E-Auto: Laut BMW ist eine Reichweite von 600 Kilometern genug

Würde sofort auf ein E-Auto wechseln. Mein Benziner (Leon FR 1.8) verbraucht auch 7L (fahre fast nur Langstrecke und sehr sparsam...)
400km effektive Reichweite wären fast genug für mich. Diese sollten dann aber auch im Winter erreicht werden, da ich regelmäßig nach Österreich pendel/fahre.

Problem: Mietshaus. Ich hab keine Garage und das Auto steht immer am Straßenrand. So geht es sicherlich dem Großteil der "normalen" Leute. Allein deswegen ist das E-Auto für mich aktuell und sicherlich in den nächsten 5 Jahren einfach nicht realistisch :-) ... (Mein Vermieter ist 82 Jahre alt. Für den ist Internet schon Science-Fiction. Über E-LadeSäulen,Wallboxes etc will ich da lieber gar nicht erst nachdenken)
 
So ein Kia EV6 oder ein Hyundai Ioniq5 gefällt mir von der Ladegeschwindigkeit und der damit erlangten Reichweite schon ganz gut.
Allerdings möchte ich
a) keinen SUV (Crossover und wie sich der ganze unnötige Blechmist auch schimpft)
und
b) nicht mehr als 30k für ein Auto ausgeben

Da komme ich aber eher auf das doppelte hinaus.
Lademöglichkeiten habe ich weder bei der Arbeit noch zuhause. Einmal die Woche laden gehen für 15min wären noch verschmerzbar.

Daher bleibt es aktuell noch beim Fahrrad und dem ÖPNV.

Die Sache wird für mich erst interessant, sobald die Ladefähigkeiten eines KIA EV6 und Hyundai Ioniq5 für 30k als Kombi erreichbar sind. Und hoffentlich gibt es dann wenigstens bei der Arbeit eine Ladesäule :D
 
Es geht doch darum beim nächsten geplanten Kauf die Möglichkeit eines E-Fahrzeugs zumindest mal in Betracht zu ziehen. Keiner redet davon das aktuell von heute auf morgen zu ersetzen.
Ja aber nicht jeder kann sich ein Neuwagen leisten.
Daher kaufen viele auch gebrauchte Fahrzeuge und bis E-Autos gebraucht gut zu kaufen gibt, wird noch einiges an Zeit verstreichen. In meinem Fall war mein Wagen beim Kauf zwar neuwertig und daher auch nicht ganz billig, aber 4 Jahre hatte er damals auch bereits auf dem Buckel.
 
Würde sofort auf ein E-Auto wechseln. Mein Benziner (Leon FR 1.8) verbraucht auch 7L (fahre fast nur Langstrecke und sehr sparsam...)
400km effektive Reichweite wären fast genug für mich. Diese sollten dann aber auch im Winter erreicht werden, da ich regelmäßig nach Österreich pendel/fahre.

Problem: Mietshaus. Ich hab keine Garage und das Auto steht immer am Straßenrand. So geht es sicherlich dem Großteil der "normalen" Leute. Allein deswegen ist das E-Auto für mich aktuell und sicherlich in den nächsten 5 Jahren einfach nicht realistisch :-) ... (Mein Vermieter ist 82 Jahre alt. Für den ist Internet schon Science-Fiction. Über E-LadeSäulen,Wallboxes etc will ich da lieber gar nicht erst nachdenken)
Ganz genau, du beschreibst da eine Situation über die einfach und gerne hinweggeredet wird. So geht es sicherlich ein Großteil und auch nicht jeder Eigentumsbesitzer, in der Stadt beispielsweise, hat einen direkten Zugang zu Ladeinfrastrukturen. Daher fällt eines der Hauptargumente für die E´s für viele weg.

MfG
 
Ja aber nicht jeder kann sich ein Neuwagen leisten.
Daher kaufen viele auch gebrauchte Fahrzeuge und bis E-Autos gebraucht gut zu kaufen gibt, wird noch einiges an Zeit verstreichen. In meinem Fall war mein Wagen beim Kauf zwar neuwertig und daher auch nicht ganz billig, aber 4 Jahre hatte er damals auch bereits auf dem Buckel.
Ich verstehe was du meinst. Alternativ gibt es auch sehr günstige Leasing-Angebote.
Ich weiß, dass nicht jeder Fan davon ist, aber ich möchte es nur einmal in den Raum geworfen haben ;)

Ganz genau, du beschreibst da eine Situation über die einfach und gerne hinweggeredet wird. So geht es sicherlich ein Großteil und auch nicht jeder Eigentumsbesitzer, in der Stadt beispielsweise, hat einen direkten Zugang zu Ladeinfrastrukturen. Daher fällt eines der Hauptargumente für die E´s für viele weg.

