Empfohlene Netzteile

also ich habe 2 be-quiet netzteile. die laufen schon seit jahren ohne probs und überstehen auch stromschwankungen.

mein LeviCom vom spiele rechenr ist der reinste schrott. bei großen schwankungen geht es an oder aus, je nachdem; Es ist super laut und frist jede menge strom.

von noName/billig netzteil las ich inzwischen die finger. die gehen zu schnell kaputt oder haben andere defiziete.

und in meinem server läuft nen enermax. selbst die 4 jahre alten be-quits sind leiser und wenn die stromschwankung zu stark wird gehts aus. hatte aber auch schon 3 mal das es einfach an ging. da weiß ich aber nicht ob es nicht doch am mobo liegt weil er dann immer vom netzwerk booten will obwohl das deaktiviert wurde. echt komisch.

also das nächste wird eindeutig wieder be-quiet. warum: gute erfahrung, leise, bleibt kalt und ist stabil im dauerbetrieb.
 
Da ich scheinbar mit meine LC Power 8700 (700W) nicht grad auf Gegenliebe gestoßen bin, werde ich mal fragen was man mir für ein NT für mein zukünftiges System empfiehlt was wie folgt aussehen soll:

Core i7, ASUS P6T Deluxe, MSI N260GTX-T2D896-OC, 6GB Corsair DDR3-1333, 4 Festplatten, 3 Optische LW und evtl. noch ne ASUS EN8800GTS 320 als PhysX Karte

Es sollte auf jeden!!! Fall Cable-Managment haben weil ich das Kabelgewirre nicht ersehen kann. Wieviel Watt wären denn zu empfehlen? 650, 750 oder mehr oder weniger?

Trotz noch mal für alle die LC nicht abkönnen oder schlechte Erfahrungen gemacht haben:

Ich das LC8700 ist mein 2.LC NT und ich habe weder mit dem erst noch mit dem jetzigen negative Erfahrungen gemacht. Das erste hab ich damals verkauft weil es zu wenig Leistung für mein jetziges System hatte. Und der Händler, der mir das Teil empfohlen hat und den ich schon einige Jahre kenne, verkauft die NT täglich und hatte bisher noch keine Reklamationen.
 
Hier wird immer wieder von guten oder schlechten NT gesprochen.

Die Frage die ich mir stelle ist wo genau diese Unterschiede sind und wie man sie erkennen kann?

Im HiFi Bereich gibt es auch diese Diskussion. Dort ist sie sinnvoll und wichtig, denn wenn der Verstärker im Cliping Gleichstrom liefert, dann ist es schnell vorbei mit den schönen Bändchenhochtönern...

Aber hier bei einem PC?

Was ich nachvollziehen kann ist, dass schlechte NT eine höhere Stromaufnahme haben.
Ebenso, dass sie, wenn sie ständig unter Vollast laufen schneller ermüden.
Die Lautstärke kann ich auch noch nachvollziehen aber sonst?

Wenn ein PC eine Leistungsaufnahme von ca. 200 Watt hat, dann reicht doch ein 400 W NT?!

Gibt es nicht Marken die alle auf die gleichen Grundkomponenten zugreifen? Es entwickelt doch heute keiner mehr ein eigenes NT für Mainstreamanwendungen?
Somit sind nicht mehr oder weniger identische Komonenten verbaut?

Ich habe ein Xilence 420 W red series NT (aus Unwissenheit gekauft) an meinen E 8400 @4050, HIS ATI 4830, 2 x HDD.
Anscheinend hat diese Marke keinen guten Ruf, aber ich habe bisher keine Probleme mit dem NT. Es ist auch nicht laut.

Wieso ist also diese Marke so schlecht oder was machen andere besser?

Oder ist es wie oft, nur gesammeltes Wissen aus Erfahrungswerten?
 
