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Diskussion zu PCGH-Benchmarks

Ich bin der Meinung es gibt einfach zu viele Spiele (zu viele Betriebssysteme), zu wenig wirklich gut funktionierende Benchmarks oder Messtools (fraps) und zu viele verschiedene Karten und Hardware-Konfigurationen um eine wirklich auf den Einzelnen zugeschnittene Ausage über eine Graphikkarte zu treffen.
Das war jetzt ein langer Satz! :haha:

Die PCGH-Tests liefern schon eine recht gute übersicht und deshalb sollt sich jeder auch selbst mal seine Gedanken über die Hardware machen die er sich anschaffen möchte.

Ich überarbeite einmal im Monat meine Graka-Top-Liste die ich an meine Freunde und Clankollegen sende und in dieser setze ich die Karten in der Wertung so das jedem ganz klar ersichtlich ist, wo sie im Gesamten steht und gebe ihr P/L-Verhältnis (nach Geizhals.at) an. Aber das Wichtige ist ich schreibe im als Erklärung hinzu das es sich um einen Durchschnittswert handelt und die Leute mich im Bedarfsfall auf einzelne Spiele ansprechen sollen. Da es ja vorkommen kann das hier eine andere Graka interessanter sein könnte.

Das Komplizierteste an der Sache ist das sich die Leute oft die Karte für einen Längeren Zeitraum holen wollen in dem natürlich auch neue Treiber und neue Spiele raus kommen. Hier eine Aussage zu treffen ist sehr schwer da es z.B. bei AMD schon vorkam das eine Graka plötzlich in einem Spiel mit dem neuen Treiber bis zu 40% mehr Leistung prachte.
Und was ich ereichen kann wenn ich ein Spiel auf bestimmte Hardware programmiere zeigen uns immer wieder die Konsolen.

Wäre Crisys auf AMD optimiert bin ich mir sicher würden die HDs abgehen wie Schmittskatze.

In diese Sinne
Schönes Wochenende
 
Das ist auch mein Problem, welches ich mit jeder Art von Indizes habe. Dasselbe Problem stellt sich übrigens bei Standard-Avg-Fps-Benchmarks. Was, wenn (extrem überspitzt) eine Karte durchgehend 40 Fps liefert, die andere in der ersten Hälfte 10 fps und in der zweiten Hälfte 70 Fps? Die Avg-Fps wären gleich - die Min-Fps geben hier schonmal ein bißchen Hilfe, aber erst richtige Spielbarkeitsbenchmarks sind da wirklich aussagekräftig.

Genau deshalb sollte man vielleicht den Mittelweg gehen.
Man testet nur noch Ingameszenen
(so wie es hier von PCGH_Raffael beschrieben wurde)
Die erzielten Werte werden dann in mind. und max. fps abgegeben.

Dann kann man nämlich am ehesten die Leistung beurteilen.
Wobei es da auch wieder ein Problem gibt. Bricht die Karte nur einmal ganz kurz ein, sind die mind. fps eigenltich auch wieder dahin...

Ich merk gerade wie schwer das eigentlich ist ^^

Am Besten wäre jedoch ein Frameverlauf, diesen habe ich bei euch auch schon öfter gesehen. Ein großes Bild in dem der Frameverlauf wiedergegeben wird (dabei ist jede Farbe eine andere Karte)

Das wäre aber wohl zu aufwändig oder?
 
Die Spielbarkeitstests mit den Verlaufsdiagrammen und der prozentualen Spielbarkeit sind extrem aufwendig.

Leider wurden die Verlaufsdiagramme lange nicht so oft angeklickt wie die prozentualen Balken und als ich deswegen im nexten Test prozentuale Balken und avg/min-Werte eingebaut habe, wurde letztere sehr oft geklickt. Es gibt einfach viele, die mit diesen beiden nicht so häufig gezeigten Arten von Diagrammen nicht klar kommen bzw. diese nicht interpretieren können. Bei avg-Balken ist das anders - leider.

cYa
 
Leider wurden die Verlaufsdiagramme lange nicht so oft angeklickt wie die prozentualen Balken und als ich deswegen im nexten Test prozentuale Balken und avg/min-Werte eingebaut habe, wurde letztere sehr oft geklickt. Es gibt einfach viele, die mit diesen beiden nicht so häufig gezeigten Arten von Diagrammen nicht klar kommen bzw. diese nicht interpretieren können. Bei avg-Balken ist das anders - leider.

