• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Epic Games Store: Extrem erfolgreiches Jahr, Unmengen von neuen Exklusivspielen

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
ich lese oft das viele es begrüßen wenn es Konkurrenz gibt, dabei bietet EPIC spiele an die nur im EPIC store zu kaufen gibt. Die Leute die unbedingt eines diese spiele wollen, sind quasi gezwungen im EPIC store zu kaufen. Ich sehe das nicht als Konkurrenz. Genauso wie mit Uplay oder Origin.
Wenn es diese Exclusive spiele in jedem Launcher geben würde, dann könnte man von Konkurrenz sprechen. Was mich auch noch nervt, kaufe ich GTA V z.B in Steam, muss ich den Rockstar launcher trotzdem installieren, oder ein beliebiges Ubisoft spiel muss man den uplay launcher starten. Das nervt nur noch, so vergrault EPIC, Ubisoft und jeder beliebiger launcher potentielle Käufer.
Schau mal, der Markt war Jahre lang klar aufgeteilt. Steam hatte das deutlich größte Stück Kuchen, da spricht man von einem quasi Monopol, denn die anderen Markteilnehmer wie Origin und Co. gibt es zwar auf dem Papier aber im Vergleich zu Steam in keiner nennenswerten Größe. Was ein Monopol ist und in wiefern dies schlecht für einen Markt ist brauchen wir hier wohl nicht weiter erleutern. Jetzt kommt Epic und versucht die Karten neu zu mischen, was alles andere als leicht ist wie man sieht also müssen sie restriktiv werden, so ähnlich wie es damals auch Steam gemacht hat in Konkurrenz zum retail Markt, den sie ja erfolgreich zerstört haben, vor allem in den USA. Und auch heute kommt man doch bei den meisten Spielen die man retail kauft NICHT an der Steam Pflicht vorbei, von daher wird hier auch mit Exklusivität hantiert. Kommen wir zurück zum Kuchen. Da gibt es jetzt also einen Anbieter der ein größeres Stück Kuchen haben will, mit den angesprochenen Mitteln, Exklusivität(zeitlich), kostenlose Spiele, sale Angebote etc.. Von den Geschäftszahlen ausgehend kann man festhalten das sie erfolgreich in den Markt stoßen. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, wird also Steams Kuchenstück immer kleiner und kleiner also muss was genau passieren? Richtig, Steam/Valve müssen sich bewegen und können nicht wie gehabt weiter machen. Folglich, der Markt kommt in Bewegung, die Angebote verändern sich, Preise müssen ggf. angepasst werden, sales ausgeweitet, Valve wird gezwungen wieder eigene Titel zu entwickeln, etc.. Die Liste könnte man ewig weiter führen. Es gibt ja auch nicht um sonst den Spruch "Konkurrenz belebt das Geschäft" und das tut es auch, früher oder später, denn es ist nicht davon auszugehen das Steam/Valve das so laufen lassen wird, wenn sich das so weiterentwickelt. Jetzt können sie noch von der Antipathie der user profitieren aber die hat eine kurze Halbwertszeit wie wir wissen, denn gucken wir in die Vergangenheit zurück können wir feststellen, die Geschichte wiederholt sich, denn genau das was jetzt hier alles gegen Epic aufgeführt wird, wurde damals fast eins zu ein auch gegen Steam aufgeführt und wir sehen ja jetzt zu was das geführt hat, nämlich zu rein gar nichts. Steam ist trotz dessen ein quasi Monopolist geworden und hat erfolgreich den Retailmarkt zerstört.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tu was du nicht lassen kannst, interessiert mich nicht im geringsten. Ich habe Half-Life 2 damals 2004 am Releasetag gekauft und war zunächst auch skeptisch gegenüber Steam, im Laufe der Zeit wich die Skepsis jedoch einer positiven Einstellung. Ich sah die Vorteile die es brachte und so etablierte Steam sich bei mir. Seit geraumer Zeit setze ich zusätzlich auch auf GOG, einfach um mich unabhängiger zu machen. Bei Epic hingegen sehe ich keinen Vorteil für mich. Es müssen nur Abstriche gemacht und Einschränkungen hingenommen werden.

Nach einem Jahr Epic Fail Store lässt sich auch eine Bilanz hinsichtlich der vollmundigen Versprechen ziehen. Was hat sich für uns Spieler verändert/verbessert? Was hat sich für die Entwickler verbessert? Sind durch die zusätzlichen Prozente für die Entwickler bessere Spiele entstanden, die vorher nicht möglich waren? Alles lässt sich mit nichts und nein beantworten.

Hmmm… und wie viele Jahre hat Valve gebraucht bis der Steam-Store den heutigen Funktionsumfang aufgewiesen hat ? Also ich habe noch eine sehr lebhafte Erinnerung an die ersten Steam-Jahre... Da war auch nicht alles Gold was glänzte... Von üblen Bugs, über Datenlecks bis hin zur tagelangen Nichterreichbarkeit war da alles dabei... Aber heh… Steam gibt es ja auch erst seit 2003. Ist ja nicht so, dass die Platform schon fast 17 Jahre Zeit zum wachsen hatte... Und natürlich war Steam in ihrem ersten Jahr auch schon so mega sensationell und professionell... Vielleicht sollte man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen... Machen wir mal lieber einen Snapshot vom Stand heute und schauen dann mal in 17 Jahren wie sich der EGS dann im Verhältnis präsentiert... Ich bin da vollkommen offen... Und wer mein Geld am Ende für welches Produkt bekommt ist mir wirklich sowas von egal... In der Regel der, der liefern kann...

ich lese oft das viele es begrüßen wenn es Konkurrenz gibt, dabei bietet EPIC spiele an die nur im EPIC store zu kaufen gibt. Die Leute die unbedingt eines diese spiele wollen, sind quasi gezwungen im EPIC store zu kaufen. Ich sehe das nicht als Konkurrenz. Genauso wie mit Uplay oder Origin.
Wenn es diese Exclusive spiele in jedem Launcher geben würde, dann könnte man von Konkurrenz sprechen. Was mich auch noch nervt, kaufe ich GTA V z.B in Steam, muss ich den Rockstar launcher trotzdem installieren, oder ein beliebiges Ubisoft spiel muss man den uplay launcher starten. Das nervt nur noch, so vergrault EPIC, Ubisoft und jeder beliebiger launcher potentielle Käufer.

Naja, oft haben die Launcher der einzelnen Hersteller ja auch noch essentielle Zusatzfunktionen integriert über die sie die Kontrolle nicht komplett an Valve abgeben wollen... Stichworte: DRM, Anti-Cheat, usw... Das sind Services die viele Firmen wie Rockstar oder Ubisoft nicht gerne an Steam outsourcen wollen und lieber selbst die Kontrolle drüber haben wollen... Und das ist in meinen Augen auch deren gutes Recht... Oder was glaubst Du warum die meisten Spiele die einen eigenen Launcher verwenden in der Regel wesentlich länger brauchen bis sie in irgendeiner Form als "gecrackte" Version erscheinen... Spiele die sich nur auf Steam verlassen erscheinen in der Regel spätestens ein paar Tage nach Release in den entsprechenden Kanälen... Ein Anno 1800, Division 2 oder RDR2 hat man bis heute noch nicht in gecrackter Form zur Gesicht bekommen...
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Steam ist kein Monopol. Steam ist eine freie Entscheidung von Publishern, ihre Spiele dort zu veröffentlichen, zu ihren Preisen unter Nutzung deren Infrastruktur, DRM, usw.. Für uns Kunden gibt es keine Vorteile, wenn mehrere Launcher existieren, keinen Preiskampf. Denn die Publisher regeln ihre Endkundenpreise selbst, im Gegensatz zum klassischen Kaufhausmarkt, wo noch Einkauf und Verkauf unterschieden werden.
Bloß auf Publisher Seite differenziert man und man weiß das die Einnahmen bei weniger Verkaufsprovision höher ausfallen. Von Konkurrenzkampf kann man nur sprechen wenn die Publisher deren Vorteile bei Epic an die Endkunden durchreichen. Und tun sie das etwa? Kosten Spiele bei Epic weniger als bei Steam? Nein, also ist auch klar das in der Kette am Ende der Kunde zu gleichen Konditionen einfach nur mehr gemolken wird, ohne es zu merken.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Ja klar, Windows ist auch kein Monopol, sondern nur eine freie Entscheidung von usern das OS zu nutzen... :lol::daumen:
Prima. :D

