Dokumentation: Unser täglich Gift!!

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Aber die Menge an Pestizide ist beim Biobauer doch geringer oder nicht? Es kommt aus der Luft und es müsste nicht die selbe Menge sein.
Wenn er es aber in einem Gewächshaus anpflanzt kann er Schädlinge und Pestizide leichter fernhalten.

Die Pestizide die sich in Bioprodukten finden kommen entweder über Abdrift vom konventionellen Nachbarfeld oder aber über Niederschläge. Das sind natürlich nur Bruchteile der Mengen, wie wenn der Bauer direkt draufhalten würde.



Biobauern spritzen nicht, sie bauen zwischen den Monokulturen andere Pflanzen an, die wiederum natürliche Schädlingsbekämpfern einen Lebensraum bieten.
Zumindest macht das der Bauer, bei dem wir unsere Kartoffeln kaufen.

Je nachdem was angebaut wird kommt man auch als Biobauer nicht um Pflanzenschutz herum. Natürlich ist dieser ganze synthetisch hergestellte Mist nicht zugelassen, aber z.B. gegen den echten Mehltau helfen auch Mittelchen wie Backpulver, Schwefel, Molke oder Fenchelöl.
 
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Je nachdem was angebaut wird kommt man auch als Biobauer nicht um Pflanzenschutz herum. Natürlich ist dieser ganze synthetisch hergestellte Mist nicht zugelassen, aber z.B. gegen den echten Mehltau helfen auch Mittelchen wie Backpulver, Schwefel, Molke oder Fenchelöl.

"Mein" Bauer baut ja auch nicht alles an, er hat nur bestimmte Sachen, die angebaut werden und da mischt er eben andere Pflanzen mit unter, um die natürlichen Schädlingsbekämpfer einen Lebensraum bieten zu können.
Diese Waren werden auch nicht in Supermärkten angeboten, die werden entweder auf dem Wochenmarkt verkauft (und kosten dann entsprechend) oder direkt vor Ort (wie das viele Bio Bauern machen).
 
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Was dein Bauer macht ist ja dann nicht anderes als von der reinen Monoikultur wegzugehen?!?

MfG
 
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Was dein Bauer macht ist ja dann nicht anderes als von der reinen Monoikultur wegzugehen?!?

MfG

Monokultur hat er schon, aber er streut zwischen den Monokulturen eben andere Pflanzen ein, um ein bestimmtes Mischungsverhältnis zu erreichen.
Mit ein paar m² anderer Pflanzen in den Monokulturen erreicht er, dass natürliche Schädlingsbekämpfer vorbei schauen, die sonst nicht kämen und dafür muss er keine anderen Mittel einsetzen.
Es ist eine reine wirtschaftliche Frage, ob man sich das leisten kann, die Monokulturen so zu unterbrechen, denn man verringert ja dadurch auch den Ertrag.
So werden auch Laufenten eingesetzt, die im Eisbergsalatfeld herumlaufen und sich die Schnecken schmecken lassen.
 
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Übertreibt mal nicht. 60% des Einkommens geht gar nicht in einem Industrieland.
In Deutschland werden rund 10% des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben (Genussmittel gehen extra).
Der Franzose gibt rund 20% seines Einkommens für Lebensmittel aus.
In den Entwicklungsländern liegt der Anteil bei 50%, was aber daran liegt, dass die Nahrungsrohstoffpreise in den letzten 10 Jahren stark gestiegen sind (dank der Spekulation und der Fehlinvestitionen), die Löhne der Arbeiter aber nicht.
 
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Danke für den Link, werd ich mir bei Gelegenheit angucken. Aber eins vorweg. Frau Aigner, ist das nicht diese Person die generell irgendwie.... mhhh nichts macht? Nichts machen und Frau eigner sind Wortkombination die man in dem Zusammenhang irgendwie öfters in den Medien wahrnimmt. :ugly:

MfG
 
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Argh. Ich heb mir die Filmchen für die Mittagspause auf. :ugly:

MfG
 
In einer der letzten c'ts ging es um Gift in Kopfhörern, Mäusen, Tastaturen ect.

Auch sehr interesseant und bedenklich.

Es war c't Nr. 5.
 
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Jop, Kunststoff bestimmt unsern Alltag. Was soll man dagegen machen, Plastehandschuhe nutzen um sich vor den gefährlichen Kunststoffen in Mäusen und Tastaturen zu schützen? :ugly:

Ich hab mal versucht Plaste frei einzukaufen. Da bekommt man quasi nichts außer Eier. Dazu kommen so tolle Lebensmittelverordnungen das Frischeprodukte wie Wurst und Käse in Plastik eingepackt werden müssen. Manmanman, ein echtes Problem ist das. Man hat praktisch nicht die Möglichkeit dem zu umgehen außer man versorgt sich selber, was jedoch in einer Großstadt nicht praktikabel ist.

MfG
 
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