Erste Mac Books ohne Intel-CPU stehen in den Startlöchern

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Erste Mac Books ohne Intel-CPU stehen in den Startlöchern

Apple könnte in wenigen Tagen neue Mac Books enthüllen, die erstmals seit mehr als zehn Jahren nicht mit einem Intel-Prozessor ausgestattet sein werden. Stattdessen wird Apple bald auf Arm-CPUs setzen, die in der Tradition der Arm-SoCs die x86-Prozessoren ersetzen sollen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Erste Mac Books ohne Intel-CPU stehen in den Startlöchern
 
Blöde Frage vlt., da ich seit Ewigkeiten aus dem Apple-Universum raus bin:

Wie sieht es mit der Kompatibilität der Software aus? Geht das problemlos von x86 zu ARM?
 
Blöde Frage vlt., da ich seit Ewigkeiten aus dem Apple-Universum raus bin:

Wie sieht es mit der Kompatibilität der Software aus? Geht das problemlos von x86 zu ARM?
Problemlos wird es nicht gehen, aber es gibt für die Übergangszeit eine Emulationsschicht namens Rosetta 2. Laut Apple läuft der auch schon ganz gut, sie haben auf der WWDC im Sommer mal Tomb Raider präsentiert.

Bootcamp und die Virtualisierung von Windows wird aber vermutlich ersatzlos hinten runter fallen.
 
Schonwieder werden Fakten in Frage gestellt.
Apple hat bereits vor 8 Monaten gesagt, KOMPLETT auf ARM umzusteigen. Den Beginn wird bei den Notebooks gemacht. Nächstes Jahr werden auch die anderen MACs auf ARM umgestellt. Der Support für x86 CPUs wird in den nächsten zwei Jahren eingestellt. Es wird dann auch kein neues MAC-OS für Intel MACs mehr geben. Vergleichbar zum Umstieg von PPC auf X86 vor 15 Jahren.

Wieso kann man das nicht einfach so in der NEWS schrieben?
 
Blöde Frage vlt., da ich seit Ewigkeiten aus dem Apple-Universum raus bin:

Wie sieht es mit der Kompatibilität der Software aus? Geht das problemlos von x86 zu ARM?
Soweit ich weiß geht das nicht so ohne weiteres, da die Prozessorstruktur eine andere ist.

Ich frage mich eh warum sie das machen... Werde das Gefühl nicht los, dass es mit den Arm am Anfang gar nicht rund laufen wird und für die pro Variante.... Wo soll da die Leistung herkommen.
 
Schonwieder werden Fakten in Frage gestellt.
Apple hat bereits vor 8 Monaten gesagt, KOMPLETT auf ARM umzusteigen. Den Beginn wird bei den Notebooks gemacht. Nächstes Jahr werden auch die anderen MACs auf ARM umgestellt. Der Support für x86 CPUs wird in den nächsten zwei Jahren eingestellt. Es wird dann auch kein neues MAC-OS für Intel MACs mehr geben. Vergleichbar zum Umstieg von PPC auf X86 vor 15 Jahren.

Wieso kann man das nicht einfach so in der NEWS schrieben?
Da Macs ja hauptsächlich in der Kreativwirtschaft verwendet werden frage ich mich, was machen Sie eigentlich mit der ganzen Adobe Software, denn die läuft da nicht mehr?! Ich bin mir nicht so sicher ob Apple sich damit einen Gefallen tut, meiner Meinung nach nicht.

MfG
 
Soweit ich weiß geht das nicht so ohne weiteres, da die Prozessorstruktur eine andere ist.

Ich frage mich eh warum sie das machen... Werde das Gefühl nicht los, dass es mit den Arm am Anfang gar nicht rund laufen wird und für die pro Variante.... Wo soll da die Leistung herkommen.
Ich würde Apples SoCs nicht unterschätzen. Der A14 im aktuellen iPhone/iPad hat fast so viele Transistoren wie meine 1080 Ti, und hat im Geekbench eine höhere Single-Core Performance als ein 10900K (1583 vs 1411). In SPEC2006 sah es zumindest für den Vorgänger A13 ähnlich rosig aus, von daher würde ich mir um Performance keine Gedanken machen, besonders weil man ja erstmal nur gegen Intels mobile Sparte antreten muss.

Die Kompatibilität ist natürlich ein Problem. Ich habe lange mit einem Macbook geliebäugelt, aber ohne Bootcamp bzw. Windows-Virtualisierung ist das nur noch schwer zu rechtfertigen. Und selbst wer komplett mit macOS auskommt, dürfte die ein oder andere böse Überraschung erleben, so etwas ist bei einem so grundlegenden Eingriff einfach nicht zu vermeiden.

Immerhin scheinen zumindest "die Großen" - M$, Adobe & Co. - von Anfang an mit im Boot gewesen zu sein, sodass keine Totalausfälle bei populären Programmen zu befürchten sind.
Da Macs ja hauptsächlich in der Kreativwirtschaft verwendet werden frage ich mich, was machen Sie eigentlich mit der ganzen Adobe Software, denn die läuft da nicht mehr?! Ich bin mir nicht so sicher ob Apple sich damit einen Gefallen tut, meiner Meinung nach nicht.

