ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Wenn ich 100 Teilchen messe und sich die Zustände wechselnd verteilen, dann ist für mich die Verteilung der möglichen Zustände zufällig. Aussage der Quantenmechanik ist doch aber eben, dass der Zustand jedes einzelnen Teilchens zufällig variiert/unbestimmt ist, bis man es misst. Und um so eine Aussage zu begründen, bräuchte man imho auch mehrere (wechselnde) Messungen des zu beschreibenden Objektes - und das ist in dem Fall eben nur ein Teilchen. Und das kann nur einmal gemessen werden.
Beispiel Schuhkarton:
Ich sage "Ich habe dieses Objekt einmal vermessen, es hat Quaderform und dies seitdem es das letzte mal von außen beeinflusst wurde"
Der Quantenmechaniker dagegen sagt "Ich habe dieses Objekt einmal vermessen, es hat Quaderform. Bis zum Zeitpunkt der Messung war es mal Quader- und mal Kugelförmig. Das habe ich zwar nie gemessen, aber ich kann es 100%ig sagen"
Und er sagt desweiteren "Ich habe dieses Objekt hier nullmal vermessen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass es Quaderform hat und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es bis vor kurzem zwischen Quader- und Kugelform schwankte. Denn vor kurzem habe ich ein ganz anderes Objekt gemessen, dass ich "verschränkt" nenne, und dass hatte Quaderform. Also, als ich es gemessen hatte. Für den Zeitraum vor der Messung, zudem keinerlei Messwerte vorliegen, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es zwischen Kugel- und Quaderform schwankte"
So, dass wären jetzt zwei Erklärungen, die beide abschließend erklären, warum an einem Objekt eine Quaderform gemessen würde. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz frech, dass die erste Erklärung einfacher, direkter und logischer aufgebaut ist und dass sie mindestens drei unbelegte Annahmen weniger braucht, um zu funktionieren - und somit als die bessere Erklärung vorzuziehen wäre.
Bitte diese Behauptung wiederlegen, damit ich rausfinde, wo mein Denkfehler liegen muss
Beispiel Schuhkarton:
Ich sage "Ich habe dieses Objekt einmal vermessen, es hat Quaderform und dies seitdem es das letzte mal von außen beeinflusst wurde"
Der Quantenmechaniker dagegen sagt "Ich habe dieses Objekt einmal vermessen, es hat Quaderform. Bis zum Zeitpunkt der Messung war es mal Quader- und mal Kugelförmig. Das habe ich zwar nie gemessen, aber ich kann es 100%ig sagen"
Und er sagt desweiteren "Ich habe dieses Objekt hier nullmal vermessen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass es Quaderform hat und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es bis vor kurzem zwischen Quader- und Kugelform schwankte. Denn vor kurzem habe ich ein ganz anderes Objekt gemessen, dass ich "verschränkt" nenne, und dass hatte Quaderform. Also, als ich es gemessen hatte. Für den Zeitraum vor der Messung, zudem keinerlei Messwerte vorliegen, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es zwischen Kugel- und Quaderform schwankte"
So, dass wären jetzt zwei Erklärungen, die beide abschließend erklären, warum an einem Objekt eine Quaderform gemessen würde. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz frech, dass die erste Erklärung einfacher, direkter und logischer aufgebaut ist und dass sie mindestens drei unbelegte Annahmen weniger braucht, um zu funktionieren - und somit als die bessere Erklärung vorzuziehen wäre.
Bitte diese Behauptung wiederlegen, damit ich rausfinde, wo mein Denkfehler liegen muss



