Durchfluss Werte plausibel?

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Ich hatte damals mit CPU-Kühler und zwei (!) GPU-Kühlern, Hähnen, nem Filter und Mora420 noch ~60 l/h mit ner ASXT auf knapp über Minimaldrehzahl, über 100 waren bei volle Pulle möglich.
Deswegen hab ich hier die 130 bei ner ebenso starken D5NEXT und nur 2 Kühlern zumindest als plausibel angesehen. Aber je nach Strömungswiderstand der Einzelteile kann natürlich auch Torstens Auslegung (2 Signale, entsprechend halber Durchfluss) hinkommen.

Macht aber nichts, beides ist ja mehr als genug.
 

blautemple

Lötkolbengott/-göttin
Klar ausreichend ist beides. Ich würde aber sowieso nur den High Flow Sensor von Auqacomputer verbauen. Das ist der einzige der ansatzweise genaue Werte liefert.


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PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ja der Mo-Ra und andere Röhrenradis bremsen praktisch nicht, aber bei Netzradiatoren sieht es wie gesagt etwas anders aus. Die angegeben 220l/h kommen mir auch deutlich zu hoch vor. Ich mit einer D5, einem Mo-Ra 420, CPU Kühler und GPU Fullcover Block bei 100% Leistung nur ca 170 bis 180l/h und mein Kreislauf ist deutlich weniger restriktiv.


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Aquacomputers AMS hat sogar einen höheren Widerstand als der von dir angesprochene Black Ice Nemesis, beide sind aber nichts im Vergleich zu so ziemlich jedem CPU-Kühler.
 

Tekkla

BIOS-Overclocker(in)
Frisch geputzter Loop aus folgenden Komponenten in von der Pumpe ausgehender Reihenfolge

D5 Next
Anfi Tec VRM Kühler
Heatkiller IV CPU Block
AC Highflow
Mo-Ra3 360 über CPC Kupplungen
EKWB Block auf GPU
Anfi Tec Chipsatz Kühler
Corsair XR5 360
Corsair XR5 420
Heatkiller Tube

D5 im kalten System
32% = 3.010 RPM = 41,5 l/h
100% = 4.828 RPM = 89,6 l/h


Gemessen an dieser Erfahrung halte ich die berechneten Werte für utopisch.
 

DARPA

Volt-Modder(in)
Mit der D5 auf 100% habe ich:

CPU-Block + GPU-Block + Nexxos 420x30 = ca. 200 l/h

CPU-Block + GPU-Block + Nexxos 420x30 + MO-RA 420 = ca. 150 l/h

Gemessen mit AC Highflow
Fast alle Fittings sind 90° (min. 10 Stück).


Screenshot (30).png Screenshot (31).png

Man achte auch mal auf die Temperaturunterschiede durch den MO-RA :hail:
 
TE
TE
nekro-

nekro-

PC-Selbstbauer(in)
Impulse pro Liter sind eine klare Angabe und solche Sensoren beziehungsweise die Technik darin werden normalerweise nicht gezielt für den PC-Einsatz hergestellt. Ohne die Lüfterkonvention als Rahmenkonstrukt sind Impulse pro Liter also auch die sinnvollere Angaben. Die Frage ist aber, was die Aquasuite für einen Wert anzeigt. Am Flow-Anschluss trägt man normalerweise direkt den Kalibirierungswert ein und erhält dann sofort l/h, an den Lüfternanschlüssen werden dagegen normalerweise U/min, also Doppelimpulse ausgegeben. Aus deinen Screenshots geht leider nicht hervor, was du als Rechengrundlage nutzt.

Grundlage liefert das 3-PIN Lüfter Kabel, das an einem 4-Pin Lüferanschluss am Mainboard angeschlossen ist. Also in dem Fall erhalte ich die Umdrehungen pro Minute wie bei einem "regulären" Lüfter
HIer die 184 RPM aus dem Screenshot. Damit ich überhaupt rechnen kann, habe ich den Virtuelen Sensor genommen, denn der kann jegliche Informationen des Mainboards auslesen. Ich wüsste jetzt nicht wo ich in Aquasuite den Kalibrierungswert einstellen soll, an dem Lüfterausgang der D5 NEXT den man auch als DFM nutzen kann, ist meine Lüftersteuerung angeschlossen damit die Wassertemperatur meine Lüfter regelt. Ich kann ja mal den Lüfterausgang umschalten auf DFM ggfs kann ich dann einen Kalibrierungswert eintragen und mal testen.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich habe nicht beachtet, dass die Aquasuite auf einer D5 Next läuft. Auf einer Aquastream oder an einem Aquaero hätte man einen DFS-Eingang gehabt, der direkt gemäß Kalibrierwert ausgewertet. Rechnerisch ist deine Lösung vollkommen okay, aber da du von U/min eines Mainboards ausgeht, musst du noch einmal durch 2 teilen, um Imp/min zu erhalten. Das wären dann um die 110 l/h bei 100 Prozent Leistung, was sich in etwa mit meinen Erwartungen deckt.
 
