01 Powerrüstungen und JET als Beispiel)?
Ist auch kein Grund sich über sowas zu ärgern ja?

Ach und tut mir leid das ich nach 116h Spielzeit keine Lust mehr habe im Spiel zu sein und mich über hunderte Loremissachtungen und schlecht gemachten Quests und sich dauernd wiederholende Quests zu ärgern, statt mich wie du im Spiel nen Atompils zu freuen. Das ich mich stattdessen lieber hier im Forum mit anderen darüber austausche was ich am Spiel kritikwürdig finde. Aber Bitte, hält dich hier keiner davon ab deine positivien Erfahrungen zu posten, was du alles als toll am Spiel empfindest. Vieleicht ist ja sogar was bei was andere noch nicht für sich entdeckt haben, oder mit dir teilen, den stell dir vor einige WENIGE Sachen fand ich sogar im Ansatz gut umgesetzt, wie den Siedlungsbau, oder das die Powerrüstungen jetzt wie Kampfanzüge in die man einsteigt funktionieren, oder das Grundgerüst der Mainstory, nur leider waren das auch wieder Dinge die bei näherer Betrachtung nicht konsequent zuende umgesetzt wurden, dumm aber auch...

Dein Totlach Emoticon am Ende Deines Postings ( :lol:) spricht doch nur eine zu deutliche Sprache, wie lächerlich Du es findest, dass es Menschen gibt, die das Spiel toll finden.

Was soll es aussagen? Das ich es lächerlich finde das es Leute gibt die F4 gut finden? Da dichtest du wieder was dazu das da nicht zu entnehmen ist! der Emoticon sagt nur das ich mich darüber tot lache das du allen ernstes der Meinung bist das Fallout 4 mit FNV und F3 vergleichbar wäre. Sorry aber man kann darüber nur noch lachen. Grade Fallout New Vegas ist deutlich anders als Fallout 4, schon alleine der Umstand wie die Quests aufgebaut sind, was deren Lösungen angeht, das es ein stärker ausgeprägtes Rufsystem gibt, das bestimmte Fraktionsrüstungen sich bei anderen Fraktionen negativ auf das Verhalten auswirken können, das es sowas wie Karma gibt, das FNV viel mehr Questgetrieben ist und weniger Erkundungsgetrieben usw.
Sorry, aber Fallout 4 hat mit Fallout New Vegas wirklich am wenigsten gemein, da hat es selbst mit Fallout 3 noch mehr gemein und selbst damit sind die Gemeinsamkeiten schon deutlich geringer in Fallout 4.

Aber im Ernst: Was genau hat Dich in W3 dazu motiviert durch die Welt zu streifen? Letztlich hat man doch nur nach Questgebern gesucht, oder? Welche praktischer Weise ja auch alle markiert sind... :schief:

Nein stell dir vor es gab kleine "Miniquests" die nicht auf der Karte makiert waren, die hat man nur entdeckt wen man fleißig alles erkundet hat, teilweise sind die auch erst aufgetaucht wen bestimmte Nebenquests, oder Hauptquests erledigt waren. Tja, kannst mal sehen, da hast sicher das eine oder andere, diesbezüglich, verpasst / nicht erlebt. ;)
Das fand ich schon Motivation genug die Welt zu erkunden, neben den fantastischen Landschaften und Locations die es in TW3 zu entdecken gab.
Da haben sich Monsternester und Schätze wie von selbst nebenbei erledigt.

In Fallout: New Vegas habe ich 392 Stunden zugebracht. Ob FO 4 für mich besser oder schlechter ist, sage ich Dir, wenn ich FO 4 mindestens zwei mal samt den DLCs durchgezockt habe. FO:NV hat einiges besser gemacht, andereseits gab es dort viel weniger zu entdecken. Da ist sowohl FO3 als auch FO4 NV überlegen.

Es gab auch in Fallout New Vegas einiges zu erkunden, weit weniger als in F3 und in F4, aber ich brauch auch keine 400h Spielzeit wo ich 370h in irgendwann immer gleich aussehenden Ruinen rumrenne und nichts WIRKLICH neues mehr entdecke.
Dann lieber 150h Spielzeit und davon 50h in Ruinen und Vaults rumrennen zum erkunden.
Aber gut, soll ja Leute geben die ersteres super finden, ich mag halt ein dichteres Questsystem und eine strafere Story weit lieber...

