E-Auto: Mercedes Vision EQXX soll 1.000 Kilometer Reichweite haben

Wird dem Tesla das Wasser Trz nicht reichen können
Das wird man dann sehen. Ich denke das die deutschen und asiatischenAutobauer bei dem Thema E-Antrieb unterschätzt werden. Ja sie haben den Trend verpasst. Ja Tesla hat eindrucksvoll vorgelegt und einen Vorsprung bei dem Thema. Ja es sind noch viele Fragen offen wie es am Ende Laufen soll. Aber es steckt viel Know How in den deutschen und Asitischen Firmen die im Hintergrund alles auf den Kopf stellen um Tesla wieder einzuholen. Ein Schritt wird der im Artikel genannte Forschungswagen sein. Diese gab es schon immer und dienen wie z. B. die Formel 1 als Technologieträger bei denen man ungeachtet der Kosten ausprobieren kann.
Auch ein gutes Beispiel der neue A8 von Audi das massiv von einem Seriennahen Konzept beeinflusst wird. Heise.de
Tesla und vor allem Elon Musk sind nicht der Heilsbringer. Tesla ist eine wohltuende Konkurenz die den eingesessenen Herstellern in den Arsch getreten haben. Von E. Musk fange ich lieber nicht an. Für mich kein sympathischer Typ.
 
Das Brandrisiko kannste bei allen Gerätschaften die derart viel Energieinhalt speichern nie ganz ausschließen (egal ob du mit 500 kWh an chemisch gebundener Energie oder 100 kWh elektrochemisch gebundener Energie rumfährst), aber der aktuelle Stand der Technik bietet da schon sehr hohe Sicherheiten. Ich kenne die Zahlen da nicht, würde aber schätzen dass die Zahl abgebrannter Autos pro Auto und Betriebszeit bei Verbrennern nicht viel anders ist als bei Elektros. In beiden Fällen ists extrem selten.
Das ist nicht ganz richtig, google mal nach "Elektrobusse brennen" oder Depotbrände, da gibt es dann eine große Überraschung.
Der nächste große unterschied ist das ein Verbrenner gelöscht werden kann und in absehbarer Zeit abbrennt, Ein E-Auto kann Tagelang brennen ohne das man irgendwas daran ändern kann.
 
Das ist nicht ganz richtig, google mal nach "Elektrobusse brennen" oder Depotbrände, da gibt es dann eine große Überraschung.
Der nächste große unterschied ist das ein Verbrenner gelöscht werden kann und in absehbarer Zeit abbrennt, Ein E-Auto kann Tagelang brennen ohne das man irgendwas daran ändern kann.
Da liegen dann Defekte vor und Defekte kannst du nie ausschließen.
Wohnhäuser mit Gasanschluss explodieren auch nicht einfach so, da muss schon ein Defekt vorliegen.
 
Da liegen dann Defekte vor und Defekte kannst du nie ausschließen.
Wohnhäuser mit Gasanschluss explodieren auch nicht einfach so, da muss schon ein Defekt vorliegen.
Dann zähl mal die Anzahl Wohnhäuser mit Gasanschluss, die Anzahl Busdepos und teile diese dann anschließend mit der Anzahl der Brände. Wenn du dann immer noch behauptest kann man nie ausschließen und kommt schon mal vor, dann hast du wohl die falschen Zahlen verglichen.
Und wenn das immer wieder an Defekten liegt ist wohl die Technik nach wie vor nicht ausgereift was es jetzt nicht besser macht.
 
Das stimmt zwar - die Realität ist aber sowohl bei brennenden Elektroautos als auch brennenden "klassischen" Autos eine andere: Bis die Feuerwehr da ist ist das Ding lichterloh am brennen oder schon wieder am ausgehen weil der Brennstoff alle ist. Und wenns noch nicht soweit ist sicherste alles ab was geht und wartest bis es aus ist.

Batterieautos brauchen deutlich länger um komplett abzubrennen. Das ist für die Feuerwehr zwar kein aktues Problem im Sinne von "wir haben die Lage nicht im Griff", aber es verlängert die Einsätze und die Verkehrsbehinderung massiv, weil man zum Teil einfach abwarten und zugucken muss oder halt einen großen Greifer und eine Bauschuttkippe braucht, um das Ding im noch reagierenden Zustand von der Straße zu holen.


Das Problem ist nicht das Motorengewicht. Wenn du sehr hohe Leistungen anbieten willst musste alles rundherum auch für sehr hohe Stromstärken (Akkuaufbau, Leitungsquerschnitte, Kühlsysteme usw.) und hohe mechanische Belastungen (Wellendurchmesser, Bremsen usw.) auslegen da der Nutzer tatsächlich auf die Idee kommen könnte die Leistung zu benutzen auch wenn man sie real 99+% der Zeit nicht braucht. Und all das musste mitschleppen.