TE
TE
nekro-

nekro-

PC-Selbstbauer(in)
Ich habe nicht beachtet, dass die Aquasuite auf einer D5 Next läuft. Auf einer Aquastream oder an einem Aquaero hätte man einen DFS-Eingang gehabt, der direkt gemäß Kalibrierwert ausgewertet. Rechnerisch ist deine Lösung vollkommen okay, aber da du von U/min eines Mainboards ausgeht, musst du noch einmal durch 2 teilen, um Imp/min zu erhalten. Das wären dann um die 110 l/h bei 100 Prozent Leistung, was sich in etwa mit meinen Erwartungen deckt.

Danke ist angepasst :daumen:
 

Duke711

Freizeitschrauber(in)
Aquacomputers AMS hat sogar einen höheren Widerstand als der von dir angesprochene Black Ice Nemesis, beide sind aber nichts im Vergleich zu so ziemlich jedem CPU-Kühler.

Naja, im Vergleich zu einen sehr restriktiven Kühler wie einem Aphacool XPX, kommt so Netzradiator mit seinen 1 mm hohen Flachkanälen auf gut die Hälfte des Widerstandes vom dem Kühler. Das ist deutlich mehr wie nichts und auf dem Niveau der Fullcover GPU Kühler mit 0,5 mm Kanalbreite.

Mal zum Vergleich

2x DDC 1T+ @ 3000 rpm in Reihe

1x 480
1x 240
1x 280
1x XPX
1x Fullcover GPU

Ausgeliterte 131 L/h

Der Mora hat mit seinem 30 Meter ID 6 mm Rohr und den zahlreichen 90 ° Bögen ebenfalls keinen so geringen Widerstand. Ein Radiator macht sich deutlich bemerkbar, jeden falls wenn einige in Reihe geschaltet werden.
Wobei natürlich so ein Mora 420 gerade mal auf die Hälfte eines 360 Netzradiator kommt, was natürlich bedeutend besser ist. Was aber immer noch 1/4 von dem eines XPX entspricht und deutlich mehr wie nichts ist.
Die veraltete Aussage trifft vielleicht noch höchsten auf die alten 360 als Rohrradiatoren zu, mehr aber auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Zur Einordnung von Rundrohrradiatoren: 3×120er aus 05/2014 (oder digitales Sonderheft) @Eheim Station 600
XT45 145 l/h
HTSF2 135 l/h
GT Stealth 126 l/h
AMS 125 l/h

Gemessen an ihrer Dicke haben Rohrradiatoren sogar einen eher hohen Widerstand, was in Anbetracht der bei allen verfügbaren Modellen geringeren parallelen Querschnitte eigentlich auch nicht überrascht.
(Mora kann ich nicht unter vergleichbaren Bedingungen anbieten, aber da er die gleiche Parallelschaltung wie ein HTSF2 auf dreifacher Länge aufweist, wird sein Widerstand in Relation zu den 3×120ern deutlich stärker ansteigen als bei Flachrrohrradiatoren gleicher Größe, die die Kanallänge typischerweie nur verdoppen, während Fließgeschwindigkeit und Widerstand auf 2/3teln dieser Strecke halbiert werden. Ein Nova ist im Prinzip eine Reihenschaltung aus einem XT45 und einem Radiator mit dem doppelten Querschnitt desselben, ein Mora ist eine Reihenschaltung aus drei HTSF)
Zur Einordnung gegenüber aktuellen Hardwarelabs aus PCGH 12/2014 (oder Sonderheft) mit Aquastream XT @50 Hz (jeweils 3×-140-mm-Ausführungen):
EK XTC 142 l/h
XT45 136 l/h
ST30 134 l/h
Nemesis GTS 119 l/h

Der Nemesis ist definitiv kein Highlight in dieser Hinsicht, sein Rückstand gegenüber dem XT45 ist aber geringer als der der des AMS im 3×-120-mm-Test. Blautemples Ausführungen, dass Rohrradiatoren "praktisch nicht bremsen" und Black Ice Nemesis dagegen "richtig üble Durchflussbremsen", halten praktischen Tests also nicht stand. Die Spannweiten beider Bauformen überlappen sich, aber restriktive Rundrohrradiatoren sind schechter als restriktive Flachrrohrradiatoren und besonders dicke Flachrrohradiatoren sind tendenziell weniger restriktiv als dicke Rundrohrradiatoren.


