Eure Meinung - sollten die roten Centstücke abgeschafft werden?

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So ein Ding ist mir vor Wochen auch schon aufgefallen. Und das machen die einfach so, kostenlos? Lt. So wechseln Sie Ihre Muenzen bei Coinstar 9,9%.
Ich meine bei der Sparkasse war das mal 0,5 ct je Münze oder so. Mir wär beides zu teuer, wenn ich das Zeug auch einfach für 100% des Wertes ausgeben kann.

Bei der Bundesbank kostet es gar nichts.

Illegale Geschäfte werden quasi immer mit Bargeld abgewickelt und das Geld ist eben nicht zurückverfolgbar.

Viele illegale Geschäfte werden auch über Konten bei N26 und anderen Banken abgewickelt.
Das kann man also nicht pauschalisieren.

Viele kleine Geschäfte oder auf dem Markt nehmen auch gar keine Karte. Denn da bräuchte man erst mal ein entsprechend teures Kartenlesegerät. Insbesondere müssen dann irgendwie aus dem Kartenlesegerät die Transaktionen auch extrahiert werden.
 
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Viele illegale Geschäfte werden auch über Konten bei N26 und anderen Banken abgewickelt.
Das kann man also nicht pauschalisieren.

Viele kleine Geschäfte oder auf dem Markt nehmen auch gar keine Karte. Denn da bräuchte man erst mal ein entsprechend teures Kartenlesegerät. Insbesondere müssen dann irgendwie aus dem Kartenlesegerät die Transaktionen auch extrahiert werden.

Die eben dadurch deutlich leichter nachverfolgbar sind.
Wenn du z.B mal in Norwegen gewesen bist, wüsstest du, dass es scheinbar doch kein Problem ist, dort wirst du komisch angeschaut, wenn du mit Bargeld zahlst und egal wie groß das Geschäft ist, es ist quasi überall möglich.
 
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Wenn du z.B mal in Norwegen gewesen bist, wüsstest du, dass es scheinbar doch kein Problem ist, dort wirst du komisch angeschaut, wenn du mit Bargeld zahlst und egal wie groß das Geschäft ist, es ist quasi überall möglich.
Lassen die sich nicht sogar Chips unter die Haut implantieren? Oder war das in Schweden?:D
 
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Wir hinken wie immer hinterher:Bargeldloses Bezahlen: Fuenf Laender zeigen, wie es richtig geht - FOCUS Online
Schweden,Dänemark liegen da ganz weit vorne,aber wie gesagt es geht hier in dem Thread ja nicht darum das Bargeld abzuschaffen(noch nicht) wobei im Zuge der Digitalisierung es wohl absehbar ist das man irgendwann dort hin kommt.Auch wenn viele sich damit schwer tuen nur noch Karten im Geldbeutel zu haben oder mit dem Handy zu bezahlen.
Die vielen Münzen sind einfach überflüssig und die wenigsten wühlen an der Kasse im Portmonee herum und geben immer passend heraus.
Bis 5 Cent würde ich aussortieren.
Viele haben halt lieber Bargeld in der Hand um bessere Kontrolle über Ihre Ausgaben zu haben.
 
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Sicherlich könnte man den Kleinkram abschaffen.

Die nächste Frage wäre dann aber,
schaffen wir das Bargeld komplett ab ?
Wie konnte ich nur übersehen, dass es nach einer Abschaffung des Kleinstgeldes (1&2 ct) nicht mehr weit ist, bis das ganze Bargeld weg ist.
Oder so: Die schaffen es nicht einmal mit dem völlig überflüssigen Kleinstkram und dann soll in absehbarer Zukunft alles weg? :crazy:

Bei der Bundesbank kostet es gar nichts.
Wenn die zufällig gleich um die Ecke ist.

Viele kleine Geschäfte oder auf dem Markt nehmen auch gar keine Karte. Denn da bräuchte man erst mal ein entsprechend teures Kartenlesegerät. Insbesondere müssen dann irgendwie aus dem Kartenlesegerät die Transaktionen auch extrahiert werden.
Es gibt für alles Lösungen aber ja, die Abschaffung steht weder hier noch draußen kurz bevor.

Und für gibt es mich -momentan noch- einen gewissen Unterschied zwischen alltäglichen Zahlungen ohne Bargeld und dessen kompletter Abschaffung.
Ich höre hier immer wieder "Kartenzahlung? Das Bargeld wird noch früh genug abgeschafft!" oder ähnliche. :nene: Es soll ja Länder geben, in denen seit 1/2 Jahrhundert mit Karte gezahlt wird und es trotzdem noch Bargeld gibt.

Mich wunder es ja, dass gerade von LIDL und co. nicht etwas Motivationsarbeit geleistet wird. Die nervt die Kleingeldwühlerei doch mindestens genau so sehr wie mich.



