Erfahrungen mit ESI Juli Soundkarte.

Das machen eher die kleinen Bands wo Budget/Zeit/Hardware begrenzt ist und nen Demo in einer Woche mit Recording und Mastering im Kasten sein muss.
Die größeren Acts nehmen meistens ihre Sachen hintereinander auf.
Wenns um Studioproduktionen geht.
Schlagzeug auf Klickspur gespielt,danach der Bass drüber,dann die E-Gitarren die mindestens gedoppelt werden,A-Gitarren,Keyboard Zeugs,und erst am Ende der Gesang der meistens auch gedoppelt wird und zweite oder dritte Stimmen enthält.
Naja, das hängt aber doch sicher schwer davon ab, wie die Band "drauf" ist - manche wollen ja lieber zusammen spielen. Nicht jeder mag es, nur auf ein Playback zu spielen, erst Recht wenn das Playback gar nicht von einer Voraufnahme stammt und noch die "Energie" der eigenen Band fehlt - zB "brauchen" manche Gitarristen "ihren" Sänger, um voll aufzudrehen, und umgekehrt. Da wollen doch sicher einige nur ungern auf "virtuelle" Sounds oder eine Vorabaufnahme irgendeines Studiomusikers sein Instrument einspielen, oder? Klar, so was wie Doppelung und Zweit/Drittstimme kann (oder muss sogar) man sehr gut auch danach noch zufügen...

Gut, ich arbeite nicht in nem Tonstudio - vlt wird in der Praxis in der Tat viel häufiger so gemacht, dass man die Leute immer nur einzeln aufnimmt - aber bei "richtigen" Bands, wo die Bandmitglieder auch alle selber spielen, kann ich mir schwer vorstellen, dass die sich "gerne" einzeln aufnehmen lassen, außer es geht darum, bereits eingespieltes Material noch zu perfektionieren. Bei "bestellten" Produktionen wird das wiederum sicher so gut wie immer so laufen, dass die Musiker einzeln spielen. Also, mit "bestellt" meine ich: wenn es um die Instrumentalisierung des Songs einer Band geht, bei der die Bandmitglieder NICHT selber auch die Instrumente spielen, sondern wo für diesen Zweck Profi-Musiker fürs Studio "eingekauft" werden, denen man dann einfach die Noten gibt und sagt "hier, Du spielen - los!" :D

Aber so oder so: man KANN in nem normalen Tonstudio halt auch die Leute gleichzeitig aufnehmen, aber getrennte Spuren dabei erzeugen. Ich selber als Hobbymusiker würde für mich selber vermuten, dass es mir lieber ist, wenn meine Band 20 mal zusammen den Song miteinander spielt, als dass 4 Bandmember jeweils 5 mal alleine spielen - vom Zeitaufwand her ist das ja fast das gleiche ;)
 
Gerade bei richtigen Bands ist das die allgemeine Vorgehensweise.
Das hat weniger mit dem spielerischen Vermögen zu tun.
Kaum eine große Produktion oder Album/Aufnahme läuft so ab das sich die Bandmitglieder zusammen ins Studio stellen und nach dem Einzählen versuchen den Song durchzubringen.
Klar...Pilot Spuren werden eingespielt,dienen aber nur der Orientierung und werden nicht verwendet.

Ob das nun U2,Coldplay,die Foo Fighters,Tool oder sonst wer ist.
Das hörst du den Aufnahmen auch an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, dass es schlicht unsinn ist davon zu reden was "richtige" oder "große" Bands denn im Studio machen. Die arbeiten so, wie es ihnen am genehmsten ist und nicht danach wie groß die Produktion ist. Deswegen ist es schlicht Quatsch zu schreiben die machen das alle so oder so. Da hat jeder seine eigene Vorgehensweise. Es ist ja schlussendlich auch egal, das Ergebnis ist entscheidender als das Vorgehen!