Eine hohe Performance macht ein e-Auto also sehr wohl deutlich ineffizienter - nur nicht wegen des Motors selbst. Der Unterschied ist weitaus kleiner als bei Verbrennern (was im Wesentlichen daran liegt dass e-Motoren im Gegensatz zu Verbrennern nicht sofort in den effizienztechnischen Abgrund fallen wenn man sie abseits ihres Betriebspunktes betreibt) aber dennoch spürbar vorhanden.

"Bremsen" muss ein Auto vollkommen unabhängig von seinem Beschleunigungsvermögen können und die hohe elektrische Leistung kann man unter anderem dafür sehr gut nehmen. Wenn Tesla statt 500 kW nur 50 kW verbauen würde, kämen sie auf der Autobahn vielleicht mit einem 90 kWh Akku genauso weit, wie jetzt mit 100 kWh, aber die Autos würden immer noch 160-180 fahren und immer noch fast genauso viel wiegen, nur könnten sie nicht mehr mit >40 kW rekuperieren und somit in anderen Fahrsituationen an Reichweite und Effizienz verlieren.

Ein relativ großer Teil der elektrischen und thermischen Infrastruktur dient zudem dem Laden und dem Entladen. Wenn du mit 200 kW in den Akku reindrücken willst, verbaust du ohnehin schon 95% der Technik, die du brauchst, um 300 kW aus dem Akku rauszuziehen.
 
Ein relativ großer Teil der elektrischen und thermischen Infrastruktur dient zudem dem Laden und dem Entladen. Wenn du mit 200 kW in den Akku reindrücken willst, verbaust du ohnehin schon 95% der Technik, die du brauchst, um 300 kW aus dem Akku rauszuziehen.
Nicht wirklich - derart hohe Ladeströme liegen ja erstens nicht lange an und werden schnell runtergeregelt wenn irgendwas nicht passt oder der Akku voller wird. Kühltechnisch ist das weit weniger aufwendig als Autobahnfahrten, das Laden schafft übertrieben gesagt fast die thermische Trägheit des Akkus. Ob und wenn ja wie lange mit 200kW geladen werden kann hängt fast ausschließlich am Akku selbst nicht an der sonstigen Fahrzeugtechnik. Mit dem Ding aber ne Stunde sehr sportlich fahren zu können ohne dass nach 5 Minuten alles runtergeregelt wird auf halbe Power ist deutlich anspruchsvoller.

Wie schon gesagt bei Elekros ist es lange nicht mehr so "schlimm" übermotorisiert zu sein wie beim Verbrenner bzw es hat stellenweise sogar Vorteile - aber so ganz ohne Nachteile wie oben dargestellt gehts auch hier nicht ab nen 350kW Motor zu fahren wo man fast die komplette Betriebszeit weit unter 100kW tatsächlich abgerufener Leistung liegt.

Wie hoch gehen eigentlich die (gerade im niedrigen Lastbereich gegenüber asynchronen Motoren) supereffizienten Reluktanzmotoren leistungsmäßig mittlerweile? Das hier maximal machbare würde ich als sweetspot ansehen im Moment. Oder gibts die im Automotivebereich auch schon mit 350kW? :ugly:
 
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Wird dem Tesla das Wasser Trz nicht reichen können
In welchem Punkt? Tesla kann 0 - 100er Zeiten, evtl. noch 0 - 200er Zeiten. in anderen Punkten sind die sicher nicht schlecht, aber auch nicht besser, als andere. Und wie oft fährt man schon 0 - 100er Zeiten? Probiert man ein oder zweimal aus, beeindruckt dann evtl. noch den einen oder anderen Kollegen und danach macht man das nie wieder.

Meiner Meinung nach ein bei einem Straßenautos massiv überbewertetes Feature.

*edit* Okay, in Sachen Reichweite sind die auch noch recht gut.
 
Ich rede ausschließlich von der Reichweite und der KI im Auto sprich die Technik

Edit : für mich ist Tesla das Apple der Handy Technologie damals 2007 irgendwann sind alle in etwa gleich aber Tesla wird immer herausstechen bzw. eine stärkere Fan Gemeinde haben
 
Nicht wirklich - derart hohe Ladeströme liegen ja erstens nicht lange an und werden schnell runtergeregelt wenn irgendwas nicht passt oder der Akku voller wird. Kühltechnisch ist das weit weniger aufwendig als Autobahnfahrten, das Laden schafft übertrieben gesagt fast die thermische Trägheit des Akkus. Ob und wenn ja wie lange mit 200kW geladen werden kann hängt fast ausschließlich am Akku selbst nicht an der sonstigen Fahrzeugtechnik. Mit dem Ding aber ne Stunde sehr sportlich fahren zu können ohne dass nach 5 Minuten alles runtergeregelt wird auf halbe Power ist deutlich anspruchsvoller.