MfG
Was ist dein Fazit? Sollen wir es dann komplett lassen?
 
Ich verstehe was du meinst. Alternativ gibt es auch sehr günstige Leasing-Angebote.
Ich weiß, dass nicht jeder Fan davon ist, aber ich möchte es nur einmal in den Raum geworfen haben ;)


Was ist dein Fazit? Sollen wir es dann komplett lassen?
Nö, wie so oft schon zu dem Thema geschrieben, man muss die Menschen mitnehmen, beim Preis, bei der Nutzungsanforderung und den persönlichen Bedarfen und nicht nur Lösungen erarbeiten, die sich nur besser situierte Menschen leisten können. SIehe die Debatte hier, wie reden über theoretische 600 km, es werden user verhöhnt, denen das nicht ins persönliche Profil passt und es wird außer Acht gelassen, dass eben genau jene E´s sehr teuer sind mit 60.000+ also über was reden wir hier? Über eine Luxusproblem also, seid wann löst man Gesellschaftsprobleme oder gar globale Umweltprobleme bitte mit Luxusargumenten?

MfG
Es geht doch darum beim nächsten geplanten Kauf die Möglichkeit eines E-Fahrzeugs zumindest mal in Betracht zu ziehen. Keiner redet davon das aktuell von heute auf morgen zu ersetzen.

Wobei sich das Blatt relativ schnell wenden könnte wenn die Grünen tatsächlich den schnelleren und höheren CO2 Preis haben wollen und der Liter Benzin Ende nächsten Jahres (spätestens) 2 EUR + X kosten wird.
Und denkst du die Leute machen das nicht? Aktuell übersteigt das nun einmal bei vielen die Kosten oder aber, siehe Icarus, die Infrastruktur ist gar nicht vorhanden und sobald man sich ein E vergleichbar zum Aktuellen zusammen konfiguriert, stehen da dann nicht mehr unter 30, sondern viel mehr 45000 €+ am Ende und die Subventionen helfen nur denen, die diese Hilfe nicht bräuchten. Den anderen sind solche Autos neu zu teuer auch mit Prämie und gebraucht gibt es keine und das wäre nach aktuellem Batterie-Technik-Stand auch nicht ratsam.

MfG
 
...dass eben genau jene E´s sehr teuer sind mit 60.000+...
Woher kommt diese Zahl?

...also über was reden wir hier?...
Naja ich wollte nur fragen weil du nur dagegen schießt.
Lass doch diejenigen umsteigen die wollen und die es sich leisten können. Die "early adopter" zahlen immer den überteuerten Preis und helfen dabei, dass die Kosten später fallen.
Lass die Städte ihre E-Busse kaufen, den kleinen Stadtlieferanten ihre E-Lastenbikes. Das tut dir doch nicht weh?
 
Woher kommt diese Zahl?


Naja ich wollte nur fragen weil du nur dagegen schießt.
Lass doch diejenigen umsteigen die wollen und die es sich leisten können. Die "early adopter" zahlen immer den überteuerten Preis und helfen dabei, dass die Kosten später fallen.
Lass die Städte ihre E-Busse kaufen, den kleinen Stadtlieferanten ihre E-Lastenbikes. Das tut dir doch nicht weh?
Klar lass ich die EA umsteigen, zu ihren Preisen, dass Problem ist jedoch, dass man alle anderen bestraft und diese das mit bezahlen, siehe CO2 Abgabe. Viele würden wohl wechseln, wenn sie denn könnten und es ist politisch und gesellschaftlich gesehen unklug, die Menschen nicht mitzunehmen.

@Preis
Na dann zeig mal das E-Auto für 10.000 mit 600 km Reichweite...^^ Und genau da liegt das Problem.
Ich habe ja nichts dagegen das die Entwicklung noch Zeit braucht aber ich finde es nicht gut, wenn man dann diejenigen bestraft, die das nicht stemmen können und Gesetze, wie Verbrenner Ausschluss beschließt, ohne eine wirklich Lösung für Alternativen zur Hand zu haben. Und Schnellader sind aktuell keine Lösung, dass funktioniert eben nur bei der aktuellen Kapazität ansonsten möchtest du nicht drei E´s vor dir zu stehen haben, bis du eine halbe Stunde laden kannst.

