Erste Mac Books ohne Intel-CPU stehen in den Startlöchern

Tuts aber nach aktueller Sachlage bei einen Großteil der Nutzer, siehe Kreativwirtschaft, nicht, da Adobe diesbezüglich noch keine weiteren Anpassungen angekündigt hat.^^

MfG
Warte doch einfach ab was kommt. Bei Apple wird man sich schon Gedanken gemacht haben und die betroffenen Firmen schon vorab mit ins Boot geholt haben. Und wenn nicht, dann ist das eben so. Keine Ahnung, warum Du Dich so um Apple und seine User sorgst. Die kriegen das schon hin.
 
Das neue iPad Pro ist in mancher Hinsicht schon das bessere MacBook Air. Leider gibt es das nicht mit x86. :-)
Wenn sich dann Apple noch dazu herab lassen würde, XCode (oder welche echte Entwicklungsumgebung auch immer) auf einem gerooteten iPad Pro laufen zu lassen, mag das stimmen. So lange man zwingend ein MacOS Gerät benötigt, um (abseits von Skripten) für iOS programmieren zu dürfen, ist das iPad Pro nur etwas für reine Anwender, die sich mit den eingeschränkten Möglichkeiten von fertigen Apps abfinden wollen.

Halt ähnlich wie das Surface Pro X, für das man auch einen richtigen Intel Windows-PC nebendran benötigt, um dafür mit Visual Studio programmieren zu dürfen (auch wenn VS wohl in der 32-.Bit Emulation irgendwie auf dem Surface Pro X ans Laufen zu. bekommen ist).

Die neuen ARM CPUs sind genau so Leistungsstark wir die INTEL CPUs. Verbrauchen viel weniger Strom und sind viel günstiger her zu stellen. Apple hat hier großartiges gleistet. Sobald die Programm nativ laufen (neu compiliert wurden) wird man keinen Unterschied mehr feststellen.
Klar, mit einem 3900XT (i9-10900K oder Zen2 4900H) oder besser kann der A14 mit Sicherheit noch nicht mithalten. Und bevor das so ist, ist der ARM halt nur ein Ersatz für mobile Anwendungen oder auf Serverseite für massiv paralleisierbare Aufgaben. Also genau dass, was Apple will aber nicht das, warum sich Leute abseits vom Gaming echte Desktop-PCs oder gar Workstations kaufen.

Ich bin jedenfalls mal gespannt, was bei einem Adobe Ligthroom (oder gar DXO PhotoLab) Benchmark (Raw-Entwicklung auf reiner CPU-Basis) bei Apple an Performance übrig bleibt.

In Der Theorie aber in der Praxis bei x86 SW nicht und das ist nun einmal das Maß mit dem man sich messen muss.
Warum sollte man sich mit x86 Software messen müssen? Handoptimierter Assembler ist heutzutage wohl recht selten geworden, also kann man die Programme (mehr oder weniger einfach) für beide Plattformen übersetzen.

Dass MS seit 20 Jahren bei solchen Aufgaben schläft und bis heute noch nicht einmal zukunftssichere GUI-Alternativen eingeführt hat, ist ja nichts neues. Mehr wie alle paar Jahre das Rad halbherzig neu zu erfinden kann MS nicht mehr. Sonst wäre nicht nur WinForms und WPF schon lange tot, man hätte auch nie einen reinen 32-Bit Emulator auf den Markt geworfen sondern spätestens mit der Win 10 Einführung 16- und 32-Bit Software abgeschafft (bzw. auch auf Intel in eine reine Emulationsschicht für historische Software verbannt).

niemand nutzt ein macbook als produktiv system für adobe zeugs. wenn nur unterwegs und ohne arm.
Fotojournalisten arbeiten also per Definition nicht produktiv? Ob die alle von Apple weg wechseln., wenn es nur noch ARM-Macbooks gibt?
 
Ich bin sehr gespannt wie das ausgehen wird.