Nicht "ist". Sondern "wäre". Genau diese Runterregelung kommt doch bei den dicken Teslas zum Teil schon nach weniger als fünf Minuten, weil nicht die von dir beschriebene, übertriebene, sondern die von mir beschriebene einigermaßen sinnvolle Ausbaustufe verbaut wird ;) . Ohne Modifikationen gelten die Kisten als praktisch untauglich für Rennstrecke, schaffen teilweise nicht einmal eine Runde. Abseits von Rennstrecken, wenn man nicht ständig die gesamte Energie wegbremst, um dann mit maximaler Leistung wieder zu beschleunigen, hat man dagegen genau die von dir beschriebene Situation: Hohe Stromstärken nur für kurze Zeit. Von 0 auf 100 in unter 4 Sekunden frisst ordentlich Leistung, dauert aber eben auch nur 4 Sekunden und keine 5 Minuten. Wenn man danach konstant 130-150 fährt, liegen keine 600 kW oder 300 kW an, sondern 20-30 kW.

Wie hoch gehen eigentlich die (gerade im niedrigen Lastbereich gegenüber asynchronen Motoren) supereffizienten Reluktanzmotoren leistungsmäßig mittlerweile? Das hier maximal machbare würde ich als sweetspot ansehen im Moment. Oder gibts die im Automotivebereich auch schon mit 350kW? :ugly:

Weiß ich nicht genau. Tesla müsste irgendwo zwischen 150 und 300 kW je Motor stehen. Allerdings sind bei der Stärke die Effizienzvorteile wohl nicht unbedingt gigantisch, schließlich ist die nötige Schalttechnik für eine gleichmäßige Kraftentwicklung über einen weiten Drehzahlbereich auch nicht ohne.
 
Batterieautos brauchen deutlich länger um komplett abzubrennen.
... mmm ... habe dieses Jahr in der Schweiz eine Hoteltiefgarage genutzt, die für E-Mobile gesperrt war. Das kannte ich bislang nur von LPG-Autos etc.
Persönlich glaube ich nach dem letzten Aufladeversuchs meines Elektrofahrrad-Akkus (nur 36 Volt, vor 4 Wochen), da werden wir noch Spaß mit haben werden ...
Möglicherweise werden Ereignisse zu diesem Thema aber auch nur unter dem Teppich gehalten, zutrauen würde ich das unseren Medien.
Immerhin, Bilder aus NY vorhin, Jugendliche klettern an einer Leitung aus einer brennenden Wohnung am Hochhaus runter ... ob in der Wohnung lagernde E-Fahrradakkus Ursache sein könnten , wird noch geprüft.
Danach mußt du dir dann einen neuen Akku kaufen oder den alten mit neuen Zellen bestücken lassen. Bei 5 Jahren müßtest du mit dem Ding jeden(!) Tag 40-80km fahren.
Das ist mir schon klar. Ich würde die Kiste je nach Kilometerstand daher auch nach 4 Jahren (geschätzt) verkaufen, nur, was soll daran umweltbewußt sein, wenn ich das Problem auf einen leichtgläubigen Nachnutzer verschiebe, der mit einiger Wahrscheinlichkeit für eine Neubestückung wohl das Mehrfache des Zeitwertes dieser Möhre auf den Tisch legen müßte??
 
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Das ist mir schon klar. Ich würde die Kiste je nach Kilometerstand daher auch nach 4 Jahren (geschätzt) verkaufen, nur, was soll daran umweltbewußt sein, wenn ich das Problem auf einen leichtgläubigen Nachnutzer verschiebe, der mit einiger Wahrscheinlichkeit für eine Neubestückung wohl das Mehrfache des Zeitwertes dieser Möhre auf den Tisch legen müßte??

Die Akkus sind eben Verschleißteile, einen Benziner kannst du nach eine gewissen Kilometerzahl auch verschrotten, etwas später dann den Diesel.

Wie gesagt: wer sich so ein Ding kauft, der sollte wissen, worauf er sich einläßt. Beim Kleinen sollte der tägliche Fahrweg idealerweise etwa 20km betragen, beim großen etwa 50km. Dann sollte das Ding auch sehr lange halten, da man auch noch mit einem recht schwachen Akku weit kommt.

Ansonsten muß der Akku irgendwann aufbereitet werden. Den kleinen kann man 12 mal mit neuen Zellen bestücken, bis man bei den 100kWh der großen Autos gelandet ist. Die kommen mit ihren Akkus auch weit über 1 Mio km weit, da kann man auch einen Diesel längst vergessen.
 
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