Facebook: Porsche entlässt Lehrling nach Hass-Posting

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Nach einem Hass-Posting auf Facebook verliert ein 17-Jähriger Lehrling seine Ausbildung. Die User gaben den Kommentar des Auszubildenden an dessen Arbeitgeber Porsche weiter, dieser reagiert umgehend und kündigte den Vertrag. Auch eine Entschuldigung des Lehrlings wird daran wohl wenig ändern.

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Tja im Internet schreibt man eben mit Tinte... Ganz ehrlich? Selbst schuld. Wenn man so doof ist und so etwas öffentlich postet...
 
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Ganz ehrlich?
Ist zwar ne bittere Pille für den Herrn aber es ist für mich nachvollziehbar und verdient.

In meinem Betrieb gab es auch bereits ähnliche Vorfälle (Rufschädigung der Firma auf Netzportalen) die zwar nicht direkt eine Kündigung nach sich zogen, wohl aber bei denjenigen mit unbefristeten Verträgen eine Abmahnung und bei den befristet eingestellten keine Vertragsverlängerung.


Es ist kein Spaß sich im Netz so auszulassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der junge Herr hier sich getraut hätte sowas öffentlich auf der Straße zu sagen aber zu Hause in der so anonymen Welt des Internets vorm PC fühlen sich die Leute offenbar sehr sicher. Trügerisch, wie man sieht.
 
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Tja, bei Porsche wäre sein(e) Leben / Rente quasi ausgesorgt gewesen ... kann man echt nur selbst Schuld sagen :)

Kaickness
 
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Ich frage mich ernsthaft, wie sie das rechtlich durchsetzen können.

In der Probezeit: Ohne Grund möglich, es muss nur schriftlich sein.
Nach der Probezeit: Mit Angabe von "wichtigen Gründen im Leistungs- oder Verhaltensbereich".

Ich denke "Verhaltensbereich" reicht aus wenn jemand ein Flüchtling mit nem Flammenwerfer wegbrennen will.

Hier gibts aber ne Klausel, dass es nur dann erlaubt ist "wenn die Erziehungsmittel des Ausbildenden nicht zum Erfolg geführt haben" - sprich wenn der Herr bereits auffällig war oder schon ne Abmahnung hatte ist die Sache klar. Wenn nicht könnte er evtl vor dem Arbeitsgericht Erfolg haben - und die Ausbildung abscließen dürfen um dann nicht übernommen zu werden und mit einem mieserablen Führungszeugnis abgeschoben zu werden... auch nicht besser. ;-)
 
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In der Probezeit: Ohne Grund möglich, es muss nur schriftlich sein.
Nach der Probezeit: Mit Angabe von "wichtigen Gründen im Leistungs- oder Verhaltensbereich".

Ich denke "Verhaltensbereich" reicht aus wenn jemand ein Flüchtling mit nem Flammenwerfer wegbrennen will.

Hier gibts aber ne Klausel, dass es nur dann erlaubt ist "wenn die Erziehungsmittel des Ausbildenden nicht zum Erfolg geführt haben" - sprich wenn der Herr bereits auffällig war oder schon ne Abmahnung hatte ist die Sache klar. Wenn nicht könnte er evtl vor dem Arbeitsgericht Erfolg haben - und die Ausbildung abscließen dürfen um dann nicht übernommen zu werden und mit einem mieserablen Führungszeugnis abgeschoben zu werden... auch nicht besser. ;-)

Naja, das machts schon mal schwierig.

Und auch wenn das mit Sicherheit nicht nett war, finde ich es doch etwas überzogen. Der junge Herr ist noch nicht einmal volljährig, und für mich klingt das auch mehr nach einem schief gelaufenen schlechten Witz.
Kann man das nicht mit einer Ermahnung und "Erziehungsmitteln des Ausbilders" regeln? Zumal auch niemand auf die Idee kommen würde, von seinen entgleisten persönlichen Äußerungen auf seinen Arbeitgeber zu schließen.
 