Aufklärung :ugly:!
 
Wäre aber interessant zu wissen warum diese Benches nicht so oft geklickt wurden!
So ein QuickPoll wäre doch mal interessant oder?
Welche Darstellung ist besser/ Was ist bei Balken positiv/negativ und was beim Frameverlauf...Und warum das so ist!

Ich mein man muss ja nicht von jedem Benchmark in einem Verlauf erstellen, aber gerade bei den "großen" Tests like GT200 vs. RV770 wäre es meiner Meinung nach ganz hilfreich.

Darüber hinaus würde ich die Leisung mehr gewichten!
Im Einkaufsführer wird sonst nämlich alles durcheinander geworfen!
Sagen wir mal eine Karte hat nur mäßige Leistung, die Karte bleibt dadurch recht kühl/leise, in der Verpackung sind x-Stecker drin, 2 Spiele und 3 Aufkleber. So wird diese Karte meiner Meinung nach durch die Eigenschaft/Austattung künstlich nach oben gewertet und kommt somit nicht selten vor deutlich schnelleren Karten (bei denen vllt. nur ein Stecker/Kabel dabei ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich meine Hardware in erster Linie zum Benchen verwende, bin ich auch weiterhin scharf auf synthetische Benchmarks ;) Würde ich auch gerne noch im Leistungsindex sehen.

Gruß
 
Was ich gerade gestern bei der ganzen Diskussion über den RV770 und GT200 Test festgestellt habe ist, dass viele mehr Kritik üben, anstatt eventuell das Ergebniss zu hinterfragen oder Vorschläge zur Verbesserung zu machen;).


Vielleicht könnte man eine Einteilung in die Preisklassen vornehmen(pro Gruppe vllt. 6Karten), in denen man dann wiederum nach Lautstärke, Austattung, Stromverbrauch; P/L etc. einordnet.

Beispiel wäre z.b eine Einteilung in:

PCIe Karten bis 200€.
PCIe Karten von 200-300€.
PCIe Karten ab 400€.

AGP Karten

Die Einordnung der Karten in den versch. Klassen könnte nach einem Punktesystem erfolgen, indem man für die Eigenschaften der Karte(Leistung; Verbrauch etc.) einzeln Punkte vergeben könnte.

Beispiel:
Für die Leistung kann eine GraKa max. 50Punkte bekommen.
Für die Ausstattung 10Punkte.
Für die Technik 20Punkte.
Für die Kühlung 20Punkte.

-Höchste zu erreichende Punktzahl wäre also 100.

Nun bewertet man die versch. Eigenschaften und macht zu jeder der Gruppen, eine Pro und Contra Auflistung, damit man auch später (als Leser) einfacher nachvollziehen kann, wo es Punkteabzug gab und wo eine Karte Punkten konnte;).

Beispiel:
Kategorie "Technik"

+Crossfire tauglich
+DX 10.1
-Stromverbrauch

Gesamtpunktzahl: 8 von 10 Punkten.


So würde dies für jede Kategorie laufen und am Ende rechnet man alle Punkte zusammen und kommt z.b auf 84.

Dies wird jetzt in die "Preisklassentabelle" eingeordnet (höchste Gesamtpunktzahl oben, niedrigste unten).

Pro Jahr, der Karte in der Tabelle, könnte man dieser z.b 5Punkte abziehen, sodass eine Automatische "Abstufung" erfolgt, bis sie garnicht mehr in der Tabelle vorhanden ist.

So hätte man Einerseits gewährleistet, dass die Grafikkarten in ihrer Preiskategorie nach ihren Stärken und Schwächen geordnet sind und eine Karte mit einer objektiv schlechteren Leistung durch ihre z.b bessere Kühlung und Ausstattung, nach dem "Notensystem" vor eine (in der Rechenleistung) überlegenen Karte liegt.
Und andererseits für jeden Geldbeutel die Karten zugeordnet.

Punkt 1 haben ja auch viele Bemängelt, da sie nicht nachvollziehen konnten, wie den eine 88er Karte vor einer HD48**Karte liegen kann.

