Elon Musks Tesla Cybertruck: Mit diesen Gaming-Memes reagierte das Internet

Ich finde E-Autos erst sinnvoll, wenn ich netmehr auf's Laden warten muss, sondern ich an die Tanke fahre und Automatisch der Akku getauscht wird.
das wird aber noch lange dauern, da jeder sein eigenes Süppchen kochen mag, gerade was Akkus angeht, ergo sind wir noch weit weg von Standards, damit sowas funktionieren kann.

Ist halt wie damals mit den Tankhähnen an der Tanke. Bist Du wo anders hingefahren passte der Tankhahn plötzlich nicht ins Auto. Hat sich auch erst in den 70ern reguliert. In vielen anderen Ländern gibt es nach wie vor kein einheitliches System.
Wie lange dauert es inzwischen eigentlich einen z.B. 50L-Tank vollzumachen, in die Tanke zu gehen, sich anzustellen, zu bezahlen und wieder ins Auto zu steigen? 15-20 Minuten gehen da doch auch locker drauf.

Die Energiedichte der Akkus für E-Autos steigt immer weiter und entweder man hat bald leichtere E-Autos und reduziert darüber die notwendige Größe der Batterie und die Ladezeit oder man hat dann Monster mit 2000+ km Reichweite aber gleichbleibend große Akkus und Ladezeiten. Die Ladeleistung erreicht auch immer höhere Werte und in einigen Ländern der Welt wird es induktive Autobahnspuren geben, so dass das Auto während der Fahrt aufläd.

Die Technik mit den Autos ist noch am Anfang und es geht in den nächsten Jahren rasant weiter. Da ist viel Optimierungspotential während beim Verbrenner nur noch minimale bis keine Verbesserungen mehr möglich sind.
 
Dann lässt du die Tatsache aus, das so ein E-Fahrzeug eine ganze Reihe an seltenen Erden braucht...

Ein E-Auto braucht höchstens Neodym für die Permanentmagnete in den Motoren. Aber auch das nicht unbedingt, man kann auch Asynchronmaschinen benutzen.

Ein Verbrenner auf der anderen Seite braucht Cer, Platin und Palladium für den Katalysator. Und der ist, anders als ein E-Motor, kein abgeschlossenes System. Gut die Hälfte der Materialien werden über den Lebenszyklus des Kats unwiederbringlich fein in die Umwelt verteilt. Dazu kommen noch andere Materialien für die Härtung der stark belasteten Teile im Motor wie z.B. den Ventilen.

Übrigens sind Seltene Erden gar nicht so selten. Platin, Gold und Palladium sind um Größenordnungen seltener auf der Welt. Auch wieder ein Punkt, der nicht für den Verbrenner spricht.
 
Ist halt wie damals mit den Tankhähnen an der Tanke. Bist Du wo anders hingefahren passte der Tankhahn plötzlich nicht ins Auto. Hat sich auch erst in den 70ern reguliert. In vielen anderen Ländern gibt es nach wie vor kein einheitliches System.
Wie lange dauert es inzwischen eigentlich einen z.B. 50L-Tank vollzumachen, in die Tanke zu gehen, sich anzustellen, zu bezahlen und wieder ins Auto zu steigen? 15-20 Minuten gehen da doch auch locker drauf.

Die Energiedichte der Akkus für E-Autos steigt immer weiter und entweder man hat bald leichtere E-Autos und reduziert darüber die notwendige Größe der Batterie und die Ladezeit oder man hat dann Monster mit 2000+ km Reichweite aber gleichbleibend große Akkus und Ladezeiten. Die Ladeleistung erreicht auch immer höhere Werte und in einigen Ländern der Welt wird es induktive Autobahnspuren geben, so dass das Auto während der Fahrt aufläd.

Die Technik mit den Autos ist noch am Anfang und es geht in den nächsten Jahren rasant weiter. Da ist viel Optimierungspotential während beim Verbrenner nur noch minimale bis keine Verbesserungen mehr möglich sind.

Es gibt bereits weltweite Standards für Ladeanschlüsse von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Das ist der Mennekes-Stecker und der CCS-Anschluss. In einigen asiatischen Ländern gibt es noch Chademo. Das war´s.
Vor allem in Europa hat man sich auf den Mennekes-Stecker in Kombination mit dem CCS-Anschluss geeinigt. So kann jedes europäische E-Auto an allen Ladestationen Europas aufgeladen werden.