Dieser Thread hier sammelt Erfahrungswerte ;)

Er sollte aber die meisten deiner Fragen beantworten:
- Es gibt ~4 Netzteilfertiger, die auch die meisten Netzteile entwickeln, wobei hochwertige Marken aber durchaus eigene Designs konzipieren
- Für die Komponenten, aus denen die Netzteile gefertigt werden, gibt es ebenfalls eine breite Zulieferindustrie
- Stromversorgung ist nicht digital und zwischen reichen/nicht reichen gibt es ein "reicht nur unter bestimmten Bedingungen". Gerade wer seine Hardware auch übertackten möchte, braucht schlichtweg eine höhere Qualität, als in den Spezifikationen verlangt wird, sonst ists im Grenzbereich instabil

Am fertigen Netzteil äußert sich das dann in den Spannungen, die unter Last und Idle tatsächlich anliegen. Ein perfektes 400W Netzteil würde z.B. bei Belastungen von 0W bis 400W immer 3,3000V, 5,000000V und 12,00000V liefern.
Macht aber keins. Z.T. auch sehr hochwertige Netzteil schwanken zwischen keiner Belastung und voller Belastung auf der 12V-Schiene z.B. um einige Zehntel-Volt, sehr billige Netzteile können sogar mehr als 1V Unterschied aufweisen. (D.h. ohne Last werden z.B. 12,4V erreicht, wenn man das Netzteil bis zum maximal erlaubten belastet, sind es auf einmal nur noch 11,3V)
Das ganze wird noch durch die Einflüsse der einzelnen Schienen untereinander beeinflusst, z.B. kann es zu hohe Last auf einer Leitung auf einer kaum genutzten Leitung auch für Überspannung sorgen. Oder bei hoher Last auf allen Leitungen, bricht das komplette Netzteil ein, weil z.B. die Kühlung nicht ausreicht.

Neben diesen Durchschnittswerten kommt noch die Restwelligkeit hinzu: Wie alle Schaltnetzteile liefern auch die für den PC eigentlich keine 3,3/5/12V - sondern mal 0V, mal was deutlich höheres. Zwischen beidem wird schnell hin und her geschaltet und das Ausgangssignal mittels Kondensatoren geglättet, so dass eine mehr-oder-eben-minder stabile Ausgangsspannung bei raus kommt.
Wie man sich unschwer vorstellen kann, macht es für z.B. eine CPU aber einen riesigen Unterschied, ob die Spannung 100mal in der Sekunde um 10% nach oben oder unten geht, oder 100000mal um 0,01%. Auch hier trennt sich in stabilitätskritischen Szenarien die Spreu vom Weizen.

Zu guter letzt (bzw. vor den von dir bereits genannten Punkten Effizienz, Lautstärke und Haltbarkeit) kommen auch noch die Sicherheitsreserven bzw. die Qualität der Herstellerangaben hinzu. Es gibt nämlich durchaus verschiedene Methoden, die (Gesamt-)Leistungsfähigkeit zu messen bzw. anzugeben:
- Dauerlast oder nur für kurze Momente erreichbare Spitzenleistung.
- Werte der Einzelleitungen einfach aufadieren oder berücksichtigen, was das Netzteil zugleich verkraftet
- Bei z.B. 15° oder in typischer PC-Umgebung messen
- Angeben, bei welcher Belastung das Netzteil gerade noch so überlebt, gerade noch in den äußeren Spezifikationen ist (1. ATX-Grenze: Was muss ein Bauteil überleben), gerade noch in den inneren Spezifikationen ist (2. ATX-Grenze: Bei welchen Werten muss ein Bauteil stabil arbeiten?), noch gute Werte liefert,...

Wie man sich unschwer vorstellen kann, liegen zwischen einem durch Aufaddieren der maximal für kurze Zeiten bei niedrigen Temperaturen vom Netzteil gerade noch überlebten Leistungen ermitteltem Wert und einem, der die maximale Gesamtbelastung, bei der auch nach 30 Stunden unter +60°C noch <5% Abweichung vom Sollwert gemessen wird, Welten.

So zur Verdeutlichung (und damits mal echte Werte werden ;) ): Die Grafikkartenhersteller orientieren ihre Empfehlungen meist an den schlechtesten Netzteilen am Markt, damit sie auf der sicheren Seite sind. Nvidias Empfehlung für die 7800GS lautet seinerzeit 400W und 22A auf 12V Minimum (für das ganze System).
Ich hab die Karte mit einerm 106W Pentium4extremeedition kombiniert, was in Sachen CPU wohl nicht so weit weg vom Worst-Case sein dürfte. Dann hab ich dieGPU-Spannung um 40% angehoben und die Karte um 76% übertaktet (der Stromverbrauch dürfte damit höher gewesen sein, als der einer 7900GTX, Steckdosenseitig wurden bis zu 270W Aufnahme erzielt).
Das ganze habe ich dann rund ein Jahr in dieser Form an einem Engelking-Netzteil mit 250W und 13A betrieben, ohne dass es irgendwelche Probleme gab.
Andere Leute haben versucht, eine 7900GT mit einem AMD-Prozessor zu kombinieren, waren mit einem 450W Levicom aber froh, wenn sie Windows booten konnten.
 