Vor allem die Musikindustrie (jedenfalls die, welche noch auf Apple hängen),
da muss die ganze Software, bzw. das ganze Paket was zusammenhängt umgewurschtelt werden,da ist's mit Pro Tools samt Mediacomposer nicht getan.

Dann stellt sich mir aber weiterhin die Frage, wie das mit Hardware und Treibern ausschaut?
Es gibt hier massig angeklemmtes Zeug, als auch viele PCI(e) Karten.
Ich denke nicht, dass das problemlos durch die Bank weg mit den derzeitigen Treibern laufen wird,
da muss jeder Hersteller doch sicher für jedes Stück Hardware nochma Hand anlegen, fraglich ob das alle tun werden...

Ich persönlich bin mit allem durchweg auf Windows, ob Entwicklung oder Produktion im Audiobereich.

PS:
Was nützt Emulation,wenn der Kram hinterher nicht perfekt läuft?
Wenn ich ein Arbeitsgerät habe, samt teurer Software, muss das zu 100% laufen und nicht zu 95% (egal ob Features oder Performance)
Denke da müssen wir einfach mal unabhängige Tests abwarten sobald's soweit ist.


Ich frage mich gerade was:
Wenn ne Software, welche hardwarehunger hat, ordentlich performen soll,
muss da einiges an Schmalz rein, da bin ich mal gespannt ob Entwickler, welche dann 2 gleisig fahren müssen,
die gleiche Energie in ARM als auch X86 reinstecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, mit einem 3900XT (i9-10900K oder Zen2 4900H) oder besser kann der A14 mit Sicherheit noch nicht mithalten. Und bevor das so ist, ist der ARM halt nur ein Ersatz für mobile Anwendungen oder auf Serverseite für massiv paralleisierbare Aufgaben. Also genau dass, was Apple will aber nicht das, warum sich Leute abseits vom Gaming echte Desktop-PCs oder gar Workstations kaufen.
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In einem Standard MAC ist kein 12 Kerner verbaut!
Der standard iMac hat maximal eine 6-core - 8th-generation Intel Core i7 verbaut... Die Leistung bekommst Du auch mit 16 ARM Kernen (low-power) hin.
 
Wieso gewagt? Die Photoshop Version auf dem iPad Pro hat nicht viel mit der richtigen Desktop-Version gemein. Sie bietet eben "nicht" den gewohnten Funktionsumfang. Nativ ist das also nicht, sondern eine Extrawurst und mir ist nicht bekannt, dass Adobe an weiteren Extrawürsten für Apple arbeitet und zukünftig dann ARM und X86 für die Adobe Cloud supporten müssen, was auch ein imenser Mehraufwand wäre, bei den Updateintervallen die Adabe aktuell an den Tag legt.

Auch das Argument von Jobsti mit der Musikindustrie, welche überwiegen auf Macbooks setzt, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich bin mir nicht sicher ob sich Apple mit ihren Alleingang da einen großen Gefallen tut. Schon jetzt wechseln eher user zu Windows als umgedreht, nach meiner Erfahrung.

Warte doch einfach ab was kommt. Bei Apple wird man sich schon Gedanken gemacht haben und die betroffenen Firmen schon vorab mit ins Boot geholt haben. Und wenn nicht, dann ist das eben so. Keine Ahnung, warum Du Dich so um Apple und seine User sorgst. Die kriegen das schon hin.
Ich sorge mich nicht, bin schließlich davon nicht betroffen. Mich interessiert jedoch das Thema im Allgemeinen. ;)

MfG
 
Aber diese "mobile" Derivate sind mit der "richtigen" Software überhaupt nicht vergleichbar und ich habe noch nichts gelesen das die Adobe Cloud zu Apple migriert. Und wer gibt schon so viel Geld für Apple HW aus, wenn dann die Software nur emuliert läuft.^^ Ich glaube nicht das Apple damit gut fahren wird.

