Fall Citadels und DSA Schicksalsklinge: Vorbesteller sollten Gewinner und nicht Verlierer sein - Ein Kommentar von Thilo Bayer

Das Spiel kann u.U. auch "vergammeln" da innerhalb der besagten 3 Jahre dein Spieleanspruch sich verändert haben kann (z.B. durch Neuerscheinungen) und du somit das Spiel anders bewertest und es nicht mehr knackig süß sauer ist.
 
Das glaube ich weniger. Ja, die Grafik wird besser. Aber gutes Gameplay bleibt gutes Gameplay.
Es gibt Spiele, die immer noch lieber Spiele als neuere:
Crysis 1 lieber als Crysis2/3.
Command & Conquer Tiberium Sun/Firestorm immer noch lieber als alle anderen C&C-Titel zusammen.
You don't know Jack sucht eh seines gleichen.
Monkey Island ist meiner Meinung nach auch immer noch unerreicht.
SimCity 2000 ist mir auch lieber als die Nachfolger (wie konnte man bloß die Wasserkraft rausnehmen?)

Das heißt ja, unter Umständen muß man ein Spiel mit der Zeit neu bewerten. Aber nur die wenigsten guten werden mit der Zeit mehr als nur bei der Grafik schlechter darstehen.

Aber das weicht vom Thema ab. Es geht um Vorbestellungen.
Ich plädiere ja nicht dafür, 3 Jahre zu warten. Sondern nur wenige Wochen nach Release, bis man sich über Magazine ein Bild vom Spiel machen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich meinte das jetzt nicht (nur) speziell auf die Grafik bezogen, sondern auch genrespezifisch. Ich zum Beispiel, spiele kein RPG MMO und was es noch so alles gibt, in 3 Jahren aber kann sich mein Stil (aus was weiß ich für Grüden) geändert haben und ich spiele dann z.B. RPGs und bewerte jetztige Spiele anders.
 
Okay, ja, ich probiere auch ab und zu mal andere GEnres aus als die, die ich gerne mag und ändere meinen Geschmack.

Aber was hat das bitte mit Vorbestellungen und den Problemen, die sie meiner Meinunga nach verursachen, zu tun?
Ich mein, Du wirst kaum ein Spiel vorbestellen, weil Du Dir vorstellen könntest, das Du damit Deinen spielerischen Horizont erweiterst.
Du bestellt ein Spiel nur dann vor, wenn Du schon weißt, das es Dir zusagen wird.
 
Etwas übertrieben, zumindest bei Schicksalsklinge. Die Entwickler fixen alles und das schnell. Sicherlich war das nicht wünschenswert, aber ich erinnere mich da an Gothic 3 oder auch einem Tripple A Titel wie GTA IV welches nicht gerade gut liefen. Sicherlich nichts im Vergleich dazu, aber der Support an Patches, reißt es teilweise wieder raus. Vorbesteller sollten zudem immer damit rechnen das ein Spiel am ersten Tag vielleicht nicht so super läuft. Mit umfangreichen Spielen steigt auch die Fehlerquote. Also man sollte da etwas nachsichtig sein. Ich denke das UIG das beim zweiten Teil der Nordlandtrilogie etwas besser beobachten wird und da aus den Fehlern lernt.
 
Und das, was man vom Spiel zuvor zu sehen bekam, ist oft geschönt, manchmal hat es sogar garnichts mit dem Spiel am Ende zu tun (sie Alien Colonial Mariens und dessen Messe-Präsentation). Klar bringt es dann nichts, wenn das Spiel 3 Monate später nur noch die Hälfte kostet. Denn Du hast bereits vor Release Geld für Mist ausgegeben.

Ich bin kein Spieletester, darum ist mir allein der Versuch, ein Spiel aus zu probieren, nichts wert und daher bedauere ich auch, das es imemr weniger Demos gibt.
Ich bin Spieler, ich kaufe das Spiel, wenn ich es nicht nur ausprobieren, sondern richtuig (durch)spielen möchte/kann. Und dann ist es mir seinen Preis wert.