Die Unterschiede können schon gewalltig sein.
Mein Beispiel, erst letzte Woche erlebt.

Hab mir nen Rechner für W7 zum testen zusammen gebaut.
Anfangs war nen Q-Tec 400W drin. Rechner lief, belastung nicht möglich, Rechner geht aus.

Hab dann nen Biosupdate gemacht. Danach ging mit dem NT nicht mal mehr I-net oder Office.

Hab dann nen 300W OEM-NT eingebaut. Alles bestens, selbst leichte Belastung ist möglich.
CPU-test ja (Prime), GPU-Test nein (furmark)

Die nächsten Tage komm ein 350 Enermax rein mit 2x 12V Schiene. Das sollte dann auch mehr als ausreichend sein.


2.Beispiel
Workstation mit 2 CPUs á 90W TPD
Wo ich die gebaut hab hat ich nur nen 350W NT(marke weiß nicht mehr) da.
Schien mir etwas zu wenig, um sicher zu gehen hab ich nen neues NT mit 550W von LC Power gekauft.
Habs dann im PC getauscht. Und nach 3 Stunden wieder rausgeschmissen.
1. Das LC Power war ne Heizung.
2. Rechner lief instabil.
3. Lauter wars auch noch.

Der PC lief danach noch 1 Jahr lang mit dem 350W NT ohne Prlobleme bevor ich den PC verkauft hab.
 
Zuletzt bearbeitet:
- Es gibt ~4 Netzteilfertiger, die auch die meisten Netzteile entwickeln, wobei hochwertige Marken aber durchaus eigene Designs konzipieren
Nein, es sind schon ein paar mehr.
Neben Fortron, Enhance, CWT, Impervio, Seasonic, Superflower, Enermax, Topower gibts auch noch solche Hersteller wie Andyson, ACbel und so weiter...

Am fertigen Netzteil äußert sich das dann in den Spannungen, die unter Last und Idle tatsächlich anliegen. Ein perfektes 400W Netzteil würde z.B. bei Belastungen von 0W bis 400W immer 3,3000V, 5,000000V und 12,00000V liefern.
Das ist schlichtweg nicht wahr.
Ob man hier nun 3,3V oder 3,2V oder bei 5V nun 4,8V hat und bei 12V dann 11,6V ist nicht so wichtig wie du denkst.
Viel wichtiger ist hier die Qualität der SPannung, siehe hier, die +12V Leitung bei Test 4 ist nicht soo schön, die 3,3V und +5V Leitungen sind aber immer nahe am Optimum.

Macht aber keins. Z.T. auch sehr hochwertige Netzteil schwanken zwischen keiner Belastung und voller Belastung auf der 12V-Schiene z.B. um einige Zehntel-Volt, sehr billige Netzteile können sogar mehr als 1V Unterschied aufweisen. (D.h. ohne Last werden z.B. 12,4V erreicht, wenn man das Netzteil bis zum maximal erlaubten belastet, sind es auf einmal nur noch 11,3V)
Das ist nicht soo sehr das Problem, viel schlimmer ist die Qualität der Spannung (Ripple, Noise), siehe hier oder hier auf der +3,3V Leitung.

Das ist dann das was auf die stabilität geht!
Andere Leute haben versucht, eine 7900GT mit einem AMD-Prozessor zu kombinieren, waren mit einem 450W Levicom aber froh, wenn sie Windows booten konnten.
Was wohl daran liegt, das das Levicom Netzteil garnicht so toll ist :ugly:
Aber was hat das damit zu tun, das die einen AMD Prozessor genutzt haben?!:what:
 
Danke für die fundierten Infos...

Eigentlich ist es doch sehr ähnlich zum HiFi Bereich. Auch hier unterscheiden sich die guten NT einfach in der Stabilität unter Last und/oder in der Qualität der gelieferten Spannung.

In einem Fall geht das mit noname Produkten gut im anderen Fall schießt man die Hochtöner.

D.h. man geht ein Risiko für eine Differenz von ca. 20 - 40 Euro ein.