Adobe hat das nötige Know-How im Haus, das ist es was zählt. Eine Software für eine neue Plattform neu zu kompilieren, zumal wenn der Systemhersteller engen Support bieten kann, ist keine Mammutaufgabe sondern in erster Linie ein Fall für erneutes Bug Fixing und da wird niemand im Hause vor unlösbaren Problemen stehen. Spätestens wenn die stationären x86er auslaufen, wird Adobe umgestellt haben, wetten? Das Letzte, was die wollen, ist Nutzer dazu zu zwingen, sich aktiv mit alternativen Softwareumgebungen auseinanderzusetzen. Sonst stellen die am Ende noch fest, dass verglichen mit den Preisen von Adobe und den Cloud-Nachteilen die Apple-Hardware das weniger dringende Problem ist, das man ablösen sollte.


Wenn sich dann Apple noch dazu herab lassen würde, XCode (oder welche echte Entwicklungsumgebung auch immer) auf einem gerooteten iPad Pro laufen zu lassen, mag das stimmen. So lange man zwingend ein MacOS Gerät benötigt, um (abseits von Skripten) für iOS programmieren zu dürfen, ist das iPad Pro nur etwas für reine Anwender, die sich mit den eingeschränkten Möglichkeiten von fertigen Apps abfinden wollen.

99 Prozent der Apple-Kundschaft sind keine Programmierer. ;-)

Dass MS seit 20 Jahren bei solchen Aufgaben schläft und bis heute noch nicht einmal zukunftssichere GUI-Alternativen eingeführt hat, ist ja nichts neues. Mehr wie alle paar Jahre das Rad halbherzig neu zu erfinden kann MS nicht mehr. Sonst wäre nicht nur WinForms und WPF schon lange tot, man hätte auch nie einen reinen 32-Bit Emulator auf den Markt geworfen sondern spätestens mit der Win 10 Einführung 16- und 32-Bit Software abgeschafft (bzw. auch auf Intel in eine reine Emulationsschicht für historische Software verbannt).

Microsoft und aktive Investition in dauerhafte Kompatibilität? Du hast Träume. :-)


Dann stellt sich mir aber weiterhin die Frage, wie das mit Hardware und Treibern ausschaut?
Es gibt hier massig angeklemmtes Zeug, als auch viele PCI(e) Karten.
Ich denke nicht, dass das problemlos durch die Bank weg mit den derzeitigen Treibern laufen wird,
da muss jeder Hersteller doch sicher für jedes Stück Hardware nochma Hand anlegen, fraglich ob das alle tun werden...

Ich persönlich bin mit allem durchweg auf Windows, ob Entwicklung oder Produktion im Audiobereich.

Apple hat längere Zeit gar keine Rechner mit internen Erweiterungsmöglichkeiten angeboten, die Verfügbarkeit für Mac ist seit jeher eher schlecht und die Umstellung der MacPro-Sparte (oder deren Einstellung^^) wird als letztes erwartet. Ansonsten ist Trieberentwicklung natürlich eine Sache der Hardware-Anbieter – grundlegende Systemkomponenten kann man nur in bestimmten Fällen emulieren.
 
@PCGH_Torsten

Wir werden sehen wie es kommt. Ich sage ja nur, von Seiten Adobes ist dazu nichts bekannt und das Photoshop-iPad Derivat kann man nicht mit der Desktopversion vergleichen.

MfG
 
Apple hat längere Zeit gar keine Rechner mit internen Erweiterungsmöglichkeiten angeboten, die Verfügbarkeit für Mac ist seit jeher eher schlecht und die Umstellung der MacPro-Sparte (oder deren Einstellung^^) wird als letztes erwartet. Ansonsten ist Trieberentwicklung natürlich eine Sache der Hardware-Anbieter – grundlegende Systemkomponenten kann man nur in bestimmten Fällen emulieren.
Hä?
In die Mac Pro konnte man schon immer Avid/Digidesign Karten stecken, denn ohne diese läuft auch kein Pro Tools HD.
Genauso wie die Beschleunigungskarten für diverse Plugins.
Ebenfalls gibt's auch recht viele externe USB Gerätschaften.

Oder habe ich da jetzt nur was missverstanden?