MfG
Photoshop, Lightroom und M$ Office laufen bereits nativ.
 
Photoshop ist aber eines von vielen Programmen. Was ist mit Illustrator, InDesign, Adobe After Effects, Premiere et cetera.

MfG
 
Neben ein paar Flaggschiff-Programmen werden die meisten Dinge vom Start weg nicht nativ unterstützt werden. Aber dafür hat Apple ja die Emulation über Rosetta2 laufen. Und die soll, wenn man den ersten Stimmen glauben darf, ziemlich gut sein. Wie schon jemand geschrieben hat: Apple hat auch schon ein relativ modernes Spiel, Tomb Raider, über die Emulation laufen lassen und selbst das hat funktioniert. Finde ich schon beeindruckend.

Von daher bin ich guter Dinge, dass die neuen Macs von Anfang an „nutzbar“ sein werden. Eine native Unterstützung wird im Laufe der Jahre kommen. Und falls nicht, wird es Apple nicht weh tun, wenn ein Anbieter von Software nicht mehr in ihrem Sandkasten spielen möchte. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass es sehr ausgefallene, alte oder auch einfach nur spezielle Programme geben wird, welche sich nicht ohne weiteres überreden lassen werden auf dem ARM-Mac zu funktionieren. Da wird dann tatsächlich nur Abwarten oder keinen MAC kaufen als Lösung denkbar sein.
 
Photoshop ist aber eines von vielen Programmen. Was ist mit Illustrator, InDesign, Adobe After Effects, Premiere et cetera.

MfG
Schmerzfrei wird es nicht. Wie sehr es in den ersten Jahren weh tut hängt hauptsächlich davon ab wie gut die Emulationsschicht funktioniert, und das sieht bis dato ganz gut aus.

Early-Adopter werde ich aber ganz sicher nicht, mein Laptop muss funktionieren :D
 
Dann muss Apple ja jetzt Lizenzgebühren an Nvidia abführen nicht wahr :ugly:. Dann ist AMD mit ihren Grakas auch bald bei Apple weg vom Fenster. Naja die werdens überleben :D.
 
Immerhin scheinen zumindest "die Großen" - M$, Adobe & Co. - von Anfang an mit im Boot gewesen zu sein, sodass keine Totalausfälle bei populären Programmen zu befürchten sind.
Apple stellt doch schon seit Ankündigung des Umstiegs den Entwicklern entsprechende Mac-Minis zu "Verfügung" (gegen saftige Leihgebühren). Wer da als Hersteller mit im Boot sein wollte, hatte anscheinend die Möglichkeit dazu. Und da Apple, auch dank der regelmäßigen Bereinigung des OS, bedeutend weniger Altlasten oder undokumentierte Hintertüren wie MS Windows zur Verfügung stellt, scheinen Portierungen einfacher zu sein.

Mal sehen, was so ein Macbook Air dann kostet. Das wäre glatt eine interessante Alternative. Wobei ich eher davon ausgehe, dass der preislich weit oberhalb eines aktuellen Macbook Air mit i3 angesiedelt sein wird. Dann wird es wohl doch erst einmal ein Raspberry Pi 400 und Linux/ARM inkl. der Wiederentdeckung der Langsamkeit.

Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass es sehr ausgefallene, alte oder auch einfach nur spezielle Programme geben wird, welche sich nicht ohne weiteres überreden lassen werden auf dem ARM-Mac zu funktionieren. Da wird dann tatsächlich nur Abwarten oder keinen MAC kaufen als Lösung denkbar sein.
Sehr alte Programme laufen sowieso oft nicht mehr, da Apple vor nicht allzu langer Zeit einfach die 32 Bit Unterstützung (jedenfalls offiziell) abgeklemmt hat. Im Apple-Universum sind die Anwender gewohnt, alle paar Jahre alles neu kaufen zu müssen, weil Apple alte Zöpfe abschneidet.

Aktive Hersteller mit HW-nahen Treibern werden mit Sicherheit entsprechend reagieren (müssen). Ist halt kein Windows for ARM als eine Randnotiz sondern die einzige Lösung für die Zukunft bei Apple. Wer dort mit dem Verkauf von SW Geld verdienen will, muss sich zwangsweise anpassen.
 
Soweit ich weiß geht das nicht so ohne weiteres, da die Prozessorstruktur eine andere ist.

Ich frage mich eh warum sie das machen... Werde das Gefühl nicht los, dass es mit den Arm am Anfang gar nicht rund laufen wird und für die pro Variante.... Wo soll da die Leistung herkommen.