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Kann man das nicht mit einer Ermahnung und "Erziehungsmitteln des Ausbilders" regeln? Zumal auch niemand auf die Idee kommen würde, von seinen entgleisten persönlichen Äußerungen auf seinen Arbeitgeber zu schließen.

Ja, kann man. Eine Abmahnung für sowas wäre auch ok gewesen. Wir wissen aber eben auch nicht ober vielleicht schon welche hatte...
Es geht denke ich auch weniger drum ob man da auf Porsche kommen könnte, es geht darum dass Porsche auf den Mitarbeiter gekommen ist. Wenn die oben beschließen dass sie den nicht mehr beschäftigen wollen kann der machen was er will, spätestens nach Ausbildungsende sitzt er vor der Tür. :ka:
 
AW: Facebook: Porsche entlässt Lehrling nach Hass-Posting

Selber Schuld. Nächstes mal ist er vielleicht vorsichtiger mit seinen privaten Daten im Internet.
 
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Es ist kein Spaß sich im Netz so auszulassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der junge Herr hier sich getraut hätte sowas öffentlich auf der Straße zu sagen aber zu Hause in der so anonymen Welt des Internets vorm PC fühlen sich die Leute offenbar sehr sicher. Trügerisch, wie man sieht.
Wäre er so anonym wie du hier behauptest mit deinem "öffentlichen Straße" und "anonymen Welt des Internets" würde man wohl kaum rausfinden wer es gewesen ist.
 
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Ich finde die Bewertungen solcher Äußerungen im Internetz immer sehr schwierig. Die Äußerung ist nicht gerade "Menschenfreundlich", muß aber nicht zwangsläufig auch auf eine entsprechende Einstellung hinweisen. Ähnlich zb. der öffentlichen Äußerung jemanden (zb. seinen Chef) umbringen zu wollen. "Ich könnt dem den Hals rumdrehen" o.ä. hat man eben schnell mal gesagt, ohne es aber auch so zu meinen. Im RL erkennt man sowas an Gestik und Mimik, den beiden wichtigsten Punkten der Kommunikation - die im Internetz allerdings komplett wegfallen.

Wollte der Junge, Brain-AFK wie er auch gewesen sein mag, einfach nur mal witzig sein, oder hat seine Aussage einen bestimmten Hintergrund? Für mich macht das für die Bewertung der Aussage einen großen Unterschied. Das es so oder so nicht sonderlich schlau war, sowas öffentlich (und ggf. für die Ewigkeit konserviert) zu äußern, steht ja völlig außer Frage. Aber jeder hat schon mal etwas gesagt, was er anschließend gerne ungeschehen gemacht hätte. Nicht wegen der Konsequenzen, sondern weil das Gesagte eigentlich nicht die wirkliche Meinung/Ansicht vertritt.

Der Verlust eines Jobs/Ausbildungsplatzes ist eine xtrem drastische "Bestrafung", und kann weitreichende Folgen für jemanden haben - die sich auch schnell mal durchs ganze Leben ziehen können (da zb. die Suche nach ner neuen Stelle ebenfalls erschwert werden kann). Ein Gespräch beim Personalchef hätte da deutlich positivere Folgen (für alle Beteiligten) haben können. Aber gut, mit dem Hammer arbeiteten ist eben einfacher...
 
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Schön, dass die PCHG jetzt auch Meldungen für den skandalgeilen, virtuellen Stammtisch bereithält.

Jetzt empöre ich mich deftig und gehe im Anschluss wieder zur Tagesordnung über.
 
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Wollte der Junge, Brain-AFK wie er auch gewesen sein mag, einfach nur mal witzig sein, oder hat seine Aussage einen bestimmten Hintergrund?