@Zappaesk: man darf ja wohl auch mal experimentieren :D zumindest für Hall&co würd ich das mal machen. Zudem gibt es einige echte gute Amp- und Distorion-Plugins - da mag dem Kenner der echte Röhrensound noch besser gefallen, aber viele PlugIns sind durchaus auch besser als ein billiger "echter" Amp/Distorsion ;) aber am Ende - wenn man auch live spielen will - sind externe Geräte für den Auftritt natürlich unerlässlich, unabhängig vom Sound.

Experimentieren darf man, aber mit Plugins Röhrensound nachzueifern ist wirklich pervers! Gerade die Bandbreite an Sounds, die ein angezerrter Amp je nach Anschlagdynamik hat, wird man mit so nem Plugin kaum auch nur annährend erreichen können. Mein Hughes&Kettner Triamp hat jedenfalls diverse Sounds drauf, die ein Plugin nur sehr unvollständig simulieren könnte, da bin ich mir sehr sicher.

Bei Hall und Konsorten bin ich bei dir, die würde ich nicht unbedingt von vorneherein in die Aufnahme machen. Das könnte dann unkorrigierbar zuviel sein, wenn alle anderen Spuren dazu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das tut er definitiv nicht. Aber auch ein billiges Röhrengerät zerrt schon sehr schön.

So Tretminen als Verzerrer sind dagegen was anderes, die fungieren ja in erster Linie als Rauschgenerator.:D
 
Aber grad Hobbybands haben doch oft wenig bzw. nur sehr günstiges eigenes Equipment, da find ich es schon merkwürdig, wenn Du PlugIn-FX so pauschal ablehnst ^^ gut: ich kenne Deine Ansprüche bei Boxen :D vlt hast Du dann auch beim Musikmachen direkt hohe Ansprüche, aber Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass die EGitarresound in meinem grad innerhalb von 30Min erstellten kleinen Probesong http://van-esco.de/MyTracks/You%20catch%20distorsion.mp3 (ca 2,5MB) sich merkbar schlechter oder "unechter" anhören als bei vielen Hobby-Bands mit ihrem Einsteigerequipment - und das hab ich btw. mit nem Softwaresynthie, der kein exta Gitarren-Synthie ist, plus nem Standard-AMP+Distorsion Plug-In gemacht!

Oder vlt weißt Du auch nur nicht, was mittlerweile mit Software alles möglich ist? ^^
 
Das hört sich zwar nicht schlecht an (da gibt es weit Grausameres), dass es keine echte Gitarre ist hört man aber imho schon recht deutlich...
 
Das hört sich zwar nicht schlecht an (da gibt es weit Grausameres), dass es keine echte Gitarre ist hört man aber imho schon recht deutlich...
Klar, es ging mir jetzt eher um den Effekt, ich spiele ja auch nicht Gitarre, allein das merkt ein "Rockfan" sicher schon... und ich hab ja grad mal 2-3 Minuten nach nem AMP+Distorsion-Effekt "gesucht", und trotzdem selbst damit "sogar" so ein Ergebnis. Aber da "gurken" doch etliche Hobbybands mit Amp&co für 100€ rum, warum soll man da nicht mal Software wenigstens testen? Ich bin jetzt auch kein "Rockmusiker", aber es gibt auch richtig teure Softwareeffekte speziell für Gitarre - die können doch nicht allesamt mieser sein als billiges "offline"-Equipment ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht was Hobbybands für Equipment haben. Ganz billiges Equipment haben ggf. Schülerbands. Ich habe damals mein Geld zusammengekratzt und mir eine Park Combo BJ '79 zu meiner gebrauchten Ibanez (mit Umrüstung auf Gibson Humbucker) gekauft. Das ist im Prinzip ein abgespeckter Marshall aber eben ein Röhrenverstärker. Schweineschwer und wirklich unhandlich, aber eben auch ein geiler Sound. Ich habe den heute noch im Keller stehen, so ein Stück wird ja auch eher mehr wert, wie dass es zu Schrott wird - mal sehen ob sich einer meiner Söhne mal drüber freut...