Achso, ich hätte dazu schreiben sollen, dass in der Audioindustrie im Regelfall Mac Pro verwendet wird.
Nutzt gewerblich denn jemand in der Medienindustrie (Audio/Video/Bild) Non-Pro Geräte? (Ernstgemeinte Frage, Webdesign/Text mal ausgenommen)


Wenn die Umstellung der Pro-Geräte erst zum Schluss kommt, bleibt's hier am längsten spannend ;)
Ich als Anwender würde mir allerdings schwer überlegen, ob ich kurz vor der Umstellung dann noch nen Mac Pro kaufen würde.
Interessant wird's dann auch wie lange der zeitliche Abstand hier wird, bin gespannt wie viele Entwickler dann noch 2 gleisig optimieren/Updaten, bzw. dann 3 gleisig (Win Mac Intel / Mac ARM)

Interessante und spannende Geschichte jedenfalls, mal sehen wie's am Ende ausgeht.
Ich jedenfalls habe in der Hinsicht kein wirklich gutes Gefühl, für Consumer wird's dagegen vermutlich halb so wild, sofern die überhaupt was mitbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Adobe hat das nötige Know-How im Haus, das ist es was zählt. Eine Software für eine neue Plattform neu zu kompilieren, zumal wenn der Systemhersteller engen Support bieten kann, ist keine Mammutaufgabe sondern in erster Linie ein Fall für erneutes Bug Fixing und da wird niemand im Hause vor unlösbaren Problemen stehen. Spätestens wenn die stationären x86er auslaufen, wird Adobe umgestellt haben, wetten?
Ich halte dagegen.
Einsatz: ein Kasten Pilsner Wasser, veredelt mit Hopfen und Malz natürlich.
 
Hä?
In die Mac Pro konnte man schon immer Avid/Digidesign Karten stecken, denn ohne diese läuft auch kein Pro Tools HD.
Genauso wie die Beschleunigungskarten für diverse Plugins.
Ebenfalls gibt's auch recht viele externe USB Gerätschaften.

Oder habe ich da jetzt nur was missverstanden?

Wenn du mir zeigst, wie du eine Avid in einen Gen.2 Mac Pro (2013-2018) einbaust, bin ich beeindruckt. Da die 2019er erst seit kurzem verfügbar sind, die bis-2012er dagegen hoffnungslos veraltet und größtenteils ausrangiert sein sollten, macht der iMer vermutlich den Großteil des Pro-Bestandes aus. Aber ich sprach nicht ohne Grund von Mac im Kontrast zu Mac Pro, denn zahlenmäßig sind die iMacs und Mac Minis viel wichtiger.

USB ist eine andere Baustelle. Da hier sowieso keine Low-Leve-System-Kommunikation möglich ist, gibt es keinerlei Hardware-Gründe, warum das nicht weiter gehen sollte. Da muss der Hersteller nur den passenden Treiber liefern. Spannend könnte es bei Thunderbolt werden.


Computec hatte übrigens mal eine Kombination aus iMacs und Server-Backend in der Videoproduktion, für die Vertonung kommt weiterhin ein iMac zum Einsatz. (Videos werden, zumindest bei PCGH, auf Windows bearbeitet. Irgendwas sinnvolles müssen die Threadripper ja machen.^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In einem Standard MAC ist kein 12 Kerner verbaut!
Stimmt, ein iMac 5K hat nur max einen i9-10850K, also nur 10 Kerne.

Aber falls die wenigen Schätzzahlen, die ich zum A14 bisher gefunden habe, für SC stimmen, und sich das auch ansatzweise von x86 auf ARM in realen Anwendungen anwenden lässt, dann hätte der A14 eine erstaunlich gute SC Performance.

