News Exoplanet: Weltraumteleskop entdeckt dichte Atmosphäre auf Supererde 55 Cancri e

PCGH-Redaktion

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Der Exoplanet 55 Cancri e, auch "Jannssen" genannt, besitzt eine dichte Atmosphäre, wie eine internationale Forschergruppe mit dem Weltraumteleskop James Webb nachweisen konnte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Exoplanet: Weltraumteleskop entdeckt dichte Atmosphäre auf Supererde 55 Cancri e

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Durch die Umlaufbahn um seinen Wirtsstern Copernicus A besitzt 55 Cancri e eine Tag- und eine Nachtseite, ein Jahr auf dem Exoplaneten dauert nur 18 Stunden. Die Oberfläche der Jannssen-Supererde soll zudem von Magmaozeanen bedeckt sein, sodass die Atmosphäre vermutlich aus CO₂ oder CO besteht. Tagsüber herrschen auf dem Planeten Temperaturen von bis zu 2.300 Grad Celsius, nachts werden maximal 1.100 Grad Celsius erreicht.
Schade. Alles andere als lebensfreundlich.
 
Diese Bilder machen mir mal wieder eins klar: Wir sind sooo winzig und nehmen uns sooo Wichtig.

Peace und schönes Wochenende
 
Hui, da können die Stahlkocher mit offenem Hallendach Kochen ! :ugly: Auch die "Gewässer" dürften dort genau das Richtige für Warmduscher sein ...
 
Schade. Alles andere als lebensfreundlich.
Zumindest im relativen Sinne.^^

Klingt prinzipiell aber etwas höllisch. Brodelnde Magmaflüsse (giftige Schwefeldämpfe gibt es dann eventuell außerdem), brennend heiße, toxische und erstickende und wahrscheinlich obendrein erdrückende Atmosphäre, wahrscheinlich bleierne Schwerkraft...

Aber das ist immer noch lebensfreundlicher als der Merkur in unserem eigenen Sonnensystem. Und wer weiß, vielleicht schwirren da irgendwelche Mikroorganismen in den oberen (vielleicht immer noch verhältnismäßig dichten) Atmosphäre-Schichten. Bei soviel Magma und einem so großen Gesteinsplaneten (der dann auch weniger schnell im Inneren abkühlt) gibt es eventuell auch einen flüssigen, metallernen Kern und damit ein starkes Magnetfeld...

Vielleicht ist potenzielles Leben in der Venus-Atmosphäre aber immer noch näherliegender ;)

Gruß,
Phil
 
Gliese 12b scheint mir da ggf. etwas freundlicher zu sein. Zumindest bei den Temperaturen. :D
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Eine Venus in heißer.
Nicht unbedingt. Die Venus hat ja noch eine Atmosphäre. Und "Leben" ist dort noch nicht wirklich komplett ausgeschlossen.
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Btw. Ich mag seinen YT Channel. Wer sich für das Themenumfeld interessiert wird dort sehr viel informative Videos finden.
 
Eine zweite Erde mit dieser Menschheit kann ich mir nicht vorstellen. Wir haben nicht mal diese Welt im Griff. Aber schön das es Exoplaneten gibt, wo eventuell Leben möglich wäre.
 
Zumindest im relativen Sinne.^^

Klingt prinzipiell aber etwas höllisch. Brodelnde Magmaflüsse (giftige Schwefeldämpfe gibt es dann eventuell außerdem), brennend heiße, toxische und erstickende und wahrscheinlich obendrein erdrückende Atmosphäre, wahrscheinlich bleierne Schwerkraft...

Aber das ist immer noch lebensfreundlicher als der Merkur in unserem eigenen Sonnensystem. Und wer weiß, vielleicht schwirren da irgendwelche Mikroorganismen in den oberen (vielleicht immer noch verhältnismäßig dichten) Atmosphäre-Schichten. Bei soviel Magma und einem so großen Gesteinsplaneten (der dann auch weniger schnell im Inneren abkühlt) gibt es eventuell auch einen flüssigen, metallernen Kern und damit ein starkes Magnetfeld...