MfG

Richtig, es zwingt niemanden für Windows zu entwickeln. Sie könnten auch Linux exklusiv wählen.
Was du gerade machst ist eine Plattformentscheidung. Steam, Epic, usw. laufen auf ein und der selben Plattform. Es gibt PS4 und XBox One, aber nicht mehrere Stores auf einer davon. Welchen Sinn hätte es wenn mehrere existieren würden, wo die gleichen Spiele zu gleichen Preisen angeboten werden? Die PC Windows Plattform weiter zu spalten ist kein Vorteil.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Damit wärst du der erste hier der abstreitet das MS mit Windows ein Monopol hat...^^ :ugly:

MfG

Du bist nicht gezwungen Windows zu nutzen, aber wenn du es doch tust scheint es ja etwas lukratives zu besitzen. Von der eigenen Schwäche auf ein OS zu zeigen mit dem Vermerk Monopol ist doch nur der einfache Weg einen Schuldigen zu suchen, weil man im Strom mit schwimmt. Ist denn der ständige Erwerb von Exklusivität kein Monopol auf die Sache als solches? Ich glaube schon, denn am Stichtag des Releases hast du nicht die Wahl deinen bevorzugten Launcher zu nutzen. Interessant wird es doch erst wenn Epic und Steam Nutzer das gleiche Spiel auf der gleichen Plattform im Multiplayer nicht zusammen spielen können.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Du bist nicht gezwungen Windows zu nutzen, aber wenn du es doch tust scheint es ja etwas lukratives zu besitzen. Von der eigenen Schwäche auf ein OS zu zeigen mit dem Vermerk Monopol ist doch nur der einfache Weg einen Schuldigen zu suchen, weil man im Strom mit schwimmt. Ist denn der ständige Erwerb von Exklusivität kein Monopol auf die Sache als solches? Ich glaube schon, denn am Stichtag des Releases hast du nicht die Wahl deinen bevorzugten Launcher zu nutzen. Interessant wird es doch erst wenn Epic und Steam Nutzer das gleiche Spiel auf der gleichen Plattform im Multiplayer nicht zusammen spielen können.
Du scheinst nicht zu wissen was ein Monopol ist. Windows ist unstrittig ein Monopol, dabei spielt es keine Rolle wie es dazu kommt und Steam ist ein quasi Monopol mit Alibi-Konkurrenz. ;) Brauchen wir auch nicht wirklich weiter ausführen. ;) Und nein, Konkurrenz findet eben nicht, wie von Dir dargestellt, ausschließlich über den Preis statt, sondern auch zum Beispiel über Angebote, Sortimente, Produktunterschiede etc.., da gibt es ganz viele Stellschrauben und Hebel um sich von der Konkurrenz zu diversitieren.

MfG
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Du solltest dir mal Gedanken darüber machen in welche Richtung sich das entwickeln wird. Aber klar, wir haben auch nur DLC Politik weil die das wollten. Die User sind ein dummer Haufen, die nicht weiter denken können als bis zum nächsten Türrahmen. Wenn du so ein großer Befürworter bist, dann nenne mal einen positiven Punkt, was Epic für dich verändert hat.

Und falls du mal über deinen eigenen Text liest, sollte dir aufgefallen sein das sie Spiele zeitexklusiv monopolisieren. Wie in aller Welt kann man das dann noch befürworten.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Du weichst total vom Thema ab, du hast behauptet Steam wäre kein Monopol sondern "eine freie Entscheidung von Publishern, ihre Spiele dort zu veröffentlichen". :ugly:
Das dem nicht so ist wurde hier dargelegt, wenn du das für Dich anders sehen möchtest werde ich das wohl argumentativ auch nicht ändern können also kann ich mir das auch gleich sparen. ;)

MfG
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Ich verstehe nicht was du willst. Steam ist ein Vertriebsweg, nicht mehr und nicht weniger. Kein Publisher ist gezwungen Steam zu nutzen. Sie könnten sich auch alle Webshops einrichten und ihre Spiele zum Direktdownload mit Key anbieten. Du machst aus Steam ein Monopol weil sich viele für Steam entschieden hatten, warum beschwerst du dich dann nicht bei den Publishern. Dann wiederum ist alles in Ordnung das Epic aktiv Geld investiert, um Spiele zeitlich exklusiv aus dem Steam Store fernzuhalten? Ich weiß grad nicht was du versuchst zu verteidigen. Du willst scheinbar zu eigenem Nachteil dich daran beteiligen, dass wir auf dem PC eine weitere Segmentierung erleben, um Publisher von einem funktionierenden Kanal zu lösen. Irgendwie fehlt mir immer noch von dir eine Perspektive mit Dingen die dadurch schöner und besser werden sollen. Ansonsten haben wir es gerade mit einer zwei Klassen Gesellschaft zu tun. Und diejenigen die auf Steam Monate warten dürfen, gehören sicherlich nicht zur 1. Klasse.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Sieht man doch in den Foren hier, die user möchten Steam nutzen also welche Wahl hat man da als Publisher? Keine, wenn man nicht gerade auf ewig viel Reichweite verzichten will, denn dann kommt man NICHT um Steam herum, womit nach Definition die Kriterien für ein Monopol erfüllt sind. Einzig die Tatsache, dass es noch unrelevante Dritte Marktteilnehmer gibt, wie aufgezählt, macht aus dem Monopol ein "quasi" Monopol.

Debatte darum beendet. :daumen:

Und welche Wahl habe ich eigentlich als Retailkäufer, wenn gefühlt auf mehr als jeder zweiten Verpackung "Steam-Pflicht" steht?

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Man hat immer eine Wahl. Demnach gäbe es auch ein Monopol auf die Geschäfte. Denn scheinbar müssen ja physische Boxen noch dort zum Verkauf angeboten werden, wegen Reichweite. Die Realität ist aber eine ganz andere. Publisher nutzen das was Verfügbar ist und je geringer der eigene Aufwand um so besser. Jeden Kanal zu bedienen ist eine freiwillige Sache. Hat mit müssen nichts zu tun. Man will nur Geld verdienen und eine Umsatzgarantie wie bei Epic sorgt halt eben für leuchtende Augen. Man könnte auch in den Raum stellen ob denn jetzt Denuvo ein Monopol ist, da ja die großen darauf setzen. Wollen wir da noch weitere Unternehmen pushen für mehr Mitbewerber? Denn scheinbar profitieren wir ja alle von Wettbewerb um den besten Kopierschutz.
 

sunburst1988

Software-Overclocker(in)
Bevor man die alte Leier mit dem Aufkommen von Steam, GoG etc. Wieder anfängt sollte man auch bedenken, dass diese uns als Kunden durchaus Vorteile gegeben haben:

- Indi-Games, Spiele wie Stardew Valley oder Graveyard Keeper haben mir viele Stunden viel Spaß gemacht. Ohne den digitalen Vertrieb wären sie schwer zu entwickeln gewesen.
- Bequemlichkeit, ich für meinen Teil klicke lieber einmal auf Download als die CD/DVD/Blu Ray/USB-Stick aus der Ecke zu suchen. Je nach Internetanschluss und Vorlieben kann das natürlich variieren.
- Zentrales Multiplayer, die Kommunikation mit anderen Spielern ist über solche Wege einfach bedeutend einfacher. Gerade GoG 2.0 macht hier einen sehr wichtigen Schritt.
- Mehr Auswahl, die wenigsten Läden werden zu jeder Zeit jedes Spiel auf Lager gehabt haben.
- Leichterer Zugang zu Updates und Patches, dies hat natürlich, im Bezug auf DLCs und unfertige Releaseversionen, auch seine Schattenseiten.