Ich habe auch schon oft genug Alternativen aufgezeigt aber das Problem ist, dass die Politik hier eine ideologische Entscheidung getroffen hat, was man ja auch am fehlendem Technologiemix sieht.

MfG
 
Lässt sich ehe nicht für alle realisieren.. denn schaut man Abends auf die Straße, denn dort sind sehr viele Leute vertreten, die gar keine eigene Garage haben und den Wagen immer draußen stehen lassen müssen. Zur Miete Wohnen halt auch sehr viele Menschen und einen Stellplatz in einer Sammelgarage haben nicht alle. In meinem Fall steht mein Wagen in solch einer Tiefgarage und um ein E-Auto nutzen zu können müsste die Wohnungsbaugesellschaft die Tiefgarage umrüsten. Das würden sie aber nicht auf eigene Kappe machen, sondern die Kosten dazu auf alle Mieter wieder umwälzen.

In meinem Fall würde daher nur ein Hybridfahrzeug infrage kommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
die Menschen nicht mitzunehmen.
Vielleicht ändert sich das mit der neuen Regierung, aber bisher war es sinnlos auf die Politik zu warten.
Manchmal muss man die Sache selbst in die Hand nehmen. Bei uns in der Nähe haben sich auch Bürger zusammengeschlossen und haben den zuständigen Stadtrat so lange "freundlich genervt" bis die Stadt mehrere Lädesäulen gebaut hat. Ist eine gesunde 10.000 Stadt, nicht in jeder Stadt ist das Geld da. Aber was ich damit sagen möchte: Wenn der Wille da ist, geht auch in vielen Fällen was.

Ich habe ja nichts dagegen das die Entwicklung noch Zeit braucht aber ich finde es nicht gut, wenn man dann diejenigen bestraft, die das nicht stemmen können und Gesetze, wie Verbrenner Ausschluss beschließt, ohne eine wirklich Lösung für Alternativen zur Hand zu haben. Und Schnellader sind aktuell keine Lösung, dass funktioniert eben nur bei der aktuellen Kapazität ansonsten möchtest du nicht drei E´s vor dir zu stehen haben, bis du eine halbe Stunde laden kannst.
Ich bin kein Fan von den Grünen, aber in einer Sache haben sie Recht: Das hat unsere Auto-Industrie fast ausschließlich alleine verbockt. Eine Teilschuld hat die EU, welche den Flottenverbrauch immer wieder nach hinten hinausgezögert hat nur weil die Autohersteller laut und lange genug gejammert haben. Man hat viel zu lange Tesla belächelt und unterschätzt und auch Toyotas (vergleichbar mi dem gesamten VW Kozern was die Größe angeht) Weg hin zum E-Auto hat man Jahre lang nur klein geredet.
Letztendlich war es Chinas Entscheidung zum E-Auto das die Wende brachte und plötzlich müssen die deutschen Autos grün werden damit sie nach China exportiert werden dürfen.

Der Verkehrsminister hat zusammengefasst das Thema total verpennt, das hat seinen Teil dazu beigetragen, ohne Frage. Unser Mecker-Toni, der immer nur kritisiert hat, kann jetzt 4 Jahr lang zeigen, ob er es besser kann. Ich bin gespannt! (Für alle die nicht viel mit Politik am Hut haben: Die Rede ist von Anton Hofreiter, Grünen, zukünftiger Verkehrsminister)
 
Stadtrat so lange "freundlich genervt" bis die Stadt mehrere Lädesäulen gebaut hat.
Ist aber damit auch nicht getan, denn tanken fahre ich 5min zur nächsten Tankstelle und betankt ist der Wagen dann 5min später.
Momentan suchst du erst einige Zeit nach einer nicht belegten Ladesäule (dazu muss die Batterie auch eine gewisse Ladung haben, sonst wird es eng) und dann stellt man besser ein Zelt auf, um dabei zu Picknicken. :D

Laden kann man zwar gelegentlich auch mal beim Einkauf, aber zu Hause sollte auch die Möglichkeit dazu bestehen.
Wenn ich manche Märkte besuche, die bereits solche Ladesäulen haben, sind nur 2-3 Stück vorhanden, die dann auch ständig belegt sind.
 