Zum Geldautomaten fahren, ggf. in der Schlange stehen, Geld holen, 10 Minuten später dieses Geld im Supermarkt ausgeben, sich über die Hand voll mit Kleingeld aufregen.
 
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Weg mit den Mist,

durch diesen Ballast habe ich auch schon Rückenprobleme. :D
 
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Ich meine bei der Sparkasse war das mal 0,5 ct je Münze oder so. Mir wär beides zu teuer, wenn ich das Zeug auch einfach für 100% des Wertes ausgeben kann.
Bei der Commerzbank kostet das Einzahlen von Münzen und Scheinen exakt garnichts. :D
Da habe ich meine Spardose (da landen die 1Cent/2Cent/5Cent-Münzen und übriges Kleingeld drin) immer in den Automaten gekippt und gut war.

Ist auch der einzige Grund, weshalb ich mein Konto bei denen noch weiterlaufen lasse.

Bargeld hat keine legalen Vorteile. Ich persönlich habe nicht immer genug Bargeld dabei, so wie viele andere auch und dann zahlt man eben mit der EC/Kreditkarte, die man sowieso im Geldbeutel stecken hat.
Soll man den Leuten doch eine Wahlmöglichkeit lassen. Ich zahle mittlerweile aufgrund der Tatsache, dass es bei meiner Bank Bargeld erst ab 50€ gratis gibt und ich nie so viel Bargeld brauche oder will, nahezu ausschließlich mit Karte. Bargeld nutze ich praktisch nur noch beim Dönerladen - und dann auch nur, wenn ich von irgendwem anders das Geld bekommen habe und dem das Geld dann überweise. Wenn meine Bank dann auch endlich mal Apple Pay unterstützt, werd ich auch mal das Bezahlen mit dem Smartphone testen.

Aber ich kann auch die Leute nachvollziehen, die aus unterschiedlichsten Gründen lieber mit Bargeld zahlen.

Was ich durchaus unterstütze, wäre das Abschaffen der 1Cent- und 2Cent-Münzen. Die 5Cent-Münzen würde ICH aber noch beibehalten, weil die Preisgranularität insbesondere bei billigeren Artikeln sonst etwas zu gering wäre. Es wird dann nämlich unter Garantie nicht ab-, sondern aufgerundet. Und ob das Brötchen jetzt 15Cent oder 20Cent kostet ist doch schon ein gewaltiger Preisunterschied.

Physisches Geld hat für mich bloß den Vorteil, dass man keine Probleme bekommt, wenn man wieder eine Bankenkrise ansteht und die Banken einem nur noch sehr begrenzt oder garnicht Bargeld aushändigen.
Eine Gefahr, die gerade beim Euro nicht unterschätzt werden darf...

Grundsätzlich kann physisches Geld allerdings genauso schnell entwertet werden wie E-Geld.
 
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Physisches Geld hat für mich bloß den Vorteil, dass man keine Probleme bekommt, wenn man wieder eine Bankenkrise ansteht und die Banken einem nur noch sehr begrenzt oder garnicht Bargeld aushändigen.
Eine Gefahr, die gerade beim Euro nicht unterschätzt werden darf...
Bedeutend lapidarer und da ja Commerzbank erwähnt wurde: Neue Störungen beim Onlinebanking der DKB und Commerzbank
Commerzbank kaempft erneut mit IT-Problemen - SPIEGEL ONLINE
Nach IT-Panne: Kunden von Commerzbank und Comdirect rennen ihrem Geld hinterher - Finanztip Blog
Technische Stoerung: Totalausfall aller Systeme: Grosse Technikpanne bei Sparda-Banken | shz.de
usw.

Selbst Apple-Pay ist davor nicht gefeit: Ausfall zahlreicher iCloud-Dienste betraf auch Apple-Laeden | heise online
 
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Viele illegale Geschäfte werden auch über Konten bei N26 und anderen Banken abgewickelt.
Das kann man also nicht pauschalisieren.

Würde mich nicht einmal wundern, wenn die Mehrheit des illegalen Handels darüber läuft. Kryptowährungen waren zwar auch mal beliebt, sind aber leicht nachvollziehbar und instabil, Edelmetalle auffällig. Und Bargeld? Hat sich mal einer überlegt, wie lange es dauert, die Echtheit von 1 Million in 20ern nachzuprüfen? Kriminelle machen zwangsläufig Geschäfte mit Leuten, denen sie nicht trauen können und es gäbe kaum eine günstigere Gelegenheit, gefälschte oder als Diebesgut registrierte Scheine loszuwerden, als die Konkurrenz damit zu bezahlen :ugly:

