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Einsteiger Gaming PC unter 600 Euro

jonix7

Kabelverknoter(in)
Hallo liebe Gemeinde,
ich habe wenig Ahnung von Hardware und habe meine Zusammenstellung daher nach diversen Internet Guides gerichtet:

- AMD FX-6300, 6x 3.50GHz
- Kingston HyperX Savage DIMM Kit 8GB, DDR3-1600
- EVGA GeForce GTX 950 SC+ (Es gibt auch die Version ohne +, die ist kleiner und hat nur einen Lüfter, kostet aber kaum weniger. Was meint ihr?)
- MSI 970A-G43
- Arctic Freezer A11
- Zalman R1 mit Sichtfenster schwarz
- be quiet! System Power 8 500W ATX 2.31
- Western Digital WD Blue 1TB, 64MB Cache, SATA 6Gb/s

Ich hätte zusätzlich noch ganz gerne eine Wlan Karte und vll eine SSD zum Starten.
Gibt es sonst noch was, was ihr hinzufügen/ändern würdet?

Ich bin kein Hardcoregamer, aber ich will gerüstet sein :)

Zusammenbau soll in Eigenregie und optimalerweise mit einem hilfsbereiten User aus der Die PCGH-Bastler - Vor-Ort-Hilfe bei Montage und Problemen Sektion.
Wenn man ihn aber schon fertig für unter 600€ kaufen kann, ist das natürlich am einfachsten.

Vielen Dank für eure Hilfe
 
Willkommen im Forum :pcghrockt:

Das günstigste was ich empfehlen würde wäre folgendes:
https://www.mindfactory.de/shopping...22154bb99dabbf800afb99ab57814055e3405a4dec49c

Die Grafikkarte hat schon 4GB so kann man neuere Games zumindest mit reduzierten Details flüssig spielen ohne das der VRAM limitiert, insgesamt wäre es besser das Budget etwas zu erweitern wenn möglich und eine R9 380 4GB oder 380X zu nehmen da diese deutlich stärker sind.
Die GTX 960 Karten mit 4GB wären auch eine Option falls es Nvidia sein muss aber ein i5 sollte schon mit rein damit man die Basis nicht bald schon wieder upgraden muss oder in manchen Games probleme bekommt da kein echter 4-Kern verbaut ist.

Das Netzteil in der Konfig ist deutlich besser als dein geplantes und HDD und SSD ist bei deinem Budget schlicht nicht machbar.

Gehäuse kann man natürlich noch schauen aber mit dem Budget sinkt halt die Auswahl.
 
Es gibt auf Zackzack das Aerocool Aero 500 grad für leicht über 30€ :D Kann man sich evtl. anschauen, das Angebot läuft morgen aber schon ab.

Mit 25€ Caskback fürs Mainboard 10€ über dem Budget: https://www.mindfactory.de/shopping...2212291b0f5f7a938a07e01b272942527c538c33f9449
Auch mit kleiner SSD.

Der i3 6100 ist i.d.R leicht schneller als der i5 4460 in Spielen, in Anwendungen aber meist ~20% langsamer. Dafür ist er PL-mäßig echt gut.
 
Hallo zusammen, danke für die Antworten!
Spricht was gegen den FX 6300? Ihr wollt den ja beiden durch einen i5 bzw. i3 ersetzten :D
Und bei dem Link sehe ich keine Grafikkarte??
Ich habe im Internet das Angebot gefunden, was haltet ihr hiervon?
Komplett PC System 16 GB GTX 960 4GB AMD FX 6300 6x4,1 GHz 1 TB Computer | eBay

Ein Gaming Rechner soll es doch sein, deswegen die CPUs von Intel.
Von den Fertig PCs wird hier keiner was von halten, weil du nicht 100% weiss was verbaut ist und häufig billig Zeugs drin steckt und du die Arbeit fürs Zusammenbauen und zusätzlich deren Gewinnzuschlag bezahlst.
 
Dann geh ich mal die einzelnen Komponenten durch:

Prozessor: Ein FX 6300. Keine schlechte Wahl, hat aber sehr schlechte Singlecore-Leistung, übertrifft die Haswell-i3-CPUs aber, wenn alle Kerne benutzt werden. Bei Nutzung von vier Kernen sind sie gleichauf. Der i3 6100 zieht aber in allen Disziplinen am FX 6300 vorbei oder ist zumindest gleichauf.
Und nein, der FX 6300 verbraucht NICHT wie angegeben 95W, das ist nur seine TDP. Das spricht schon ziemlich gegen die Professionalität des Händlers.

Kühler: Der "AMD zertifizerte Kühler" ist einfach der Boxed Kühler. Beim FX 6300 schon sehr laut und bei den versprochenen 4.1GHz wird er zu einer Turbine.
"Damit Ihr System optimal gekühlt ist verwenden wir nur leistungsstarke AMD zertifizierter Kühler. Somit haben sie optimale Kühlung, was bei vielen anderen Kühlern nicht der Fall ist."
Was falsch ist, da der AMD Boxed Kühler seeehr schlecht ist. Und leistungsstark auch dann nicht, wenn der Kühler aufgrund von hoher Drehzahlen wie ein Staubsauger klingt.

RAM: 16GB. Naja, 16GB sind für die Konfig zu viel und mit Zukunftssicherheit hat das auch nicht viel zu tun, da DDR3 streng genommen veraltet ist, aber mehr kann ja nicht schaden, ist aber sinnlos.

Mainboard: Das "Asus Markenboard" ist ein seeehr altes 760G-Mainboard. Das ist ein Office-Chipsatz aus der AM3-Generation. Höchstens bei seeehr knappen Budgets zu empfehlen. Ein "Markenboard" ist es ja, aber kein gutes, wie man versucht zu impilzieren.

Laufwerk: Laufwerk halt. Kann man nichts gegen sagen.

Festplatte: Toshiba oder Seagate ist jetzt keine große Info, aber an sich bieten beide Marken keinen Müll an. Passt also.

Grafikkarte: Eine GTX 960 mit 4GB VRAM und tollen Futures (:ugly:). Ich ziehe die R9 380 bei Desktop-Systemen fast immer vor, aber naja, die nehmen sich beide nicht viel. Zum Kühler gibt es auch keine Infos, könnte also das Referenzmodell sein, was nicht gut wäre.

Software: Ein paar Office-Sachen und die Testversion von Windows 7. Nichts besonderes.

Gehäuse: Eines, welches ich nicht auf Geizhals finde, ich gehe also von Schrott aus. Leuchtet wenigstens vorne :P Und hat einen Cardreader integriert :D
Ne, ist nichts besonderes, aber man kann von Schrott ausgehen.

Netzteil: Ein Xilence 600W "Markennetzteil". Xilence ist generell dafür bekannt, qualitativ schlechte Sachen rauszubringen. Das besagte 600W-Netzteil ist wahrscheinlich ein Xilence Performance C, welches viiiiel zu groß gewählt ist und technisch einfach schlecht ist. Allein das Netzteil zieht die gesamte Konfig runter.
Es liefert außerdem keine 600W. 216W auf der einen 12V-Rail und 240W auf der anderen, das sind 456W. 5V bzw. 3,3V werden kaum mehr beansprucht. Das Netzteil ist wirklich einfach billig.

Auch PL-Mäßig ist das gesamte System nicht so.
 
Danke für deine Mühe!
Dann wird es kein Fertig PC!
Ich habe jetzt aber zwei Konfigurationen von euch, welche ist denn die bessere? :P
SSD ist nicht zwingend notwendig, falls das Spielraum für eine bessere Grafikkarte etc. bietet.
 
Man könnte die SSD rausnehmen und 16GB RAM verbauen, das wäre für die Zukunft auch nicht verkehrt, mehr Leistung gäbe es aber nicht, aber eben mehr RAM: https://www.mindfactory.de/shopping...221c75254ba931e8761e3f38f9f3c780618e4e708b4e9

Ich würde aber die Konfig mit SSD bevorzugen, RAM ist schneller nachgerüstet als eine SSD.

Ansonsten müsstest du 50€ drauflegen: https://www.mindfactory.de/shopping...22138860e581f1c1372c291abbe9c3d409bd5110df6f1
Da haste dann aber keine SSD, nur 8GB RAM, dafür eben die bessere CPU. Das wäre es mir aber definitiv nicht wert.
 
Nö, kannste machen. Der i3 6100 ist aber, wie gesagt, in Spielen exakt so schnell wie ein i5 4460, läuft aber auf der moderneren Plattform, wo du dann auch einfacher aufrüsten könntest und du würdest eine SSD ins Budget kriegen. Ob die 2 Kerne + HT des i3 (also 2 physische, 4 virtuelle Kerne) irgendwann limitieren werden und ob dann der i5 4460 als nativer Quadcore mehr reißt, kann keiner sagen, aber falls der i3 6100 bald mal limitieren sollte, kann man den problemlos aufrüsten. Deswegen, meiner Meinung nach: i3 6100-System>i5 4460-System. Aber das kannst du machen, wie du willst.
 
Also das ein i5 in Games ähnlich schnell wie nen i3 ist mag in vielen Games stimmen.
Allerdings gerade manche aktuelle Games lasten 4-Kerne ohne HT doch gut aus.

Man kann natürlich nen Skylake i3 nehmen und mit ner 380/ GTX 960 kombinieren um im Budget zu bleiben.
Es kann dann allerdings durchaus Games bei denen 2 Kerne und HT zu wenig sind - pcgh warnt ja auch im Test davor.

Vorteil ist natürlich das man nen aktuellen i3 wohl auch in 1-2 Jahren noch ohne riesigen Verlust verkaufen kann.

Nen i5 6500 (Skylake und aktuelle Plattform) wäre für dich als Basis ideal aber ist halt ne Budget Frage.
Das hätte den Vorteil das du bei Bedarf einfach ne bessere Grafikkarte kaufen kannst und wieder nen ganz aktuellen rechner für Games.

Ich finde immer wenn die Grafikkarte zu schwach ist kann man das durch reduzierte Details ausgleichen und vernünftig spielen.
Bei der CPU ist das meist schwieriger.

16GB RAM würde ich bei den aktuellen PCs direkt verbauen da der Preis nicht mehr so hoch ist aber man sollte nicht auf sonstige Leistung verzichten
 
Den 6500 statt den 6600, kaum spürbare 100MHz weniger, aber 20€ billiger. Viel mehr sparen würde ich aber nicht.

Das Netzteil passt so.

Muss es ein mATX-Board sein?
 
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