Zur Balance Kühler vs. Radiator ein Vergleich aus PCGH 02/2015 und 08/2015 (oder guess where), jeweils mit Aquastream @75 Hz.

Monsta 2×180 216 l/h
XT45 2×180 216 l/h
Magicool 2×180 208 l/h
HK IV Pro 183 l/h
Supremacy Evo 177 l/h
AMS 24×140 160 l/h alias Gigant, also praktisch achtmal X-Flow-420er in Reihe
Kryos 157 l/h
Magicool 128 l/h

Wer jetzt denkt "oh, da sind ja nur 40 l/h zwischen Radiatoren und Kühlern": Ein Kreislauf aus Nexxxos XP³, Kryographics R9 290, HTSF360 und restriktiver Schnelltrennkupplung kam in der 09/2015 (oder...) auf 117 l/h. Alles außer dem CPU-Kühler wegzulassen, steigert den Durchfluss also um rund 60 l/h, alles außer dem Radiator wegzulassen um rund 100 l/h in diesen Beispielen. Und bekanntermaßen steigt der Aufwand nicht linear, nur die ersten paar l/h bekommt praktisch geschenkt. Für den 200-l/h-Bereich kann ich es aus der aktuellen PCGH 09/2020 (nein, nicht im digitalen Sonderheft enthalten) nicht ableiten, da der Aufbau praxisnäher/restriktiver gewählt war, aber um im Maßstab zu bleiben: Für eine Verdoppelung des Durchflusses von 50 auf 100 l/h muss eine Pumpe 3,3 mal so viel Druck aufbauen, im Produkt aus Druck und Durchsatz also 6,6 mal soviel leisten. Für eine Verbesserung von 50 auf 80 l/h reicht ein 2,2 mal höherer Druck, also die 3,5 fache Leistung.

Moderne Fullcover-GPU-Kühler haben im Schnitt übrigens einen höheren Fließwiderstand als moderne CPU-Kühler, siehe Gegenüberstellung in der aktuellen PCGH 09/2020. Dort kann man, um noch einmal auf die Abstandsskalierung zurück zu kommen, auch schön sehen, dass der Widerstand von GPU-Kühlern mit steigendem Durchfluss proportional stärker ansteigt als von einem kompletten Kreislauf insgesamt beziehungsweie von einem Kreislauf, dessen Widerstand vor nicht auf feine Kühlstrukturen zurückgeht. Auch dies entspricht den Erwartungen, da die laminare Strömung in einem Rund- oder Flachrrohr besser mit höheren Geschwindigkeiten skaliert als die Verwirbelungen einer Kühlstruktur.


Was ich damit nicht abstreiten möchte: Das mehrere Radiatoren vom Format eines Moras zusammengenommen einen spürbaren Widerstand haben. Vermutlich erreicht man spätestens beim dritten in Reihe sogar einen etwas höheren als mit einem durchschnittlichen Kühkörper. Aber wer hat drei Mora in einem Kreislauf? Und dann nur einen Kühler?? Üblicher sind drei Kühler auf einen Mora und dann ist letzterer im Vergleich zu ersteren Vernachlässigbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

Duke711

Freizeitschrauber(in)
Wer jetzt denkt "oh, da sind ja nur 40 l/h zwischen Radiatoren und Kühlern": Ein Kreislauf aus Nexxxos XP³, Kryographics R9 290, HTSF360 und restriktiver Schnelltrennkupplung kam in der 09/2015 (oder...) auf 117 l/h. Alles außer dem CPU-Kühler wegzulassen, steigert den Durchfluss also um rund 60 l/h, alles außer dem Radiator wegzulassen um rund 100 l/h in diesen Beispielen. Und bekanntermaßen steigt der Aufwand nicht linear, nur die ersten paar l/h bekommt praktisch geschenkt. Für den 200-l/h-Bereich kann ich es aus der aktuellen PCGH 09/2020 (nein, nicht im digitalen Sonderheft enthalten) nicht ableiten, da der Aufbau praxisnäher/restriktiver gewählt war, aber um im Maßstab zu bleiben: Für eine Verdoppelung des Durchflusses von 50 auf 100 l/h muss eine Pumpe 3,3 mal so viel Druck aufbauen, im Produkt aus Druck und Durchsatz also 6,6 mal soviel leisten. Für eine Verbesserung von 50 auf 80 l/h reicht ein 2,2 mal höherer Druck, also die 3,5 fache Leistung.