Kommen wir mal zu den Vorteilen des Epic Stores, natürlich auch aus Sicht des Kunden:

- kostenlose Spiele
- Release von "fertigen" Versionen auf anderen Plattformen, RDR2 mal außen vor...
- :ka:
- :rollen:
- :stupid:

Ob Steam dabei ein Monopol hatte oder nicht ist für mich als Kunden von keinerlei Belang. Das wäre nur der Fall, wenn Spiele plötzlich ihren Preis erhöht hätten, oder eine monatliche Gebühr für die Nutzung fällig geworden wäre.
 

DrOwnz

Freizeitschrauber(in)
681 millionen Umsatz sind doch recht wenig... vor allem bei der geringen Marge ...

und nein, da sind keine kostenlosen Spiele eingerechnet, es geht um den Endkundenumsatz
 

Da_Obst

PCGH-Community-Veteran(in)
Sieht man doch in den Foren hier, die user möchten Steam nutzen also welche Wahl hat man da als Publisher? Keine, wenn man nicht gerade auf ewig viel Reichweite verzichten will, denn dann kommt man NICHT um Steam herum, womit nach Definition die Kriterien für ein Monopol erfüllt sind. Einzig die Tatsache, dass es noch unrelevante Dritte Marktteilnehmer gibt, wie aufgezählt, macht aus dem Monopol ein "quasi" Monopol.

Debatte darum beendet. :daumen:

Und welche Wahl habe ich eigentlich als Retailkäufer, wenn gefühlt auf mehr als jeder zweiten Verpackung "Steam-Pflicht" steht?

MfG

Sind Origin, Uplay, GoG, Battle.Net, Bethesda.Net und der MS-Store also völlig irrelevant? (Battlefield, Assassins Creed, Call of Duty, Gears of War, etc. sind nicht auf Steam und verkaufen sich eigentlich nicht so schlecht.)

Ich denke nicht, dass der EGS ab einem gewissen, kritischen Punkt aufhört exklusive Inhalte anzubieten und dann über Preis/Leistung weitergeht.
Daher vermute ich, dass der EGS ebenso ein Quasi-Monopol anstrebt, sollte Steam mal endgültig ausgestochen werden.
Und ich fände es nicht besser wenn auf jeder zweiten Packung "EGS-Pflicht" statt "Steam-Pflicht" steht (Am besten gar keine Pflicht.).

Außerdem bezweifle ich, dass Spiele jemals günstiger werden, auch wenn sich irgendwann mal drölf Shops/Launcher auf Konfrontationskurs befinden.
Der EGS könnte sich ja beispielsweise dadurch von Steam absetzen indem Epic das Geld (Welches für Exklusivtitel und Gratis-Spiele aufgewandt wird) in eine "Bestpreis-Garantie" investiert. Was weiß ich, 'nen Fünfer pro Titel abzwacken...

Aber anstatt Steam dazu zu zwingen was mit der Marge zu machen verkauft man die Spiele für exakt gleich viel Kohle.
Daher frage ich mich auch was beim EGS eigentlich die Erwartungshaltung ist. Mir fällt nichts ein was besser wird wenn man Steam durch den EGS ersetzt. :ka:
 

DasTier81

Komplett-PC-Aufrüster(in)
681 millionen Umsatz sind doch recht wenig... vor allem bei der geringen Marge ...

und nein, da sind keine kostenlosen Spiele eingerechnet, es geht um den Endkundenumsatz

Musst bedenken das es den Store erst seit 1 Jahr gibt und die 681mio Umsatz beziehen sich soweit ich das lesen kann nur auf die PC Spieler . Zum vergleich Steam gibt's seit 2003 und machen 2-4mrd. Umsatz Uplay 1.7mrd gibt's seit 2012/2013 , Origin seit 2012/2013 4mrd Umsatz .
Wenn das Wachstum so weiter ansteigt werden die in Rekordzeit uplay und co von den Umsätzen weg drängen bis auf Steam das der Dickste Fisch im Meer ;)
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich denke nicht, dass der EGS ab einem gewissen, kritischen Punkt aufhört exklusive Inhalte anzubieten und dann über Preis/Leistung weitergeht.
Warum auch, hat Steam mit der Steam-Pflicht mit der Zeit aufgehört? Nö!

Außerdem bezweifle ich, dass Spiele jemals günstiger werden, auch wenn sich irgendwann mal drölf Shops/Launcher auf Konfrontationskurs befinden.
Der EGS könnte sich ja beispielsweise dadurch von Steam absetzen indem Epic das Geld (Welches für Exklusivtitel und Gratis-Spiele aufgewandt wird) in eine "Bestpreis-Garantie" investiert. Was weiß ich, 'nen Fünfer pro Titel abzwacken...
Wie schon oft geschrieben, Konkurrenz findet doch nicht nur über den Preis statt. Ich frage mich warum man das immer darauf reduzieren muss.
Aber anstatt Steam dazu zu zwingen was mit der Marge zu machen verkauft man die Spiele für exakt gleich viel Kohle.
Daher frage ich mich auch was beim EGS eigentlich die Erwartungshaltung ist. Mir fällt nichts ein was besser wird wenn man Steam durch den EGS ersetzt. :ka:
Es geht viel mehr darum den Marktverteilung neu zu strukturieren nicht um eine Ablöse, denn die würde nur dann statt finden, wenn Steam bzw. Valve, genau so wie Nokia oder Kodiak damals, die Anzeichen nicht rechtzeitig erkennt und entsprechend nicht bzw. zu spät reagiert. Ein bekanntes Problem bei großen Firmen, bedingt in der Größe/Trägheit bei Entscheidungungen und eine gewisse Form der Hochnäsigkeiten, kann man sich ja als Platzhirsch leisten, die Konkurrenz nicht ernst zu nehmen, vor allem als quasi Monopolisten. ;)

MfG
 

sunburst1988

Software-Overclocker(in)
Wenn das Wachstum so weiter ansteigt werden die in Rekordzeit uplay und co von den Umsätzen weg drängen bis auf Steam das der Dickste Fisch im Meer ;)

Das wäre allerdings absolut realitätsfern. Das Wachstum wird sich reduzieren und evtl. sogar zum Erliegen kommen.

Warum auch, hat Steam mit der Steam-Pflicht mit der Zeit aufgehört? Nö!

Die Steampflicht existiert nur, weil der Publisher es entschieden hat. Genau wie eine Pflicht für Games for Windows und den Social Club bei GTA4 oder das Battlenet bei Starcraft 2.


Wie schon oft geschrieben, Konkurrenz findet doch nicht nur über den Preis statt. Ich frage mich warum man das immer darauf reduzieren muss.

Nein, Konkurrenz entsteh durch die Summe aller Umstände unter denen ein und dasselbe Produkt verkauft wird. Das umfasst in unserm Fall die Features des Launchers, den Preis, die Serverstabilität und vieles mehr. Nebenbei wird, in viele Fällen, jede wirkliche Konkurrenz durch Epic und ihre Exklusivdeals von vorn herein abgewürgt.


Es geht viel mehr darum den Marktverteilung neu zu strukturieren nicht um eine Ablöse, denn die würde nur dann statt finden, wenn Steam bzw. Valve, genau so wie Nokia oder Kodiak damals, die Anzeichen nicht rechtzeitig erkennt und entsprechend nicht bzw. zu spät reagiert. Ein bekanntes Problem bei großen Firmen, bedingt in der Größe/Trägheit bei Entscheidungungen und eine gewisse Form der Hochnäsigkeiten, kann man sich ja als Platzhirsch leisten, die Konkurrenz nicht ernst zu nehmen, vor allem als quasi Monopolisten. ;)

Und warum ist das für uns als Kunden etwas Gutes oder Erstrebenswertes? Hast du persönlich dadurch IRGENDEINEN Vorteil?
Veränderung um des Veränderns Willen ergibt keinen Sinn. Man sollte dabei eine Verbesserung erreichen wollen. Das ist hier einfach nicht der Fall.
 

