Endspurt: Petition gegen Vorratsdatenspeicherung

Schön dass man hier drauf hingewiesen wurde, ich war schon lange nicht mehr bei den Petitionen auf Bundestag.de...

Diese hat jedenfalls meine Stimme. :daumen:

Zum Thema der Sinnhaftigkeit: Prinzipiell hat Charlie schon Recht, wenn sies machen wollen wird die Petition nichts dran ändern. Trotzdem werde ichs unterschreiben einfach um mich vielleicht vom groben Mob abzuheben der gar nichts tut - auch wenns am Ende nix bringt kann ich nicht sagen ich hätte meine Meinung nicht geäußert.
 
Die Vorratsdatenspeicherung wird sowieso spätestens dann wieder eingeführt, wenn es irgendwo mächtig knallt und hunderte oder tausende Menschen sterben. Hoffen wir mal, dass es nicht so kommt und die Vorratsdatenspeicherung bleibt, wie bisher, überflüssig.

Für die Stasi/1984-Paranoiden: Diejenigen, die hier unterschreiben, werden natürlich zuerst ausgeschaltet, falls sich tatsächlich irgendwann ein Stasistaat 2.0 bilden sollte. Regimegegner werden bekanntlich immer zuerst neutralisiert. Die Verschwörungstheoretiker lassen grüßen... ^^ :ugly:
 
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Vielen Dank für diese News. Auch wenn Petition in der Regel wenig beachtung geschenkt werden, hab ich diesmal mitunterschrieben anstatt zuzuschauen!
 
Die Stasi lässt grüßen, Stasi 2.0 grüßt!


Jeglicher Stasi vergleich beweisst nur das men 1. nicht weiss was die Stasi war und 2. das man nicht weiss was die Vorratsdatenspeicherung ist.



Was ist so schlimm an der Vorratsdatenspeicherung. Ich komm echt auf keine Szenario wie mir das Schaden könnte.

Da Ihr alle so dagegen Seit habt ihr bestimmt 1000 Szenarien,Situation etc wo mir die Vorratsdatenspeicherung zum Nachteil wird.
 
@ Mastermaisi
Auch Ösis sind nur Deutsche...;)

Wenn ich mich auf der Petitionseite registriere,haben die dann nicht auch meine Daten um mich zu überprüfen?:what:
 
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Wenn ich mich auf der Petitionseite registriere,haben die dann nicht auch meine Daten um mich zu überprüfen?:what:
jupp, im grunde ja schon. das habe ich gestern auch angemerkt und wollte nicht daran teilnehmen. das problem daran ist, das eine demokratie ja nur funktioniert, wenn man aktiv an ihr teilnimmt oder aber das lässt, und dafür sich später auch nicht beschwert.
ich habe dort mitgemacht, da man so wenigstens mal mitmacht, auch wenn ich denen nicht gerne meine daten gegeben habe.
wie schon geschrieben. ich vertraue der politik einfach nicht. aber um vertrauen darin zu haben, sollte man evtl. mal mitmachen, da so erst die dinge geändert werden und das vertrauen hoffentlich mal wiederkommt. wenn diese aber die petition einfach ignorieren, wo sie ja ganz groß drin sind, weiß ich nicht wozu das system demokratisch genannt wird.
 
Hat die Petition die 50k Unterzeichner geschafft? Könntest noch in den OP editieren, dr_breen.

Edit: Seh ich das richtig, dass es schon 57k Unterzeichner sind? Aber da steht doch auch
Ende Mitzeichnungsfrist: 6.10.2011

Edit2: Also lief die Frist nicht gestern aus. Habe grade eben auch noch Mit gezeichnet.
 
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gut, wollte zwar nix mehr schreiben, da ich die debatte im grunde verstehe und sie selbst kritisch sehe, aber solche texte laden ja geradezu zum diskutieren und zerpflücken ein :P

erstmal fängts an mit
Da ich kein Experte in Sicherheitsfragen bin, nutze ich dafür vor allem medienvermitteltes Wissen. Meine Interpretation ist spekulativ und keine gesicherte Wissenschaft.
auf deutsch: dumm schwafeln kann ich auch >< er vertritt also seine meinung, so wie das halt viele tun. gut, er benutzt einen hochtrabenden sprachstil um kompetent zu wirken, was er aber ja laut eigener aussage schwerlich sein kann.