Unterm Strich ist mein Gefühl bisher aber durchaus, dass mir FO:NV am Ende etwas besser in Erinnerung bleiben könnte, als FO4. Und wenn dem so wäre? Ist dann FO4 automatisch Mist?!

Nein, das hat auch niemand behauptet, nur das Fallout 4 im Vergleich zu F3 und FNV das schlechtere RPG ist und genau das wird auch kritisiert! Das mit dem Mist dichtest du dir nur jedes mal neu dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnt Ihr das per PN klären?

Es geht seit gefühlt zig Seiten bzw Themen um das gleiche. Dem einen gefällts, dem anderen ist es Vergewaltigung der Reihe.

Und ja es liest sich teils so als ob es der größte Mist seit Jahren ist!

Und die Verweiße auf Witcher 3, ja die nerven sogar irgendwann.

Ebenso das ständige Wiederholen der Probleme.


Mir gefällt es, F3 ist mM besser aber F4 lädt mehr zum Erkunden. Trotzdem ist F4 ein für mich sich lohnender Kauf zum Vollpreis gewesen.

F4 werde Ich sobald alle DLCs da sind erst einen 2 Durchgang starten. Vorher lohnt sich mMn nicht für mich. Da bastle Ich an meinen Siedlungen und Beschäftige mich irwir.
 
Drama Queen!

Da FO4 in der Tat fast wie FO3 und FNV ist, haben entweder diese Spiele Deine Serie schon zerstört, oder Du übertreibst maßlos.

(Und, ja, ich habe in den 90ern unzählige Stunden in Fallout 1 und 2 versenkt).

Fallout 4 ist definitiv nicht fast wie FO3. Es verbessert lediglich die Grafik, den Sound, Crafting und die Powerrüstung. Der Rest ist entweder gleich gut oder schlechter.

Nebenquests die sich nicht dauernd wiederholen? Kaum mehr als in Fallout 3, also irgendwas um die 30 Quests, aber auch im überwiegenden Teil weit weniger originel vom Inhalt, im Vergleich zu F3.
In Fallout 3 gibts ohne DLCs 17 Nebenquests.
In Fallout 4 gibts ebenfalls 17 solcher Nebenquests die nichts mit irgendwelcher Fraktion zu tun haben.
Quelle: Beide Lösungsbücher.

Zwischen den Spielen liegen 6 Jahre. Ich habe erst 2 Nebenquests durch, aber kann mir jemand sagen ob es Quests wie Oasis, Blood Ties, Strictly Business oder Wasteland Survival Guide gibt bzw Quests die an diese rankommen? Wenn ja, werde ich mich mal daran versuchen.

Heute hab ich endlich die erste richtig geile Location gefunden. Die Raiderfestung auf den Booten. Leider war ich bei Sonnenschein dort und so ca jede 3. Kante war komplett verpixelt :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe einige Quests gefunden, die es durchaus mit den "starken" aus F3 konkurrieren können..z.B. die Quest, wo du erst einmal einen Job aufgezwungen bekommst vom Nannybot..ist zwar nur übel kurz, aber super(vorrausgesetzt man macht sie ohne Lösungsbuch)..
Was ich aber komplett irrsinnig finde ist, 116h in einem Spiel zu verbringen, das ich doof finde..wenn ich ein Spiel nicht mag, dann spiele ich es nicht länger als 10h, und dann auch nur, wenn ich 2 Augen + Hühneraugen zudrücke um dem Spiel eine Chance zu geben ( Two Worlds 2 war so ein Fall..bis heute nicht länger als 9.5h Spielzeit)..116 h. Alleine diese Spielzeit ist mir ein vollpreis Wert, vor allem in einer Welt wo jedes 2. Spiel ein COD/BF ist...mit 10h Singleplayer.. aber jedem das seine..
 
