DSL-Drosselung bei O2: Heavy User müssen ab 1. Oktober aufpassen

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kotz....

1und1 hat mir die Leitung dank schlechter werdender Verbindung und 20 Anrufen beim Support freundlicher weise von 16 auf 8MBit gedrosselt um die Verbindungsqualität zu stabilisieren... (muss da echt mal kündigen jetzt)... und ich hab diesen Monat jetzt schon (nur 4 Tage mit halbierter Leitung!) 120GB traffic gemacht.

21GB durchschnitt??? Zählen die da die mobilen Tarife von ALDI Talk mit 150 MB pro Monat mit oder was?

Bullshit!
 
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Es geht fast nix ohne I Net, man soll auch quasi nur noch Datenströme kaufen und alles in die Wolke schießen. Wie soll es gehen wenn man dann schnell in die Zone kommt wo die Drosselung greift ohne gleich wieder draufzahlen zu müssen. Entweder ich bestelle eine Flat und kann die weitestgehend so nutzen oder kann es ja gleich wie eine Parkuhr machen. Der Service der Anbieter schreit schon zum Himmel und dann wird auch die Leistung kastriert da fragt man sich schon wofür man überhaupt bezahlt und in die Modernisierung und Ausbau fließt kaum was rein

Da muß man nicht Fragen, sondern nur die Pläne seitens O2 und E-Plus mal hintergründig Beleuchten, denn da kommt in absehbarer Zeit noch mehr ans Tageslicht, was sicherlich sehr vielen überhaupt nicht mehr "schmecken" wird.

Das man vor einiger Zeit die Telekom so zerrissen hat, fand ich zwar unfair, weil diese es öffentlich offenbarte was man zukünftig vor hat, doch ich sagte es schon voraus, das alle anderen Anbieter über kurz, oder lang, sich in diese Richtung umorientieren werden.

Heimliche Klauseln sind auch bei Vodafon und den nichtnetzeigenen Anbietern teils schon vorhanden, oder man hält es schon bereit, denn die letzteren müßen sich ja den Netzeigentümern unterordnen.

Unfair finde ich, die Gliederung in Bezug auf die optinalen Begünstigungen, wenn diese zusätzlich zum angehobenen Grundpreis fällig werden, denn hier wird sicherlich der Preiskampf sich hin orientieren, denn hier ist der Konflikt in Bezug auf Netzneutralität schon vorprogrammiert.
Die Klausel "bis zu" wird leider auch für die 2000kbit/s in Kraft bleiben und man wird ganz sicher, inoffiziell, den Ping für die Seitenanfragen erhöhen, so das man schon beim Surfen im Internet keine Freude an der Geschwindigkeitsdrosselung findet.

Besser wäre aus meiner Sicht, eine einheitliche Geschwindigkeitsregelung die für alle gilt, z.B. garantierte 12000kbit/s und 6000Kbit/s im ländlichen Raum (ist tatsächlich realisierbar, denn bei den Netzbetreibertests sind deutlich höhere Geschwindigkeiten sichtbar vorhanden).
Optionale Geschwindigkeitsanhebungen würde ich im Privattarif glatt verbieten und den gewerblichen Nutzern vorbehalten, denn da ist viel Geschwindigkeit am sinnvollsten nutzbar.

Volumentarife und Zeittarife, sind aus meiner Sicht, eigentlich eine für diese moderne auf das Internet sich stützende Zeit, absolut überholt.
 
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ΔΣΛ;6584728 schrieb:
Nein, es können nicht beliebig viele quasi mit unbegrenzter Geschwindigkeit Surfen, dafür ist das Netz einfach viel zu schwach.

Das ist das was O2 als wahren Grund vorgibt. Wer das glaubt, der muss echt schon sehr naiv sein.
 
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Du scheinst doch sehr unbedarft zu sein wenn du wirklich glaubst, dass das Netz allen unbegrenztes zu Verfügung stellt, dein utopisches Paralleluniversum möchte ich gerne mal besuchen, da muss es wohl auch Zuckerwatte regnen :schief:
 
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Ich habe einen VDSL Anschluss bei Easybell. Die mieten ja anscheinend die Leitungen von Telefonica (O²). Da müsste ich mir ja keine Sorgen machen oder ?

Gut 300gb sind für den 0815 User eh schwer zu erreichen, laut Fritzbox bin ich bei der aktuellen Woche bei knapp 57 gb.

Und im Sommer wird das Internet bei mir ja eh weniger benutzt als im Winter.

Daher sind 300 gb durchaus zeitweise zu wenig.
 
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Die 21GB, die die pro Monat berechnen, verbrauche ich am Tag (kein Witz!) :D

Aber ich bin auch kein Durschnittsuser und, zum Glück, nicht bei O2.


Bald gibt es warscheinlich auch für das echte O2 (die Gasversion) Drosselungen. Wer mehr als 21 Liter pro Monat verbraucht muss draufzahlen (oder sterben).
 
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So wie es aussieht, wird am Ende alles nur noch übers Geld laufen. Dann darf man pro 200MB 4,99€ bezahlen und wenn man mal Wolfenstein: The New Order runterlädt, kostet einen das 1000€ :ugly:

Die würden doch am liebsten gleich wieder Minutenpreise einführen und die Geschwindigkeit auf 56K drosseln.

Ach komm, wo soll das noch hinführen? Da bekommt man doch das Kotzen! Da findet wieder eine Umverteilung des Vermögens statt. Der kleine, dumme Verbraucher soll schön viel blechen, dafür dass er sich erdreistet das Internet nutzen zu wollen. Ist ja nicht so, dass man diesen SCHEISS tatsächlich bräuchte, neeeeiiin :schief:

Man wird ja nur permanent dazu animiert, sich Filme, Serien, Musik und jeden anderen Rotz per Streaming zu organiseren.

Das Internet ist eine tolle Sache, eine nahezu unendliche Quelle an Wissen und das Unterhaltungsmedium schlecht hin. Entweder hat man nun ein Recht darauf und der Staat setzt sich dafür ein, dass jeder faire Preise dafür bezahlt, oder Deutschland geht eben den Bach runter. In der Beziehung sind wir ja sowieso schon ein Entwicklungsland. Sch**ß doch drauf!
 
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ΔΣΛ;6584728 schrieb:
Nein, es können nicht beliebig viele quasi mit unbegrenzter Geschwindigkeit Surfen, dafür ist das Netz einfach viel zu schwach.


Da ist so schon richtig. Jeder HVT/Outdoor ist mit einer bestimmten Bandbreite an den Breitband PoP angebunden. Das diese nicht unendlich viel Bandbreite ermöglicht, sollte klar sein. Diese sind jedoch in der Regel weit überbucht, was ja auch nichts anderes als eine Mischkalkulation ist, da niemals alle jeweils angeschlossenen Kunden die volle Bandbreite nutzen werden. Bei der Telekom gab es da in der Vergangenheit auch nie Probleme, da entweder ausreichend hoch angebunden oder rechtzeitig die Anbindung an die Kundenzahl und deren Bandbreite angepaßt wurde. Das ganz krasse Gegenbeispiel war/ist VF mit ihren Bitstream VDSL über die Telekom in Berlin. Dort hat VF VDSL Anschlüsse nahezu verramscht. Die Folge war, das die eingekaufte Bandbreite bei der Telekom nicht im Ansatz ausreichend war und die Kunden VDSL (!) Bandbreiten von teils unter 1 Mbit hatten.

Das ist der eine Punkt, wo die Anbieter sich sträuben, in ausreichende Bandbreiten zu investieren. Weil kostet ja Geld !
Richtig teuer wird es, wenn die ganzen Knotenpunkte oder gar der Backbone selber aufgerüstet werden müssen, weil diese den anfallenden Traffic nicht mehr bewältigen können. Also kommt man auf die Idee, doch die Kunden nach einen zugestandenen Highspeed Volumen in deren Bandbreiten massiv zu beschränken und Tarife mit ungedrosselten Traffic so unattraktiv wie möglich zu machen. Ergo Problem gelöst und die wenigen Kunden, die dennoch die ungedrosselten Tarife buchen, spülen noch zusätzliches Geld in die Kasse.

Traffic Kosten spielen heute bei weiten nicht mehr die Rolle wie zu den Anfangstagen von DSL. Diese kann man locker mit den derzeitigen Tarifen abdecken. Die wirklichen massiven Heavy User mit Traffic von jenseits der TB, die alleine gesehen natürlich unprovitabel sind, werden durch die große Masse an provitablen Kunden abgefangen. Das ist ja auch der Sinn und Zweck einer Mischkalkulation. Nur dann sollen die Anbieter die Preise so kalkulieren, das auch noch genügend finanzielle Mittel überbleiben, um die Infrastruktur der wachsenen Datenmenge anzupassen. Aber genau das wird nicht getan. Eher bremst man die Kunden aus. Die Telekom ist damit auf die Fr..... geflogen, als man Flatrate Tarife beschränken wollte. Aber es steht zu befürchten, das die anderen Anbieter das Kind dann nur anders nennen werden und dann Fakten schaffen. Bestes Beispiel ist ja LTE. Eine 50 oder 100 Mbit Anbindung mit lächerlichen 30 GB Highspeed Volumen ....
 
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Ich finde die Leute sind dumm die verbraucht lt. Bundesnetzagentur:) ! Ein durchschnittlicher Internetnutzer verbraucht lt. Bundesnetzagentur nur 21 GB im Monat.
Was ich nicht verstehe koennen die nicht mal mit denken das Heute zu tage 1 spiel 21 bis 40 gb oder manche mehr haben.
Ein normaler nützer wenn er bei steam spiel kauft oder bei Uplay zb. Watch Dogs glaube 25 oder 40 gb und Wolfenstein das neue auch so viel.
 
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Der selbe Schwachsinn breitet sich immer mehr aus, diese "Seuche" muss gestopt werden. :daumen2:
 
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Ich finde die Leute sind dumm die verbraucht lt. Bundesnetzagentur:) ! Ein durchschnittlicher Internetnutzer verbraucht lt. Bundesnetzagentur nur 21 GB im Monat.
Was ich nicht verstehe koennen die nicht mal mit denken das Heute zu tage 1 spiel 21 bis 40 gb oder manche mehr haben.
Ein normaler nützer wenn er bei steam spiel kauft oder bei Uplay zb. Watch Dogs glaube 25 oder 40 gb und Wolfenstein das neue auch so viel.

Dir ist schon klar, dass das eine Statistik der BNETZA ist, oder? Das haben die sich nicht ausgedacht. Allerdings muss man dazusagen, dass die 21GB von 2012 sind.
 
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Ich finde die Leute sind dumm die verbraucht lt. Bundesnetzagentur:) ! Ein durchschnittlicher Internetnutzer verbraucht lt. Bundesnetzagentur nur 21 GB im Monat.
Was ich nicht verstehe koennen die nicht mal mit denken das Heute zu tage 1 spiel 21 bis 40 gb oder manche mehr haben.
Ein normaler nützer wenn er bei steam spiel kauft oder bei Uplay zb. Watch Dogs glaube 25 oder 40 gb und Wolfenstein das neue auch so viel.

Die gehen nicht vom Sonderfall der Dauergamer, oder der Dauerdounloader aus, auch nicht von denen die gewerblich einen privaten Anschluß nutzen, oder von mehreren Personen die sich einen Anschluß teilen, sondern nur von den Nutzungsstatistiken eines Anschlußes.
Dabei wurde auch nicht berücksichtigt, das sehr viele, allein durch die ungenügend niedrige Dauergeschwindigkeit, nicht mal die 21GB erreichen können, denn soviel Zeit haben viele gar nicht, da der Tag durch Arbeit (anfallende Mehrarbeit), Zeiten um dahin, oder zurück zu kommen, Schlaf und andere Gepflogenheiten, wenig Spielraum für sowas übrig läßt. und den eventuell negativ behafteten finanziellen Aspekt, wage ich nicht mal mit einzubeziehen.
Letztendlich ist es eine Statistik die eigentlich nur auf Schätzungen beruht.

Dir ist schon klar, dass das eine Statistik der BNETZA ist, oder? Das haben die sich nicht ausgedacht. Allerdings muss man dazusagen, dass die 21GB von 2012 sind.

Man traut sich momentan keine aktuelleren Zahlen bekannt zu geben, da man sonst den Druck auf die Netzbetreiber erneut erhöhen müßte.
Man macht es wie unsere Bundeskanzlerin, oder ihr vorangegangener parteiinterner Vorgänger, man sitzt es aus und das kann dauern!
 
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Davon mal abgesehen das ich gegen eine Drosselung bin, warum sollten die 21GB nicht stimmen?

Wenn ich immer lese, ich muss zig verschiedene Spiele über Steam neu ziehen und updaten usw usw. Vergesst nicht das ihr hier ein Gamer-Forum seit und nicht die Allgemeinheit. Viele Haushalte kommen mit weit aus weniger als 21GB im Monat aus. Dann darf man nicht vergessen das es viele Haushalte gibt die mit DSL6000RAM und weniger surfen, die nutzen streaming und co. nicht im geringsten.

Ich Persönlich komme selbst nicht einmal über 75GB im Monat, trotz der Verwendung von Amazon Prime und Apple TV.
 
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Man traut sich momentan keine aktuelleren Zahlen bekannt zu geben, da man sonst den Druck auf die Netzbetreiber erneut erhöhen müßte.
Man macht es wie unsere Bundeskanzlerin, oder ihr vorangegangener parteiinterner Vorgänger, man sitzt es aus und das kann dauern!

Was sind denn das für Verschwörungstheorien... Ich kenne Zahlen von anfang diesen Jahres von einem konkurrierenden Anbieter und die lagen im Schnitt bei 25GB je Anschluss. Das sind eben Durchschnitte, man darf nicht immer sein Surf und Downloadverhalten auf die breite Masse projizieren.
 
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Davon mal abgesehen das ich gegen eine Drosselung bin, warum sollten die 21GB nicht stimmen?

Wenn ich immer lese, ich muss zig verschiedene Spiele über Steam neu ziehen und updaten usw usw. Vergesst nicht das ihr hier ein Gamer-Forum seit und nicht die Allgemeinheit. Viele Haushalte kommen mit weit aus weniger als 21GB im Monat aus. Dann darf man nicht vergessen das es viele Haushalte gibt die mit DSL6000RAM und weniger surfen, die nutzen streaming und co. nicht im geringsten.

6Mbit und weniger sind was DSL angeht sogar immer noch die große Mehrheit.
 
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Was sind denn das für Verschwörungstheorien... Ich kenne Zahlen von anfang diesen Jahres von einem konkurrierenden Anbieter und die lagen im Schnitt bei 25GB je Anschluss. Das sind eben Durchschnitte, man darf nicht immer sein Surf und Downloadverhalten auf die breite Masse projizieren.

Zur eigenen Rechtfertigung solcher Drosselpläne? (!)
 
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Habe mal die Grafik mit echten Werten überarbeitet! Die sind nicht aus der Nase gezogen, sondern gemessen! ;)

turbo.png
 
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Übrigens - auch der 1 Jahr aktuellere Jahresbericht 2013 der BNETZA weist 22GB aus (S. 75, ohne IPTV-Traffic der DTAG).
 
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Ich finde hierbei wird komplett außer Acht gelassen dass es viele Leute gibt, die sich einen Anschluss teilen. Familien zum Beispiel. Wir sind zurzeit 2 Internetnutzer. Meine Freundin und Ich. Wir Verbrauchen pro Monat so ca 70-80 GB. Sie guckt viel in den Mediatheken, Ich benutze Steam und gucke auch viele Filme übers Netz. Wenn unser kleiner irgendwann soweit ist (ist jetzt 5 Jahre alt) denke ich dass 150GB kein Problem werden. 300GB ist zurzeit noch ne recht faire Grenze finde ich. Aber mit Blick auf die Zukunft kann ich nur den Kopf schütteln. Internetinhalte werden immer hochauflösender, Werbeinhalte auf Webseiten ebenso. Monitore mit 1080p etablieren sich als Standart und somit macht das gucken von Videos in 360p oder niedriger keinen Spaß mehr. Ein Teufelskreis aus gestiegenen Anforderungen und damit verbundenem größeren Traffic. Sollte sich 4k als Standart durchsetzen wird sich das Datenaufkommen allein durch Plattformen wie Youtube schon um mindestens 70% erhöhen. Somit sind solche Drosselungen Unsinnig. Vor 10 Jahren hätte es keinen Gejuckt. Heutzutage kommt so etwas zu spät und somit brauchen die Provider sich nicht wundern, wenn die Kunden Sturm laufen. Ich wette dass diese Drosselungen auch in 10 Jahren noch den steigenden Anforderungen entgegenwirkend nicht nach oben korrigiert werden. Somit kann man den Fortschritt natürlich auch künstlich beschrenken.
 
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