Da_Obst

PCGH-Community-Veteran(in)
Warum auch, hat Steam mit der Steam-Pflicht mit der Zeit aufgehört? Nö!

Wie schon oft geschrieben, Konkurrenz findet doch nicht nur über den Preis statt. Ich frage mich warum man das immer darauf reduzieren muss.

Naja, recht viel anderes bleibt Epic mit dem EGS ja nicht über. Der EGS ja bricht nicht gerade durch Schranken was beispielsweise Features/Neuerungen anbelangt.
Ohne darauf herumreiten zu wollen, aber soweit die Trello-Timeline noch stimmt sind der Warenkorb und die Wunschliste immer noch ausständig.

Steam also unter-zu-kriegen indem man einen bahnbrechenden Launcher mit tollem Funktionsumfang anbietet halte ich also für sehr unwahrscheinlich.
Ich bezweifle auch, dass der EGS jemals mit Steam gleich-ziehen wird, was die Ausstattung anbelangt. Immerhin müsste man dann Spiele für Linux anbieten... (uargs! :ugly:)

Es geht viel mehr darum den Marktverteilung neu zu strukturieren nicht um eine Ablöse, denn die würde nur dann statt finden, wenn Steam bzw. Valve, genau so wie Nokia oder Kodiak damals, die Anzeichen nicht rechtzeitig erkennt und entsprechend nicht bzw. zu spät reagiert. Ein bekanntes Problem bei großen Firmen, bedingt in der Größe/Trägheit bei Entscheidungungen und eine gewisse Form der Hochnäsigkeiten, kann man sich ja als Platzhirsch leisten, die Konkurrenz nicht ernst zu nehmen, vor allem als quasi Monopolisten. ;)

Und was erhoffst du dir von einem neu verteilten Markt? Ich sehe nicht was das bringen soll, wenn Spiele nicht günstiger werden oder sonstige Vorteile dabei herausspringen.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Steampflicht existiert nur, weil der Publisher es entschieden hat. Genau wie eine Pflicht für Games for Windows und den Social Club bei GTA4 oder das Battlenet bei Starcraft 2.
Die Steam-Pflicht gibt es weil der Publisher das so entschieden hat, da hast du Recht!!! Jetzt überlegen wir mal, wann gab es denn zum ersten Mal die Steam-Pflicht? Ja richtig, als Half-Life 2 eingeführt wurde. Wer war da eigentlich noch mal der Publisher? Irgendwas mit V... ähm, ach ja Valve, stimmt ja. Valve als Steambesitzer hat die Steampflicht eingeführt. Gratulation für diese Erkenntnis:daumen::devil:

Nein, Konkurrenz entsteh durch die Summe aller Umstände unter denen ein und dasselbe Produkt verkauft wird. Das umfasst in unserm Fall die Features des Launchers, den Preis, die Serverstabilität und vieles mehr. Nebenbei wird, in viele Fällen, jede wirkliche Konkurrenz durch Epic und ihre Exklusivdeals von vorn herein abgewürgt.
Das ist sehr selektiv und bestätigt Dich doch nur in dem was du gerne hören möchtest aber in der Realität hält das nicht stand. Wie war das in der Wissenschaft, es reicht ein Gegenbeispiel und eine These gilt als dauerhaft widerlegt? Beispiel Discounter, die konkurrieren nicht nur über Preise, sondern auch über das Sortiment. Es gibt Discounter die sichern sich Marktanteile durch Preisdruck, es gibt welche die machen das Gegenteil und bieten nur hochwertige Ware an, dann gibt es welche die nur Bio anbieten etc.. Der Preis ist nur "eine" von "vielen" Möglichkeiten als Konkurrent in Märkte einzusteigen und somit Anteile zu sichern. Und genau so funktioniert es bei Epic und auch Steam. Steam hat damals den Retail-Markt bis heute nachhaltig zerstört durch die Steam-Pflicht und Epic macht es mit zeitlichen exklusiven Deals. Gleiche Methodik, unterschiedliche Herangehensweise. Warum man das dann unterschiedlich im Ergebnis bewertet lässt eigentlich nur einen Schluss zu aber den hier anzusprechen würde bei einigen hier tourette ähnliche Reaktionen auslösen. :ugly:

Und warum ist das für uns als Kunden etwas Gutes oder Erstrebenswertes? Hast du persönlich dadurch IRGENDEINEN Vorteil?
Warum Konkurrenz das Geschäft belebt und wie genau sich das äußern kann wurde schon zu genüge aufgeführt, auch hier in dem Thread, daher gibt es keinen Grund das nun wieder erneut aufzuführen. ;)

Naja, recht viel anderes bleibt Epic mit dem EGS ja nicht über. Der EGS ja bricht nicht gerade durch Schranken was beispielsweise Features/Neuerungen anbelangt.
Damit konnte Steam Jahre lang auch nicht trumpfen, dass kam erst mit der Zeit. Die Strategie war den Retail-Markt auszutrocken, mit Hilfe der bis heute anhaltenden Steam-Pflicht(was auch damals genau so wie heute hart rhetorisch bekämpft wurde, mit bekanntem Ausgang). Mehr Exklusivität geht nicht, warum das im Vergleich zu Epic, wo es nur zeitlich exklusiv ist so gefeiert wird, entzieht sich meinem Verständnis. :ka:

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:

Da_Obst

PCGH-Community-Veteran(in)
Damit konnte Steam Jahre lang auch nicht trumpfen, dass kam erst mit der Zeit. Die Strategie war den Retail-Markt auszutrocken, mit Hilfe der bis heute anhaltenden Steam-Pflicht(was auch damals genau so wie heute hart rhetorisch bekämpft wurde, mit bekanntem Ausgang). Mehr Exklusivität geht nicht, warum das im Vergleich zu Epic, wo es nur zeitlich exklusiv ist so gefeiert wird, entzieht sich meinem Verständnis. :ka:

Nun gut, ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung wie lange Steam gebraucht hat um mit einem Warenkorb und dem ganzen anderen Zeug aufzuwarten. Ich lasse es mal dabei.
Aber wenn der EGS sich nicht über die Preise absetzt und auch nicht über die Features mitziehen kann, was bleibt dann noch über?

In meinen Augen ist das einzige, was der EGS in diesem Fall versuchen kann, eine Alleinstellung mit exklusivem Content zu erlangen. Also genau das, was bei Steam als so abwegig betrachtet wird.
Bin ja auch kein Freund von Launchern und Zwängen. Aber mir erschließt sich einfach nicht, inwiefern ein EGS dahingehend wünschenswerter/besser als Steam sein soll.
 

sunburst1988

Software-Overclocker(in)
Das ist sehr selektiv und bestätigt Dich doch nur in dem was du gerne hören möchtest aber in der Realität hält das nicht stand.

Wenn das so selektiv ist kannst du mich gern über die Vorteile des EGS, im direkten Vergleich, aufklären. In welchem Belang hat er denn Vorteile?