Ich will auch nicht nur "testen", aber ob das Spiel deinen Geschmack trifft merkst du auch erst wenn du das Spiel an sich gespielt hast. Ich will die Spiele auch richtig spielen, aber irgendwann muss man schaun: Wann ist mir der Preis es wert um das Risiko des Nichtgefallens einzugehn. Und wenn dieser Punkt erreicht ist: Dann kauf ich es und interessier mich nicht mehr, wie sich der Preis später entwickelt.
Ich weiß nicht, was mit dem Alien-Zeugs war, das Spiel hat mich eigentlich nicht interessiert, aber wenn ich von "auf Messen ausprobiert" rede, dann meine ich wirklich "auf Messen ausprobiert", nämlich die Messe-DEMO angezockt.
 
Die Aussage "Vorbesteller sollten Gewinner und nicht Verlierer sein" geht doch total an der Realität vorbei, solange die Spieler/Käufer nicht dazu lernen.
Die sind es, die für einen Pappaufsteller und eine besondere Rüstung bereit sind deutlich mehr für einen Vorbesteller-Edition zu bezahlen.
Die sind es, die das Spiel unbedingt sofort zum release haben und spielen müssen - warum auch immer.
Spätestens seit SimCity sollte jedem klar sein, das Vorbestellen den ganzen Markt schädigt: Publisher, Entwickler und Kunde sind am Ende der Verlierer.
Da Publisher Gewinne erzielen wollen, werden sie nichts daran ändern, das sie nun sogar schon Geld ohne fertiges Produkt einnehmen können.
Entwicklern sind vertraglich die Hände gebunden.
Bleibt nur der Spieler, der Vorbesteller-Editionen meiden muß.
Nur so läßt sich Qualität und Support gewährleisten. Nachhaltig.
Jeder, der vorbestellt, sägt am Stuhlbein der Qualität der Spiele.
Von daher geht der Kommentar meiner Meinung nach völlig in die falsche Richtung.

Und genau deshalb kaufe ich keine Spiele mehr ohne vorher eine Demo gespielt zu haben und Reviews zu lesen, wenn es keine Demo mehr gibt darf das Spiel nicht mehr als 10€ kosten, aber gute Reviews muss es trotzdem haben.
Ich habe schon ein paar mal Spiele Vorbestellt und wurde immer nur enttäuscht, wenn ich ein Spiel vorbestelle dann nur weil ich weiss es wird gut wegen den Vorgängern. Leider gab es da auch Enttäuschungen und jetzt wird nur noch nach guten Reviews gekauft eine Ausnahme wird The Witcher 3, da werde ich sogar die CE vorbestellen aber ich weiss von den Vorgängern welche Qualität ich von CD Projekt RED bekomme.
 
Und wenn dieser Punkt erreicht ist: Dann kauf ich es und interessier mich nicht mehr, wie sich der Preis später entwickelt.
Ich weiß nicht, was mit dem Alien-Zeugs war, das Spiel hat mich eigentlich nicht interessiert, aber wenn ich von "auf Messen ausprobiert" rede, dann meine ich wirklich "auf Messen ausprobiert", nämlich die Messe-DEMO angezockt.
Wie gesagt, es geht hier nicht um den Preis in 3 Jahren. 4 Wochen nach Release ist der Preis meist genauso so wie zum Release. Ich weiß nicht, warum Du immer wieder daruf zurückkommst. Es geht um Vorbestellungen.
Und auch auf das "auf der Messe ausprobiert" kannst Du wie gesagt nichts geben. Bei Alien Colonial Marines hatte sie eine spielbare Demo präsentiert, die am Ende rein garnichts mit dem Spiel zu tun hatte. Auch darauf kann man reinfallen. Daher warten, bis das Spiel draußen ist und man Reviews lesen kann. Das ist Zwar keine Garantie, das es den eigenen Geschmack trifft, aber man ist wenigsten vor Bugs, Enttäuschungen etc gewarnt.