Was nützt Emulation,wenn der Kram hinterher nicht perfekt läuft?
Lieber nicht perfekt wie garnicht. Ich schleppe seit Jahren nicht deshalb Windows-Tablets durch die Gegend, weil dort alles perfekt läuft. Sondern, weil die mobil benötigten Programme dort wenigstens irgendwie nutzbar sind. Und das ohne mir für weitere 1000€ ein Programmiergerät zum Tablet kaufen zu müssen.

bin gespannt wie viele Entwickler dann noch 2 gleisig optimieren/Updaten, bzw. dann 3 gleisig (Win Mac Intel / Mac ARM)
Updaten wird nicht das Problem, das machen die Compiler selbsständig (Erzeugen von Mac Intel/ARM Code). Wohin sich die Optimierung entwickelt, muss man halt sehen. Aber auch heutzutage dürfte es nur wenig SW geben, die wirklich noch handoptimiert für verschiedene Intel Architekturen ist. Da werden eher Pfade in Hochsprachen für unterschiedliche Befehlserweiterungen (SSE/AVX usw) implementiert, und die "darf" der Compiter dann entsprechend optimieren.

99 Prozent der Apple-Kundschaft sind keine Programmierer. ;-)
Es sind aber auch nicht 99% junge Amis, die in der Cloud leben. Entweder, die gewünschten Anwendungen laufen auf dem iPad, oder man kann es vergessen und das Spielzeug ist damit kein Arstz für einen (Sub)Notebook. Gleiches gilt auch für das Surface Pro X.

Aber klar, Firmen ist das völlig egal, die lassen sich einfach die Apps programmieren, die sie wollen.

Microsoft und aktive Investition in dauerhafte Kompatibilität? Du hast Träume. :-)
Davon brauche ich nicht zu träumen. Sowohl meine privat seit 2005 entwickelte wie auch die ähnlich alte Business-Software (beides auf Basis von .NET) läuft bis heute und wurde allenfalls von .NET 2.0 auf heute 4.8 migriert. Wenn man sich etwas "anstrengt", dann sogar mit WinForms und HighDPI Displays (auch im Mix), obwohl MS das nie wollte.

Aber genau das ist das Problem. MS ist immer noch viel zu kompatibel, womit es zu wenig Zwang gibt, auf aktuelle Techniken zu setzen. Und dazu dann hunderte von undokumentierten, aber über Jahrzehnte unveränderte Systemaufrufe, die MS auch bei gutem Willen nicht einfach (unverändert) auf ARM portieren könnte.
 
Lieber nicht perfekt wie garnicht. Ich schleppe seit Jahren nicht deshalb Windows-Tablets durch die Gegend, weil dort alles perfekt läuft. Sondern, weil die mobil benötigten Programme dort wenigstens irgendwie nutzbar sind. Und das ohne mir für weitere 1000€ ein Programmiergerät zum Tablet kaufen zu müssen.
Genau das Gegenteil ist beim produktiven Einsatz der Fall und das "war" ja auch mal ein pro-Argument von den MACs, dass sie zuverlässig laufen.

Updaten wird nicht das Problem, das machen die Compiler selbsständig (Erzeugen von Mac Intel/ARM Code). Wohin sich die Optimierung entwickelt, muss man halt sehen. Aber auch heutzutage dürfte es nur wenig SW geben, die wirklich noch handoptimiert für verschiedene Intel Architekturen ist. Da werden eher Pfade in Hochsprachen für unterschiedliche Befehlserweiterungen (SSE/AVX usw) implementiert, und die "darf" der Compiter dann entsprechend optimieren.
Wenn das alles so einfach ist frage ich mich, warum dann Linux immer noch im einstelligen Bereich rumdümpelt und da wenig supportet wird.^^

MfG
 
Wenn du mir zeigst, wie du eine Avid in einen Gen.2 Mac Pro (2013-2018) eine Avid einbaust, bin ich beeindruckt. Da die 2019er erst seit kurzem verfügbar sind, die bis-2012er dagegen hoffnungslos veraltet und größtenteils ausrangiert sein sollten, macht der iMer vermutlich den Großteil des Pro-Bestandes aus. Aber ich sprach nicht ohne Grund von Mac im Kontrast zu Mac Pro, denn zahlenmäßig sind die iMacs und Mac Minis viel wichtiger.
Oh, da bin ich wohl netmehr auf dem neusten Stand.
Das letzte mal als ich an nem Pro Tools HD mit Mac Pro saß, war 2010-2011 bei BMG.
Bei den Aktuellen seit 2019 bekommt man bis zu 3 HDX oder HDN Karten rein, ist ja nur PCIe.