Die Energiedichte eines Akkus für E-Autos wird steigen. Allerdings gibt es einen bestimmten Punkt, der nicht überschritten werden sollte. Der Preis pro kWh für die Autohersteller wird sich irgendwann um die 100 US-Dollar einpendeln. Günstiger wird es nicht werden, denn die einzelnen Lieferanten für die Rohstoffe wollen auch was verdienen. Insofern wird auch bei E-Autos eine Konsolidierungsphase einsetzen. Das hat z.B. Hyundai schon bestätigt. Siehe meine Recherche zum Thema: Schoene, (teure?) E-Auto-Zukunft

Es ist nunmal unmöglich, aus einem Akku für Elektroautos wirklich eine Praxis-Reichweite (mit eingeschalteter Klimaanlage/Heizung, Licht, Radio) von 1.000 Kilometern herauszuholen! Das wird nicht passieren, weil dann der Akku unverhältnismäßig groß, schwer und teuer werden würde. Einen derartigen Preis von z.B. 30.000 Euro und mehr nur für das Akkupaket will kein Autohersteller bezahlen und wohl auch kein Kunde. Einzig auf dem Prüfstand könnte ein Elektroauto eine derartige Reichweite erreichen, dann aber nur z.B. in der Stadt bei ausgeschalteter Klimaanlage etc.

-> Folge: Der Verbraucher muss sich damit abfinden, dass Elektroautos noch Jahrzehnte lang eine geringere Reichweite wie normale Verbrenner haben werden. E-Autos sollen/müssen mit anderen Dingen als Verkaufsargument überzeugen.

-> Folge: Auch die Ladezeiten sind ein heikles Thema. Je höher die Kapazität in kWh, umso länger dauert das Aufladen. Das ist einfach so, muss aber kein Nachteil sein. Der Nutzer muss nur bereit sein, sich umzugewöhnen. Das ist eine Herausforderung und mit Sicherheit nicht für jeden Autofahrer aufgrund seines Fahrprofils möglich.
 
Ich frag mich ja wo er das Ding überhaupt verkaufen will, ungeachtet dessen absurder Erscheinung. Also in Deutschland ja schonmal nicht, das ist mal fakt, den bekommen die hier nie zugelassen und ich denke mal in einigen anderen Ländern dürfte das auch schwierig werden, selbst in den USA dürfte das eher schwierig werden, ohne Rückspiegel, selbst wenn da ne rückwertige Kamera eingebaut sein sollte.

Den E-Tron gibt es schon längst mit Kameras statt Seitenspiegeln, den Rückspiegel auch zu ersetzen sollte ziemlich einfach sein und ist Zulassungstechnisch garantiert nicht das Problem.

Das hat schon alles seinen Sinn. Die Dual Motor-Varianten sorgen für Allradantrieb. Je nach Bedarf kannst Du in der Software einstellen, ob du wahlweise auch nur mit Single Motor fahren magst oder die Leistung senken oder eben voll freigeben.

Ich bin letzten den Tesla S Performance im Insane Modus gefahren. 2,6 Sekunden von 0-100 mit 611 ePS und rund 970nm. Der Motor eines Lamborghini Aventador bringt es grad mal auf 690nm. Ich sag’s mal so, da bleibt Dir die Spucke weg.

Und ja, die Aufpreisliste ist bei Tesla ebenso umfangreich wie bei Mercedes. Wo sie vergleichsweise schlecht sind, Spaltmaße und Lackierung. Da sieht man dann doch, das ist eine Amikarre. Das bekommt niemand auf der Welt hin wie Mercedes oder die VW-Gruppe.

Die 2,6 Sekunden erreicht das Fahrzeug in der Realität nicht, in der Realität wird es von einem Porsche Taycan mit angeblichen 2,8 Sekunden geschlagen. Die 0-100 Werte sind außerdem so ziemlich der unnützeste Werte den es nur gibt, außer du bist der Ampelstart Proll. Auf der Autobahn oder auf der Landstraße beim Überholen sind diese Werte nicht sonderlich nützlich. Bis auf den Taycan (dank zweitem "Gang") geht allen E Serien Autos die Spucke im hohen km/h Bereich aus, so auch dem Model S. Das Drehmoment ist ja schön und gut, nur ist es bei weitem nicht alles und ein Aventdator SVJ zersägt ein Model S in jeder Lage, und da fangen wir noch gar nicht mit den wirklich Leistungsstarken Autos an. Der E-Antrieb ist dem Verbrenner schlicht und ergreifend unterlegen, das Intelligenteste ist oft sowieso ein Hybrid, wie z.B. der Porsche 919 Hybrid, das wird sich auch zeigen, wenn der Tesla Roadster 2 jemals rauskommen wird, dessen angebliche 0-100 Werte sind übrigens auch im Grunde nach mit Straßenreifen nicht erreichbar, es ist nicht umsonst so, dass ein Chrion keinen viel besseren 0-100 Wert als ein Aventador SVJ hat, trotz 1600 NM Drehmoment und 1500 PS.
Die Aufpreisliste bei Tesla ist quasi nicht vorhanden, was ich persönlich aber positiv finde, das was viele Deutsche Autos wirklich teuer macht ist die Sonderausstattung, da die Wagen sonst wirklich nahezu nackt sind.
 
Das mit den seitlichen Rückspiegeln sollte wohl kein Problem sein.
MB verbaut bei seinen neuen Actros Trucks seit dem Modellwechsel Kameras statt seitliche Rückspiegel [Quelle], scheinbar ist das System zulassungsreif.
Das Kameras die seitlichen Rückspiegel ergänzen ist zu mindest bei Hyundai schon Realität und Cadillac setzt z.B. eine Mirrorcam für den Rückspiegel ein. Also Kameras statt Spiegel ist nicht mehr undenkbar.




Es ist richtig, dass LKW und (Diesel-)PKW mit dem selben Kraftstoff betrieben werden.
Dennoc hwiderspricht sich eminAevoLI mit seiner Aussage nicht. Laut einem Beitrag der öffentlich rechtlichen (k.A. welcher von denen, habe den Beitrag auf Youtube gesehen), wurde ein mobiles MEssfahrzeug begleitet und die Abgse von Bussen /LKWs waren deutlich "sauberer" als von Diesel-PKWs vergleichbaren Alters.
Das liegt laut Beitrag daran, dass LKW deutlich strengere Abgasnormen zu erfüllen haben als PKWs. Weiterhin sind LKW-Dieselkmotoren und PKW-Dieselmotoren für andere Einsatzszenarien ausgelegt. LKW-Motoren sind auf Drehzahlen bis 2500 max 3000 U/min ausgelegt, während diesel PKWS 4500+ U/min erreichen. Klar, denn LKWs sollen schwere Lasten ziehen (10t +), während die "leichten" PKWs im Vergleich deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen sollen statt Lasten (i.d.R < 5t) von A nach B zu schleppen.

Daran merkt man das es einfach nur blödsinn ist und dunkeine Ahnung von PKW Diesel hast, geschweige den jemals einen gefahren bist. Diesel fahren mit ziemlich wenig Umdrehungen. Ich fahre nen Diesel und kann dir gerne mal ne Strecke über stadt, land und co aufzeichnen... der Diesel fährt hauptsächlich zwischen 2000-3000 umdrehungen. Natürlich kann man manuell den auf 4000 drehen lassen, aber das ist wohl eher ein unrealistisches Szenario, dass dem Fahrzeug zudem schadet. Ein Turbodiesel bringt die größte Leistung zwischen 2400 und 3200 Umdrehungen. Meiner macht das nur wenn ich mit kickdown fahre, ansonsten schaltet (automatik) er spästens bei 2400 Umdrehungen in den nächsten Gang (7 Gang DSG) ... Auf der Autobahn sind es dann 1800 Umdrehungen bei konstanten 130...
 
E Autos sind für mich völlig Quatsch, da bei der Herstellung dieser Autos, insbesondere der Akkus, viel mehr Co2 produziert wird als z.B bei einem Benziner.
Um das wieder auszugleichen, muss man einige Km fahren (Bei stark reduzierter Reichweite im Vergleich zum Benziner versteht sich)
Zudem ist der Strom nicht 100% ökologisch.
 
E Autos sind für mich völlig Quatsch, da bei der Herstellung dieser Autos, insbesondere der Akkus, viel mehr Co2 produziert wird als z.B bei einem Benziner.
Um das wieder auszugleichen, muss man einige Km fahren (Bei stark reduzierter Reichweite im Vergleich zum Benziner versteht sich)
Zudem ist der Strom nicht 100% ökologisch.

Ja, genau. Und das Benzin kommt direkt von unterhalb der Zapfsäule aus dem Boden.

Meine Fresse, 2019 und die Leute kommen immer noch mit diesen hirnrissigen Vergleichen.

Hast Du nur die leiseste Ahnung wieviel Energie verschwendet wird, um eine Tankfüllung zu produzieren? Ich könnte es Dir sagen, aber ich überlasse die Recherche dir als Hausaufgabe, weil du es sonst sowieso nicht schnallen würdest. Nur ein kleiner Hinweis, Erdöl ist ein absoluter Wunderstoff und ist viel zu schade, um ihn zu verbrennen bei einer wirklich schrecklichen Effizienz jedes Verbrennungsmotors.

Ein Stromer fährt - sollte er grünen Strom tanken - je nach Akkugröße ab 100.000 bis 130.000 Kilometer klimaneutral. Jetzt könnte man sagen, Moment, in Deutschland fahren Autos nur etwa 130.000 Kilometer, bevor sie auf den Schrott landen. Warum ist das so? Weil teure Reparaturen am Motor und Getriebe den Wert des Wagens übersteigen. Das entfällt bei einem Stromer fast vollständig! Auch die Bremsen werden viel viel weniger beansprucht. Tesla hat ermittelt, dass nur etwa 15 Prozent der Verlangsamungsvorgänge in der Vernichtung der Bewegungsenergie durch Bremsen passiert. Der Rest wandert als Ladestrom über Rekuperation zurück in den Akku. Porsche rechnet gar mit 10 Prozent für den Taycan.

Teslas Akkus halten bisher locker 300.000 Kilometer, bevor 80 Prozent erreicht werden. In den USA fährt ein Tesla-Mietwagen seit 1,3 Millionen Kilometern bei 87 Prozent. Genau genommen ist es ungewöhnlich, dass eine so stark beanspruchte Baugruppe wie der Akku seine theoretische Lebensdauer in der Praxis weit übersteigt.

Btw. Tesla hatte bereits die Idee mit dem Tauschakku verfolgt, nach einem oder zwei Jahren wurde der Testbetrieb eingestellt. Weil die Fahrer es nicht angenommen haben! Weil es doch bequemer war, das Ding an die Steckdose zu hängen... natürlich mit einer gänzlich anderen Hauseigentümer-Struktur in den Staaten. Tauschakkus würden außerdem den sofortigen Tod der Entwicklung bedeuten. Man dürfte keine anderen Ideen ausprobieren, weil zehn Jahre alte Stromer ebenfalls die Akkus verwenden müssten, wie neue Modelle.

Außerdem wäre es idiotisch, den Weg über Tauschbatterien zu gehen, anstatt gleich den Strom dafür zu nutzen. Genau das Problem hat auch Wasserstoff, bei dessen Produktion immense Energiemengen verschwendet werden, die genauso gut gleich in Akkus fließen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
-> Folge: Der Verbraucher muss sich damit abfinden, dass Elektroautos noch Jahrzehnte lang eine geringere Reichweite wie normale Verbrenner haben werden. E-Autos sollen/müssen mit anderen Dingen als Verkaufsargument überzeugen.

Was meiner Meinung nach für 90% der Verbraucher ein rein theoretisches Problem ist. Natürlich gibt es Leute die 1000km am Tag fahren, aber ich behaupte das ist für private PKWs doch eine große Ausnahme.
Wenn ich mich im Verwandten-/Bekanntenkreis auf dem Land umsehe dann sind das eher 50km Arbeitsweg (Hin und zurück) und dann eventuell nochmal 10km fürs Einkaufen. Bei einem Sonntags Ausflug kommen dann meinetwegen nochmal 100-200km für den Tag dazu.
Diese Leute hätten auch alle mit Elektroautos keinerlei Probleme, trotzdem entscheiden sich viele mit Verweis auf das Reichweiten Argument für einen Verbrennungsmotor. Die Blockade sitzt das teilweise dann einfach im Kopf.
Ich will nicht sagen das es keine Argumente gegen Elektromobilität gibt, aber die Reichweite halte ich (für Privatnutzer) für ein eher kleines Problem.
 
Daran merkt man das es einfach nur blödsinn ist und dunkeine Ahnung von PKW Diesel hast, geschweige den jemals einen gefahren bist. Diesel fahren mit ziemlich wenig Umdrehungen. Ich fahre nen Diesel und kann dir gerne mal ne Strecke über stadt, land und co aufzeichnen... der Diesel fährt hauptsächlich zwischen 2000-3000 umdrehungen. Natürlich kann man manuell den auf 4000 drehen lassen, aber das ist wohl eher ein unrealistisches Szenario, dass dem Fahrzeug zudem schadet. Ein Turbodiesel bringt die größte Leistung zwischen 2400 und 3200 Umdrehungen. Meiner macht das nur wenn ich mit kickdown fahre, ansonsten schaltet (automatik) er spästens bei 2400 Umdrehungen in den nächsten Gang (7 Gang DSG) ... Auf der Autobahn sind es dann 1800 Umdrehungen bei konstanten 130...

Ich wollte mit den angegebenen Drehzhlbereichen lediglich hervorheben, dass Dieselmotoren von Nutz- bzw. Lastfahrzeugen eine andere Abstimmung/Motorcharakteristik, ... aufweisen als PKW-Dieselmotoren. Ich wollte mit nichten implizieren, dass man einen PKW-Diesel immer nur mit 4000+ U/min bewegen muss. So fahre ich ja mit meinem Benziner auch nicht (wenngleich ich bei 130 km/h schon mit 3500 U/min fahren muss :(). Gerade im Stadtverkehr drehe selten über 3000 U7min, meist bewege ich mich bei max 2000 U/min, schließlich möchte ich nicht übermäßig viel Geld an der Zapfsäule lassen, nur weil ich zu blöd bin meinen Schalthebel zu bedienen ;).
Allerdings kann ich mit dir darin übereinstimmen, dass sich meine praktischen Erfahrungen (Achtung flaches Wortspiel) mit Diesel-PKWs an einer Hand abzählen lassen und stehts immer von Leihwagen ausgehen (BMW X3 30d, VW T-Roc 1,6 TDI & Audi A6 50 TDI). Mit den VAG Produkten bin ich allerdings längere Strecken mit Volllastanteil auf der Autobahn gefahren und war von den Verbräuchen beeindruckt. Von dieser Effizienz (= KRaftstoffmenge/km) kann ich mit meinem kleinen Benziner (1.4 l) nur träumen.


Was meiner Meinung nach für 90% der Verbraucher ein rein theoretisches Problem ist. Natürlich gibt es Leute die 1000km am Tag fahren, aber ich behaupte das ist für private PKWs doch eine große Ausnahme.
Wenn ich mich im Verwandten-/Bekanntenkreis auf dem Land umsehe dann sind das eher 50km Arbeitsweg (Hin und zurück) und dann eventuell nochmal 10km fürs Einkaufen. Bei einem Sonntags Ausflug kommen dann meinetwegen nochmal 100-200km für den Tag dazu.
Diese Leute hätten auch alle mit Elektroautos keinerlei Probleme, trotzdem entscheiden sich viele mit Verweis auf das Reichweiten Argument für einen Verbrennungsmotor. Die Blockade sitzt das teilweise dann einfach im Kopf.
Ich will nicht sagen das es keine Argumente gegen Elektromobilität gibt, aber die Reichweite halte ich (für Privatnutzer) für ein eher kleines Problem.

Ich denke schon, dass das Reichweitenproblem real ist. Sicherlich fahren die wenigsten PKW-Fahrer täglich mehr als 400 km, aber wenn es mit den Kfz in den Urlaub geht, kann schon mal so einiges an km zusammenkommen. Natürlich kann man sic hfür den Urlaub einen Verbrenner mieten, oder seine Route entsprechend der Reichweite des privaten E-Autos planen. Das ist allerdings eine Umstellung die man wollen muss. Und da scheitert es bei vielen Menschen, denn viele von uns sind Gewohnheitstiere und bequem (so auch ich :().
Auch für Berufspendler ist die Reichweite nicht irrelevant, aber besonders hervorzuheben ist die Ladeinfrastruktur. Wer in einem Mehrfamilien-Mietshaus (selbst eine Eigentumswohnung kann kritisch sein) wohnt, kann nicht einfach nach Feierabend sein Auto an der heimischen Steckdose laden. Da braucht es Ideen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf deine Definition, ab wann ein Benz ein Benz ist und ab wann ein BMW ein BMW ist, bin ich gespannt... Ich warte

Im Idealfall bei alltagstauglichen Fahrzeugen mit Verbrennermotoren: Längs eingebaute Kurbelwelle, Massenausgleich 2. Ordnung, antriebsfreie Lenkkräfte. Eine Rückbank auf der man sich wohler fühlt als zuhaus am Sofa und einen Kofferraum, in den der Mafiosi von Nebenan mindestens 3 Leichen verstecken kann. Eigenschaften, die man leider nur mehr selten findet. Die E-Klasse und der 5er kann das.

Aber ok, war vielleicht ein bisschen übertrieben mit dem Jetta (der auch ein gutes Auto ist, schließlich ein Deutscher, nur eben kein Luxus sondern ein Gebrauchsgegenstand). Dafür eine kleine Entschuldigung an alle stolzen A-Klasse-Besitzer (wenigstens werdet ihr nicht mit 3-Zylindern belästigt). Trotzdem bin ich kein Fan der A-Reihe. Gerade der CLA erweckt in mir zu sehr das Gefühl dass man eine Budget-Version des großen Bruders bringen wollte und zu oft auf das Budget des Kunden und nicht den Anspruch der Marke gesetzt hat. Die Optik stimmt, sonnt sich im Schein des CLS, aber das Fahrverhalten ist wesentlich näher an einem Ford Focus als an einer E-Klasse.
Ich würd auch keinen BMW X1 kaufen, einfach weil ich so ein Fan des Inline-Frontmotors (am liebsten R6 oder R12) mit Heckantrieb bin. Und dieses Fahrgefühl gibt es bei alltagstauglichen Verbrenner-Fahrzeugen nur mehr von sehr wenigen Herstellern.

Deswegen würd ich mich ja auch über leistbare E-Mobile freuen. Die Laufruhe eines R6 ist inzwischen einfach in eine für mich zu hohe Leistungsklasse gerückt (ca. 200PS sind meine Vernunftgrenze), und dieses Bedürfnis meinerseits könnte ein E-Motor befriedigen.

Abschließend sei nur noch gesagt: Gute Autos kommen aus Deutschland, je südlicher desto besser.
 
Was für ein Vergleich. :D

Aber danke für deine Zustimmung, dass die Elektromobilität unterm Strich um ein vielfaches ökologischer/weniger umweltschädlich ist. 1 Tropfen ausgelaufenes Öl verunreinigt ca. 1m³ bzw. 1000 Liter Wasser/Grundwasser. Und jetzt schätze mal wieviel der Weltweite Autobestand davon wegen Leckagen jeden Tag an die Umwelt abgibt. (und ich hoffe du hast dir die Zahlen aus meinem Link mal ganz genau angeschaut, speziell das Thema jährlicher Ölverlust durch Leckagen an Pipelines...)
Natürlich, erst behauptest du ein Diesel stößt mehr Schadstoffe aus als ein LKW und mit was fährt ein LKW? Richtig -> Diesel.
Schau mal hier: Wieso sind Diesel-PKW dreckiger als Diesel-LKW?
Ja und der Tesla aus Blech entsteht aus luft und liebe? Was meinst du wieviel Energie in der Wertschöpfungskette eines Tesla und seiner Batterie verpufft?
Du solltest meinen Beitrag komplett lesen, und nicht nur mal grob überfliegen. ;)
 
Das hat schon alles seinen Sinn. Die Dual Motor-Varianten sorgen für Allradantrieb.

Mir war so als hätten andere das schon mit einem Motor hinbekommen. ;)

LKW-Motoren sind auf Drehzahlen bis 2500 max 3000 U/min ausgelegt, während diesel PKWS 4500+ U/min erreichen. Klar, denn LKWs sollen schwere Lasten ziehen (10t +), während die "leichten" PKWs im Vergleich deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen sollen statt Lasten (i.d.R < 5t) von A nach B zu schleppen.

Was genau hat der Drehzahlbereich mit der Geschwindigkeit bzw. der Masse zu tun? Wegen dem Drehmoment? Und die meisten Diesel-PKW können zwar bis 4.500 drehen, aber das ist doch nicht der angepeilte Drehzahlbereich, oder?

Ein E-Auto braucht höchstens Neodym für die Permanentmagnete in den Motoren.

Wieder was gelernt. Ich dachte irgendwie bis jetzt, dass Lithium dazugehört.
 
Mir war so als hätten andere das schon mit einem Motor hinbekommen. ;)

Ich denke, man kann es ja klassisch wie beim Verbrenner über Differenziale usw. lösen. Aber imho ist das einer der großen Vorteile von den E-Motoren dies anders lösen zu können.


Wieder was gelernt. Ich dachte irgendwie bis jetzt, dass Lithium dazugehört.
[/QUOTE]

Das Lithium ist wohl im Akku. Ein Elektromotor ist ansich recht simpel.
 
Zurück