Ist aber damit auch nicht getan, denn tanken fahre ich 5min zur nächsten Tankstelle und betankt ist der Wagen dann 5min später.
Momentan suchst du erst einige Zeit nach einer nicht belegten Ladesäule (dazu muss die Batterie auch eine gewisse Ladung haben, sonst wird es eng) und dann stellt man besser ein Zelt auf, um dabei zu Picknicken. :D

Laden kann man zwar gelegentlich auch mal beim Einkauf, aber zu Hause sollte auch die Möglichkeit dazu bestehen.
Wenn ich manche Märkte besuche, die bereits solche Ladesäulen haben, sind nur 2-3 Stück vorhanden, die dann auch ständig belegt sind.
Theorie und Praxis eben. :-)

MfG
 
Das wird sich ehe nicht auf die ganze Bevölkerung umstellen lassen, denn ich denke das keiner Lust haben wird, nach freien Säulen zu suchen und sich dann dort noch eine knappe Stunde hinstellen zu wollen. Klar, Eigenheime mit einer eigenen Ladestation ausgenommen.

Aber um auf das Thema zurückzukommen, finde ich diese 600 KM als ausreichend.
 
Echte 600km Reichweite sind schonmal mehr wie bei meinem Benziner.

Das Tempolimit ist mit dem Wahlsieg der SPD auch besiegelt. Die blödsinnigen Kommentare ala ich fahre 700km+ Non-Stop Fraktion mit Topspeed wären damit auch erledigt.

Schön für euch aber wie gesund und sinnvoll solche Aktionen sind werdet ihr schon merken.

Wichtig ist die Reichweite wieder recht schnell aufzuladen. Der Normalbürger fährt 2 mal im Jahr in den Urlaub da kann man auch mal 20min an der Tanke einplanen.

Verbrenner laufen ja erst 2026 aus, sprich bis 2028 werden die noch gebaut. Ich denke in 6-8 Jahren ist die Ladedauer optimiert.
 
Und wie lange halten die Batterien ( Ladezyklus ) Hoffe die halten länger als beim Laptop oder Hany ..
Auch im Stundenlangen Stau der Holländer wird das Lustig werden, besonders im Winter ;-)
 
Verbaut ist aber auch ein 6-Gang Automatikgetriebe, was normalerweise den Verbrauch steigern sollte.
Die Zeiten sind vorbei.
Mein A4 hatte nur 5 Gänge.
Der 6. wäre ein Segen gewesen.

Bei dem hohen Drehmoment wäre sogar die Höchstgeschwindigkeit höher gewesen und man hätte nicht immer an der Drehzahlgrenze fahren müssen.

Der Grund für die Ablehnung der E-Autos:
1. zu teuer.

Ich hatte vor zwei Jahren eine gewisse Geldmenge für einen Gebrauchtwagen zur Verfügung.
Es gab weder einen rückenfreundlichen noch einigermaßen aussehenden E-Wagen für das Geld.
Konsequenz: Benziner.

Mit einem Gebrauchtdiesel wäre ich nicht in die Großstadtsperrzonen hereingekommen und ab und zu möchte ich ja meine Tochter dort besuchen.
 
Mit einem Gebrauchtdiesel wäre ich nicht in die Großstadtsperrzonen hereingekommen und ab und zu möchte ich ja meine Tochter dort besuchen.
Habe mein Wagen 2012 gekauft und damals kamen auch nur bestimmte Dieselfahrzeuge dazu infrage, weil ich dazu eine grüne Plakette haben musste. Momentan habe ich noch keine Probleme damit, aber mit der Dieselpolitik weis man nie wie es sich ändern wird. Die Fahrzeugsteuer dazu ist mir egal, bezahle ehe nichts davon.
 
600 KM sind geschätzt für 95% der Autofahrer mehr als ausreichend.
Selbst bei 30.000 KM jährlicher Fahrleistung würde das die ganze Arbeitswoche (Mo-Fr) halten. Und theoretisch kann man das Auto ja täglich zu Hause nach Feierabend laden.
Gibt es auch Fälle wo es nicht reicht? Klar gibt es die, die wird es immer geben. Aber sollte man sich primär nicht auf die absolute Mehrheit konzentrieren wo es ausreichend ist?

Für Mo-Fr reicht das Fahrrad, wenn man sein Leben wenigstens ein Bisschen bewusst ökologisch ausrichtet. Das Problem ist "Anfang Juli bis Ende Juli".