Wie war das in der Wissenschaft, es reicht ein Gegenbeispiel und eine These gilt als dauerhaft widerlegt? Beispiel Discounter, die konkurrieren nicht nur über Preise, sondern auch über das Sortiment. Es gibt Discounter die sichern sich Marktanteile durch Preisdruck, es gibt welche die machen das Gegenteil und bieten nur hochwertige Ware an, dann gibt es welche die nur Bio anbieten etc.. Der Preis ist nur "eine" von "vielen" Möglichkeiten als Konkurrent in Märkte einzusteigen und somit Anteile zu sichern. Und genau so funktioniert es bei Epic und auch Steam. Steam hat damals den Retail-Markt bis heute nachhaltig zerstört durch die Steam-Pflicht und Epic macht es mit zeitlichen exklusiven Deals. Gleiche Methodik, unterschiedliche Herangehensweise. Warum man das dann unterschiedlich im Ergebnis bewertet lässt eigentlich nur einen Schluss zu aber den hier anzusprechen würde bei einigen hier tourette ähnliche Reaktionen auslösen. :ugly:

Im Falle eines Discounters ist es aber möglich ein gleichwertiges Produkt von einem anderen Hersteller zu verkaufen. Bei Spielen ist das, logischerweise, nicht möglich.
Klar hat Steam damals den Retailmarkt verdrängt, allerdings hat der Kunde davon auch profitiert, nicht in jedem Belang das ist klar. Somit kann man diese Veränderung auch anders beurteilen. Im Falle von Epic ist das aber leider nicht der Fall, hier ändert sich nur der Sack in den das Geld am Ende fliesst.
GoG hat beispielsweise Alleinstellungsmerkmale die es von den anderen Launchern unterscheidet. Das Problem dabei ist nur, dass nicht jeder Publisher seine Spiele DRM-frei verkaufen möchte. Mir wäre allerdings neu, dass Steam jemals einen Release auf der eigenen Plattform verhindert hat weil es zeitgleich auf GoG erscheint.
Dass der Ansatz den Epic verfolgt funktioniert habe ich nie in Frage gestellt. Ich stelle nur die Frage, ob man dieses Vorgehen tolerieren, durch das eigene Geld unterstützen oder, in deinem Fall, sogar verteidigen sollte.

Warum Konkurrenz das Geschäft belebt und wie genau sich das äußern kann wurde schon zu genüge aufgeführt, auch hier in dem Thread, daher gibt es keinen Grund das nun wieder erneut aufzuführen. ;)

Klar belebt Konkurrenz das Geschäft, siehe den A****tritt den Intel gerade von AMD bekommen hat. Wenn die Konkurrenz aber nur den Kanal des Vertriebs des Produktes betrifft funktioniert dieser Ansatz anders.
Werden durch diese "Konkurrenz" mehr oder bessere Produkte produziert? Sinken die Preise? Die Antwort darauf kann sich jeder selbst geben.

Edit:

Die Steam-Pflicht gibt es weil der Publisher das so entschieden hat, da hast du Recht!!! Jetzt überlegen wir mal, wann gab es denn zum ersten Mal die Steam-Pflicht? Ja richtig, als Half-Life 2 eingeführt wurde. Wer war da eigentlich noch mal der Publisher? Irgendwas mit V... ähm, ach ja Valve, stimmt ja. Valve als Steambesitzer hat die Steampflicht eingeführt. Gratulation für diese Erkenntnis:daumen::devil:

Du schreibst das so, als wenn das jetzt eine bahnbrechende Erkenntnis wäre. Was genau sagt uns das jetzt? Valve kann als Publisher mit dem eigenen Spiel machen was es will. Genauso kann EA Battlefield nur auf Origin oder Ubisoft Anno nur über UPlay anbieten. Immerhin ist es ihr eigenes Produkt :ka:
 
Zuletzt bearbeitet:

noname545

Software-Overclocker(in)
fakt ist jeder will seinen eigenen Launcher an den Mann bringen um damit den höchsten Umsatz zu machen, ich sehe für uns dabei keine Vorteile. Aktuelle habe ich bei sechs launcher einen Account. Die meisten Spiele habe ich auf Steam sowie auch meinen ganzen Bekannten/Kollegen/Freunde, warum weil es damals nur Steam gab.
Ich muss auch zugeben das ich mit Steam zufrieden bin und alle die ich kenne auch Steam nutzen.
Epic finde ich aktuell ziemlich teuer, Detroit kostet z.B 40€ auf der PS4 gabs das Spiel gratis und kostet aktuell auf PSN 13€.
Gute Angebote habe ich auf Epic bis jetzt nicht gefunden.
 

graphimundo

Komplett-PC-Käufer(in)
Die Steam-Pflicht gibt es weil der Publisher das so entschieden hat, da hast du Recht!!! Jetzt überlegen wir mal, wann gab es denn zum ersten Mal die Steam-Pflicht? Ja richtig, als Half-Life 2 eingeführt wurde. Wer war da eigentlich noch mal der Publisher? Irgendwas mit V... ähm, ach ja Valve, stimmt ja. Valve als Steambesitzer hat die Steampflicht eingeführt. Gratulation für diese Erkenntnis:daumen::devil:

Das ist sehr selektiv und bestätigt Dich doch nur in dem was du gerne hören möchtest aber in der Realität hält das nicht stand. Wie war das in der Wissenschaft, es reicht ein Gegenbeispiel und eine These gilt als dauerhaft widerlegt? Beispiel Discounter, die konkurrieren nicht nur über Preise, sondern auch über das Sortiment. Es gibt Discounter die sichern sich Marktanteile durch Preisdruck, es gibt welche die machen das Gegenteil und bieten nur hochwertige Ware an, dann gibt es welche die nur Bio anbieten etc.. Der Preis ist nur "eine" von "vielen" Möglichkeiten als Konkurrent in Märkte einzusteigen und somit Anteile zu sichern. Und genau so funktioniert es bei Epic und auch Steam. Steam hat damals den Retail-Markt bis heute nachhaltig zerstört durch die Steam-Pflicht und Epic macht es mit zeitlichen exklusiven Deals. Gleiche Methodik, unterschiedliche Herangehensweise. Warum man das dann unterschiedlich im Ergebnis bewertet lässt eigentlich nur einen Schluss zu aber den hier anzusprechen würde bei einigen hier tourette ähnliche Reaktionen auslösen. :ugly:


Warum Konkurrenz das Geschäft belebt und wie genau sich das äußern kann wurde schon zu genüge aufgeführt, auch hier in dem Thread, daher gibt es keinen Grund das nun wieder erneut aufzuführen. ;)


Damit konnte Steam Jahre lang auch nicht trumpfen, dass kam erst mit der Zeit. Die Strategie war den Retail-Markt auszutrocken, mit Hilfe der bis heute anhaltenden Steam-Pflicht(was auch damals genau so wie heute hart rhetorisch bekämpft wurde, mit bekanntem Ausgang). Mehr Exklusivität geht nicht, warum das im Vergleich zu Epic, wo es nur zeitlich exklusiv ist so gefeiert wird, entzieht sich meinem Verständnis. :ka:

MfG


Leider entzieht sich noch mehr deinem Verständis und trotzdem wirst du bedauerlicherweise nicht müde zu sticheln, traurig aber eben alles beim Alten.

Bezüglich des Verständnisses udn einer konstruktiven Disskusion wäre es aber vielleicht von Vorteil wenn du und Andere in Ihrer Argumentationsstrucktur mal ein paar klare Trennugen einziehen.
1. Muss unterschieden werden zwischen Punkten die das Gebaren des Shops selber betreffen und Punkten, welche lediglich eine der durch diese Vertriebsplatform verknüpften Parteien betreffen bzw. daher rühren.
2. Sollten man hinsichtlich einer Konkurenzbetrachtung und dem Abwägen eines Für und Wieders auch eben zwischen diesen zwei durch die Plattform verknüpften Partein unterscheiden.
3. Wäre es hilfreich endlich mal zu verstehen, dass Vergleiche zum Einzellhandel oder der Monopolstellung von Windows aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen Humbug sind. Besipielsweise hinsichtlich der Markteinsteigshürden und der Einzigartikeit eines Spiels als Produkt gegenüber eines normalen Verbrauchs oder Gebrauchsguts

So und da diese Punkte zugegebner maßen unter Umständen recht abstrakt anmuten kann gern jeder der ernsthaft an einer Disskusion interessiert ist seine Argumente versuchen nach eben jenen Kriterien neu zu bewerten oder die Kriterien zu wiederlegen. Ich werde dann darauf und nur darauf eingehen und unter Umständen kommt es dann mal mit dem Einen oder Anderen zu einem Verständnis oder zu einem Konsens.
 

