E-Auto: Mercedes Vision EQXX soll 1.000 Kilometer Reichweite haben

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Das Forschungsfahrzeug Mercedes Vision EQXX soll den künftigen Weg der schwäbischen Luxusmarke aufzeigen. Mit diesem Konzeptauto sollen 1.000 Kilometer Reichweite möglich sein.

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Erhöhte Effizienz in allen Ehren, aber dafür braucht man einen Akku jenseits von Gut und Böse. Wenn das Ding mal Feuer fängt -> Komodo 3000. Bereits jetzt hat die Feuerwehr Probleme Akku-Brände in den Griff zu bekommen, und das wird nicht besser bei immer größeren Akkus.
 
Erhöhte Effizienz in allen Ehren, aber dafür braucht man einen Akku jenseits von Gut und Böse.
Was soll an einem Akku mit 100 kWh jenseits von Gut und Böse sein? Autos mit entsprechend dimensionierten Akku kannst Du auch jetzt schon kaufen. Die aktuellen Dinger genehmigen sich nur mehr und schaffen darum keine 1000 km (was bei dem Prototypen auch noch abzuwarten wäre).
 
Was soll an einem Akku mit 100 kWh jenseits von Gut und Böse sein? Autos mit entsprechend dimensionierten Akku kannst Du auch jetzt schon kaufen. Die aktuellen Dinger genehmigen sich nur mehr und schaffen darum keine 1000 km (was bei dem Prototypen auch noch abzuwarten wäre).

Ok, wusste nicht dass die Akkus bereits so groß sind. Ändert nichts an der Problematik, aber das interessiert die Hersteller anscheinend nicht.
 
Ok, wusste nicht dass die Akkus bereits so groß sind. Ändert nichts an der Problematik, aber das interessiert die Hersteller anscheinend nicht.

Was sollen sie denn machen?

Pferde von den Karren spannen? Es ist nunmal ein Problem der E-Autos. Die Akkus sind schon ganz gut abgeschirmt und das Brandrisiko ist ähnlich hoch, bzw. geringer, wie bei einem Benziner. Nur die Feuerwehr hat damit ein Problem, da sich E Autos auch noch später entzünden können. Das ist aber ein Problem, das sich lösen läßt.

Irgendwann sollen Feststoffakkus das Problem ganz aus der Welt schaffen.
 
Ok, wusste nicht dass die Akkus bereits so groß sind.
Beim Tesla P100D steht die "100" genau dafür... der kam vor 5 Jahren schon auf den Markt.
Hätte man die Kiste mit einem einzelnen effizienten e-Motor gebaut und nicht keine Ahnung 600+ PS reingeballert hätte der damals auch schon 1000km Reichweite gehabt... aber das lässt sich viel schlechter verkaufen als "unter 3 Sekunden auf 100!!!!111eins".

Das Brandrisiko kannste bei allen Gerätschaften die derart viel Energieinhalt speichern nie ganz ausschließen (egal ob du mit 500 kWh an chemisch gebundener Energie oder 100 kWh elektrochemisch gebundener Energie rumfährst), aber der aktuelle Stand der Technik bietet da schon sehr hohe Sicherheiten. Ich kenne die Zahlen da nicht, würde aber schätzen dass die Zahl abgebrannter Autos pro Auto und Betriebszeit bei Verbrennern nicht viel anders ist als bei Elektros. In beiden Fällen ists extrem selten.
 
Was sollen sie denn machen?
Weiss ich nicht, bin kein Ingenieur. Aber dass sowas TÜV bekommt, das verwundert mich doch ein wenig.

Pferde von den Karren spannen? Es ist nunmal ein Problem der E-Autos. Die Akkus sind schon ganz gut abgeschirmt und das Brandrisiko ist ähnlich hoch, bzw. geringer, wie bei einem Benziner. Nur die Feuerwehr hat damit ein Problem, da sich E Autos auch noch später entzünden können. Das ist aber ein Problem, das sich lösen läßt.
Soweit mir bekannt braucht man um einen Akku Brand richtig löschen zu können ein Tauchbad. Manche Feuerwehren haben sowas schon. Und jetzt stellen wir uns einen größeren Autobahn Unfall mit 10-20 LKWs und Autos vor...