Bei sowas wird nicht lange rumdiskutiert, m. M. n. völlig zu Recht übrigens. Wer so ein Voll**** ist sowas zu posten und dann auch noch so dumm ist das Ganze öffentlich unter seinem Klarnamen auf facebook zu posten... Tut mir leid, da gibts nicht viel rumzudiskutieren. Wenn er vorher schon angezählt war hat der den Rausschmiss verdient. Der Schuss ist abgefeuert und kommt auch nicht mehr zurück.
 
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Klar, die Konsequenz, die Porsche da zieht, ist ziemlich strikt. Bei einem Minderjährigen hätte es sicherlich auch eine interne Disziplinierung getan. (Es sei denn, er wäre schon vorher auffällig geworden, und dies war der berühmte Tropfen.)

Andererseits: Gerade junge Leute sollten lernen, dass sie sich auch im Internet strafbar machen können und dass es absolute Anonymität nicht gibt. Meines Erachtens fehlt da noch weitgehend die nötige Sensibilität bei dem Thema, sieht man gerade auch immer bei den berühmten "Shitstorms". Vielen ist nicht bewusst, dass Beleidigungen, Verleumdungen, Üble Nachrede und eben Morddrohungen im Internet genau des gleiche sind wie überall sonst, nämlich Straftaten. Solche Äußerungen müssten eigentlich viel häufiger und konsequenter zu Anzeige gebracht werden.
 
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Bei einem Widerspruch gegen die Kündigung hat Porsche sicherlich rechtlich gesehen kaum eine Chance.

Wobei ich mir gerade überlege, ob es eigentlich noch in den privaten Bereich fällt, wenn man postet und man dabei den Arbeitgeber für welchen man arbeitet sieht.
Im Endeffekt ist es das gleiche, als würde er nach Feierabend im Einkaufszentrum mit seiner Porsche- Latzhose einen schlechten Eindruck hinterlassen.
 
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lol, also wenn ich jemanden nicht mag, schnapp ich mir einfach sein Smartphone wenn er auf dem Klo ist, poste dann etwas Menschenverachtendes zu einem aktuellen Thema, verständige dessen Arbeitgeber und warte dass er entlassen wird, klingt nach einem guten plan. Jetzt muss ich nur noch überlegen wer mich als letztes angepi**t hat.:hail:

MfG Whitey
 
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Früher als ich noch in der Ausbildung war,gab es auch zwei Personen die sich gegenseitig mich auf die Personen hetzten wollten.Ich hätte mir da ebenfalls eine solche Maßnahme gewünscht.Leider hat der Abteilungsleiter da nur müde gelacht und gesagt das wäre nett so schlimm und ich solle mir da dabei nichts denken.Sind ja noch nicht reif weil ja noch nicht 18 jahre alt.Immer wurde das selbe gesagt.Nun gut es gibt halt unterschiedliche Chefs und unterschiedliche Methoden.Da konnte man halt nichts machen.Sind wohl halt runreife Menschen gewesen.Zum Glück habe ich die beiden nie mehr wieder gesehen.Hätte diese Personen den schmarn was meien Kollegen da alles geamcht haben gemacht,wäre er bestimmt schon 100 mal aus der Firma herrausgeworfen worden.Von Spucken auf dem Kopf usw(nur eines von vielen Blödsinn). So was ist bestimmt als erniedriegung als Straftat wohl zu sehen.

Es wird wohl noch mehr Menschen geben die so ein blödsinn machen.Es mögen zwar einige Menschen nicht begeistert sein das so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen,aber so was war zu viel des guten.Manche Flüchtlinge geht es besser als den Deutschen.Würden die nicht so stark gefördert werden dann gäbe es wohl auch keine Hass aussagungen mehr(oder glaube ich zumindest). Vielelicht hat aber es auch was gutes das die Flüchtlinge bei uns sind,die Wirtschaft wächst weiter.Es wird bestimmt bei einigen Orten für aufschwung sorgen,nur halt nicht bei allen.

Ansonsten gibt es dazu nichts zu sagen,das ist wohl eindeugtig der Fall.
 
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