DasTier81

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Das wäre allerdings absolut realitätsfern. Das Wachstum wird sich reduzieren und evtl. sogar zum Erliegen kommen.

Warum sollte das passieren ? Im Laufe der nächsten Jahre werden immer mehr Titel dort verfügbar sein . Ich glaube nicht das Epic Games sich auf ihren Lorbeeren ausruht und kein weiteren Wachstum anstreben und diese auch erzielen . Ich geh davon aus das die 1mrd in 4-5 Jahren Erreichen vielleicht noch etwas eher wenn diverse andere Entwickler auf das Boot springen laut Heise ich zitiere :

Viele Entwickler schätzen die hohe Gewinnbeteiligung: Wird ihr Spiel im Epic Games Store verkauft, bekommen sie 88 Prozent der Einnahmen.Bei Konkurrenz-Stores wie Steam sind es meist nur 70 Prozent

Wäre also Blödsinn wenn lieber bei Steam only alles verkauft wird wenn die Gewinnbeteiligung so gut bei Epic ausfällt .
 

shaboo

Software-Overclocker(in)
Klar belebt Konkurrenz das Geschäft, siehe den A****tritt den Intel gerade von AMD bekommen hat. Wenn die Konkurrenz aber nur den Kanal des Vertriebs des Produktes betrifft funktioniert dieser Ansatz anders.
Werden durch diese "Konkurrenz" mehr oder bessere Produkte produziert? Sinken die Preise? Die Antwort darauf kann sich jeder selbst geben.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, was an dem Konzept "Konkurrenz" plötzlich so wahnsinnig anders, kompliziert oder schwer zu verstehen sein soll - nur weil es sich statt um Mercedes vs. BMW oder Nvidia vs. AMD plötzlich um Epic vs. Steam handelt.

Die Konkurrenz funktioniert hier in exakt derselben Weise wie sonst auch: Eine Firma baut Druck auf und andere Firmen müssen/können/sollten ab einem gewissen Punkt auf diesen Druck reagieren. Epic verschenkt Spiele, bietet Entwicklern günstigere Konditionen und verweigert anderen Plattform - zeitlich begrenzt - durch Exklusivdeals die Möglichkeit, bestimmte Spiele überhaupt anbieten zu können.

Völlig unabhängig davon, welche Aktionen Epics man im einzelnen als Spieler begrüßt oder ablehnt, ist auf jeden Fall anzunehmen, dass anhaltender Druck auch - sofern Epic nicht vorher die Lust verliert oder Pleite geht - irgendwann zu Veränderungen im Markt und bei anderen Wettbewerbern führen wird. Genau das ist Konkurrenz und genau die funktioniert bei Epic nicht anders als anderswo auch. Dass man so was überhaupt erklären muss ...

Ich hab' meine Spiele ja auch lieber auf GOG oder (schon deutlich weniger lieb) auf Steam als bei Epic, aber was da - fernab jeglicher Logik, Objektivität und Rationailtät - an stumpfem Hatertum teilweise unterwegs ist, ist einfach nur noch lächerlich.
 

Moriendor

PC-Selbstbauer(in)
Musst bedenken das es den Store erst seit 1 Jahr gibt und die 681mio Umsatz beziehen sich soweit ich das lesen kann nur auf die PC Spieler . Zum vergleich Steam gibt's seit 2003 und machen 2-4mrd. Umsatz Uplay 1.7mrd gibt's seit 2012/2013 , Origin seit 2012/2013 4mrd Umsatz .
Wenn das Wachstum so weiter ansteigt werden die in Rekordzeit uplay und co von den Umsätzen weg drängen bis auf Steam das der Dickste Fisch im Meer ;)

Du gehst da von völlig falschen Zahlen aus. Richtig ist, dass Valve auf ca. $4 Mrd. Umsatz geschätzt wurden (2017). Das dürfte mittlerweile deutlich weniger sein, da es zwischenzeitlich mehr Launcher/Stores gibt und Valve gezwungen war, gegen die "fake games" sowie einige andere unschöne Betrugsmaschen vorzugehen, die zwar gut Geld in die Kassen gespült haben, aber auf Dauer sehr viele unzufriedene Kunden hinterlassen hätten.

Die uPlay und Origin Zahlen sind aber völlig für den Eimer. Du hast da einfach die Umsatzzahlen von EA und Ubi genommen. Das geht natürlich nicht, da diese Firmen nur einen Bruchteil ihres Umsatzes auf dem PC bzw. über die Plattformen uPlay und Origin machen. Bei Ubi sieht es so aus, dass die im ersten Halbjahr 2019/2020 gesamt €661 Mio. "net bookings" hatten. Davon entfallen "nur" 27% auf den PC, also ca. €178 Mio. - Wie viel davon über uPlay, Steam, EGS, Key-Stores (GMG, Fanatical usw.) oder als boxed Versionen im Laden verkauft wurden, weiß man nicht. Im Bestfall würde ich nur uPlay auf +/- ca. €100 Mio. schätzen.

Bei EA ist es so, dass sie folgende Quartalsumsätze im Segment PC/Browser gehabt haben: $242 Mio. / $249 Mio. / $217 Mio. / $217 Mio. / $149 Mio. (die Zahlen in absteigender Reihenfolge beginnend mit Q2 FY20 und endend mit Q2 FY19). Auch hier ist vermutlich "nur" ein beträchtlicher Teil, aber natürlich bei weitem auch nicht alles über Origin gelaufen.

Insofern sind die Epic-Zahlen im Vergleich für das erste Jahr schon sehr ordentlich. Sie haben damit ein Ausrufezeichen gesetzt und es bleibt zu hoffen, dass sie ihren Store nun kontinuierlich verbessern und sich als ernsthafte Konkurrenz zu Steam etablieren können. Das wird allerdings noch ein paar Jahre brauchen.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Ich rufe die AMDler auf, die Intel die schmutzigen Geschäftspraktiken von damals vorwerfen. Dies ist die gleiche Nummer mit den Exklusives. Möge Epic an seinen Schmiergeldern ersticken.
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Die Steam-Pflicht gibt es weil der Publisher das so entschieden hat, da hast du Recht!!! Jetzt überlegen wir mal, wann gab es denn zum ersten Mal die Steam-Pflicht? Ja richtig, als Half-Life 2 eingeführt wurde. Wer war da eigentlich noch mal der Publisher? Irgendwas mit V... ähm, ach ja Valve, stimmt ja. Valve als Steambesitzer hat die Steampflicht eingeführt. Gratulation für diese Erkenntnis:daumen::devil:
Danke das du so schön aufzeigst das du nicht verstehst was Monopol bedeutet und auch nicht an der Wahrheit interesiert bist sondern nur gegen Steam hetzen willst. Habe sie dich etwa beim Cracken erwischt und du bist jetzt sauer? XD

Das ist sehr selektiv und bestätigt Dich doch nur in dem was du gerne hören möchtest aber in der Realität hält das nicht stand. Wie war das in der Wissenschaft, es reicht ein Gegenbeispiel und eine These gilt als dauerhaft widerlegt? Beispiel Discounter, die konkurrieren nicht nur über Preise, sondern auch über das Sortiment.
Wird ja immer besser "Du hast unrecht mit deiner differenzierten Beschreibung weil ich recht habe wenn ich alles in Schwarz und Weiß male"


Ich rufe die AMDler auf, die Intel die schmutzigen Geschäftspraktiken von damals vorwerfen. Dies ist die gleiche Nummer mit den Exklusives. Möge Epic an seinen Schmiergeldern ersticken.
Die haben das auch getrost ignoriert als AMD das bei Spielen, CPus und GPUs gemacht hat.
 