Was war denn in der Zeit von 2013-2018, gab's da keine freien PCIe Steckplätze und alle haben auf Thunderbolt umgestellt, oder gab's da einfach keine neuen Mac Pros?


PS: Laut Pro Tools Experts Umfrage, geht der Trend eh zu Windows statt Mac ;) (In 2016 noch 65%, seit 2019 nur noch 30% Mac Nutzer)
Apple vergrault sich die Audioindustrie irgendwie, dafür wird's bei DJ Kram & Mobilkram recht beliebt.
Man liest Mac bezüglich (AVID seitens) auch sehr oft von Problemen, Workarounds und Dinge die nicht funktionieren, oder auch Updates die man nicht fahren sollte, ebenfalls beschweren sich ziemlich alle über die Preise der Macs.
Kein Wunder, dass so viele auf Win-Rechner umgestiegen sind, oder es noch tun.
Zu Windows 7 Zeiten habe ich jedenfalls wesentlich öfter das Apple Glücksrad gesehen, statt dem Windows Ladekringel :D


Lieber nicht perfekt wie garnicht. Ich schleppe seit Jahren nicht deshalb Windows-Tablets durch die Gegend, weil dort alles perfekt läuft. Sondern, weil die mobil benötigten Programme dort wenigstens irgendwie nutzbar sind. Und das ohne mir für weitere 1000€ ein Programmiergerät zum Tablet kaufen zu müssen.
Ich rede von Workstations/Arbeitsgeräten.
Wenn der Kram nicht perfekt läuft, gibt's nur Ärger, der Workflow darf ja nicht behindert werden.
Was nützt es mir, wenn das Programm soweit perfekt läuft, aber genau eine Funktion nicht funkt,
genau die, welche ich benötige? (da gab's vor einiger Zeit z.B. das Problem, dass man Diverses nicht importieren konnte beim neusten MacOS oder nach'm Update, hab's netmehr genau im Kopf, also wieder ein Workaround nutzen und den Kram per anderer Software in anderem Format exportieren, super nervig)
Oder die Geschichte auf einmal weniger performant läuft, jede Minute mehr kostet unnötig Geld.

Passiert sowas (auf Dauer/längere Zeit), sucht man sich Alternativen.
Habe ja weiter oben schon geschrieben, dass viele in dem Sektor auf Win umstellen,
kommt hier ARM und Emulation wird das vermutlich nicht gerade besser.

Gibt's keine (vernünftigen) Alternativen, dann muss man damit leider leben, Kompromisse muss man leider oft eingehen.


Bissi OT:
Ich selbst habe ne Weile nur nen IPad genutzt um A&H Geräte zu steuern. Da das ganze auch net so dolle war (über die Zeit gesehen), hat sich die Community hingesetzt und ne freie App für Android gemacht, dat rennt absolut perfekt, nu liegt das IPad schon lange in der Ecke.
Derzeit geht der Trend aber zur Weboberfläche statt App (Gerätesteuerung), finde ich oftmals begrüßenswert.

Anderer Fall:
In ner größeren Installation vor paar Jahren die ich gemacht habe (Weltweit wohl bekanntester Motorradhersteller), haben sie durchweg überall Apple Gerätschaften. Die komplette Gebäudesteuerung (Audio) funkt per Weboberfläche als auch App.
Update kommt für Apple und ich bekomme den Anruf "Nix geht mehr, außer per Browser".

Ja ganz toll, Android nutzt da keiner und auf Browser am Handy (oder zum Mac rennen) hat keiner Lust.
Was tun? Tjoa, warten bis der Hersteller eeeendlich irgendwann mal die App updated und die Herrschaften dazu bringen, solange die Weboberfläche zu nutzen (Zum Glück gab's eine). Die neue IOS App funkt aber leider nicht mit älteren Geräten.