So ich hoffe, ihr könnt mir folgen / war gerade so ein Einfall:D.

Schönes Wochenende
Fransen

*Edit* Was für'n Text:wow:
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagen wir mal eine Karte hat nur mäßige Leistung, die Karte bleibt dadurch recht kühl/leise, in der Verpackung sind x-Stecker drin, 2 Spiele und 3 Aufkleber. So wird diese Karte meiner Meinung nach durch die Eigenschaft/Austattung künstlich nach oben gewertet und kommt somit nicht selten vor deutlich schnelleren Karten.
Exakt das ist es. Die meisten Leser sehen, Karte X ist vor Karte Y, also ist sie besser - und besser muss schneller sein. Nein. Die Tabelle entsteht nicht nur durch die reine Fps-Leistung. Dafür sind Benchmarks da. Eine Kaufempfehlung basiert aber auf Lautstärke, Temperatur, OC, Ausstattung usw., zudem werden einzelne Punkte unterschiedlich stark gewichtet. Eine Karte, die sauschnell ist, aber kein OC-Potential hat, kaum Austattung mitliefert und den User mit einer unmenschlichen Lautstärke sowie Heizungscharakter quält, landet so hinter einer klar langsameren, kühlen Silent-Karte mit fetter Austattung. Hier muss differenziert werden.

Eine Aufsplittung wäre eventuell eine Lösung. So kann jeder auch im Diagramm sich das rauspicken, was ihm wichtig ist. Nur, eine Reihenfolge muss es immer geben - und wenn es von A bis Z ist. Transparenz war PCGH schon immer sehr wichtig, also führen wir diese Stärke fort - was meint ihr?

cYa
 
Toller Tread, und eine gute Aktion von PCGH.

Ich finde das wichtigste das man die Benchmarks auch zuhause nachmachen kann. Daher währen halt Praxis nahe Timedemos sehr wichtig.
Ich bin nicht gerade ein Freund von dem Spielbarkeitsdiagramm, ich finde es reicht wenn die Minimum und die Durchschnittlichen fps angegeben werden.
Wenn ein Spiel z.b. min 10 fps hat, im Durchschnitt sagen wir mal 40 fps, dann sieht man ja das die Karte bei dem getesteten Spiel nicht immer Spielbare fps Werte hat.
Das reicht, ich will doch nicht wissen wie oft die Karte nur 10 fps darstellt.

Auch fände ich es wichtig das ihr nur Testsysteme verwendet die auch wir Spieler haben. Eine CPU wie es z.b. Computerbase nutzt (Intel Core 2 Extreme QX9770 (übertaktet per Multiplikator auf 4 GHz, Quad-Core) hilft den wenigstens wirklich.
Es ist zwar toll das die CPU 4 Ghz schafft, aber wer kann sie die CPU schon leisten?


P.S. auch wenn 3D Mark nicht wirklich was mit realer Spieleleistung zu tun hat, so bin ich zumindest der Meinung das man so leicht Grafikkarten vergleichen kann. Also bitte verwendet die auch weiterhin bei euren Tests.
 
Das Blöde ist eben, zwei Karten mit gleichen avg-Fps spielen sich praktisch nicht gleich. Hier bringt die Verteilung Licht ins Dunkel. Denn im Grunde geht es doch nicht darum, welche Karte schneller ist, sondern wie (schnell) das Spiel mit einer Karte läuft. Das mag jez so klingen, als wäre es das gleiche, ist aber nicht. In den Spielbarkeitsartikeln hat es sich mehrfach reproduzierbar gezeigt, dass die Karte mit dem höheren avg-Wert in der Praxis das Spiel nicht flüssiger bzw. sogar langsamer darstellte - dafür aber auch mehr Ausreißer nach oben. Ein konstanterer Wert ist subjetiv flüssiger, da hier der Input sehr ähnlich ist. Fps-Schwankungen mag man vll nicht sehen, man "spürt" es jedoch mit der Maus.