Vielleicht ist potenzielles Leben in der Venus-Atmosphäre aber immer noch näherliegender ;)

Gruß,
Phil
Ja dazu ist auch dieses Video sehr interessant:

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Nicht unbedingt. Die Venus hat ja noch eine Atmosphäre. Und "Leben" ist dort noch nicht wirklich komplett ausgeschlossen.
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Btw. Ich mag seinen YT Channel. Wer sich für das Themenumfeld interessiert wird dort sehr viel informative Videos finden.
Ich gucke lieber deutschsprachige Channel.
Eine zweite Erde mit dieser Menschheit kann ich mir nicht vorstellen. Wir haben nicht mal diese Welt im Griff.
Es müssen ja keine Menschen sein.
Aber schön das es Exoplaneten gibt, wo eventuell Leben möglich wäre.
Es gibt bestimmt sehr viele von denen wir noch nichts wissen.
 
Naja geht man konservativ davon aus, dass sich zwischen 100 und 200 Milliarden Sterne allein in unserer kleinen Milchstraße befinden. Und es wiederum geschätzte 200 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum gibt. Dann sind das also Pi mal Daumen (2^9*5^8x^200000000) Sterne. :D Und hat davon im Schnitt nur jeder Stern einen Planeten. Und nur jeder 10000senste ist in der habitablen Zone. Landen wir noch bei (2^5*5^4x^200000000) in Frage kommende Planten auf den Leben(in einer Form wie wir es kennen) möglich sein könnte.:wow:

Ich glaube die Frage ist nicht ob es irgendwo irgendeine andere Form von Leben gab/gibt. Sondern ob wir überhaupt in der Lage sind dieses aufzuspüren. Vor allem wenn es bereits Billionen Milliarden Jahre in der Vergangenheit liegt.:hmm:
 
Ich glaube die Frage ist nicht ob es irgendwo irgendeine andere Form von Leben gab/gibt. Sondern ob wir überhaupt in der Lage sind dieses aufzuspüren. Vor allem wenn es bereits Billionen Jahre in der Vergangenheit liegt.:hmm:
Billionen Jahre in der Vergangenheit wenn das Universum X Milliarden Jahre alt ist? :D
 
Selbst wenn auf dieser Supererde für uns annehmbare Temperaturen und eine atembare Atmosphäre vorhanden wären, die Gravitation würde uns einfach zunichte (oder zu Wichten? :-D) machen

mit der 7,8-fachen Erdmasse

Wir würden da mindestens als Fladenbrot enden...
 
Selbst wenn auf dieser Supererde für uns annehmbare Temperaturen und eine atembare Atmosphäre vorhanden wären, die Gravitation würde uns einfach zunichte (oder zu Wichten? :-D) machen
Die Lebewesen würden vermutlich sehr flach sein oder überwiegend im Wasser leben.
Aber bei Planeten, die so nah am Stern sind, wird es eh eine gebundene Rotation geben. Ich bezweifle, dass das Leben sich über Einzeller hinaus entwickeln könnte.
Dazu brauchen wir auch nicht so weit gucken. Bodenproben des Asteroiden Ryugu ergaben 20 verschiedene Aminosäuren und sogar Nicotinsäure

 
Man bedenke bei allen Entdeckungen von Exoplaneten, dass wir
a) nur schwerere Planeten zweifelsfrei auf Grund der Pendelbewegungen der jewiligen Sonne (Gravitationseinfluss) entdecken, oder das Zentralgestirn so klein ist, dasaa auch kleinere Planeten dedektiert werden können ("rote/braune Zwerge")
b) nur solche Planeten bei der Transitmethode ("Verschattung der jeweiligen Sonne") entdecken, die günstig für uns zur Beobachtung liegen. Praktisch sind nur 20-30° Ebeneabweichung schon fatal zur Beobachtung.
Man schätzt aktuell, dass man 80-90% der Planeten in bisher beobachteten Systemen NICHT entdeckt hat :)
Insofern - viel Luft nach oben für die Erde 2.0.
 
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