Für min. 600 KM muss ich schon ein Diesel haben, sonst wird es eng. Habe aber jetzt die letzten 10 Jahre kein Benziner mehr gehabt. Daher ist mir nicht bekannt, was die heute so verbrauchen.

Es gibt und gab natürlich immer Benziner mit kleinem Tank, aber 450 km ist entweder ziemlich wenig oder eine ziemlich flotte Fahrweise. Mit letzterer wirst du dann auch beim Batterieauto nichts von den 600 km WLTP sehen. Bei zahmer Fahrweise kann man die mit 450-500 km gleich setzen, aber so gefahren schaffte auch (m)ein 99er Passat 600 km plus Reserve. Heute hole ich mit etwas Glück 700 km aus einem Tank raus und es gibt sparsamere Motoren. Was BMW da anstrebt ist also immer noch eine Verschlechterung um 25 bis 30% gegenüber einem Benziner, 40-50% gegenüber einem Diesel.

Mein Tiguan 1.4 braucht 7-9l/100 km mit 65l-Tank, auf der Autobahn noch 2l mehr.

WTF? Ich wusste ja, dass SUVs am besten in der Scheune stehen bleiben, bis der obligatorische Pferdeanhänger bewegt werden muss, aber 11 l/100 km?? Ich hab den 1,4 TSI im Golf probegefahren (125 PS Version) und kam bei einem Schnitt von knapp 120 auf einen Verbrauch von knapp 6 l/ 100 km.


Es gibt ganz andere Baustellen in der deutschen E-Mobilität als die immer wieder gewälzte Akkudiskussion.

Stimmt. Z.B. haben wir keine grüne Ladeenergie, sondern bis 2038 und damit länger, als die heute verkauften Autos im Schnitt leben werden, noch Kohlestrom im Netz, mit dem Batterieautos (deutlich) mehr CO2 pro km verursachen als Benziner.


weiß man eigentlich wie lange so eine batterie hält?
suche ergibt 5-10 jahre. durch das schnelllade wohl näher an der 5 als an der10

Für kleine Batterien bei täglicher, intensiver Nutzung mag das gelten. Aber das sind dann schon ordentlich km, 1000 bis 3000 Vollladezyklen erlaubt die Chemie normalerweise. Bei einem 600-km-WLTP-Akku also wenigstens 400000-500000 km - in fünf Jahren?? Die meisten Autos werden bei 200000-250000 km auf der Uhr aussortiert, also wenn dieser Akku nicht einmal zur Hälfte verschlissen wäre.

Kalendarische Alterung ist schwerer abzuschätzen, weil man die am Tag 0 vorhandenen Reserven nicht kennt. Die meisten Teslas (andere Marken sind noch nicht lang genug in großer Zahl am Markt) melden wohl nach 10 Jahren immer noch nahe 100% Kapazität. Nach 15 Jahren fehlen dann bis zu 10%, nach 20 Jahren auch mal 20%. Das kann je nach Reichweitenwunsch und Reichweite an Tag 1 der funktionale KO sein, wenn man maximal Mittelstrecke fährt und trotzdem einen 600-km-Akku kauft, ist sind möglicherweise sogar 25-30 Nutzung drin.

apropos schnellladen. wird man genug strom erzeugen können, damit alle ihre autos über nacht laden können?

Wenn man die Kohlekraftwerke weiterlaufen lässt: Ja.
Will man sie abschalten, hat man (angeblich) schon heute, ohne Batterieautos, eine Versorgungslücke, weswegen die Politik Milliarden für den Weiterbetrieb zahlt.

wie sieht es im winter aus? heizen muss man doch elektrisch.

Gute Elektroautos haben mittlerweile eine Wärmepumpe und die Elektrik produziert auch etwas an Abwärme. Wichtiger ist, ob/wie der Akku temperiert wird. In billigen Autos mit ausgekühltem Akku und ohne Wärmepumpe kann der Reichweitenverlust erheblich sein.
(Was ich persönlich als weniger problematisch erachte, denn die Alpen im Winter sind näher als das Mittelmeer im Sommer. Und eigentlich kann man da auch mit der Bahn hinfahren, denn die meisten Winter-Touristen sind vor Ort eh nicht fahrfähig und bewegen sich nur mit der Ski-Infrastruktur fort.)

was macht man mit dem ganzen batteriemüll?

Bislang: Weiterverwenden. Stationär, wo das Gewicht egal und der Platz nicht sonderlich wichtig sind, ist auch ein auf halbe Kapazität ausgenudelter Akku noch nützlich.
 
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