Und genau deshalb kaufe ich keine Spiele mehr ohne vorher eine Demo gespielt zu haben und Reviews zu lesen, wenn es keine Demo mehr gibt darf das Spiel nicht mehr als 10€ kosten, aber gute Reviews muss es trotzdem haben.
Ich habe schon ein paar mal Spiele Vorbestellt und wurde immer nur enttäuscht, wenn ich ein Spiel vorbestelle dann nur weil ich weiss es wird gut wegen den Vorgängern. Leider gab es da auch Enttäuschungen und jetzt wird nur noch nach guten Reviews gekauft eine Ausnahme wird The Witcher 3, da werde ich sogar die CE vorbestellen aber ich weiss von den Vorgängern welche Qualität ich von CD Projekt RED bekomme.
Ja, es gibt einige angenehme Vertreter, da könnte man sich das Vorbestellen noch erlauben, Witcher3 und CD Projekt gehören dazu.
Aber zB der x-te Aufguss von CoD? Oder jetzt auch die nächsten Spielekonsolen. MS behauptet zwar nun, DRM ist raus, Kinect muß nicht sein etc. Aber wirklich sicher bin ich mir da erst, wenn die ersten die fertige Konsole getestet haben. Vorher würde ich mir keine XB1 bestellen. Abgesehen davon, das mich die PS4 eh mehr interessiert. Aber trotzdem: In meinen Augen bringen Vorbestellungen mehr Risiko und Schaden, als Vorteile.
 
Wie gesagt, es geht hier nicht um den Preis in 3 Jahren. 4 Wochen nach Release ist der Preis meist genauso so wie zum Release. Ich weiß nicht, warum Du immer wieder daruf zurückkommst. Es geht um Vorbestellungen.
Ich glaub, du verstehst meine Posts iwie falsch!
Klar, es geht hier um Vorbestellungen. Aber die sind auch nur ein Teil des Kaufverhalten. Und das, was ich beschreibe ist das Kaufverhalten.

Und auch auf das "auf der Messe ausprobiert" kannst Du wie gesagt nichts geben. Bei Alien Colonial Marines hatte sie eine spielbare Demo präsentiert, die am Ende rein garnichts mit dem Spiel zu tun hatte. Auch darauf kann man reinfallen. Daher warten, bis das Spiel draußen ist und man Reviews lesen kann. Das ist Zwar keine Garantie, das es den eigenen Geschmack trifft, aber man ist wenigsten vor Bugs, Enttäuschungen etc gewarnt.
Man kann dann auch nichts auf Demos geben und Spielemagazine geben auch nur eine Tendenz an. Also worauf kann man dann hoffen? Genau nur seinen eigenen Geschmack.
Worauf ich die ganze Zeit hinaus will: Jeder hat seine eigene Bewertung bei dem Kosten-Informations-Risiko-Verhältnis. Und wenn das stimmt, wird gekauft.
Wenn es bei dir nicht vorm Release stimmt: Ok, ist deine Sache, aber es gibt auch andere Leute, die das Verhältnis anders bewerten und auch vor Realease kaufen.
 
Ich glaub, du verstehst meine Posts iwie falsch!
Klar, es geht hier um Vorbestellungen. Aber die sind auch nur ein Teil des Kaufverhalten. Und das, was ich beschreibe ist das Kaufverhalten.
Nee, ich versteh die schon ganz richtig. Weiß nur nicht, warum Du das schreibst. Denn was Du beschreibst, ist auch nur ein Teil des Kaufverhaltens, den Buget-Grabbeltisch.

