News Exoplanet: Weltraumteleskop entdeckt dichte Atmosphäre auf Supererde 55 Cancri e

Was nichts bringt, da wir diese Planeten nie entdecken werden.
Und auch niemals erreichen können.

Andererseits:
Sofern wir uns nicht selbt vorher killen, gewährt uns die Sonne ja noch ein paar Mrd Jahre bevor wir hier wirklich weg müssen. Der eine oder andere kluge Kopf wird da evtl. noch mal das Licht der Welt erblicken.
 
Sofern wir uns nicht selbt vorher killen, gewährt uns die Sonne ja noch ein paar Mrd Jahre bevor wir hier wirklich weg müssen. Der eine oder andere kluge Kopf wird da evtl. noch mal das Licht der Welt erblicken.
Mit viel Glück haben wir noch 500 Millionen Jahre.
Durch die Fusion entsteht ja immer mehr Helium im Zentrum, das ja nicht weg kann. Dadurch steigt der Druck durch die Gravitation und die Strahlungsleistung steigt an. In 500 Millionen Jahren ist die Strahlungsleistung so hoch, dass das Wasser auf der Erde vollständig verdampft ist und es viel zu heiß für Leben wird.
 
Mit viel Glück haben wir noch 500 Millionen Jahre.
"Wir" erscheint mir jetzt dezent übertrieben zu sein.
Mit allen bekannten Vorläufern unserer Spezies kommen wir auf irgendwas von 3-4 Mio. Jahren, davon sahen die Meisten bis vor 1 Mio. Jahren eher wie ein halbwegs aufrecht gehender Schimpanse aus. :)

Lass die Existenzdauer eienr beliebigen Säugetierspezies auf im Mittel 10 Mio. Jahre setzen und "Dank" techn. Fortschritts überdauern irgendwelche wahnsinnig gewordenen Hirne unserer fernen Nachfahren noch weitere 10 Mio. Jahre in einem Cyrotank, dann ist Ende im Gelände.

Das Ende der Erde wird defintiv kein Nachfahre von uns erleben.
 
Davon gehe ich auch aus. Aber das Leben auf der Erde endet früher als mit dem Aufblasen des Sterns zum roten Riesen.
Vermutlich, wobei die Glaskugel auf meinen Schreibtisch gerade angelaufen ist.

Das kann man ja auch nicht auf 1 Mio. Jahre exakt berechnen, davor wirds sicherlich Schwankungen in der Strahlkraft der Sonne geben, mal mehr, mal weniger.
Und unterm Strich ist es auch völlig egal für uns Menschen, ob der Zeitpunkt in 400 oder 500 Mio. Jahren sein wird.

Es gab in dem letzten 450 Mio., Jahren fünf große Massensterbenerignisse auf dem Planeten:
vor ca. 440 Mio.
vor ca. 360 Mio.
vor ca. 250 Mio.
udn vor ca. 200 Mio. Jahren

und ein "kleines" vor 66 Mio. Jahren, als die Dinos in die ewigen Jagdgründe gingen.

Rein statistisch wirds also in den nächsten 400-500 Mio. Jahren ebenso 4-5 Massensterben geben, ohne dass wir Menschen uns proaktiv darum kümmern müssten. :D

Einziger Vorteil:
Wenn Biomasse erst mal da ist, kann diese durchaus sehr resistent sein.
Also ich schätze, dass in knappen 500 Mio. Jahren irgendeine Lebensform mit (Prot)augen durchaus einen aufblähenden, roten Sonnengiganten noch am Himmel sehen wird.
 
Vermutlich, wobei die Glaskugel auf meinen Schreibtisch gerade angelaufen ist.

Das kann man ja auch nicht auf 1 Mio. Jahre exakt berechnen, davor wirds sicherlich Schwankungen in der Strahlkraft der Sonne geben, mal mehr, mal weniger.
Das kann man super berechnen, weil es eben Physik ist.
Im Zentrum der Sonne nimmt die Konzentration von Helium zu.
Helium wird aber nicht fusioniert. Ergo muss sich die Fusion ausdehnen, das geht aber nur, wenn die Gravitation den Stern stärker zusammen drückt. Dadurch steigt die Strahlungsleistung an. Dadurch kriegt die Erde mehr Wärme ab. Dadurch wird sie heißer.
In 1 Milliarde Jahre wird die Erde eine zweite Venus sein, mit 90% CO2 und 250 Grad Temperatur.
 
Das kann man super berechnen, weil es eben Physik ist.
Im Zentrum der Sonne nimmt die Konzentration von Helium zu.
Helium wird aber nicht fusioniert. Ergo muss sich die Fusion ausdehnen, das geht aber nur, wenn die Gravitation den Stern stärker zusammen drückt. Dadurch steigt die Strahlungsleistung an. Dadurch kriegt die Erde mehr Wärme ab. Dadurch wird sie heißer.
In 1 Milliarde Jahre wird die Erde eine zweite Venus sein, mit 90% CO2 und 250 Grad Temperatur.
Die Sonne wird ein Schalenbrenner, das ist richtig.
Die Problematik ist, dass bei sog. Hauptreihensternen die "Schale" insofern gestört wird, als dass ja sonnenauswärts wie in Richtung Zentrum Helium als "Abgas" anfällt.
Das Helium, da schwerer, fällt quasi durch die Fusionsebene zum Massenzentrum hin.
Naturgemäß hat dies dann Störungen zur Folge.
Es wurde schon bei Exosternen festgestellt, dass quasi "einseitig" der Abbrand erfolgte, der Stern in Unwucht gerät und oder erhebliche Strahlungssausstöße produziert, quasi "Rülpser".
Das alles ist sicherlich theoretisch rechenbar aber nicht wirklich vorhersehbar.
Ich wäre da vorsichtig, klar zu definieren, wie es in 1 Mrd. Jahre bei uns aussieht - mutmaßlich anders als in Wicki beschrieben... :)
 
Das alles ist sicherlich theoretisch rechenbar aber nicht wirklich vorhersehbar.
Man geht von der Standentwicklung aus. Die Strahlungsleistung der Sonne hat immer zugenommen und sie wird eben schneller ansteigen, je mehr Helium im Zentrum ist. Das Schalenbrennen findet ja erst am Ende der Sternenentwicklung statt und das passiert dann auch sehr schnell.
Ich wäre da vorsichtig, klar zu definieren, wie es in 1 Mrd. Jahre bei uns aussieht - mutmaßlich anders als in Wicki beschrieben... :)
Das sind eben Computermodellen nach Stand des Wissens. Das kann sich natürlich noch ändern. Nichtsdestotrotz ist die Erde schon lange unbewohnbar, eher sich die Sonne signifikant aufbläst.
 
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