"Don't use Chrome!": Duckduckgo warnt vor Googles FLoC

Ich gebe immer nur die minimal Cookie-Rechte und bis jetzt ist mir keine Webseite untergekommen, die danach nicht mehr richtig funktioniert hätte.
Dass man das aber bei jeden Aufruf neu machen muss ist wohl der Preis, den man dafür zahlen muss.
Ich nutze i don't care about cookies und noscript.
Es werden nur Scripte für die Funktionalität der Seite erlaubt und die Cookie Banner sehe ich sowieso nie.
Zumal bei mir keine Kekse erlaubt sind.
Ich habe mir mal den Spaß mit den Cookies gemacht und es ist eine Sauerei, wie verwinkelt und kompliziert einige Webseiten Betreiber die Cookie Optionen gestalten. Da ist es kein Wunder, wenn 99% der Nutzer einfach auf Erlauben klicken.

Für die Google Dienste (also Youtube und GMail) habe ich eine separaten Browser.
Und Facebook kommt bei mir in einen Container.

Nennt mich paranoid, aber ich möchte selbst bestimmen, wer meine Daten bekommt.
 
Deshalb galt meine Frage ja auch nicht dem Wechsel zu Firefox und Derivaten, sondern anderen Chromium-basierten Browsern. Da stellt die von dir gefürchtete Portierung ja keine Herausforderung dar...
(das ist zumindest mein letzter Stand)
Naja, wenns Chromium basiert sein wird, werden die änderungen auch kommen mit FLoC etc. Also sehe ich darin nicht wirklich einen gewinn, ausser vielleicht etwas Zeitaufschub.
 
Nutze seit vielen Jahren Chrome in Verbindung mit einem Google Konto und bin super zufrieden, die Killerfeatures schlechthin für mich sind die geräteübergreifende Synchronisation und die hervorragend funktionierende Backup Funktion für Lesezeichen & Co.
 
Ich nutze i don't care about cookies und noscript.
Es werden nur Scripte für die Funktionalität der Seite erlaubt und die Cookie Banner sehe ich sowieso nie.
Zumal bei mir keine Kekse erlaubt sind.
Ich habe mir mal den Spaß mit den Cookies gemacht und es ist eine Sauerei, wie verwinkelt und kompliziert einige Webseiten Betreiber die Cookie Optionen gestalten. Da ist es kein Wunder, wenn 99% der Nutzer einfach auf Erlauben klicken.

Für die Google Dienste (also Youtube und GMail) habe ich eine separaten Browser.
Und Facebook kommt bei mir in einen Container.

Nennt mich paranoid, aber ich möchte selbst bestimmen, wer meine Daten bekommt.
Am besten noch die Google Dienste mit einem separaten VPN benutzen, da man oft an Google-Diensten wie Recaptcha nicht vorbeikommt und die Daten dann anhand der IP-Adresse dir zugeordnet werden könnten.
 
Nutze seit vielen Jahren Chrome in Verbindung mit einem Google Konto und bin super zufrieden, die Killerfeatures schlechthin für mich sind die geräteübergreifende Synchronisation und die hervorragend funktionierende Backup Funktion für Lesezeichen & Co.
Das gibt es auch in Firefox und vermutlich anderen Browsern.
 
Vor Gericht müsste Datensammeln genau so gehandhabt werden wie Copyright Missbrauch ! Wer fremde Daten einfach benutzt, egal ob durch Cookies etc. ist nicht besser als jene die angeblich gegen Copyright Recht verstoßen. Die Sittenwidrige Klick Zustimmung ist auch nicht Gerichtsfest, da man ja auch keine Verträge mit Kreuzchen Akzeptieren würde ;-)
Bürger sollten auch ein "Echtes Selbstbestimmungsrecht" an ihren Daten haben ohne wenn und aber!

MfG
 
Mit Firefox kann ich also auf dem Smartphone ein Video bei YT anfangen und auf dem PC zu Ende schauen? So ganz ohne Google Account? Ganz sicher nicht.