gut, dann gehts also los...
Die Aussage "Wer nichts zu verbergen hat ..." beschreibt also zwischen den Zeilen das Verhältnis von Staat und Bürger. Es sind die Bürger, die dem Staat gegenüber etwas geheim halten könnten, und es ist der Staat, der einen Aufklärungsbedarf hat. Und: Es ist richtig, dass der Staat diese Aufklärung unternimmt.
Die Aussage "Wer nichts zu verbergen hat, ..." stellt nur in einer Richtung den Zusammenhang zwischen Geheimhaltung und Sanktionswürdigkeit her: Nur der Bürger muss etwas befürchten, wenn er etwas verbirgt. Die staatliche Geheimhaltung ihrerseits wird von den Nutzern des "Killerarguments" keiner besonderen Erwähnung für Wert befunden.
es geht ihm jetzt also darum, dass der bürger sich ausspionieren lassen muss und ggf zur rechenschaft gezogen wird, während das im umkehrschluss nicht auf den staat zutrifft. gut, ok. argumentationsschiene 1: klar brauch sich der staat nich selber ausspionieren, er kennt ja seine geheimnisse ^^ das geheimnisse irgendwo dazu gehören, is für mich auch klar. wird ja auch zum bsp im text schon beispielhaft angeschnitten. wer das geheimnis, das er ausspioniert wird, nicht kennt, verhält sich ungezwungen bla. nur so lassen sich ggf lebenswichtige dinge erfahren. der staat muss also die pflicht wahrnehmen, seine bürger zu schützen und hat dafür auch so seine mittelchen. dass das eine verantwortungsvolle aufgabe ist, sollte klar sein. und da wir in einer demokratie leben, dürfen wir die kompetenzträger sogar selber bestimmen. laut wahlergebnis trauen die meisten menschen also den leuten, die da ihrer geheimnistuerischen arbeit zum wohle des staates und des einzelnen bürgers nachgehen. ihr selbst habt diese leute bestimmt ;) und wenn ihr jetzt leute gewählt habt, denen ihr nen verantwortungsbewussten umgang mit sowas nicht zutraut... tjoa.
gut, argumentationsschiene 2: er hat mit seiner kritik recht. aber ist die schlussfolgerung daraus richtig? der dieb stiehlt und darf das, ich hingegen darfs nicht. ungerechtigkeit! ich will auch stehlen. is ne schwachsinnsforderung oder? bevor man den mantel des schweigens über alles wirft und es somit kriminellen nur noch mehr erleichtert, sollte man eher dafür stimmen, dass auch der staat transparenter handeln solle. ob das nun überhaupt durchführbar und gut wäre... is ja schon im ersten argument da nich unbedingt bestätigt worden ^^ aber zum bsp könnte man es transparent gestalten, was mit den daten denn überhaupt geschieht.

und ganz generell gilt doch: wir menschen leben in einer (sozialen) gemeinschaft. was zeichnet denn eine gemeinschaft aus? das individuum nimmt sich selbst in seinen rechten zum wohle der gemeinschaft zurück. also man gibt individuelle rechte auf, damit eine gemeinschaft überhaupt funktionieren kann. ist man nur sich selbst rechenschaft schuldig, so kann man ja mordend und brandschatzend durch die gegend ziehen. will man in einer gesellschaft leben, so geht dies sicher nicht ^^ würde es gehn, wäre es keine gemeinschaft/gesellschaft mehr.

mir kommt das halt auch nen bischen so vor, als würde folgende metapher zutreffen: ein polizist sucht nen dieb in derm enge, und fordert nun die menge auf, sich umzusehen, und den dieb zu entlarven. doch statt dem polizist zu helfen, wird dem dieb geholfen, da der polizist sich ja die eigene stimme merken könnte ><
 

Danke! Recht ausgewogener Bericht.

Peinlich und dreist ist allerdings der CDU-Politiker. Wie er die Deutungshoheit für sich reklamiert und dabei alle Mitzeichner recht unverhohlen beleidigt, ist unglaublich.
Man merkt wie schwer er sich tut jedes einzelne Wort aus sich heraus zu quetschen. Seine komplette Inkompetenz auf diesem Gebiet ist offensichtlich. Er begründet seine Behauptungen auch nicht.
Warum lassen sich diese Internetausdrucker nicht einmal in der Woche die Facetten des Netzes erklären?

Aber eigentlich kann man über solche verbalen Absonderungen nur glücklich sein. So wird das Wählen wesentlich einfacher. Ich weiss genau welche Partei ich nie wählen werde. Danke, liebe CDU.
 
Falsch, das ist wichtig. Politisches Engagement kann man nicht von einer Zahl abhängig machen. Es geht um die Überzeugung. Hinter den Kulissen warten viele Mitstreiter die sich noch nicht gemeldet haben.
Das kommt noch wenn wir alle weiter gegen diesen Überwachungswahn kämpfen. Ganz plötzlich werden Menschen aus ihrer Bequemlichkeit ausbrechen und sich gegen einen Staat zur Wehr setzen der langsam aber sicher außer Kontrolle gerät.