Das kann man gar nicht so einfach pauschalisieren:
https://extreme.pcgameshardware.de/...596197873-durchfluss-werte-plausibel-5jpg.jpg

Je geringer die Restriktion, also umso flacher der Parabelverlauf, umso geringer ist die Differenz des Widerstandes von z.B. 200 im Vergleich zu 160 l/h und somit hätte der Radiator bei einer Differenz in dem Bereich von 40 l/h nur einen etwas geringeren Widerstand als der CPU Kühler, im Beispiel dann von ~ 3/4 des CPU Kühler.
 

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Warrek

Schraubenverwechsler(in)
Zur Einordnung von Rundrohrradiatoren: 3×120er aus 05/2014 (oder digitales Sonderheft) @Eheim Station 600
....gekürzt....
Was ich damit nicht abstreiten möchte: Das mehrere Radiatoren vom Format eines Moras zusammengenommen einen spürbaren Widerstand haben. Vermutlich erreicht man spätestens beim dritten in Reihe sogar einen etwas höheren als mit einem durchschnittlichen Kühkörper. Aber wer hat drei Mora in einem Kreislauf? Und dann nur einen Kühler?? Üblicher sind drei Kühler auf einen Mora und dann ist letzterer im Vergleich zu ersteren Vernachlässigbar.

IMG_20200811_084611.jpg

Ich.
Wobei es sind nur die 3 MoRa 420 LT white...der 4. ist noch eingepackt. Und die haben einen sehr geringen Widerstand, allerdings habe ich selbst da keinen Vergleichswert in Form eines anderen Kühlers.
Auch auf eine dynamische Regelung verzichte ich bei dieser Konstruktion, da keine nennenswerte Temperaturerhöhung im Aktivbetrieb zu beobachten war.
 

blautemple

Lötkolbengott/-göttin
Anhang anzeigen 1097833

Ich.
Wobei es sind nur die 3 MoRa 420 LT white...der 4. ist noch eingepackt. Und die haben einen sehr geringen Widerstand, allerdings habe ich selbst da keinen Vergleichswert in Form eines anderen Kühlers.
Auch auf eine dynamische Regelung verzichte ich bei dieser Konstruktion, da keine nennenswerte Temperaturerhöhung im Aktivbetrieb zu beobachten war.

In der Form ist die Konstruktion übrigens absolut nicht sinnvoll. Du hast genauso so viel Kühlleistung wie mit einem Mo-Ra, du musst die schon getrennt aufstellen.
 

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
Es wird schon was mehr an Kühlleistung sein, nur nicht so viel, wie mit einzeln stehenden und jeweils aktiv belüfteten Mora möglich wäre. Wenn sich da ohnehin nichts zwischen Last und Idle tut, ist es doch egal, dafür nimmt man ja immer zu viel Fläche bei der Wakü.
 

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
Kommt auf die Radiatoren an. Bei dem Finnenabstand des Moras sollte ein weiterer noch was bringen, bei Radiatoren mit engeren Finnen natürlich nicht.
 

Warrek

Schraubenverwechsler(in)
Ihr könntet durchaus recht haben. Ich werde das evtl. berücksichtigen und beim endgültigen Aufbau der Anlage Testen.
 

blautemple

Lötkolbengott/-göttin
Kommt auf die Radiatoren an. Bei dem Finnenabstand des Moras sollte ein weiterer noch was bringen, bei Radiatoren mit engeren Finnen natürlich nicht.

Der Finnenabstand ist bei der Betrachtung egal. Du versuchst immer den 2. Radiator im Sandwich mit der Abwärme vom 1. zu kühlen, das ist physikalisch aber nicht möglich. Einzig die Zeit bis der Loop sich aufheizt verlängert sich weil mehr Flüssigkeit vorhanden ist.
 

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
Das mit der Flüssigkeitsmenge stimmt natürlich, das andere nicht unbedingt.
2 Radiatoren hintereinander sind ähnlich wie ein doppelt so dicker. Mit höherer Drehzahl performen 2 Radiatoren dann besser als einer, oder aber mit geringerer Finnendichte. Das sagt auch der von dir verlinkte Test aus. Die da verwendeten dünnen Radiatoren haben allerdings eine verhältnismäßig hohe Finnendichte, der in Aufbau 9 verwendete dickere Radiator hat eine niedrigere.
Bei der Finnendichte des Moras würde es mich nicht wundern, wenn mehrere hintereinander immer noch Vorteile gegenüber einem einzelnen bringen.
 
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