Man kann dann auch nichts auf Demos geben und Spielemagazine geben auch nur eine Tendenz an. Also worauf kann man dann hoffen? Genau nur seinen eigenen Geschmack.
Worauf ich die ganze Zeit hinaus will: Jeder hat seine eigene Bewertung bei dem Kosten-Informations-Risiko-Verhältnis. Und wenn das stimmt, wird gekauft.
Wenn es bei dir nicht vorm Release stimmt: Ok, ist deine Sache, aber es gibt auch andere Leute, die das Verhältnis anders bewerten und auch vor Realease kaufen.
Ich denke, viele/die meisten können sich schon ganz gut auf die Bewertung ihres Lieblingsmagazine verlassen.
 
Die Aussage "Vorbesteller sollten Gewinner und nicht Verlierer sein" geht doch total an der Realität vorbei, solange die Spieler/Käufer nicht dazu lernen.
Die sind es, die für einen Pappaufsteller und eine besondere Rüstung bereit sind deutlich mehr für einen Vorbesteller-Edition zu bezahlen.
Die sind es, die das Spiel unbedingt sofort zum release haben und spielen müssen - warum auch immer.
Spätestens seit SimCity sollte jedem klar sein, das Vorbestellen den ganzen Markt schädigt: Publisher, Entwickler und Kunde sind am Ende der Verlierer.
Da Publisher Gewinne erzielen wollen, werden sie nichts daran ändern, das sie nun sogar schon Geld ohne fertiges Produkt einnehmen können.
Entwicklern sind vertraglich die Hände gebunden.
Bleibt nur der Spieler, der Vorbesteller-Editionen meiden muß.
Nur so läßt sich Qualität und Support gewährleisten. Nachhaltig.
Jeder, der vorbestellt, sägt am Stuhlbein der Qualität der Spiele.
Von daher geht der Kommentar meiner Meinung nach völlig in die falsche Richtung.

Logisch gedacht. Aber irgendwie anders als ich. Vielleicht werd ich ja schon alt aber Investieren ist bei mir immer noch mit einem gewissen Vertrauen verbunden. Wenn ich einem Unternehmen finanziell helfe (nichts anderes tut man mit einer Vorbestellung, ganz besonders bei kleineren Projekten), erwarte ich auch eine Gegenleistung. Und zwar nicht in Bruchstücken. Das sollte eine Win/Win-Situation ergeben, alles andere ist irgendwo eine Schweinerei. Sicher funktioniert das in der Praxis selten so reibungslos aber zumindest eine erkennbare Absicht kann man erwarten. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es Konsequenzen: Wenn ich jemandem ein Bier ausgebe und er mir dafür den Stinkefinger zeigt, stoß ich nächstes Mal erst gar nicht mit an; erst recht gebe ich kein zweites aus.

So eine Verscherzung mit dem Umfeld kann sich kein Unternehmen auf Dauer leisten. Gerade mit den Vorbestellungen kann man einen gewissen Anspruch an die Firmen stellen. Und über kurz oder lang müssen die zuhören. Das macht sogar EA.
 
Ja, ich denke mir auch, das sich das niemand auf Dauer leisten kann, sonst sind, wie gesagt, am Ende alle Verlierer.
Gefühlt trifft das, was Du schreibst, eher auf Kickstarter zu, wo viele kleinere Projekte laufen, wo man direkt investiert und Vertrauen haben muß und sich am Ende eine Win-Win-Situation einstellen sollte.
Aber bei vielen "klassischen" Spielen der großen Publisher. Von CoD laß ich eh die Finger, SimCity war kein Parabeispiel, ACM auch nicht und wie gesagt, es lassen sich sicher noch viel mehr Beispiele finden.
 
Die testen doch das Spiel bevor es raus kommt?!
Wieso werfen die das Game dann in der "Alpha" einfach auf den Markt?
In meinen Augen ist das Betrug :daumen2:

Danke für das Video.
 
Getestet wurde es sicher die Frage ist nur, ob man nur getestet hat ob sich das Spiel überhaupt starten lässt :D
 
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