Wir werden noch viele Rückschläge einstecken müssen. Das ist sicher. Aber sollte man deswegen resignieren oder komplett aufgeben?

Selbstverständlich nicht. Es geht immer weiter. Bis die Politik verstanden hat, dass 1984 keine Utopie sondern der finale Ausverkauf der Menschenrechte ist.

Petition JETZT zeichnen!

Das Deutsche Volk war schon immer für seine Streikfaulheit bekannt. Es gab zwar hier und da mal Proteste, aber wenn man uns in dem Punkt mit den Franzosen oder Spaniern vergleicht, dann sind wir da leider klar unterlegen.
 
done sag ich nur (wer das nicht macht, aber handy/PC/Tablet/Laptop oder telefon nutz ist IMHO doof - sorry, dem ist aber so, denn wenn man dem kontroll-wahn schon mal eine verpassen kann, dann sollte man das auch machen (diese verlängerung der "anti-terror-gesetze" die letztens gemacht wurde ist IMHO ja auch eigentlich ein schlag ins gesicht jedes ehrlichen bürgers (ehrlich sind hier auch die, die zwar dinge machen die nicht dem gesetz entsprechen, aber halt keine terroristen sind IMHO)....genau wie so nette sachen wie "lauschangriff" und der versuch (durch mr. stasi 2.0 schäuble, der seine eigenen - zugegeben tragischen erfahrungen - meint benutzen zu müssen um andere vor einem ähnlichen schicksal zu bewahren...problem dabei nur, das er damit unsere demokratie ruiniert IMHO....ich meine wirklich weit sind wir nicht mehr vom überwachungsstaat entfernt!) "bundes- bzw. staats-trojaner" benutzen zu dürfen....*kopfschüttel* - und dann noch diese position eines "datenschutz-beauftragten" der keine wirkliche macht hat....*noch mehr kopfschüttel" (und selbst wenn er die hätte, saß da noch nie ein IMHO 100% kompetenter mensch auf dem posten)

mfg LAX
 
Schon gibt es eine Reaktion auf Uhls Äußerung.

Da hat ihm jemand ein paar kritische Fragen gestellt. Mal schauen wie er antwortet:

abgeordnetenwatch.de: Dr. Hans-Peter Uhl

edit: Die Antwort ist recht schnell eingetroffen. Herr Uhl fühlt sich falsch verstanden bzw. glaubt, dass seine Kritiker den Sachverhalt nicht verstehen.
Er hält die Vorratsdatenspeicherung nicht für eine "flächendeckende und verdachtsunabhängige Überwachung". Er hält sie für ein Instrument für die Gefahrenabwehr obwohl dies bereits widerlegt wurde. Genau das hat man versucht europaweit zu belegen und konnte keinen einzigen Fall finden.

Auf einige Punkte geht er überhaupt nicht ein.

Er ist rhetorisch sicherlich geschickt. Ich möchte jedoch keine guten Rhetoriker sondern pragmatische Politiker die den Willen des Volkes respektieren.
Die Problematik der enormen Eingriffe in unsere Freiheit scheint ihm überhaupt nicht klar zu sein. Er kann oder will es einfach nicht sehen.

edit 2: Man kann es nicht oft genug sagen. Ihr könnt noch immer mitzeichnen. Das nächste Ziel heisst 100000 Mitzeichner.
 
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dem stimme ich uneingeschränkt zu....gute redner sind zwar toll (und meiner meinung nach inzwischen selten (!) - denn wer von nem zettel abließt, den er/sie meist nicht mal selber geschrieben hat, ist kein guter redner (ein guter redner hat stichworte und spricht so gut es geht frei und hakt gedanklich die stichworte auf dem zettel ab IMHO....ist wie bei nem (schul- bzw. uni-/FH-) Vortrag: die guten reden frei, auch wenn die sprache z.B. eben nicht muttersprache ist (englisch z.B.) und die die des net hinkriegen haben nen ablese zettel....)) aber bringen uns auch net weiter, vor allem wenn sie mist erzählen der aber gut klingt oder versuchen uns, den wählern, honig ums maul zu schmieren oder uns sogar direkt hintergehen!

mfg LAX
ps: man sollte mal gucken wo der seinen doktor her hat :D ^^ (währe dafür das man sowas überprüft bevor man nen volksvertreter ins amt lässt :)
 
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