Splatterpope

Freizeitschrauber(in)
Danke das du so schön aufzeigst das du nicht verstehst was Monopol bedeutet und auch nicht an der Wahrheit interesiert bist sondern nur gegen Steam hetzen willst. Habe sie dich etwa beim Cracken erwischt und du bist jetzt sauer? XD

Ne, er ist sauer auf Steam, weil einige Publisher aufgrund der deutschen Jugendschutzgesetze manche Spiele in Deutschland nur in zensierter Form veröffentlichen. Dass man Keys für die unzensierten Varianten recht einfach woanders kaufen kann und das ganz auch nicht die Schuld von Steam ist, interessiert ihn nicht. (übrigens hat er auch angegeben dass er seit Jahren nur noch auf Konsole zockt, also gar nicht betroffen ist)

Aber zum Diskutieren ist er auch gar nicht hier. Dir ist sicherlich schon aufgefallen, dass er entweder Argumente ignoriert, sie verneint oder aber Argumente verdreht. Er ist nur hier, um Diskussionen zum entgleisen zu bringen. Er ist also das, was man hier im Forum zwar offenbar problemlos sein darf, aber nicht benennen darf...
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe nicht die geringste Ahnung, was an dem Konzept "Konkurrenz" plötzlich so wahnsinnig anders, kompliziert oder schwer zu verstehen sein soll - nur weil es sich statt um Mercedes vs. BMW oder Nvidia vs. AMD plötzlich um Epic vs. Steam handelt.

Die Konkurrenz funktioniert hier in exakt derselben Weise wie sonst auch: Eine Firma baut Druck auf und andere Firmen müssen/können/sollten ab einem gewissen Punkt auf diesen Druck reagieren. Epic verschenkt Spiele, bietet Entwicklern günstigere Konditionen und verweigert anderen Plattform - zeitlich begrenzt - durch Exklusivdeals die Möglichkeit, bestimmte Spiele überhaupt anbieten zu können.

Völlig unabhängig davon, welche Aktionen Epics man im einzelnen als Spieler begrüßt oder ablehnt, ist auf jeden Fall anzunehmen, dass anhaltender Druck auch - sofern Epic nicht vorher die Lust verliert oder Pleite geht - irgendwann zu Veränderungen im Markt und bei anderen Wettbewerbern führen wird. Genau das ist Konkurrenz und genau die funktioniert bei Epic nicht anders als anderswo auch. Dass man so was überhaupt erklären muss ...

Ich hab' meine Spiele ja auch lieber auf GOG oder (schon deutlich weniger lieb) auf Steam als bei Epic, aber was da - fernab jeglicher Logik, Objektivität und Rationailtät - an stumpfem Hatertum teilweise unterwegs ist, ist einfach nur noch lächerlich.
Man könnte meinen es wäre nicht schwer zu verstehen. :ka:

MfG
 

Atma

PCGH-Community-Veteran(in)
Hmmm… und wie viele Jahre hat Valve gebraucht bis der Steam-Store den heutigen Funktionsumfang aufgewiesen hat ? Also ich habe noch eine sehr lebhafte Erinnerung an die ersten Steam-Jahre... Da war auch nicht alles Gold was glänzte... Von üblen Bugs, über Datenlecks bis hin zur tagelangen Nichterreichbarkeit war da alles dabei... Aber heh… Steam gibt es ja auch erst seit 2003. Ist ja nicht so, dass die Platform schon fast 17 Jahre Zeit zum wachsen hatte... Und natürlich war Steam in ihrem ersten Jahr auch schon so mega sensationell und professionell... Vielleicht sollte man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen... Machen wir mal lieber einen Snapshot vom Stand heute und schauen dann mal in 17 Jahren wie sich der EGS dann im Verhältnis präsentiert... Ich bin da vollkommen offen... Und wer mein Geld am Ende für welches Produkt bekommt ist mir wirklich sowas von egal... In der Regel der, der liefern kann...
Du bist derjenige mit einem Äpfel-Birnen-Vergleich. Der Epic Fail Store ging Dezember 2018 an den Start und muss sich somit am Istzustand von Steam messen, nicht an dessen Entwicklungsgeschichte. Im Jahre 2018/2019 war die Erwartungshaltung ein ganzes Stück höher als damals beim Launch von HL 2 :schief:
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Ich hatte mal was von Epic gehalten, die Unreal (Tournament) Spiele waren top. Nun schädigt der Store das Image der Unreal Engine. Jedenfalls für mich. :ugly:
 

graphimundo

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich habe nicht die geringste Ahnung, was an dem Konzept "Konkurrenz" plötzlich so wahnsinnig anders, kompliziert oder schwer zu verstehen sein soll - nur weil es sich statt um Mercedes vs. BMW oder Nvidia vs. AMD plötzlich um Epic vs. Steam handelt.

Die Konkurrenz funktioniert hier in exakt derselben Weise wie sonst auch: Eine Firma baut Druck auf und andere Firmen müssen/können/sollten ab einem gewissen Punkt auf diesen Druck reagieren. Epic verschenkt Spiele, bietet Entwicklern günstigere Konditionen und verweigert anderen Plattform - zeitlich begrenzt - durch Exklusivdeals die Möglichkeit, bestimmte Spiele überhaupt anbieten zu können.

Völlig unabhängig davon, welche Aktionen Epics man im einzelnen als Spieler begrüßt oder ablehnt, ist auf jeden Fall anzunehmen, dass anhaltender Druck auch - sofern Epic nicht vorher die Lust verliert oder Pleite geht - irgendwann zu Veränderungen im Markt und bei anderen Wettbewerbern führen wird. Genau das ist Konkurrenz und genau die funktioniert bei Epic nicht anders als anderswo auch. Dass man so was überhaupt erklären muss ...

Ich hab' meine Spiele ja auch lieber auf GOG oder (schon deutlich weniger lieb) auf Steam als bei Epic, aber was da - fernab jeglicher Logik, Objektivität und Rationailtät - an stumpfem Hatertum teilweise unterwegs ist, ist einfach nur noch lächerlich.

Wenn du dir etwas Mühe geben würdes fällt dir denke ich auf warum viele an dieser Stelle ein Problem mit dem Begriff Konkurrenz haben. Oder aber wir reiten weiter auf Begrifflichkeiten herum.
In diesem Fall dann ja du hast Recht, Epic geht zu Steam in Konkurenzkampf hinsichtlich der Content Creator auf Kosten des Konkurrenzkampfes auf Consumer Seite.

Tja und ganz im Sinne des Neoliberalismus haben wir ja alle gelernt Konkurrenzkampf ist immer gut soweit also geil...heil dir EGS!
Nur Momen....fangen wir doch an der Stelle nochmal an und du erklärst mir vielleicht auch in wie fern dieser "Konkurrenzkampf" jetzt gut ist. Ich bin scheinbar zu blöd das zu sehen aber was sind denn die großen tollen positiven Aspekte oder erwartbaren Entwicklungen dieser Art des Konkurenzkampfes auf Consumer Seite? ....ich nehme doch an du bist nicht Hauptaktionär irgendeines Spieleentwicklers oder Publishers?
 