Hier sind die avg-Fps der GTX 260 klar höher als die der HD4850, splittet man die Werte auf, ist aber die HD4850 leicht vorne.
Noch ein Beispiel: Hier liegt die GTX 280 klar vorne, gesplittet ist die HD4870 praktisch gleichauf.
Oder hier: GTX 260 bei den avg-Fps knapp vor der HD4850, auf der Geforce läufts aber klar besser.

cYa
 
Okay...
Dann hab ich mal ne Kritik...
Ich habe vorhin diesem Thread gestartet.
Kurz danach kommt jemand, sagt etwas, was man als ''Es kümmert mich kein bisschen was du hier schreibst, ich mach den jetzt einfach mal zu, kümmert ja auch keinen anderen'' interpretieren könnte.
Ich verstehe es nicht - ich schreibe einen langen, neutralen Beitrag und dann kommt ein copy+paste aus der PCGH Print, was ich auch selber lesen kann.
Wieso bitte?
Wenn ihr mal in dem Blogeintrag von heute guckt, könnt ihr auch sehen, dass viele die gleiche Meinung haben wie ich.
Wieso wird nicht auf meine Fragen geantwortet? Wieso kommt dann gleich so eine unfreundliche Antwort, die dann gleich noch meinen Thread schließt?

Einerseits verlangt ihr Kritik auf der Mainpage, andererseits werdet ihr böse, wenn ich meine Kritik schreibe.
Was ist denn nun mit dem Wertungssystem? Normal kann das ja nicht sein... Aber ihr müsst mir nicht antworten, wahrscheinlich wird der Beitrag hier noch gelöscht und ich erhalte ne Verwarnung...
Danke an PCGH_Oliver...
 
Es gab ja schon diesen Thread hier, deswegen war deiner nicht wirklich sinnvoll, deine Fragen kannst du auch hier stellen - das verstehst du sicherlich :)

Da du die Sache mit Drakensang ansprichst. Ich arbeite aktuell an drei Artikeln gleichzeitig und das mit DSA4 sollte nur kurz und knackig aufzeigen, was da möglich ist, kein BQ-Test Radeon vs. Geforce. In meinem Testsys läuft aktuell eine Radeon, aber da ist kein DSA4 drauf. Ich habe von meinem Kollegen seinen Rechner samt Spiel und Savegames bekommen und da steckt halt eine GTS/512 drin. Das hat also nix mit "bäääh, Radeon" zu tun, sondern schlicht, weil für eine solche News keine neue Karte samt Treiber und ein Spiel installiert wird - das ist viel zu aufwändig, zeitlich wie man-power. Prinzipiell schieben wir aber Werte oder Infos nach, wenn sich die Leute dafür interessieren und dies uns mitteilen. Wenn aber einer "Warum wird NV schon wieder nur gehypt hier *rolleyes* *Mittelfinger*" postet, dann ist das echt das letzte und mir treibts die Galle hoch. So etwas ist einfach unfair uns gegenüber. Wir haben alle auch ein Privatleben, welches bei zB bei mir gerne mal für PCGH drauf geht - freilich, weil mir die Arbeit Spaß macht. Aber an einem gewöhnlichen Morgen mit drei Artikeln im Rücken nicht. Wenn DSA4 nachgefragt wird, bin ich der letzte, der sich nicht Samstag mit 2 GF und 2 Radeons hinhockt und bencht - das gilt für meine Kollegen ebenso. Diese opfern viel Zeit für euch Leser.

cYa
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, ich wusste nicht, von wem der Beitrag ist. Respekt dafür, sieht gut aus.
Trotzdem bleiben immer noch viele Fragen unbeantwortet - zum Beispiel, wie es eine 9600 GT und viele 8800 GTs über die HD4870'er / HD3870 X2'er schaffen. Oder die 17 AMD Karten vs. 26 Nvidia- Karten. Oder wieso fast alle Nvidia- Karten über den AMD- Karten sind...
 
@ boschwanza

Das wären dann ja keine richtigen CPU-Benches, weil die Grafikkarten limitieren würden. Aussagen zur CPU-Leistung sind dann nicht mehr möglich.

Als Fahrzeugbauingenieur kann ich mir das jetzt nicht verkneifen ^^ :

Das wäre wie einen Lamborghini und Ferrari zu vergleichen, aber die Test-vmax auf 100 km/h zu beschränken. IMO nicht aussagekräftig, wenn es nur um Leistung geht !

Jein, im Prinzip geb ich dir vollkommen Recht aber die Testmethode hat einen Haken.

