News Ende nach 8 Jahren: Berichte zu Mindfactory-Verkaufszahlen sind Geschichte

Leider nicht im geringsten.
[ ein paar gute Punkte ]

Solche Statistiken waren für mich noch nie relevant.

Ich kaufe nicht das, was andere kaufen, sondern überlege mir, was am besten zu meinen Anforderungen passt und welches namhafte Produkt das am besten erfüllt.

Früher waren für mich die PCGH Übersichten sehr hilfreich.
Für CPUen und Grafikkarten hatte ich mir früher eine bestimmte Preisobergrenze gesetzt
und dann z.B. bei Grafikkarten nur die leisesten in Betracht gezogen.
Bei anderen Produkten habe ich zumindest mal geschaut, welche Produkte als gut getestet waren.

Mittlerweile sind es andere Dinge, die mir die Hardware-Auswahl deutlich erschweren.
- Zu breite Grafikkarten
- Mainboards mit zu wenig PCIe Erweiterungssockeln.
- Gehäuse, die vorn nur noch wenige 5 1/4" Schächte bieten, obwohl man da vorzüglich SSDs einbauen kann.
- Generell die Frage, ob AMD oder Intel, wegen Recording (Big/Little vs Chiplet Design, möglichst keine Fehlverteilung von Audio Prozessen auf E-Cores, geringe DPC Latenzen, hohe Qualität bei der Implementierung von USB3 im Chipset damit kompatibel zu den Transport Modi für recording). Auch Gaming-Systeme profitieren von geringen DPC-Latenzen (effizienteres Abarbeiten einer Workload, wenn CPU Kerne nicht durch schlechte Treiber zu lange in Beschlag genommen werden).

In vielen Bereichen kaufe ich Markentreu, da habe ich oft schon genügend Testaufwand reingesteckt und die für mich besten Produkte gefunden habe (leise Lüfter, Hybrid Netzteile, SSDs, Festplatten für Backup, Grafikkarten von MSI wegen deren Lüfter Design).
 
Zuletzt bearbeitet:
MF dürfte teilweise auch spezielle Deals mit AMD haben, ich erinnere mich, dass sie exklusiv diverse Modelle 1 Woche vor Start hatten oder als einzige lagernd...

Ich glaube, den 5700X3D hatten sie sogar über Monate exklusiv in Europa und bei den 9000ern waren sie meinem Wissen nach Launch-Distributor mit deutlich besserer Verfügbarkeit.

Ja, das ist so, aber wenn ich mal zwischen 2 Produkten auswähle, dann kann es schon sein, das ich mal ganz kurz und klammheimlich auf die Verkaufszahlen schiele :ugly:

Um nicht das zu kaufen, was alle anderen haben? :-)

Nach dieser Argumentation müsste Intel ja jetzt auf Mindfactory einen Boom erleben da cpus wie die 265k oder 14600k tolle Preis Leistung haben aber sich nicht die besten auf den Markt sind.

Tatsächlich würde die aktuelle Preisgestaltung von Intel einen Umschwung im Kaufverhalten rechtfertigen. Wir beobachten da aufmerksam, ob und wie schnell der zustande kommt. So ganz rumgesprochen hat es sich in den Foren aber noch nicht, dass AMD "überteuert" ist und man bei Intel "mehr für sein Geld bekommt" (um mal alte Vorurteile ins Gegenteil verkehrt anzuwenden); zumal überlagernd der LGA1851 aus DIY-Sicht allgemein eine ziemliche Totgeburt ist. Aber mal gucken, was sich noch tut.
Ob es das dann auch bei MF macht, bleibt aber abzuwarten. Wie schon angemerkt wurde:
...wenn MF dafür der günstigste Anbieter wäre. Beim 265k führt aber laut geizhals gerade Amazon und MF hat keine Ware für die sie dann mehr als Caseking aufrufen wollen wenn sie mal auftaucht.
Bislang hat das AMD-Outlet noch keine herausragenden Intel-Angebote am Start.

Sind hier Plattformen wie Geizhals nicht teilweise interessanter da sie einen sehr breiten Bereich des Marktes abbilden? Auch wenn man keine direkten Verkaufszahlen daraus ableiten kann.

Geizhals liefert Zahlen zum Suchverhalten, aber das korreliert nicht mit Verkaufszahlen. Wir haben da natürlich ein Auge drauf, aber auch diese Zahlen müssen gedeutet werden. Zum Beispiel erhalten Halo-Mainboards regelmäßig rund um die Vorstellung extrem hohe Zugriffszahlen, obwohl sie quasi niemand kauft. Scheinbar will aber jeder mal schnell nachgucken/vergleichen, was eine >1.000-Euro-Platine denn so bietet.

Solche Statistiken waren für mich noch nie relevant.

Ich kaufe nicht das, was andere kaufen, sondern überlege mir, was am besten zu meinen Anforderungen passt und welches namhafte Produkt das am besten erfüllt.

Kaufentscheidungen sollte man keineswegs von Verkaufszahlen abhängig machen. Die sagen rein gar nichts über die Qualitäten eines Produkts oder gar die Passgenauigkeit zu einem selbst aus. Aber für Tech-Nerds sind sie halt interessant, sobald die Diskussion auf die Zukunft von Unternehmen oder deren Modellpalette kommt. Nur wer gut verkauft, kann sich einen Ausbau der Entwicklung leisten und vermutlich wird er den lukrativen Zweig eher in den Fokus nehmen als die Lagerleichen.

Nur aus MF-Zahlen kann man halt weder das eine noch das andere ableiten. Dann eher Mercury Research oder so.
 
Um nicht das zu kaufen, was alle anderen haben? :-)
Nee, eigentlich neige ich dann dazu, das zu kaufen, was viele gekauft haben.
Also Verkaufszahelne als Parameter zu haben ist gut aber keine Grundsatzentscheidung.

Evtl. belese ich mich in das speziell viel gekaufte Produkt, aber ich kaufe nicht blind nach Verkaufszahlen.
 
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