Zuletzt bearbeitet:

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Tja und ganz im Sinne des Neoliberalismus haben wir ja alle gelernt Konkurrenzkampf ist immer gut soweit also geil...heil dir EGS!
Nur Momen....fangen wir doch an der Stelle nochmal an und du erklärst mir vielleicht auch in wie fern dieser "Konkurrenzkampf" jetzt gut ist.
In wiefern war denn der Konkurrenzkampf damals gut, als Steam den Retail-Markt austrocknete durch ihren exklusiven Steam-Zwang? Zu was genau hat das geführt? Warum bei gleichem Sachverhalt so unterschiedlich gewertet wird verstehen hier auch offensichtlich nur die üblichen Verdächtigen, die man an einer Hand abzählen kann. :) Die Zahlen zeigen ja genau das auf was viele hier schon hingewiesen haben, nämlich das ein paar wenige hier durch besonders scharfes Auftreten für eine "vermeintliche" Mehrheit stehen, was ja bekannter Maßen nicht der Fall ist. Wie gesagt, nichts gegen Selbstgeißelung aber diese militant diktierende veganer und niemand darf jetzt hier mehr rauchen, Fleisch essen und Co. Haltung, die hier an den Tag gelegt wird, ist schon ziemlich befremdlich.^^ :kaffee:

MfG
 

graphimundo

Komplett-PC-Käufer(in)
In wiefern war denn der Konkurrenzkampf damals gut, als Steam den Retail-Markt austrocknete durch ihren exklusiven Steam-Zwang? Zu was genau hat das geführt? Warum bei gleichem Sachverhalt so unterschiedlich gewertet wird verstehen hier auch offensichtlich nur die üblichen Verdächtigen, die man an einer Hand abzählen kann. :) Die Zahlen zeigen ja genau das auf was viele hier schon hingewiesen haben, nämlich das ein paar wenige hier durch besonders scharfes Auftreten für eine "vermeintliche" Mehrheit stehen, was ja bekannter Maßen nicht der Fall ist. Wie gesagt, nichts gegen Selbstgeißelung aber diese militant diktierende veganer und niemand darf jetzt hier mehr rauchen, Fleisch essen und Co. Haltung, die hier an den Tag gelegt wird, ist schon ziemlich befremdlich.^^ :kaffee:

MfG

Befremdlich ist eigentlich nur, wie du wiederholt fröhlich Sachverhalte durcheinader wirfst, sobald jemand mal versucht argumentativ zu deinen Fehlern vorzudringen schlicht nicht mehr reagierst und dann aber selber hier und da gern wieder irgendwelche kindischen Stichelein streust oder versuchst die Gegenseit wie hier mit deinem letzten Post und der Polemikkeule zu diskreditieren.

Von welchem imaginären Steam eklusiven Zwang redest du z.B.?

Valve hat damals keinen der Publisher gezwungen auf Steam zu veröffentlichen und erstrecht nicht und hier wird es eben interessant......EXKLUSIV. Sie haben Publishern in Zeiten von "Raubkopierer sind das Schlimmste" ein attraktives Angebot zur Vermarktung Ihrer Spiele gemacht und jene haben dieses angenommen. Sie habe sich hier also erst einmal schlicht als Konkurenz auf Content Creator Seite positioniert.

Ähnlich hatte es Epic anfangs mal angekündigt, in dem Sie eine geringe Umsatzbeteilung verlangen und auch hier hat sich niemand beschwert.

Valve hat lediglich Ihr eigenes Produkt exklusiv über Steam veröffentlicht, genaus wie Epic Ihres über den EGS und auch hier wieder hat sich niemand darüber beschwert.

Im Gegensatz zu Epic die nun zusätzlich aber durch das Einkaufen von Exklusivität die Wahlfreiheit bzw. den Konkurenzkampf auf Konsumentenseite aushebeln hat Valve dies damals eben NICHT getan.
Der digitale Vertrieb und der Einzelllhandel haben sehr wohl lange Zeit koexistiert und das Austrocknen des Einzelhandels wie du es beschreibst hat auf lange Sicht nur statt gefunden weil die Kunden sich eben in der Mehrheit für den digitalen Weg entschieden haben. Und warum haben Sie das gemacht? Weil dieser Vertriebsweg in Form von Steam neben der DRM-Bindung eben auch direkte Vorteile mitbrachte und diese Vorteile hat Valve mit der Zeit zuksesive ausgebaut.

Unterm Strich werden deine seltsammen Vergleiche also einfach nicht richtiger je öfter du sie anbringst aber nunja, wer so platt die Gegenseite versucht anzugehen, der hat wahrscheinlich auch einfach nichts besseres im Köcher.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Das ist Quark, Epic zwingt Publisher doch nicht zu Exklusivdeals, dass ist deren eigene Entscheidung und natürlich ist das vergleichbar, da man etwas vorgesetzt bekommt was man akzeptieren kann oder nicht und in beiden Fällen handelt es sich um altetnativlose Zwänge, entweder oder. Es gibt da keinen Unterschied, außer das es sich bei Epic um eine temporäre Maßnahme handelt im Gegensatz zu Steam. Erkläre mir bitte, wo genau habe ich als Retailkäufer denn die Wahl, wenn auf der Verpackung "Steampflicht" steht?

Und ja, dieser Doppelmoral kann man nur mit Humor entgegnen, so traurig ist das eigentlich, seit vielen Monaten. Wenigstens zeigen die Zahlen eine ganz klare Richtung auf und wer hier auf dem Holzweg ist. ;-)

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:

graphimundo

Komplett-PC-Käufer(in)
Das ist Quark, Epic zwingt Publisher doch nicht zu Exklusivdeals, dass ist deren eigene Entscheidung und natürlich ist das vergleichbar, da man etwas vorgesetzt bekommt was man akzeptieren kann oder nicht und in beiden Fällen handelt es sich um altetnativlose Zwänge, entweder oder. Es gibt da keinen Unterschied, außer das es sich bei Epic um eine temporäre Maßnahme handelt im Gegensatz zu Steam. Erkläre mir bitte, wo genau habe ich als Retailkäufer denn die Wahl, wenn auf der Verpackung "Steampflicht" steht?

Und ja, dieser Doppelmoral kann man nur mit Humor entgegnen, so traurig ist das eigentlich, seit vielen Monaten. Wenigstens zeigen die Zahlen eine ganz klare Richtung auf und wer hier auf dem Holzweg ist. ;-)

MfG

Wie einfach muss man es denn noch machen?

Steam:
- schaffte Anreize für die Conten Creator so das diese dort veröffentlichten
- schaffte Anreize für den Konsumenten so das diese jenen Vertreibsweg in immmer größerer Anzahl nutzten.
- einzige Ausnahme Valves eigene Produkte

Epic:
- schaffte Anreize für die Conten Creator so das diese dort veröffentlichen
- knüpft die in Anspruchnahme dieser Anreize für die Content Creator an die Bedingung exklusiv und ausschließlich über den EGS zu veröffentlichen und so auf Kundenseite jegliche Wahlmöglichkeit auszuhebeln und auf Konsumenten Seite eben KEINE konkurenzfähigen Anreize schaffen zu müssen.

Desweiteren und anders als du es dir zusammenreimst haben, wie bereits geschrieben, Steam und der Retailmarkt anfangs koexisitert ohne einen Zwang und selbst als dazu übergangen wurde im Einzellhandel verkaufte Spiele zusätzlich an Steam zu binden war dies NICHT Valve, welche dies mittels Knebelverträgen versucht haben durchzusetzen sonder schlicht der Wunsch der Publisher nach dem Schutz ihres geistigen Eigentums.

Wenn du diesen Unterschied nicht sehen willst, ja dann ist dir an dieser Stelle einfach nicht mehr zu helfen oder du willst es partout nicht aktzeptieren, weil dann müsste man ja eventuell eigene Fehler eingestehen. Ich würde ja von einem Erwachsenen Individum dann zwar erwarten, man müsse nicht ständig irgendwelche Stichelein vom Stapel lassen aber gut, das mag wohl auch zu hoch geriffen sein.
Im übrigen bezüglich des "Holzweges": Du mein Lieber hast leider auch nicht die Deutungshoheit bezüglich der im Artikel thematisierten durch Epic veröffentlichen Zahlen. Im laufe des Threads wurde schon mehr als einmal gezeigt, dass diese Zahlen vielleicht doch unter Umständen garnicht den riesen Erfolg darstellen den du in Ihnen vielleicht siehst oder sehen möchtest.

Achja und wer das z.B.:
...Wie gesagt, nichts gegen Selbstgeißelung aber diese militant diktierende veganer und niemand darf jetzt hier mehr rauchen, Fleisch essen und Co. Haltung, die hier an den Tag gelegt wird, ist schon ziemlich befremdlich....
als "mit Humor entgegnen" abtuen möchte, der scheint eh irgendwie an einer Wahrnehmungsstörung zu leiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten