E-Auto: Darum hält Musk 1.000 km Reichweite für unnötig

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Der Tesla-Chef Elon Musk hat auf Twitter erklärt, warum er Elektroautos mit einer Reichweite von 1.000 Kilometer für unnötig hält. Ein Problem ergibt sich unter anderem bei zu schweren Akkus.

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Mehr als 600km sind nicht nötig, das ist korrekt. ABER wenn ich dann wieder Sätze lese wie
"Es gibt so gut wie keine Fahrten über 644 Kilometer (400 Meilen), bei denen der Fahrer nicht ohnehin für Toiletten, Essen, Kaffee usw. anhalten muss."
Nein, die gibts eher nicht - es gibt aber sehr wohl Fahrten über 600 Kilometer bei denen der Fahrer zwar 2x Kaffee trinken und 3x pissen geht und an keinem einzigen der Orte wo er das tut ein Ladegerät verfügbar ist. Und es gibt Fahrten über 350 Kilometer wo am Zielort keine Lademöglichkeit ist aber der Fahrer am gleichen Tag ein paar Stunden später auch wieder die gleichen 350km zurückfahren muss.

All die Theorien gehen immer grundsätzlich davon aus, dass es ja gar kein Problem ist immer und überall (schnell) zu laden - die Realität ist abseits von Ballungsgebieten aber das ziemliche Gegenteil. So lange das nicht wesentlich besser geworden ist ist ein e-Auto für mich in einem Radius vernünftig einsetzbar, der die halbe Reichweite des Fahrzeuges minus 10-20% Notreserve umfasst - und zwar die reale Reichweite (zügiger fahren, Winter, ungünstige Strecke, Zusatzverbraucher an), nicht die aus dem Werbeprospekt.
Wenn ich dann den 644km - Tesla nehme und sehe dass er gut gemeint 500km schafft in der Realität (wenn man den Akku schonend auf nur 80% lädt entsprechend weniger), da noch 50-100km für Notfälle immer drin haben möchte bleiben noch rund 400km über, bedeutet 200 km "Aktionsradius" wo ich auch wieder heimkomme.
Das ist natürlich noch immer weit mehr als genug für 95% aller Fahrer (das Argument ist ja durchaus valide), nur jemandem hier weißmachen zu wollen dass so ne Kiste aktuell auch dafür geeignet wäre für Langstreckenfahrer die regelmäßig Hunderte km runterspulen müssen ist einfach daneben.
 
Der Punkt ist, dass diese 1000km nur gelten, wenn man absolut sparsam fährt. Sobald man mal mit praxistauglichen 130-160 km/h oder gar 200 unterwegs ist, schrumpft die Reichweite pervers. Da werden dann aus den 640km schnell nur noch 300km und schon sieht es anders aus.

Am Ende wird entscheidend sein, was sich am Markt durchsetzt und hier in Deutschland, wo die Bürger (zumindest in der Hinsicht) noch frei sind, werden das wohl eher mehr als 1000km sein. Auch sonst ist ein großer Akku von Vorteil, erhält wesentlich länger und Dinge wie Klimaanlage oder Heizung fallen nicht sonderlich ins Gewicht.

Nein, die gibts eher nicht - es gibt aber sehr wohl Fahrten über 600 Kilometer bei denen der Fahrer zwar 2x Kaffee trinken und 3x pissen geht und an keinem einzigen der Orte wo er das tut ein Ladegerät verfügbar ist. Und es gibt Fahrten über 350 Kilometer wo am Zielort keine Lademöglichkeit ist aber der Fahrer am gleichen Tag ein paar Stunden später auch wieder die gleichen 350km zurückfahren muss.

Das ist eben ein anderes Problem. Mittelfristig wird man wohl jeden Autobahnparkplatz ans Mittelspannungsnetz anschließen müssen.
 
Der Tesla-Chef Elon Musk hat auf Twitter erklärt, warum er Elektroautos mit einer Reichweite von 1.000 Kilometer für unnötig hält.
mal wieder irgendein bullshit erzählt...
Ich halte e-Autos für unnötig...
Sollte ich da am Besten meinen eigenen Twitter/YT/Instagram/sonstiger shice-Account aufmachen und meine Meinung kundtun?
Mehr als 600km sind nicht nötig, das ist korrekt.
Warum?
Wenn ich bspw. 1000 Km Reichweite von einem Auto mit Diesel-Motor gewöhnt bin, warum sollte ich dann downgraden?
Wenn mein Benziner 600 Km Reichweite hat, wozu dann ein sidegrade auf ein e-Auto?

Wie du es richtig anmerkst: Nur weil ein Fahrer evtl. schon alle 200 Km kurz Pause macht, weil er eine schwache Blase hat oder alle Stunde ne Kippe rauchen will, heißt das ja nicht, dass man Jedes verdammte Mal auch Nachtanken/Nachladen will :wall:
Vom evtl. vorhandenen Ladestations-Netzwerk kann man ja meistens eher Träumen.
Dazu kommt noch: Wie lange dauert denn so ein "Tankstopp"?
Mit e-Auto definitiv länger als mit einem Verbrenner... :rollen:
Sofern nicht "bald" an jedem verdammten Rastplatz an der Autobahn und an jeder verdammten "Dorftankstelle" auch mindestens eine Ladestation ist, sehe ich nach wie vor keinen Vorteil beim e-Auto :daumen2::daumen2::daumen2:
 
mal wieder irgendein bullshit erzählt...
Ich halte e-Autos für unnötig...
Sollte ich da am Besten meinen eigenen Twitter/YT/Instagram/sonstiger shice-Account aufmachen und meine Meinung kundtun?

Warum?
Wenn ich bspw. 1000 Km Reichweite von einem Auto mit Diesel-Motor gewöhnt bin, warum sollte ich dann downgraden?
Wenn mein Benziner 600 Km Reichweite hat, wozu dann ein sidegrade auf ein e-Auto?

Wie du es richtig anmerkst: Nur weil ein Fahrer evtl. schon alle 200 Km kurz Pause macht, weil er eine schwache Blase hat oder alle Stunde ne Kippe rauchen will, heißt das ja nicht, dass man Jedes verdammte Mal auch Nachtanken/Nachladen will :wall:
Vom evtl. vorhandenen Ladestations-Netzwerk kann man ja meistens eher Träumen.
Dazu kommt noch: Wie lange dauert denn so ein "Tankstopp"?
Mit e-Auto definitiv länger als mit einem Verbrenner... :rollen:
Sofern nicht "bald" an jedem verdammten Rastplatz an der Autobahn und an jeder verdammten "Dorftankstelle" auch mindestens eine Ladestation ist, sehe ich nach wie vor keinen Vorteil beim e-Auto :daumen2::daumen2::daumen2:
soviele klinkenputzer gibts nicht die soviel autofahren, der größte teil der autofahrer kommt mit 600km zwei wochen weit. ich tanke gefühlt auch auch alle zwei wochen. und vergiss nicht, spaß fahrten sind verboten.:ugly:
 
Wenn mein Benziner 600 Km Reichweite hat, wozu dann ein sidegrade auf ein e-Auto?

Abgesehen von der Reichweite ist ein E-Auto doch in jeder anderen Kategorie überlegen, das ist doch kein Sidegrade.
Ich würde mit Kusshand und 10.000€ zusätzlich sofort umsteigen, wenn es ein E-Äquivalent zu meiner C-Klasse gäbe.
Aber leider gibt es nur den EQC, der halt einfach realistisch nur 300km weit kommt.
 
und vergiss nicht, spaß fahrten sind verboten.
Buuuuuh! :ugly:

Aktuell tanke ich eher nur alle 6 Monate, weil ich zu Fuß zur Arbeit gehe, aber es geht ja auch ums Prinzip :D

Alte Arbeitsstelle + altes Auto = viele, viele Kilometer!
Direkt auf dem Weg hatte ich keine Tanke, also war ich froh, dass die alte Diesel-Karre gute 700Km Reichweite hatte, da ich dann nicht so oft noch einen Umweg zum Tanken machen musste...
(Geht ja nicht nur um Langstrecke auf den Autobahnen)

Abgesehen von der Reichweite ist ein E-Auto doch in jeder anderen Kategorie überlegen
Jede andere Kategorie?
Na dann zähl mal auf wo die ganzen Vorteile liegen :ka:
 
soviele klinkenputzer gibts nicht die soviel autofahren, der größte teil der autofahrer kommt mit 600km zwei wochen weit. ich tanke gefühlt auch auch alle zwei wochen. und vergiss nicht, spaß fahrten sind verboten.:ugly:

Ich tanke im Schnitt fast einmal die Woche....bei ca 1000km Reichweite. 200km am Tag sind nichts ungewöhnliches. 500km kommen auch mal vor. Wenn ich zu meiner Familie fahre sind es knapp 600km (die ich teilweise auch am Stück durchfahre).

Zuhause (oder auch nur in der Nähe) laden kann ich (noch) nicht. Von daher ist ein E-Auto aktuell kein Thema. Hätte nichts dagegen, wenn ich einen Hybrid auswählen könnte, aber das gibt unser Fuhrpark nicht her...zumindest zur Zeit für mich noch nicht.
 
Ich halte Herrn Musks Äußerungen für unnötig :D
Mal hier was raushauen, mal dort, er nervt so langsam wirklich.
***
Edit:
Klinke mich hier aus, das wird mir zu ideologisch. Hier die E-Strom-Verfechter, dort die Verbrenner-Fraktion.
Und jeder haut auf den anderen ein (bezieht sich auf viele folgende Einträge).
Kommt doch immer auf den Einsatzzweck an.
Schon rein von der Infrastruktur wurde das alles doch jahrelang verpennt. Das kann man nicht von jetzt auf
nachher ändern, dauert schon ein wenig.
Aber wie gesagt, bin raus hier.
*beobachtung off
 
Zuletzt bearbeitet:
Jede andere Kategorie?
Na dann zähl mal auf wo die ganzen Vorteile liegen :ka:

1: Man kann zuhause laden. Wenn das möglich ist, dann gehören Tankstellenbesuche Großteils der Vergangenheit an.
2: Wesentlich weniger Kosten, wenn man zuhause oder billig laden kann. Von Leuten die den Strom ihrer abgeschriebenen Solaranlage da reinpumpen garnicht zu sprechen.
3: Gratis parken in der Stadt, wenn man eine Ladesäule heimsucht (in Darmstadt sind 3h frei).
4: Diese irre Beschleunigung.
5: Dank dem staatlichen Zuschuss recht günstig.
6: Mit dem Dänentrick fährt man bisher sogar kostenlos (da sollte man sich aber noch beeilen und Modell kaufen, das den dortigen Wünschen entspricht.
7: Keine KfZ Steuern (hoffe ich bin da noch auf dem laufenden, meines Wissens sind es 10 Jahren).
8: Auto mit Zukunft. Es ist heute schon absehbar, dass die Politik die alten Verbrenner recht schnell in der Schrottpresse sehen möchte und es ist klar, wie sie das umsetzen wollen: höhere Spritpreise und vermutlich Fahrverbote.
9: Einigermaßene Preisstabilität. Momentan lädt man seinen normalen Strom, da hat die Politik das Ziel von 30 Cent je kWh ausgeben. Bei Benzin und Diesel weiß man nie was kommen wird.
10: Keine Gefahr von Fahrverboten.
11: Große Chancen auf höhere Wertstabilität. Das wegterrorisieren der Verbrenner macht Sache unberechenbar.

Alles in allem sollte man es sich gut überlegen, wenn man heute noch viel Geld für einen Verbrenner ausgibt.
 
Man sollte meinen er wäre schlauer.
Ist das nicht der Typ, welcher ständig mit Privatjet auch zu Terminen im Inland anreist? Ich frage mich warum? :ugly:

Also ich fahre aktuell knapp 50 Kilometer pro Weg. Oft kommt es aber vor, dass mein Chef oder ich selbst kurzfristig entscheiden Mal eben 218km zu einer anderen NL zu fahren, was abzugeben oder einzuladen und direkt zurück. Bei Kälte, Berufsverkehr, Stau, egal. Just mal gerade eben. Dann sind das 536km ohne Tank, Ladestop und bei gewöhnlich 160-170km/h Tempomat. Selbst wenn ich einen Stromer hätte der das mitmachen würde. Dann müsste der danach erst einmal laden. Mein aktueller Diesel macht so 800-900km mit einer Tankfüllung. Für mich persönlich würde das einen Einschnitt in meiner Freizeit bedeuten, da ich quasi eine Zwangspause machen müsste. Was hat man aber meist nach der Arbeit? Ärzte, oder Einkauf. Freunde besuchen, etwas mit den Kindern unternehmen... Ich, hätte damit wirklich ein Problem. Deshalb hoffe ich, dass entweder mehr Reichweite auch bei hohen Geschwindigkeiten ermöglicht wird, oder sehr viel schnellere Ladevorgänge. Denn noch have ich keine kaputte blase. Auch rauche ich nicht. Aktuell würde ich bei keiner innerdeutschen Fahrt Pause einplanen. Außer es ist späte Nacht und ich riskiere müde zu werden, dann würde ich kurz anhalten, ums Auto laufen, ein paar Kniebeugen und tiefe Atemzüge und nach fünf Minuten geht's weiter. In meinem Augen hat der Tag eh schon immer zu wenig Stunden. Da lasse ich mir von meinem Fahrzeug sicher nicht noch welche stehlen.
 
Ich tanke im Schnitt fast einmal die Woche....bei ca 1000km Reichweite. 200km am Tag sind nichts ungewöhnliches. 500km kommen auch mal vor. Wenn ich zu meiner Familie fahre sind es knapp 600km (die ich teilweise auch am Stück durchfahre).

Zuhause (oder auch nur in der Nähe) laden kann ich (noch) nicht. Von daher ist ein E-Auto aktuell kein Thema. Hätte nichts dagegen, wenn ich einen Hybrid auswählen könnte, aber das gibt unser Fuhrpark nicht her...zumindest zur Zeit für mich noch nicht.
joa, deine firma soll ja dafür auch gut was zahlen, ist ja irgendwie sinnfrei wenn jemand soviel wegstrecke innerhalb einer woche zurücklegt. abgesehen von den klinkenputzern fallen mir nur notfall-kuriere ein, sowas wie mclaren muss dringend ersatzteil an der rennstrecke liefern. aber die fahren weniger kilometer, weil die sonst das nächstbeste flugzeug nehmen.:ugly: mein vater als maschinenschlosser fährt zwar auch hunderte kilometer am stück, aber nicht wöchentlich bzw. sind seine einsätze meist länger. dürft ich fragen welche art von beruf du ausübst? lkw-fahrer? sorry mir fällt nichts ein wofür man einen arbeitnehmer für soviel autofahren zahlen sollte.:ugly:
 
[...]Oft kommt es aber vor, dass mein Chef oder ich selbst kurzfristig entscheiden Mal eben 218km zu einer anderen NL zu fahren, was abzugeben oder einzuladen und direkt zurück. Bei Kälte, Berufsverkehr, Stau, egal. Just mal gerade eben. Dann sind das 536km ohne Tank, Ladestop und bei gewöhnlich 160-170km/h Tempomat. Selbst wenn ich einen Stromer hätte der das mitmachen würde. Dann müsste der danach erst einmal laden. Mein aktueller Diesel macht so 800-900km mit einer Tankfüllung. Für mich persönlich würde das einen Einschnitt in meiner Freizeit bedeuten, da ich quasi eine Zwangspause machen müsste. [...]

Sorry, aber solchen Aussagen kann man eigentlich nur das kotzen kriegen! Genau wegen Leuten wie dir stecken wir in dem Klima-Schlamassel.

Scheiß auf die Natur, scheiß Umwelt, scheiß auf das Klima, scheiß auf alle anderen!
Hauptsache ICH werde in meiner persönlichen Freiheit und Bequemlichkeit nicht auch nur einen Millimeter eingeschränkt!

Warum zum Teufel muss man mal eben ganz spontan über 500km fahren, um mal was "abzugeben" oder "einzuladen"?
Transportierst du Organe zum transplantieren? Für alles andere ist das völlig überflüssig und sinnlos!

Stundenlang wegen NICHTS auf der Autobahn rumgurken und sich danach beschweren, dass das Auto noch mal eine weitere Stunde an die Steckdose muss?

Es ist dieser übertriebene persönliche Luxus und grenzenlose Bequemlichkeit, auf die heutzutage so viele beharren, warum unsere Umwelt vor die Hunde geht und sich nichts ändert.

Erklär mal deinen Kindern oder deinen Enkeln, dass es leider unmöglich war die Klimaerwärmung bei unter 10 Grad zu halten und sie keinen Ort zum leben mehr haben. Aber du hättest ja ansonsten spontan keine 500km fahern können oder, Gott bewahre, danach noch mal ein Elektroauto hättest laden müssen...

Ich kann nur hoffen, dass der Liter Diesel bald 15€ oder mehr kostet!
 
Ich weiß du hast ihn gefragt, aber ich beispielsweise bin Inspektor für Schweißverbindungen. Also wenn mich beispielsweise ein Kollege anruft und fragt ob ich gerade helfen könnte, er hat ein Problem auf einer Brücke in XYZ, dann lass ich nach Möglichkeit alles stehen und liegen und fahr dahin. Da ich aber abends wie gewohnt Zuhause sein will, fahr ich kurze Zeit später schon wieder zurück. Am nächsten Tag liefert dann jemand unangekündigt Proben fürs Labor ab. Je nach Aufwand müssen die dann zum Hauptsitz und der ist nun einmal zwei Stunden Fahrt entfernt. Leider ist mein Chef aber nicht bereit mir ein eigenes Rasterelektronen Mikroskop zu besorgen. Da das vorher nicht geplant ist, fahre ich schnellstmöglich zurück um nicht zu viel Zeit zu verlieren.
Vor kurzem war ich auch wegen einer spontanen Anfrage von Osnabrück nach Peine bei Hannover gefahren und gerade wieder zurück in Osnabrück, da bittet man mich um Unterstützung bei einer anderen Angelegenheit. Das war in Saarbrücken. Sowas muss ich nicht so handhaben, aber ich bin gut in meinem Job und hekfeh gern. Außerdem fahre ich gern Auto. Deshalb hat sich herumgesprochen dass ich kurzfristig bereit sei und es bietet mir viel Abwechslung. Ich weiß selten wie meine nächste Woche verläuft und mag das. Aktuell würde ich viel Zeit durch ein E-Auto einfach vergeuden, verschenken, verlieren.
 
Warum zum Teufel muss man mal eben ganz spontan über 500km fahren
Es ist dieser übertriebene persönliche Luxus und grenzenlose Bequemlichkeit

Es gibt einen Unterschied zwischen "luxuriöser Bequemlichkeit" und gezwungener Arbeit. Die allermeisten Menschen die mal spontan mehrere Hundert Kilometer am Tag hin und zurück fahren müssen machen das nicht, weil sies besonders geil finden stundenlang unter Termindruck auf der Autobahn zu sein.
Da spielt dann auch der Preis gar keine Rolle. Ich bin beispielsweise unter anderem auch im Reklamationswesen eines ziemlich großen Konzerns tätig. Wenn da irgendwo ein Kunde ein echtes Problem hat das nicht per Kommunikation auf digitalem Wege lösbar ist muss man da halt hin - das kann weltweit sein und da gehts um Fristen und nicht selten mächtig Kohle. Ob der Liter Diesel 2 oder 4 oder 8€ kostet ist sowas von pupsegal wenn der Streitwert einige Hunderttausend Euro sind und jeder Tag ein paar Tausend Euro zusätzlich Konventionsstrafe kostet.
Ich empfinde das absolut nicht als Luxus oder Freiheit wenn Montags um 10 Abends ein Anruf kommt dass du Dienstagmorgen um 5 Uhr nen Wagen abholen sollst um um 10 Uhr bei nem Kunden in Holland zu stehen - kommt aber halt vor, wenn auch glücklicherweise recht selten.
Das ist halt mit e-Autos nicht darstellbar. Die Firmenwägen die dafür genutzt werden sind 2.0L TDI Passat BlueMotion schlagmichtot. Die ballern ihre 150.000 - 200.000 km im Jahr runter und werden nach 1-2 Jahren ersetzt. Keine Zeit zum laden. Und die Dinger fahren sichere 1000km mit einem Tank, bei guten Bedingungen und sparsamerer Fahrweise auch problemlos 1200+.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht ja den meisten gar nicht darum diese 600-1000km am Stück zu fahren.

Das Problem ist doch das jeder E-Auto junger der Meinung ist absolut Jeder könne überall Zuhause und auf der Arbeit jederzeit Laden..

Und hier ist der Knackpunkt der Technologie..
Es kann eben nicht jeder Zuhause Laden.. nur die wenigsten Arbeitgeber bieten überhaupt Ladesäulen an.
60% der Bevölkerung wohnt zur Miete, viele sind froh wenn sie überhaupt einen Stellplatz für ihr Auto haben auf das sie angewiesen sind .
Die elektrische Infrastruktur gibt das ganze einfach nicht her soviele Ladesäulen überall hinzuklatschen

Die meisten öffentlichen Ladesäulen sind 11-22kwh..
Und bei 400-500km (250-350km Real) Reichweite kann ich alle 2-3 Tage mir ne km weit entfernte Ladesäule suchen und erstmal 3-4std im Auto darauf warten das es voll geladen ist..

In der Hoffnung daß die Ladesäule funktioniert, in der Hoffnung daß die Ladesäule nicht blockiert ist.

Ein großerer Akku mit mehr Reichweite verschiebt das ganze blos. Dann kann ich halt 5-6 Tage zur Arbeit und zurück fahren..
Dafür hänge ich dementsprechend länger an der Ladesäule.. statt 4std werden es etwa 6-7std sein.

Was soll ich dann diese 4-7 Std einmal die Woche machen? Im Auto schlafen? Mit dem Fahrrad/Bus mehrere km nach Hause fahren und wieder kommen?
Mich von meiner Frau mit ihrem Benziner abholen und bringen lassen?

Und wir reden jetzt nur davon das Auto für den geplanten Arbeitsweg zu nutzen..
Spontan sein kann man da schnell knicken.

Klar gibt es auch schnellere Ladesäulen.. aber die sind selten und oft teuer und gehen auf den Akku.
Hinzukommt das nicht jedes Auto zur Zeit mit mehr als 22kw laden kann
 
Man kann zuhause laden. Wenn das möglich ist,
...?
Wesentlich weniger Kosten, wenn man zuhause oder billig laden kann.
Kann man das so pauschal behaupten?
3: Gratis parken in der Stadt, wenn man eine Ladesäule heimsucht (in Darmstadt sind 3h frei).
(Parkgebühren mal ausgenommen, weil die komplett unerheblich sind)
4: Diese irre Beschleunigung.
who cares?

Und der Rest sind auch nur Behauptungen deinerseits.
Konkrete Zahlen wären da mal interessant.

Sorry, aber solchen Aussagen kann man eigentlich nur das kotzen kriegen!
Es soll ja Berufe geben, wo Vielfahrerei an der Tagesordnung ist :ka:
 
Wir stehen vorm Atomkrieg* und da kommen Dinge wie "Niemand braucht mehr als 16kByte RAM 1.000km Reichweite".

*blah
 
Wer an 1 Tag so ne große Strecke fährt u.U. sogar mal noch zurück, der fährt eeh schneller und dann sind
die Reichweitenangaben vom Weltallspinner Musk nur noch Schall und Rauch.
So ne Kiste muss auf der Autobahn auch mal 220km/h Durchschnitt können, mit Heizung an.
(gerade Sonntag früh gehts eigentlich ganz "frei", wenn man mal nen größeren Ausflug macht)

Wie oft muss man dann bei 2x 400km auf der Autobahn an sauteure Schnelllader von "fremd" im worst case?
 

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