Das hat aber rein gar nichts mit dem Firefox oder dem Chrome zu tun.
Die Daten werden lediglich im Google Konto gespeichert.

Also: Youtube App aufm Handy gestartet und am Firefox am PC zuende geguckt. Und niemand braucht den Chrome.. herrlich!
 
Hmm, mal ne grundlegende Frage...

Wäre es nicht sinnvoller, Dienste wie z.B. Amazon oder YouTube auf dem Smartphone als App zu verwenden anstatt im Browser? Damit würde man doch perfekt das Konzept "1 Browser pro Dienst" umsetzen? Oder doch nicht? Ne App agiert ja praktisch als eigener Browser.

Wenn ich z.B. unter iOS einer App soweit alle Rechte nehme, dann hat z.B. YouTube nur noch Zugriff auf das was ich in YouTube mache. Natürlich können sie mein Verhalten innerhalb der Dienste analysieren, die ich über mein angemeldetes Google Konto nutze, aber da der Google Login nicht im Browser stattfindet, kann google mich doch nicht in gleichem Maße über dutzende Seiten per google analytics tracken als wenn ich am Desktop überall eingeloggt bin und normal surfe.


Mein Problem ist einfach, dass ich keine Lust habe, mich bei deaktivierten cookies ständig neu mit 2FA im Browser anzumelden. Nur bei Separaten Smartphone Apps hätte ich das Problem logischerweise nicht und da die Apps getrennt sind sollte ein Tracking schwieriger sein.

Die Frage ist nur, ob google z.B. über eine Device ID trotzdem kapiert, dass ich sowohl google Apps mit Login nutze als auch meinen Browser (am Smartphone) ohne Google Login, und sie mich dann nicht über cookies tracken sondern über meine Device ID...

Meinungen dazu?
 

GOOGLE: A DARPA ENTERPRISE RUN BY THE CENTRAL INTELLIGENCE AGENCY​

Google wirbt Darpa-Chefin ab​

Google’s true origin partly lies in CIA and NSA research grants for mass surveillance​

 
Nutze seit der Beta den Edge auf Chromium Basis und was soll ich sagen? Vor einigen Monaten ist Chrome auf meinem privaten und beruflichen Rechner deinstalliert und vermisse ihn auch keine Sekunde lang!
 
Ich habe sogar meine Freundin überzeugt Firefox auf ihren Geräten zu nutzen.
Leider nutzt sie noch Google als Suchmaschine, bei mir läuft überall Startpage.
 
Hmm, mal ne grundlegende Frage...

Wäre es nicht sinnvoller, Dienste wie z.B. Amazon oder YouTube auf dem Smartphone als App zu verwenden anstatt im Browser? Damit würde man doch perfekt das Konzept "1 Browser pro Dienst" umsetzen? Oder doch nicht? Ne App agiert ja praktisch als eigener Browser.

Wenn ich z.B. unter iOS einer App soweit alle Rechte nehme, dann hat z.B. YouTube nur noch Zugriff auf das was ich in YouTube mache. Natürlich können sie mein Verhalten innerhalb der Dienste analysieren, die ich über mein angemeldetes Google Konto nutze, aber da der Google Login nicht im Browser stattfindet, kann google mich doch nicht in gleichem Maße über dutzende Seiten per google analytics tracken als wenn ich am Desktop überall eingeloggt bin und normal surfe.


Mein Problem ist einfach, dass ich keine Lust habe, mich bei deaktivierten cookies ständig neu mit 2FA im Browser anzumelden. Nur bei Separaten Smartphone Apps hätte ich das Problem logischerweise nicht und da die Apps getrennt sind sollte ein Tracking schwieriger sein.

Die Frage ist nur, ob google z.B. über eine Device ID trotzdem kapiert, dass ich sowohl google Apps mit Login nutze als auch meinen Browser (am Smartphone) ohne Google Login, und sie mich dann nicht über cookies tracken sondern über meine Device ID...

Meinungen dazu?

Was Google macht, kann man nur schlecht sagen.
Aber solange dein Smartphone mit einem Google Account verknüpft ist, könnten sie prinzipiell alle darüber vorgenommenen Aktionen zuordnen. Sobald auch nur ein Google-Dienst aktiv ist (einschließlich der normalen Android-On-Screen-Tastatur mir Rechtschreibprüfung), kennt Google zumindest deine IP und könnte diese mit IP-Informationen aus Analytics, Youtube, etc. abgleichen.
 
Falls sich dieser Abschnitt auf mein Posting beziehen sollte, bin ich enttäuscht: Denn darin ist immer noch keinerlei Argument enthalten. Das bekommst du nämlich alles auch bei Chromium. (selbst den Gewohnheitsaspekt, wenn man das Logo mal ausklammert)
Nö: https://www.heise.de/download/product/chromium-58173

Nutze FF seit V0,X. Geschwindigkeitsprobleme nie gehabt.
Ich schon. Firefox war vor Servo extrem träge. Das Starten dauerte ewig und beim Scrollen durfte ich zusehen, wie die Page gerendert wurde. Abgesehen davon hats auch extrem geruckelt. Chrome lief 1a.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Firefox kann ich also auf dem Smartphone ein Video bei YT anfangen und auf dem PC zu Ende schauen? So ganz ohne Google Account? Ganz sicher nicht.
Natürlich geht das. So man die Sync Funktion benutzt.
Firefox ist mir aber zu langsam geworden, ich setze überall auf Opera GX. Alle ChromeAddons aber kein Google, wunderbar.
 
Was Google macht, kann man nur schlecht sagen.
Aber solange dein Smartphone mit einem Google Account verknüpft ist, könnten sie prinzipiell alle darüber vorgenommenen Aktionen zuordnen. Sobald auch nur ein Google-Dienst aktiv ist (einschließlich der normalen Android-On-Screen-Tastatur mir Rechtschreibprüfung), kennt Google zumindest deine IP und könnte diese mit IP-Informationen aus Analytics, Youtube, etc. abgleichen.

Na ja, bei mir wärs eben iOS. Daher keine Verknüpfung mit Google Diensten abseits von Apps wie YouTube.

Ich hab eben was gefunden:

Wie es aussieht ist das Tracking über verschiedene Apps durchaus ein Hindernis für die Serviceanbieter.

Zudem setzt Apple die Tracking ID auf 000... wenn man das Tracking in den Einstellungen ablehnt.
Für iOS 14.5 kommt die Tage dann auch noch ein Update, welches das Datensammeln von Apps zumindest einschränken dürfte, da der User explizit nach Erlaubnis gefragt werden muss ob eine App Tracking Daten erheben darf oder nicht. Apps die sich nicht daran halten (ganz unterbinden ist für Apple ja logischerweise nicht möglich) sollen aus dem Store fliegen.

Wie viel davon nur Schall und Rauch ist kann man sicher hinterfragen. Aber mein Gedankengang aus meinem letzten Post scheint am Smartphone wohl durchaus valide zu sein.

Wenn ich also für Amazon und YouTube die jeweiligen Smartphone Apps nutze und den Smartphone Browser nur zum "browsen" ohne logins nutze und dazu noch firefox klar als Adblocker einbinde, sollte ich am Smartphone wohl deutlich schwieriger zu tracken sein, als wenn ich am PC bei YouTube, Amazon und co. dauerhaft angemeldet bin.

Ich denke sicherer wären dann nur noch radikale Maßnahmen wie noscript und deaktivierte Cookies.


Gut, Apple hat dann weiterhin zugriff auf meine (Meta)Daten, aber einen Tod stirbt man immer, wenn man nicht sämtliche Usability aufgeben möchte. Weil dann dürfte ich auch kein Windows oder Steam nutzen...
 
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