Bei allem was nach ner Schülerband kommt, sollte man meinen, dass die Jungs ein wenig Geld in die Instrumente stecken (ein Gitarrenverstärker ist ja Teil des Instruments - für den Sound mMn der entscheidende). Bei mir wurde während des Studiums aus der Ibanez eine Patrick Eggle und aus dem Park ein Triamp Topteil nebst 4x12 er Box...

Leider fehlt mir heutzutage fürs Spielen die Zeit...

Mit deinem Track kannst du soundmäßig jedenfalls keinen Rocker hinterm Ofen vor locken...;)
 
Mit deinem Track kannst du soundmäßig jedenfalls keinen Rocker hinterm Ofen vor locken...;)
hab ich ja auch nicht vor :ugly: das ist ja auch kein Rocksong, sondern wenn überhaupt vlt. in Richtung Wave, und wie gesagt in 30Min zusammengestellt, wobei ich fast die meiste Zeit mit der Suche nach einem Bass verbracht hab und dann keinen Bock mehr hatte - daher auch ein etwas "holziger" Bass :D Aber bist Du denn so sicher, dass es keine Software-FX gibt, die man als Hobbyband (zusätzlich) verwenden kann - also, nen Amp hat man ja idR sowieso, aber NUR ein Amp reicht ja doch idR nicht gar nicht aus, da gibt es doch etliche Pedal-Effekte, die viele verwenden, und für DIE gibt es doch sicher auch einige Software-FX, die durchaus passabel klingen dürften...? Ich mein: bevor mal sich 5-6 teure Pedal-Teile holt (als Hobbymusiker kannste ja nicht mal eben so 500-600€ raushauen), kann man das doch versuchen ^^ Es hat sich da auch sehr viel getan, also bei Software allgemein. Bist Du denn da überhaupt auf nem halbwegs aktuellen Stand? Ich hab neulich mal ein neues Synthiepaket gekauft, da klingen die Synthies echt allesamt viel viel besser und klarer als mit meinem Softwaresynthie, der vor 3-4 Jahren ähnlich viel kostete wie einer der Synthies "umgerechnet" kosten würde (war ja jetzt wie gesagt ein Paket mit mehreren Dingen)...

es geht ja nicht darum, ob Software BESSER sein könnte für Rock&Co, sondern nur darum, dass ich nicht glauben kann, dass Software-Effekte gänzlich unbrauchbar sind vor allem im Hobbysektor.
 
Effekte kann man selbstverständlich auch Softwaremäßig umsetzen und muss das nicht mittels Tretminen lösen. Keine Frage, aber der Grundsound sollte halt schon vom Instrument kommen und da ist mMn der Röhrensound (ob jetzt verzerrt, angezerrt oder clean) nicht diskutabel.

Ich bin selbstverständlich nicht auf dem neuesten Stand was die Softwaremöglichkeiten betrifft, deswegen besteht eine kleine Restchance, dass dies draufgerechnet werden könnte. Allerdings habe ich z.B. in letzter Zeit mal ne aktuelle Lesliesimulation gehört und war da auch nicht so angetan... ob da ne Röhrensound Simulation besser ist? Ich bin da sehr skeptisch!

Aber unabhängig davon was man alles softwaremäßig anstellen kann, haben wir uns zum Einen weit vom Thema wegbewegt und zum Zweiten sind selbst wenn alles im Rechner ergänzbar wäre Tretminen (wenn gewünscht) und Röhrenverstärker für den Gitarristen unverzichtbar! Immerhin will man ja nicht in erster Linie um des Aufnehmens willen spielen, sondern um zu Spielen! Und spätestens da, wenn ich mit der Band im Proberaum oder auf ner Bühne stehe brauche ich ohnehin einen anständigen Sound - da hilft der Computer mir nicht! Das da benötigte und eingestellte Equipment kann ich dann ja auch für ne Aufnahme nutzen.
 
Hier der versprochene Song den ich mit der Soka aufgenommen hab!
Erster Metalsong - YouTube

Klingt nicht schlecht, da fehlt zwar noch total die Abmischung, also zB die Schlagzeug-Drums hört man so gut wie gar nicht, aber das hat sicher auch damit zu tun, dass Du keine guten Boxen zur Verfügung hast zum Abmischen...? Oder dass Du zu wenig / keine geeigneten Mics fürs Schlagzeug hast?


Hast Du das denn mit Cubase gemacht, Gitarre und Schlagzeug jeweils einzelne Spuren?
 
Klingt nicht schlecht, da fehlt zwar noch total die Abmischung, also zB die Schlagzeug-Drums hört man so gut wie gar nicht, aber das hat sicher auch damit zu tun, dass Du keine guten Boxen zur Verfügung hast zum Abmischen...? Oder dass Du zu wenig / keine geeigneten Mics fürs Schlagzeug hast?


Hast Du das denn mit Cubase gemacht, Gitarre und Schlagzeug jeweils einzelne Spuren?

Ich hab nur eine Box die funktioniert und die hat ne scheiß quali
Danke erstma für Kritik ich wird das Schlagzeug nochma überarbeiten, hab die Spuren ja zum Glück einzeln aufgenommen.
Cubase hab ich nicht so richtig verstanden, hab mir deswegen Adobe Audition CS6 von nem Kumpel ausgeliehn, echt ein sehr gutes Programm.
Kann ich an den Beitrag ne Mp3 Datei anhängen`?
 
Die Gitarren sind zu laut. Deswegen lässt man keine Gitarristen Songs abmischen ;)
Hast du das Schlagzeug jetzt programmiert oder aufgenommen? Und wenn - wie?
Wir haben immer zugesehen, das wir die Toms + Base + Snare und 2 Overheads abmicken. Aber das kann deine SoKa ja nicht leisten.
Ansonsten klingt das Lied wie n Soundtrack zu irgendner Autoverfolgungsszene in nem Spiel. Gefällt mir.
 
Danke Danke !
ich hab mir maln Mikrofonset extra für Drums gekauft, sind für beide Tom Toms und die Floor Tom n Mikro, Snare, Bassdrum und 2 Overheads.
Ich hab die Drums mit Guitarpro erstellt, aber unser Schlagzeuger hat sich schon zum aufnehmen angemeldet.
Kleinen Moment noch dann lad ichs mal neu hoch :D
Edit: Hier isses http://www.youtube.com/watch?v=GziGlUgDRyo&feature=youtu.be
@Herbboy und Healrox:
Ich hab noch mehr Lieder hochgeladen, schaut euch mal Piano ist so mit das beliebteste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh ja. Klingt schwer nach Guitar Pro ;)
Muß mich grad ärgern. Hab den neuen Thomannkatalog und da ist mein Mischpult runtergesetzt (Behringer Xenyx x1222 USB).
Damit mach ich alle meine Aufnahmen. Ist nicht viel teurer als die Juli@XTe. Klar, die Juli@ sampled mit 24bit/192kHz, die x1222 "nur" mit 16bit/48khz, aber für's Home recording reicht das locker. Ich hab halt den Vorteil, das ich am Ende vom Tag (wenn der Compi aus ist) immernoch nen ordentlichen Mischer hab, mit dem man alles machen kann, was man halt so machen kann. Die Juli@ kann halt nur das, was sie kann, auch wenn das dann besser ist, im Vergleich.
 
Ich hab die Gitarre auch über mein Mischpult,das LD Systems Lax 16D, aufgenommen.
Bin einfach vom Mischpult an die Soundkarte.
Eigentlich hab ich mir das Mischpult gekauft um Schlagzeug aufzunehmen, da mein Schlagzeug zuhause aber das Billigste Model ist bleibts erstmal nur bei Gitarre.
Ich hab heute durch Zufall einen neuen Proberaum direkt in meiner Nähe bekommen, 60m^2 für 50€ 3 Zimmer.
EInfach herrlich,ist nur so billig weil im Betrieb nebenan immer eingebrochen wurde und wir jetzt immer mal Streife laufen sollen :D:D
ach und bei unserem Proberaum sind Gitter vor den Fenstern, eben wegen den Einbrüchen ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück