Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

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Seit X3: Albion Prelude, welches im Jahre 2011 erschien, vertreibt Egosoft die Spiele des Unternehmens exklusiv über Steam. Immer wieder gibt es in der Community kontroverse Diskussion darüber. Deshalb hat sich jetzt der Managing Director von Egosoft, Bernd Lehahn, umfangreich zum Thema Steam geäußert.

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AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Ja da stimme ich ihm 100% zu. Zudem offeriert einem Valve in unmittelbarer Zukunft als Spieler komplett auf Linux umsteigen zu können. :daumen:

Ich denke wie er und halte es mitterweile auch so, dass besagte Vorteile die Nachteile überwiegen. Wer in Zukunft bei Windows zu bleibt, den halte ich für das größere Konsumopfer.

Oft klicke ich bei Steam auch alle Spiele an, nur um meine DSL Leitung sich ein bissel wieder armortisieren zu lassen und freu mich immer wenn wieder 100GB reingerauscht sind...^^
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Ich hatte auch schon das Problem, dass ich alte Sachen nicht mehr zum Laufen bekommen habe. Die Steam-Version für 1,99 ging dann. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wo die Angst herkommt, Steam könnte in ein paar Jahren pleite sein. Die haben etliche Millionen an Nutzer und expendieren auf alle möglichen Plattformen. Zudem ist Valve als Eigentümer das Beste, was einem passieren kann. Da sehe ich bei den Aktionärskriechern von EA wesentlich kritischer. Außerdem wird sich noch zeigen müssen, ob die Spiele-DVDs in 15 oder 20 Jahren überhaupt noch funktionstüchtig sind. Da ist nämlich auch kein Medium für die Ewigkeit.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Ich kann mir vorstellen, das manche, die sich da beklagt haben, mit der Online-Pflicht von Steam und dessen DRM nicht einverstanden sind.
Ich finde aber, Steam ist der Hinsicht noch das Kundenfreundlichste DRM.
Zum Rest: Da stimme ich 100% zu.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Ja da stimme ich ihm 100% zu. Zudem offeriert einem Valve in unmittelbarer Zukunft als Spieler komplett auf Linux umsteigen zu können. :daumen:
Dazu müssen aber auch die zukünftigen Spiele für Linux entwickelt werden. Wenn ich das richtig verstehe ist es eben nicht nur damit getan, dass Steam unter Linux läuft, sondern die Spiele müssen auch für das BS entwickelt sein.

Ich denke wie er und halte es mitterweile auch so, dass besagte Vorteile die Nachteile überwiegen. Wer in Zukunft bei Windows zu bleibt, den halte ich für das größere Konsumopfer.
Bitte erläutere das näher, warum sind das die größten Konsumopfer? Zweitens welche Linuxversion meinst du bzw. welche Linuxoberfläche?
Ich glaube nicht, dass jetzt auf einmal viele Leute zu Linux wechseln, weil Steam auch für Linux verfügbar ist. Das schöne ist aber, dass nun Spieler eher die Wahl haben als bisher.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Man kann dann auch noch gog nutzen, da gibt es ja auch die alten Spiele die auf aktuellen Windwosversionen laufen.

Und Steam hat keine Onlinepflicht.;)
Wenn man seinen PC selten neustartet, dann kann man ohne Probleme in den Offline Modus wechseln.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Dazu müssen aber auch die zukünftigen Spiele für Linux entwickelt werden. Wenn ich das richtig verstehe ist es eben nicht nur damit getan, dass Steam unter Linux läuft, sondern die Spiele müssen auch für das BS entwickelt sein.


Das Spiele für Linux eplizit entwickelt werden müssen, ist tatsächlich mit nichten der Fall!

Lies Dir das mal druch (deutlich mehr Details als die PCGH News ;-)) John Carmack: "Native Spiele-Ports für Linux lohnen sich nicht" - Golem.de
John Carmack der alte Pessimist, hat hier sogar fachlich Recht was er sagt. Ist sehr sehr einfach und Valve fordert das mitterweile von den Entwicklern Linux paralell zu supporten.
Das ist auch ok hier Druck (und support!) zu machen, denn wenn dann macht alles nur über die Valve Plattform Sinn mit Linux und nicht über den Einzelhandel. Letztenendes meint
das auch Herr Carmack mit seinem Pessimismus! ;-)

Bitte erläutere das näher, warum sind das die größten Konsumopfer? Zweitens welche Linuxversion meinst du bzw. welche Linuxoberfläche?
Ich glaube nicht, dass jetzt auf einmal viele Leute zu Linux wechseln, weil Steam auch für Linux verfügbar ist. Das schöne ist aber, dass nun Spieler eher die Wahl haben als bisher.

Nunja darin begründet das man insofern keine Wahl hat und sich für ein DRM entscheiden muss. Hierbei ist Valve - auch druch eine gewisse Neutralität - der deutlich Kundenfreundlichere Anbieter.
Du darfst auch nicht vergessen, dass Valve Linux(WohnzimmerPCs) nicht ohne Grund supportet! Die sehen in der Unabhänigkeit von MS nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die Ihrer Kunden.
Valve hat die begründete Angst, das allem voran dank Microsoft alles irgendwann so restriktiv wird, das die Kunden füher oder später keinen Bock mehr haben auf Spiele und sich abwenden.
Das wiederum träfe direkt Valve selbst und Microsoft braucht es nicht mal sonderlich zu interessieren.

Dann meine ich jede beliebige Linuxdistribution die Du entweder magst oder auf der Steam lauffähig ist. Ganz banal eigentlich. Hoffe das war Deine Frage.

Das sofort "viele" wechseln, halte ich bei einem 1% Desktopmarkt von Linux auch etwas unrealistisch. Entwicklungen vollziehen sich aber zyklisch und Linux hat im Grunde ein gute Image... nicht zuletzt druch die Eskapaden von MS,
wollen die Leute ja Alternativen, sobald verfügbar. Das kann also sehr schnell gehen. Da immer mehr Leuten praktischerweise einen Wohnzimmer PC haben, spricht auch nahezu gar nichts hier ein Linux einzusetzen. Der Punkt ist aber, hier wird die Zukunft gestaltet. Und ich halte es durchaus für möglich, das PCGH aus der Not des faktischen heraus, noch dieses Jahr anfängt auf Linuxsystemen Hardwaretests zu machen für Spiele. :-)
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll bei deinen Beiträgen
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Ne damit habe ich angefangen und wusste nicht, wo ich anfangen soll zu schreiben, um alles unterzukriegen.
Von deiner Einstellung und Schreibweise her würde ich einfach sagen, du bist noch jung. Vielleicht 16 oder 17. Wenn du in 5 Jahren hier immer noch das gleiche Behauptest, bemühe ich mich mal um umfassende Anworten.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Es gibt nur einen wirklichen Grund das Publisher ihr spiele auf Steam oder ähnlichen Releasen und das ist dem Gebraucht Spiele Markt das Wasser ab zu graben den ein eimal Aktiviertes Spiel ist dann für den User wertlos da er es durch Accountbindung nicht weiter Veräußern kann. Denn an gebrauchten Spielen verdienen die Publisher nix mehr aber an einen 5€ Steam Angebot immerhin ein paar €uro.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Wohl eher weil es die meisten nutzen und auch alle bezahlen können.:schief:
Andere Portale verlangen PayPal oder eine CC damit schließt man viele Nutzer aus.

Und ich frage mich wie viele die Spiele wirklich weiter verkaufen würden.:ugly:
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Mein WoW Account liegt seit Jahren Brach wenn ich den legal verkaufen könnte wäre er schon weg auf Steam hab ich auch das eine oder andere Spiel was ich eigentlich nicht mehr Spiele und schon längst verkauft hätte wenn es gehen würde.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Machen aber die wenigsten. Ich habe damals auch keine Spiele verkauft. Habe noch Civ2 rumstehen :)
Der Markt ist im Verhältnis relativ klein.

Der größte Vorteil von Steam ist, dass der Entwickler außer Keys nichts zur Verfügung stellen muss.
Keine Serverkapazitäten. Sie müssen sich nicht um Distributoren kümmern.
Gleichzeitig ein weltweiter Markt, der angesprochen wird (Also nicht nötig distributoren in jedem Land zu engagieren).

Ich glaube der gebrauchtmarkt ist da der kleinste Grund.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Das Spiele für Linux eplizit entwickelt werden müssen, ist tatsächlich mit nichten der Fall!

Lies Dir das mal druch (deutlich mehr Details als die PCGH News ;-)) John Carmack: "Native Spiele-Ports für Linux lohnen sich nicht" - Golem.de
John Carmack der alte Pessimist, hat hier sogar fachlich Recht was er sagt. Ist sehr sehr einfach und Valve fordert das mitterweile von den Entwicklern Linux paralell zu supporten.
Das ist auch ok hier Druck (und support!) zu machen, denn wenn dann macht alles nur über die Valve Plattform Sinn mit Linux und nicht über den Einzelhandel. Letztenendes meint
das auch Herr Carmack mit seinem Pessimismus! ;-)

Der gute Herr empfiehlt Wine als Alternative zu einem nativen Linux-Port. Falls Du mal mit Wine gearbeitet hast, wüsstet Du, dass das Ding mehr schlecht als recht funktioniert, da es lediglich versucht, die Windows-APIs nachzubilden. Dass das nie 100%ig funktioniert wie in einer "echten" Windows-Umgebung sollte jedem klar sein, denn dafür ist die Software, die eigentlich unter Windows laufen soll, auch gar nicht gemacht. Insofern wäre eine native Linux-Portierung aus technischer Sicht in jedem Fall vorzuziehen. Der Herr Carmack hat allerdings Recht wenn er sagt, dass sich das in den meisten Fällen (vor allem Spiele) kaum lohnen wird. Insofern kann ich seine Meinung aus Sicht eines Software-Entwicklers durchaus nachvollziehen.

Das Du das Ganze aber allen Ernstes als "Ist sehr sehr einfach und Valve fordert das mitterweile von den Entwicklern Linux paralell zu supporten" hinstellen möchtest, sagt ne Menge über Dich und Deine "Kenntnisse" aus.

An dieser Stelle bin ich auch auf Ende des Jahres gespannt, denn Du scheinst ja mehr zu wissen als wir alle:

Das kann es auch dem normalen Spieler noch nicht, klar sein. Letztendlich denke ich wird es die Performance (20% höher als Windows) sein
und das man die Sicherheitsproblematik mit Viren, Trojanern die einem das ganze System verschlüsseln nicht mehr in Griff bekommt.
Ich denke 2020 wird das der Fall sein...

Wenn Valvue alles so macht wie geplant und eher früher als später alle ihre 2000 Spiele für Linux umsetzt (sie stellen gerade hunderte Linux Programmierer ein um bei den Firmen vor Ort mitzuprogrammieren),
dann ist meine Prognose, das Ende des Jahres PCGH print bei einem Spiel den ersten Linux vs. Windows Performancevergleich macht. Und sich das spätestens Ende 2014 als regulärer Vergleichsbenchmark
etabliert hat
.

Btw.: Ich glaube kaum, dass sich Valve hinsetzt und "seine" 2000 Spiele für "Linux" umsetzt. Dafür müssten sie die ganzen Gamestudios ins Boot holen (oder denkst Du die 2000 Spiele die Valve auf der Plattform anbietet sind alle von Valve?)
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Der gute Herr empfiehlt Wine als Alternative zu einem nativen Linux-Port. Falls Du mal mit Wine gearbeitet hast, wüsstet Du, dass das Ding mehr schlecht als recht funktioniert, da es lediglich versucht, die Windows-APIs nachzubilden. Dass das nie 100%ig funktioniert wie in einer "echten" Windows-Umgebung sollte jedem klar sein, denn dafür ist die Software, die eigentlich unter Windows laufen soll, auch gar nicht gemacht. Insofern wäre eine native Linux-Portierung aus technischer Sicht in jedem Fall vorzuziehen. Der Herr Carmack hat allerdings Recht wenn er sagt, dass sich das in den meisten Fällen (vor allem Spiele) kaum lohnen wird. Insofern kann ich seine Meinung aus Sicht eines Software-Entwicklers durchaus nachvollziehen.

Das Du das Ganze aber allen Ernstes als "Ist sehr sehr einfach und Valve fordert das mitterweile von den Entwicklern Linux paralell zu supporten" hinstellen möchtest, sagt ne Menge über Dich und Deine "Kenntnisse" aus.

An dieser Stelle bin ich auch auf Ende des Jahres gespannt, denn Du scheinst ja mehr zu wissen als wir alle:



Btw.: Ich glaube kaum, dass sich Valve hinsetzt und "seine" 2000 Spiele für "Linux" umsetzt. Dafür müssten sie die ganzen Gamestudios ins Boot holen (oder denkst Du die 2000 Spiele die Valve auf der Plattform anbietet sind alle von Valve?)

Oh Du ich habe nur nicht mich noch klarer ausgedrückt - das kann ich ja hiermit nachholen: Valve zwingt die Spieleentwickler auf Linux zu entwickeln und zu portieren, ansonsten können sie sich verpissen! Bei neuen Spielen verpissen, bei älteren Spielen bekommen sie halt einfach ne WINE implementierung verpasst und haben den Dreck... sprich keine Verkaufszahlen.

Das es die Agenda von Valve ist ALLE seine Titel unter Linux lauffähig oder nennen wir es besser "verkaufsfähig" zu bekommen, ist mitterweile wohl Allgemeinwissen.


Anmerkung: Man kann druchaus Verpissen sagen, weil das zum einen offizielle Geschäftssprache unter BWL Koksnasen ist und zum anderen weil das Erpressung ist, wie Valve seine Marktmacht ausnutzt. Hier nur mit dem Unterschied, dass Kunden hier auch zur Abwechslung mal von profitieren.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Mal ne blöde Frage:
Keine Verkaufszahlen? Was interessiert die 85% aller Computernutzer mit Windows ob das ding auf Linux schlecht läuft??

Und warte mal ab, wie viel Valve da wirklich schafft. Ich bezweifle, dass sie Tripple AAA Titel ablehnen werden, wenn sie kein Linux haben. In einem Jahr treffen wir uns gerne noch mal und gucken ,was draus geworden ist. Valve wird nicht den größten Umsatz wegwerfen, um eine absolute Minderheit genüge zu tun.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Oh Du ich habe nur nicht mich noch klarer ausgedrückt - das kann ich ja hiermit nachholen: Valve zwingt die Spieleentwickler auf Linux zu entwickeln und zu portieren, ansonsten können sie sich verpissen! Bei neuen Spielen verpissen, bei älteren Spielen bekommen sie halt einfach ne WINE implementierung verpasst und haben den Dreck... sprich keine Verkaufszahlen.

Das es die Agenda von Valve ist ALLE seine Titel unter Linux lauffähig oder nennen wir es besser "verkaufsfähig" zu bekommen, ist mitterweile wohl Allgemeinwissen.


Anmerkung: Man kann druchaus Verpissen sagen, weil das zum einen offizielle Geschäftssprache unter BWL Koksnasen ist und zum anderen weil das Erpressung ist, wie Valve seine Marktmacht ausnutzt. Hier nur mit dem Unterschied, dass Kunden hier auch zur Abwechslung mal von profitieren.

Sofern das tatsächlich so sein sollte wie Du es beschreibst, dann überschätzt sich Valve (und auch den zu erwartenden Marktanteil von Linux auf dem Desktop) ziemlich. Wie BigBubby schreibt, möchte ich sehen, dass Valve AAA-Titel wie GTA ablehnt und nicht mit verdienen möchte, weil Rockstar keine Lust hat das Game auf Linux zu portieren. Aber die Zeit wirds zeigen.
 
AW: Egosofts Bernd Lehahn über die Steam-Bindung der X-Spiele

Nein, Valve zwingt niemannden, für Linux zu entwickeln, aber wer es macht, bekommt ein "Zertifikat mit Titel", Steam-Play oder so dürfen sich die dann nennen.
 
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