Im HiFi Bereich sind es 2.000 - 10.000 Euro:ugly:.

Ich habe dieses NT:
hardwareversand.de - Artikel-Information
JET XILENCE 480 W - Stromversorgung - 480 Watt
10 x interne Stromversorgung, 4-polig, 4-Pin-Mini-Stromversorgungsstecker, Strom: 4 PIN ATX12V-Anschluss, 15 PIN Serial ATA Power, PCI-Express-Stromversorgung, 6-polig, Stromversorgung: ATX, 24-polig, mit abnehmbarem 4-poligem Aufsatz

Was ist jetzt an diesem NT schlecht, bzw. wie kann man erkennen, dass ein NT schlecht ist? Wo sind die kritischen Punkte?
 
Ok verstanden...

D.h. bei "noname" Garäten muß man davon ausgehen, dass wenn 450 Watt draufsteht max 300 - 350 Watt drin sind.:D

Wobei sich dann aber wieder der Unterschied zu teueren NT relativiert...
 
Ist sogar noch schlimmer:
Sogar bei 550W Netzteilen kann man davon ausgehen, das da nur 300-350W drin steckt...

Bei NTs gibts auch nicht so wirklich 'günstig', es gibt hier nur teuer und brauchbar bis gut und dann gibts gleich billig(er Schrott)...
 
Hmm, von außen eigentlich nicht möglich.
Man muss schon die inneren werte kennen. (Kenn ich auch nicht)

Heutige NT müssen ein aktiv PFC-haben, um die Effizienz von 80+ zu erreichen.
NT mit Passiv PFC sind schon schlechter.

Q-Tec ist hier noch ein Extremfall, da die Wattangaben des NT nicht auf Dauerbelastung sondern der kurzzeitige spizenwert ist.
Bei Q-Tec heis das: 400W NT ist in Wirklichkeit nur ein 300W NT
 
Das ist schlichtweg nicht wahr.
Ob man hier nun 3,3V oder 3,2V oder bei 5V nun 4,8V hat und bei 12V dann 11,6V ist nicht so wichtig wie du denkst.
Viel wichtiger ist hier die Qualität der SPannung, siehe hier, die +12V Leitung bei Test 4 ist nicht soo schön, die 3,3V und +5V Leitungen sind aber immer nahe am Optimum.


Das ist nicht soo sehr das Problem, viel schlimmer ist die Qualität der Spannung (Ripple, Noise), siehe hier oder hier auf der +3,3V Leitung.

Das ist dann das was auf die stabilität geht!

Ich bin auf deine Erklärung gespannt, wieso.

Aber was hat das damit zu tun, das die einen AMD Prozessor genutzt haben?!:what:

AMD-CPUs stehen/standen in dem Ruf, sparsamer als Pentium 4 exteme editionen zu sein, die Angabe des Prozessors dient also dazu, zu unterstreichen, dass das Levicomsystem definitiv weniger Ansprüche an das Netzteil gestellt hat. (hätte vielleicht explizit drauf hinweisen sollen, dass das ganze noch aus der Vor-Phenomzeit stammt.)
 
Weil die +12V eh nochmal runtergeregelt werden und daher eine saubere Spannung wichtiger ist als eine möglichst hohe.

Siehe die Links, die ich verlinkt hab, scroll etwas runter, da hast ein paar Bilder von Spannungen.
 
Kann mir eigentlich mal jemand verraten warum die Coba NT's bei "Finger Weg", zwischen MS-Tech, etc., steht?

Die NitroX Reihe ist meiner Meinung echt zu empfehlen.
 
Ja, sind sie. Aber Coba hat noch viele weitere Serien und sehr wechselnde Qualitätszustände. Die billigsten von denen würde ich keinem PC zumuten.
 
Ist richtig, aber ich finde man sollte da nicht alle über einen Kamm schären. Ne kleinere Unterteilung wäre vielleicht ganz nützlich.

Die Serien die ich auch nicht empfehlen würde sind ja schließlich die alten.
 
Die Frage ist, ob ein Hersteller prinzipiell zu empfehlen ist, der auch Schrott verkauft?
Ich denke nein.
Und das ganze nach einzelnen Typen bzw. im Extremfall sogar Produktionszeiträumen (Antecs Phantom war z.B. n paar Monate nach Markteinführung nicht mehr wirklich empfehlenswert) aufzuteilen, dürfte das Format sprengen.
 
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