Apples ARM-Designs erzielen durchaus ansehnliche pro-Kern-Leistungen und dank der hohen Effizienz ist es in leicht parallelisierbaren Aufgaben, die für Macs wohl eher typische Hochlastszenarien sind als beispielsweise Spiele auch kein Problem, eine hohe Gesamtleistung durch mehr Kerne zu realisieren. Die Vorteile für Apple liegen jedenfalls auf der Hand: Prozessoren aus eigener Entwicklung bringen einen höheren Anteil an der Gesamtwertschöpfungskette und damit am Gewinn, sie verkürzen die Zeit zwischen Forschungsfortschritt und Marktpräsenz und vor allem mach Apple seit Jahren wesentlich mehr Umsatz mit iOS- als mit MacOS-Geräten. Da wäre es selbst bei kleinen Defiziten lohnend, letztere in ersteren aufgehen zu lassen, um sich die Parallelentwicklung zu sparen. Umgekehrt hat man relativ gute Kontrolle über die Software und eben durch diverse iOS-Apps bereits eine gute Grundlage geschaffen, also entfällt der große Nachteil eines Architekturwechsels. Das neue iPad Pro ist in mancher Hinsicht schon das bessere MacBook Air. Leider gibt es das nicht mit x86. :-)


Da Macs ja hauptsächlich in der Kreativwirtschaft verwendet werden frage ich mich, was machen Sie eigentlich mit der ganzen Adobe Software, denn die läuft da nicht mehr?! Ich bin mir nicht so sicher ob Apple sich damit einen Gefallen tut, meiner Meinung nach nicht.

MfG

Das Problem löst man genauso, wie beim Wechsel von Power PC zu x86 oder von Motorola zu Power PC: Wer Software für Apple anbieten möchte, muss sich halt nach Apple richten. Einige wollen das nicht, aber die sind schon heute nicht übermäßig präsent. Andere, wie zum Beispiel Adobe, haben einen erheblichen Teil ihrer Zielgruppe bei Apple und werden sich anpassen beziehungsweise bieten schon einiges an Funktionen für iPad/iPhone.
 
Da Macs ja hauptsächlich in der Kreativwirtschaft verwendet werden frage ich mich, was machen Sie eigentlich mit der ganzen Adobe Software, denn die läuft da nicht mehr?! Ich bin mir nicht so sicher ob Apple sich damit einen Gefallen tut, meiner Meinung nach nicht.

MfG

Die neuen ARM CPUs sind genau so Leistungsstark wir die INTEL CPUs. Verbrauchen viel weniger Strom und sind viel günstiger her zu stellen. Apple hat hier großartiges gleistet. Sobald die Programm nativ laufen (neu compiliert wurden) wird man keinen Unterschied mehr feststellen.
ARM wird einfach die Zukunft sein, in 4 Jahren spätestens wird es eine Alternative sein zu x86. Auch Ms hat Windows 10 bereits nach ARM portiert und auch alle Programme. Leider kosten performante ARm Mainboards einfach noch zu viel für den Desktop. Und gute ARM Notebooks sucht man mit der Lupe...
 
Das Problem löst man genauso, wie beim Wechsel von Power PC zu x86 oder von Motorola zu Power PC: Wer Software für Apple anbieten möchte, muss sich halt nach Apple richten. Einige wollen das nicht, aber die sind schon heute nicht übermäßig präsent. Andere, wie zum Beispiel Adobe, haben einen erheblichen Teil ihrer Zielgruppe bei Apple und werden sich anpassen beziehungsweise bieten schon einiges an Funktionen für iPad/iPhone.
Aber diese "mobile" Derivate sind mit der "richtigen" Software überhaupt nicht vergleichbar und ich habe noch nichts gelesen das die Adobe Cloud zu Apple migriert. Und wer gibt schon so viel Geld für Apple HW aus, wenn dann die Software nur emuliert läuft.^^ Ich glaube nicht das Apple damit gut fahren wird.

MfG
Die neuen ARM CPUs sind genau so Leistungsstark wir die INTEL CPUs. Verbrauchen viel weniger Strom und sind viel günstiger her zu stellen. Apple hat hier großartiges gleistet. Sobald die Programm nativ laufen (neu compiliert wurden) wird man keinen Unterschied mehr feststellen.
ARM wird einfach die Zukunft sein, in 4 Jahren spätestens wird es eine Alternative sein zu x86. Auch Ms hat Windows 10 bereits nach ARM portiert und auch alle Programme. Leider kosten performante ARm Mainboards einfach noch zu viel für den Desktop. Und gute ARM Notebooks sucht man mit der Lupe...
In Der Theorie aber in der Praxis bei x86 SW nicht und das ist nun einmal das Maß mit dem man sich messen muss. Aber mir kann das recht sein, ich komme aus der Kreativwirtschaft und habe nichts dagegen, wenn dieser Pseudo-Apple-Kult gebrochen wird. ;) Steigen eh immer mehr auf Windows um, Gott sei Dank.

MfG
 
In Der Theorie aber in der Praxis bei x86 SW nicht und das ist nun einmal das Maß mit dem man sich messen muss. Aber mir kann das recht sein, ich komme aus der Kreativwirtschaft und habe nichts dagegen, wenn dieser Pseudo-Apple-Kult gebrochen wird. ;) Steigen eh immer mehr auf Windows um, Gott sei Dank.

MfG
Apple Nutzern ist es egal was für eine CPU im Rechner ist. Die wollen einfach nur das alles einfach funktioniert.
 
Zurück