IOS ist wohl net wirklich abwärtskompatibel, mit Android und Windows war alles tutti, au heute noch.

Das Spielchen hatte ich auch schon bei anderen Herstellern/Gerätschaften/Kunden.

Kein Wunder, dass ich bissi schlecht auf Apple zu sprechen bin, hab irgendwie nur mit deren kram Probleme.

Allgemein hört man von wesentlich weniger Apple-Problemen im Consumerbereich, als wenn's um Arbeit/Industrie geht, jedenfalls ist dies mein Eindruck seit einigen Jahren im Audiobereich.

Aber wie gesagt, der Trend geht Momentan steil Richtung Windows, Android und Web.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Jobsti84: Nein, der dosenförmige iMer hatte keine internen Erweiterungssteckplätze. Es kam zwar PCI-Express zum Einsatz und auch die Steckverbindungen waren nicht alle Apple-exklusiv, aber es waren weder Platz noch zusätzliche Steckplätze für Karten vorgesehen. Wie die Kunden damit umgegangen sind, kann ich aber nicht sagen – in meinem persönlichen Umfeld wurde so etwas einfach nicht gekauft.
 
Wenn das alles so einfach ist frage ich mich, warum dann Linux immer noch im einstelligen Bereich rumdümpelt und da wenig supportet wird.^^
Weil Linux nicht die eine Distribution bezeichnet sondern nur ein Oberbegriff für eine OS-Familie ist. Das, was bei Windows 10 an Unflexibiltät bemängelt wird ist das, was bei Linux zu Problemen beim Einsatz für die breite, nicht IT-Affine Masse führt. Es gibt mind ein Dutzend aktuelle, aber zu einander inkompatibele Desktops, gefühlt die Hälfte davon kann bis heute nicht vernünftig mit HighDPI Monitoren umgehen.

Hat der Anwender ein Problem, muss er nicht nur jemanden finden, der sich mit "Linux" auskennt, sondern jemanden, der sich mit der passenden Version von seiner Linux-Distribution inkl. dem von ihm genutzten Desktop auskennt.

Dazu bekriegen sich die Entwickler gerne selber spätestens dann, wenn es um die reiner Lehre geht. Open Source ist für einige das Oberste, dem alles unterzuordnen ist. Selbst wenn das bedeutet, dass man seine selber vor vielen Jahren aufgestellten Regeln bricht um funktionsfähige Lösungen von Herstellern, die sich standhaft weigern, ihr Know-How frei verfügbar zu machen, auszusperren.

Es gibt z.B. nahezu keine fertige Distribution, die den (nicht OpenSource) NVidia-Treiber standardmäßig mitbringt oder wenigstens automatisch aus dem Netz lädt und installiert. Die Installation solcher Treiber oder von Closed-Source Software ist oft auch nicht so einfach wie bei Windows.

Und dann kommt aus meiner Sicht (bezogen auf das Hauptgebiet des Forums) auch noch die Sturheit der weltweiten Gamer hinzu. Ich habe es dort in den letzten 10 Jahren vielleicht 1-2 mal erlebt, dass man nahezu geschlossen auf unerwünschte Neuerungen mit massivem Protest reagiert hat.

Meist wird eher mal kurz gemeckert, das Spiel dann aber trotzdem millionenfach zum Release-Tag in der Windwos-Version gekauft. Damit hat der Hersteller alles richtig gemacht, der Umsatz ist generiert und es gibt keinen Grund, sich im MacOS oder Linux als Plattform zu kümmern.

Den allermeisten scheint es schlicht egal zu sein, hauptsache sie können ihre Spiele auf irgendeiner Plattform spielen. Und da Windows bei weitem nicht so viele Probleme bereitet wie man es hier im Forum vermuten könnte (hier postet halt nur die max einstellige Prozentzahl an Usern, die Probleme haben), ist kaum jemand bereit, von seinem einigermaßen laufenden System zu einem komplett diversen System auf Linux-Basis zu wechseln.