Also ich habe einige Quests gefunden, die es durchaus mit den "starken" aus F3 konkurrieren können..z.B. die Quest, wo du erst einmal einen Job aufgezwungen bekommst vom Nannybot..ist zwar nur übel kurz, aber super(vorrausgesetzt man macht sie ohne Lösungsbuch)..
Was ich aber komplett irrsinnig finde ist, 116h in einem Spiel zu verbringen, das ich doof finde..wenn ich ein Spiel nicht mag, dann spiele ich es nicht länger als 10h, und dann auch nur, wenn ich 2 Augen + Hühneraugen zudrücke um dem Spiel eine Chance zu geben ( Two Worlds 2 war so ein Fall..bis heute nicht länger als 9.5h Spielzeit)..116 h. Alleine diese Spielzeit ist mir ein vollpreis Wert, vor allem in einer Welt wo jedes 2. Spiel ein COD/BF ist...mit 10h Singleplayer.. aber jedem das seine..

Ich weiß halt gerne wovon ich rede und was mir nicht gefällt. Nach 10h kann man da schwer ein wirklich fundiertes Urteil über ein Spiel fällen...
Und hinzu kommt das ich einiges an Zeit in den Siedlungsbau investiert habe, das hat durchaus ein bisschen der Zeit über Spaß gemacht, das bauen, bis man dann zu dem Punkt kommt wo dieses extrem limitierte Bausystem in Fallout 4 einem einen Strich durch die Rechnung macht weil es unzählige Objekte nicht gibt und die Mechanik bestimmte Dinge nicht zulässt, sage da nur Kolisionsboxen der Objekte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja...wenn mir das gameplay keinen Spaß macht, ich die Grafik zum kotzen finde (gut, das kann MIR nicht passieren, ich spiele auch ein TW 4 in 8bit :ugly: ) merkt man das allgemeinhin nicht erst nach knappen 5 durchgehenden Tagen spielen..wie mein persönliches Beispiel Two Worlds...ist ein Rollenspiel, die kriegen von mir immer erstmal Vorschusslorbeern..aber als sich selbst nach 10h keinerlei Spannung/Motivation ergeben hat, war's vorbei..Und bevor ich hunderte Stunden meiner Zeit opfere, um mich durch ein Spiel zu quälen was ich nicht mag , höre ich lieber nach 10h auf, und kann dann (während ich etwas spiele was Spaß macht) "fundiert" sagen das mir das Spiel nicht gefällt und gut..
 
Naja...wenn mir das gameplay keinen Spaß macht, ich die Grafik zum kotzen finde (gut, das kann MIR nicht passieren, ich spiele auch ein TW 4 in 8bit :ugly: ) merkt man das allgemeinhin nicht erst nach knappen 5 durchgehenden Tagen spielen..

Die Grafik in Fallout 4 habe ich nie wirklich kritisiert, da sie mir im Grunde ausreicht, bis vieleicht das teilweise agressive aufbauen der Schatten, was man hätte besser lösen können. Grafik empfinde ich als absolut zweitrangig, solange mich die Gestaltung anspricht und es inhaltlich überzeugen kann das Spiel grafisch 20 Jahre alt sei und ich würde es spielen.
Spiele ja auch heute noch Fallout 1 und 2, Lords of Magic, Theme Park 1, Theme Hospital, Dungeon Keeper 1, usw. und die sind alles andere als grafisch "modern".

Ansonsten wie gesagt, so 40-50h hat mir das bauen der Siedlungen durchaus beschäftigt und auch unterhalten. Bis man dann an den Punkt kommt wo man solch tolle Dinge wie die dürftigen Kolisionsboxen der Objekte zum Problem hat, oder aber das es diverse Objekte wie Türen für den Innenbereich von Holzkonstruktionen nicht gibt, ect.

Die restlichen 60-70h sind dann für fürs eigentliche Spiel drauf gegangen, hätte ja sein können das es sich später wirklich noch steigert und nur die ersten Stunden etwas durchhängt, wäre nicht das erste Spiel, aber wen es nach 60-70h immer noch hängt wird es auch nicht mehr besser.
So kommt man jedenfalls am Ende auf die über 100h.
 
Zurück