AW: DSL-Drosselung bei O2: Heavy User müssen ab 1. Oktober aufpassen
Es geht fast nix ohne I Net, man soll auch quasi nur noch Datenströme kaufen und alles in die Wolke schießen. Wie soll es gehen wenn man dann schnell in die Zone kommt wo die Drosselung greift ohne gleich wieder draufzahlen zu müssen. Entweder ich bestelle eine Flat und kann die weitestgehend so nutzen oder kann es ja gleich wie eine Parkuhr machen. Der Service der Anbieter schreit schon zum Himmel und dann wird auch die Leistung kastriert da fragt man sich schon wofür man überhaupt bezahlt und in die Modernisierung und Ausbau fließt kaum was rein
Da muß man nicht Fragen, sondern nur die Pläne seitens O2 und E-Plus mal hintergründig Beleuchten, denn da kommt in absehbarer Zeit noch mehr ans Tageslicht, was sicherlich sehr vielen überhaupt nicht mehr "schmecken" wird.
Das man vor einiger Zeit die Telekom so zerrissen hat, fand ich zwar unfair, weil diese es öffentlich offenbarte was man zukünftig vor hat, doch ich sagte es schon voraus, das alle anderen Anbieter über kurz, oder lang, sich in diese Richtung umorientieren werden.
Heimliche Klauseln sind auch bei Vodafon und den nichtnetzeigenen Anbietern teils schon vorhanden, oder man hält es schon bereit, denn die letzteren müßen sich ja den Netzeigentümern unterordnen.
Unfair finde ich, die Gliederung in Bezug auf die optinalen Begünstigungen, wenn diese zusätzlich zum angehobenen Grundpreis fällig werden, denn hier wird sicherlich der Preiskampf sich hin orientieren, denn hier ist der Konflikt in Bezug auf Netzneutralität schon vorprogrammiert.
Die Klausel "bis zu" wird leider auch für die 2000kbit/s in Kraft bleiben und man wird ganz sicher, inoffiziell, den Ping für die Seitenanfragen erhöhen, so das man schon beim Surfen im Internet keine Freude an der Geschwindigkeitsdrosselung findet.
Besser wäre aus meiner Sicht, eine einheitliche Geschwindigkeitsregelung die für alle gilt, z.B. garantierte 12000kbit/s und 6000Kbit/s im ländlichen Raum (ist tatsächlich realisierbar, denn bei den Netzbetreibertests sind deutlich höhere Geschwindigkeiten sichtbar vorhanden).
Optionale Geschwindigkeitsanhebungen würde ich im Privattarif glatt verbieten und den gewerblichen Nutzern vorbehalten, denn da ist viel Geschwindigkeit am sinnvollsten nutzbar.
Volumentarife und Zeittarife, sind aus meiner Sicht, eigentlich eine für diese moderne auf das Internet sich stützende Zeit, absolut überholt.