Passiert sowas (auf Dauer/längere Zeit), sucht man sich Alternativen.
Habe ja weiter oben schon geschrieben, dass viele in dem Sektor auf Win umstellen,
kommt hier ARM und Emulation wird das vermutlich nicht gerade besser.
Falls die HW und SW dort wirklich besser sein sollte, dann mag man sowas ja tun.

Es ist halt wieder mal den SW-Hersteller, der seine SW umzustellen muss. Bis die von Dir erwähnten Mac Pro mal mit ARM laufen, dauert es vermutlich noch 1-2 Jahre. Damit hat(te) der Hersteller mind. 2 Jahre Zeit, seine SW zu portieren und auf ARM anzupassen. Vergleichbares mussten viele Hersteller erst vor Kurzem mit dem kompletten Wegfall der 32-Bit Unterstützung machen.

Wenn es, wie Du schreibst, die Alternativen unter Windows mittlerweile gibt, dann hat MS wohl vieles im Bezug auf (nahezu) Echtzeitverarbeitung richtig gemacht und kann Systeme liefern, die für solche Anwendungen stabil laufen.

In ner größeren Installation vor paar Jahren die ich gemacht habe (Weltweit wohl bekanntester Motorradhersteller), haben sie durchweg überall Apple Gerätschaften. Die komplette Gebäudesteuerung (Audio) funkt per Weboberfläche als auch App.
Update kommt für Apple und ich bekomme den Anruf "Nix geht mehr, außer per Browser".
Da hängen also alle iPads im Internet und aktualisieren sich automatisch? Warum testet dort niemand vor dem Ausrollen, ob das Update auch funktioniert? Wenn wir sowas machen würden, wäre ich nicht nur meinen Job ganz schnell los. Die Firma könnte vermutlich auch gleich mal Produkte für ein paar Mio € (oder eher noch mehr) in den Gulli kippen. Und ja, das wäre auch bei den Kollegen der Fall, die die Gebäudetechnik betreuen, nicht nur bei der reinen Produktionstechnik.

Kein Wunder, dass ich bissi schlecht auf Apple zu sprechen bin, hab irgendwie nur mit deren kram Probleme.
Ich mag Apple bisher auch nicht. Aber bei dem, was sich da gerade abzeichnet, dürften sie als erstes überhaupt endlich mal ein integriertes System aus Tablets und Laptop/Desktop etablieren, bei dem die selben Apps/Programme in beiden Welten sehr gut nutzbar sind.

Das ganze dann auf Tabletseite in unterschiedlichen Größen und trotzdem anscheinend mit guter Performance. Ein Surface Pro mit aktueller CPU gibt es weder mit 10" noch mit 8" und die 1TB Variante des Surface Pro ist einges teurer wie das iPad Pro 12,9 mit 1TB, auch wenn man das Magic Keyboard mit einrechnet.

Was nützt mir eine Web-Anwendung, wenn ich die Anwendungen auch auf Reisen lokal auf einem einzigen Gerät nuzten muss/will? Da müsste ich für meine Anwendungen erst mal einen iOS Webserver haben, der nahezu frei auf die "Dateien" unter iOS/iPadOS zugreifen darf und auf den ich mich dann lokal mit Safari verbinden könnte. Dazu noch eine lokal laufenden Datenbank. Bisher habe ich noch nichts derartiges gefunden, da klingt mir Pythonista vielversprechender. Oder halt ein Macbook mit XCode/Swift, um gleich alles als App selber zu basteln.
 
@fotoman
Wie auch immer, deine Aufführung ändert ja nichts an der Tatsache. Nur weil etwas theoretisch einfach ist, bedeutet eben nicht, siehe Linux, dass es sich dadurch in der Praxis genau so darstellt. Ich bin bezüglich Apples ARM Schritt aus genannten Gründen sehr skeptisch und der aktuelle Wechsel von Mac zu Windows wird sicherlich dadurch nicht gestoppt.

MfG
 
Zurück