Dass Autos nicht reihenweise wie im Film explodieren ist mir durchaus bewusst. Aaaber ab und zu brennen auch im echten Leben Autos, und da ist ein Akku-Brand + ggf. Explosion schon was anderes.

Irgendwann sollen Feststoffakkus das Problem ganz aus der Welt schaffen.
Irgendwann, joah, mein letzter Stand ist dass da noch einiges an Forschungsarbeit nötig ist.
 
Soweit mir bekannt braucht man um einen Akku Brand richtig löschen zu können ein Tauchbad. Manche Feuerwehren haben sowas schon.
Das stimmt zwar - die Realität ist aber sowohl bei brennenden Elektroautos als auch brennenden "klassischen" Autos eine andere: Bis die Feuerwehr da ist ist das Ding lichterloh am brennen oder schon wieder am ausgehen weil der Brennstoff alle ist. Und wenns noch nicht soweit ist sicherste alles ab was geht und wartest bis es aus ist.

Beim Verbrenner kann man aus gutem Willen nochn Wasserschlauch draufhalten aber keine Feuerwehr der Welt würde ohne besonderen Grund versuchen ein brennendes Elektroauto zu löschen - wozu auch? Totalschaden ists sowieso und nen Lithiumbrand zu löschen ist nahezu unmöglich. Da warteste bis nix mehr über ist was brennt und sammelst den Rest ein. :ka:
 
Wegen den Bränden...99% der Brände entstehen weil sich das Klimamittel entzündet. Dass das Feuer dann auf den Akku übergreift ist extrem selten. Wirkliche Akkubrände treten daher extrem selten auf.
Okay, man muss jetzt etwas Aufwand betreiben um das eventuell zu kühlen (oft ist es nicht mal nötig, wird aber gemacht), dafür ist aber das Problem gelöst dass bei Unfällen Öl und Treibstoff in den Kanal laufen können, ins Grundwasser etc...
 
Weiss ich nicht, bin kein Ingenieur. Aber dass sowas TÜV bekommt, das verwundert mich doch ein wenig.

Dann müßte man alle Benziner verbieten, da die noch gefährlicher sind. Konsequenterweise auch noch alle Geräte mit Lion Akkus (hast du ein Smartphone?) und Hochleistungsbatterien (tschüß BIOS Batterie). Gasanschlüsse und alle anderen Anwendungen müßte man auch aussortieren. Genauso jeden Herd, der nicht mittels Induktion funktioniert. Dann gibt es noch einen Haufen andere Dinge, die verboten gehören, da zu unsicher.

In der Realität nimmt man eben in Kauf, dass da irgendwas mal brennt.

Soweit mir bekannt braucht man um einen Akku Brand richtig löschen zu können ein Tauchbad. Manche Feuerwehren haben sowas schon. Und jetzt stellen wir uns einen größeren Autobahn Unfall mit 10-20 LKWs und Autos vor...

Das Problem ist, dass sich Autos auch nach Tagen neu entzünden können. Man kann sie auch, mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen abschleppen, nur ist bis jetzt kein Abschleppwagen dafür ausgerüstet keinen Schaden zu nehmen. Verständlich, dass da wenig Freude aufkommt. Ansonsten reicht es, die Autos auf einer feuerfesten Standfläche abzustellen.

Ein Unfall mit mehreren Autos ist kein Problem, man kümmert sich dann um ein Fahrzeug nach dem anderen.
 
Irgendwann, joah, mein letzter Stand ist dass da noch einiges:-) an Forschungsarbeit nötig ist.
Genau. Diese Meldungen berichten über Forschungsprojekte, die dann in den Medien "gehypt" werden. Und das ohne Rücksicht auf eine absehbare wirtschaftliche Realisierbarkeit ...
Alles für diejenigen, die so etwas per se toll finden wollen. Wir hier in Deutschland werden jedenfalls mit dieser E-Autonummer das Klima in den kommenden 10 Jahren so richtig an die Wand fahren (wenn wir das könnten ... erfreulicherweise ist unser Beitrag dazu so marginal, daß es global eigentlich garnicht erwähnenswert ist).
Ich kann mich noch daran erinnern ... Brennstoffzellen in der Größe von Mono- oder Babybatterien ... so gut wie serienreif ... vor 10-15 Jahren :( einfach nur peinlich für diejenigen Redaktionen, die so einen Quatsch damals hirnlos verbreiteten ...
PS: Heutzutage 1000km e-Reichweite? Das sind 2Tonnen rollende Akkus mit Lenkmöglichkeiten ...
 
Genau. Diese Meldungen berichten über Forschungsprojekte, die dann in den Medien "gehypt" werden. Und das ohne Rücksicht auf eine absehbare wirtschaftliche Realisierbarkeit ...

Sie sind schon realisiert, die Akkus gibt es. Wobei da auch noch auf LiFePO4 gegangen wird, die sind auch gut. Tatsache ist, dass sich etwas tut.

Alles für diejenigen, die so etwas per se toll finden wollen. Wir hier in Deutschland werden jedenfalls mit dieser E-Autonummer das Klima in den kommenden 10 Jahren so richtig an die Wand fahren (wenn wir das könnten ... erfreulicherweise ist unser Beitrag dazu so marginal, daß es global eigentlich garnicht erwähnenswert ist).

Na dann sag doch mal, was wir dann machen sollen. Das Autofahren quasi generell verbieten, wie es viele Grüne wollen?

Ich kann mich noch daran erinnern ... Brennstoffzellen in der Größe von Mono- oder Babybatterien ... so gut wie serienreif ... vor 10-15 Jahren :( einfach nur peinlich für diejenigen Redaktionen, die so einen Quatsch damals hirnlos verbreiteten ...

Die Dinger sind schon serienreif, nur extrem unpraktisch und den Akkus einfach haushoch unterlegen.

PS: Heutzutage 1000km e-Reichweite? Das sind 2Tonnen rollende Akkus mit Lenkmöglichkeiten ...

Dann sind die Dinger doch ein guter Ersatz, für die großen Dieselmotoren auf Rädern, die sind auch nicht sonderlich leichter.

Beim Tesla P100D steht die "100" genau dafür... der kam vor 5 Jahren schon auf den Markt.
Hätte man die Kiste mit einem einzelnen effizienten e-Motor gebaut und nicht keine Ahnung 600+ PS reingeballert hätte der damals auch schon 1000km Reichweite gehabt... aber das lässt sich viel schlechter verkaufen als "unter 3 Sekunden auf 100!!!!111eins".

Die Leistung ist bei einem Elektroauto nicht wichtig. Die Motoren sind nicht sonderlich schwer. Von daher ist es sogar extrem sinnvoll, die Dinger mit viel Leistung anzubieten. Die Eunuchenkarren hat jedenfalls kaum einer gekauft, obwohl es sie die letzten 100 Jahre immer gab.
 
Die Motoren sind nicht sonderlich schwer. Von daher ist es sogar extrem sinnvoll, die Dinger mit viel Leistung anzubieten
Das Problem ist nicht das Motorengewicht. Wenn du sehr hohe Leistungen anbieten willst musste alles rundherum auch für sehr hohe Stromstärken (Akkuaufbau, Leitungsquerschnitte, Kühlsysteme usw.) und hohe mechanische Belastungen (Wellendurchmesser, Bremsen usw.) auslegen da der Nutzer tatsächlich auf die Idee kommen könnte die Leistung zu benutzen auch wenn man sie real 99+% der Zeit nicht braucht. Und all das musste mitschleppen.

Eine hohe Performance macht ein e-Auto also sehr wohl deutlich ineffizienter - nur nicht wegen des Motors selbst. Der Unterschied ist weitaus kleiner als bei Verbrennern (was im Wesentlichen daran liegt dass e-Motoren im Gegensatz zu Verbrennern nicht sofort in den effizienztechnischen Abgrund fallen wenn man sie abseits ihres Betriebspunktes betreibt) aber dennoch spürbar vorhanden.
 
@Pu244 : Wow! Mit so einer detaillierten Reaktion hatte ich nicht gerechnet ...
Sie sind schon realisiert, die Akkus gibt es. Wobei da auch noch auf LiFePO4 gegangen wird, die sind auch gut. Tatsache ist, dass sich etwas tut.
Ja, das finde ich auch. Nur, soll ich mir heute so eine Möhre kaufen, wenn in 3-4 Jahren nicht nur alles toller ist, sondern absehbar auch nicht kompatibel sein wird? -> Nee!!
Habe vor Jahren den "Microlino" mal als 3. Wagen ins Auge gefaßt, und? Bis heute nicht zu kaufen und wenn der Akku nach 5 Jahren mal hin ist: Totalverlust inkl. Abfallthematik.
Dann sind die Dinger doch ein guter Ersatz, für die großen Dieselmotoren auf Rädern, die sind auch nicht sonderlich leichter.

Hatte neulich im Urlaub einen Q2, knapp 1000km Reichweite mit 55L Tank ... da müssen Millionen von Forschern noch ordentlich in die Hände spucken, bis so etwas besser funktioniert!
 
Ab 2024 die erste A-Klasse als Rein Stromer.
Also das erste ü.50.000€ kommt in 3,5 Jahren. Ich seh schon bei Mercedes läuft es.
 
Das Problem ist nicht das Motorengewicht. Wenn du sehr hohe Leistungen anbieten willst musste alles rundherum auch für sehr hohe Stromstärken (Akkuaufbau, Leitungsquerschnitte, Kühlsysteme usw.) und hohe mechanische Belastungen (Wellendurchmesser, Bremsen usw.) auslegen da der Nutzer tatsächlich auf die Idee kommen könnte die Leistung zu benutzen auch wenn man sie real 99+% der Zeit nicht braucht. Und all das musste mitschleppen.

Eine hohe Performance macht ein e-Auto also sehr wohl deutlich ineffizienter - nur nicht wegen des Motors selbst. Der Unterschied ist weitaus kleiner als bei Verbrennern (was im Wesentlichen daran liegt dass e-Motoren im Gegensatz zu Verbrennern nicht sofort in den effizienztechnischen Abgrund fallen wenn man sie abseits ihres Betriebspunktes betreibt) aber dennoch spürbar vorhanden.

Insgesamt sind die Verluste wesentlich geringer. Es ist sinnvoll, die Elektroautos entsprechend zu motorisieren, da sie dann einen ihrer größten Vorteile ausspielen können.

Der Gründer von Tesla (Elon Musk ist nur der Investor) hatte es erkannt: Elektroautos werden sich durchsetzen, wenn sie besser sind, nicht schlechter. Darum ist eine ordentliche Motorisierung wichtig. Die Eunuchenkarren haben sich leider nicht verkauft, obwohl es sie durchgängig gab.

Ja, das finde ich auch. Nur, soll ich mir heute so eine Möhre kaufen, wenn in 3-4 Jahren nicht nur alles toller ist, sondern absehbar auch nicht kompatibel sein wird? -> Nee!!

Die Autos entwickeln sich seit gut 200 Jahren permanent weiter (ich zähle auch die Dampfwägen dazu), mit der Einstellung wirst du dir nie ein Auto kaufen können. Wenn es gefällt, dann schlag zu, ansonsten laß es.

Habe vor Jahren den "Microlino" mal als 3. Wagen ins Auge gefaßt, und? Bis heute nicht zu kaufen und wenn der Akku nach 5 Jahren mal hin ist: Totalverlust inkl. Abfallthematik.

Wer sich so ein Auto kauft, der sollte wissen, worauf er sich einläßt. Das Ding hat (je nach Akku) eine praktische Reichweite von 50-100km. Die Hersteller geben 700-1000 Zyklen an, in der praxis landet man durchaus bei 1500-2500. Gehen wir einfach von 1500 Zyklen aus, dann bist du bei 75-150.000km.

Danach mußt du dir dann einen neuen Akku kaufen oder den alten mit neuen Zellen bestücken lassen. Bei 5 Jahren müßtest du mit dem Ding jeden(!) Tag 40-80km fahren. Was angesichts der Ladezeit und geringen Geschwindigkeit recht sportlich ist.

Hatte neulich im Urlaub einen Q2, knapp 1000km Reichweite mit 55L Tank ... da müssen Millionen von Forschern noch ordentlich in die Hände spucken, bis so etwas besser funktioniert!

Eine chinesische Firma hat schon einen 150kWh Akku im Programm, damit ist das auch schaffbar. Das große Problem sind höhere Geschwindigkeiten. Bei einem Elektroauto macht sich jedes zusätzliche kmh böse bemerkbar. Ein effizienter Verbrenner kann auch mit 200kmh unterwegs sein, braucht dann eben seine 8-12L, aber die hat man bei der Tankstelle in ein paar Minuten wieder drin.

Bis man mit den meisten Autos mit bequemen 160kmh dahinfahren kann, wird es noch dauern.
 
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