Gründe für die Abschaffung von Bargeld liegen eher in der (Finanz-)Wirtschaft:
- Man hat spätestens seit der Eurokrise große Angst vor Bank-Runs. Keine Bank mit Auszahlungsmöglichkeit? Keine Möglichkeit mehr, Ersparnisse zu retten.
- Bargeld kostet. Nicht die Kleinhändler, da Banken es (noch) annehmen müssen, aber die Banken selbst, die es teuer transportieren und kontrollieren. Umgekehrt bringen digitale Zahlungssysteme Einnahmen. Also nicht den Kleinhändlern, die zahlen Gebühren drauf. Aber den Banken, die die Systeme anbieten.
- Bargeld kann nur einem gehören. Banken leben davon, dass sie mit deinem Giralgeld Gewinne erwirtschaften. Wenn du dein Vermögen teilweise zu Hause haben kannst, reduziert sich das Gewinnpotenzial.
- Fehlende Kontrolle internationaler Verfplechtungen: In Europa mittlerweile von geringerer Bedeutung, aber man kann nicht nur heimische Währungen in physischer Form bunkern. So kann man sich selbst etwas gegen Kursverluste absichern und bei Bedarf doch irgendwo direkt bezahlen. Aber Finanzminister und Bänker können nicht mehr kontrollieren, wann wie und wo man das macht, sodass ihre Möglichkeiten zur gezielten Auf- und Abwertung einer Währung beschränkt werden. Dein digitales Guthaben ist dagegen immer genau das wert, das man dir gerade zuspricht.


@Kleinstgeld: Ich persönliche habe nie verstanden, warum man den Eurocent überhaupt so tief eingeführt hat. Ich glaube in Italien war zu seiner Zeit das 100-Lire-Stück im Gegenwert von 10 Pfennig/5 Cent die kleinste gebräuchliche Einheit, in Frankreich 50 Centimes (circa 8 Cent) und die Wirtschaft lief genauso gut wie in Deutschland, wo 1 und 2 Pfennig auch nur noch wegen dem x,99-Schwachsinn benötigt wurden. Zur Vereinfachung hätte ich die kleinste Münze einfach beim Wert des heutigen 5-Cent-Stücks oder gar des 10-Cent-Stücks starten lassen, außer Bäcker hätte das niemand gestört. Ob man dann auch "10 Cent" drauf druckt, oder die Währung einfach 10 mal so hoch ansetzt um weiter von "1 Cent" zu sprechen oder diesen Wert auch einfach umgekehrt "1 Euro" nennt und die Kommapreise ganz weglässt (funfact: Italiener hatten meiner Beobachtung nach keine x999-Lirepreise, sondern haben auf 000 enden lassen), ist Geschmacksfrage. Ich persönlich mag Währungen, die nur mit einer Einheit auskommen.

Aber wenn man jetzt nochmal alles ändern möchte, sollte man direkt bei der Preisgestaltung anfangen und nur noch Preise mit x,x0 und x,x5 erlauben. Münzen abzuschaffen, für die es noch Bedarf gibt, und dadurch alle zum Runden zu zwingen, finde ich sehr merkwürdig. Und das alles nur, weil die Leute zu blöd zum kopfrechnen geworden sind - sonst hat man nämlich nie mehr als 0-15 Cent in Kupfer im Portmonaie, weil man sie schlicht bei nächster Gelegenheit zum Bezahlen nimmt.

Was umgekehrt aber imho verboten gehört:
Automaten, die keine 50er annehmen. Wenn ich den letzten Einkauf passend bezahlt habe, kommt es nun einmal vor, dass ich keinen 5er mehr in der Tasche habe, um einen Fahrkarte zu kaufen. Da bleibt mir im Moment nur betteln oder schwarzfahren :daumen2:
 
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Die 1 + 2 Cent Stücke dürfen gerne verschwinden, liegen ewigs in der Brieftasche bis ich sie gefühlt einmal im Monat ausgebe und trotzdem bleiben noch viele drin :D Eine komplette Abschaffung des Bargeldes wird so schnell nicht kommen, in Dänemark ist es schon so. Manche sind mit dem Zufrieden, weil es bequemer ist, und andere wollen nicht das der Staat immer wissen kann wo sie wie viel ausgegeben haben.
 
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Zum dem Münzgeld muß ich sagen das die Sparkassen eigentlich keinen Gewinn damit machen es ist nur ein Service am Kunden. Beim Weichgeld machen die Sparkassen auch keinen großen Gewinn wenn er in den Automaten drin ist. Es ist eher totes Kapital für die Sparkassen. Darum knallen die die Automaten bestimmt bis zum Anschlag voll. Und ein Automat kostet ja Monatlich auch Geld Datenleitung Strom ect... Mir sagte mal einer das ein Geldautomat ca im Monat 25000 Transaktionen dürchführen müsste damitcer sich rentiert. Damit meine ich Aus bzw Einzahlungen. Jetzt könnt ihr mal überlegen wo sich so ein Automat rentiert ob in der Stadt oder auf dem Land.

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würde es nicht Reichen die Preise zu runden, wie damals zu Ostzeiten 80 cent 50 cent ein Euro usw , damit könnte jeder Depp rechnen ;) ................auch Jonny
 
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