Nehmen wir einen FPS Average Test

CPU 1 kann die Grafikkarte sehr gut in weniger CPU lastigen Szenen ausreizen und erreicht sehr hohe max FPS kann aber dieses Level in sehr CPU lastigen Szenen nicht halten und Bricht sehr stark in den FPS ein.

CPU 2 kann die Grafikkarte nicht so stark auslasten erreich wenig hohe FPS ist aber in CPU lastigen Sachen FPS mäßig wesentlich konstanter als CPU 1.

CPU 1 kann die Average FPS trotzdem gewinnen da die hohen FPS Zahlen die Einbrüche in der Gesamtbetrachtung geschickt kaschieren. Während CPU 2 diese hohen FPS nicht liefern kann und im Gesamtbild zurückbleibt obwohl vielleicht eine bessere Spielbarkeit gewährleistet ist.

Begrenzt man jedoch das Grafiklimit werden die durchgängig höheren FPS zahlen in weniger CPU lastigen Szenen für CPU 1 quasi abgeschnitten und die Einbrüche fließen sehr viel Stärker in die Gesamtbetrachtung ein so dass CPU 2 wegen der konstanteren Leistung im Endeffekt gewinnt.

Um es klar zu machen ich habe nicht gegen low Setting Benchmark ein kleine Gegenüberstellung bei High Settting würde ich als wünschenswert erachten.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
@ CentaX

Ich zitiere:
y33H@ schrieb:
Viele sehen nur "Karte auf Platz 1 muss am schnellsten sein, die auf Platz 15 ist ne lahme Krücke". Leute, für sowas sind Benchmarks da. In die Kaufberatung fließen aber eben auch andere Faktoren mit ein. Und wenn eine leise, kühle, gut zu OCende Mid-Range-Karte mit fetter Austattung vor einer HD4870 liegt, dann natürlich nicht, weil sie schneller ist, sondern weil die Radeon außer bei den Fps eben oft "patzt" - Strom, Temps, Lautstärke und wenig Zubehör.
cYa
 
Die Spielbarkeitstests mit den Verlaufsdiagrammen und der prozentualen Spielbarkeit sind extrem aufwendig.

Ich will jetzt nicht behaupten das, Verlaufkurven und prozentuale Spielbarkeit schnell auszuarbeiten sind. Aber wenn man mit Fraps einen Benchmark macht zeigt die Textdatei einem doch min,max,avg FPS sowie die die FPS pro Zeitabschnitt.
Mit dieser Info kann man doch normalerweise eine prima Spielbarkeitskurve erstellen. Dann macht man es wie bei den Säulendiagrammen und teil das Diagramm in die drei Spielbarkeitsbereiche auf.
So man direkt ob eine Grafikkarte etwas in diesem Spiel taugt oder nicht.
Man könnte auch verschiedene Kurven für die einzelnen Auflösungen einbringen. Wobei ich das aufgrund der Übersichtlichkeit nicht machen würde.

Ich weis jetzt nicht wie aufwendig sowas wirklich ist aber es wäre doch ne Möglichkeit.

Zum andern finde ich es nicht gut wenn immer nur eine Szene, jedes Spiels gebencht wird. Natürlich kann man nicht das ganz Spiel benchmarken aber ein paar Stücke aus jedem Level würden gehen. So bekommt man einen besseren Gesamteindruck darüber wie sich eine Grafikkarten in einem Spiel verhält. Gutes Beispiel dafür ist Crysis: Anstatt nur "Paradise Lost" zu benchen könnte man auch ein Teil von "Contact" sowie "Core" benchen.
Oder bei Call of Duty 4 ein Stück von einem Wüstenlevel und ein Teil von einem russischen Gebüschgebiet.

Nun ja ich habe meine Verbesserungvorschläge gesagt.

Gruß Binn
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Binn

Klar, die Werte spuckts aus. Für Verlaufskurven und die prozentuale Spielbarkeit braucht es aber einen Bench, der ne Minute dauert. Diese Minute muss man möglichst gleich und vor allem zweimal spielen, sonst verzerren Ausreißer das Bild. Die Werte wollen dann noch gemittelt und grafisch aufbereitet werden. Das kostet leider immens viel Zeit und ist an sich recht stupide - banal, aber aufwendig. Pro Test habe ich 3-5h gebraucht um die Werte aus den von Fraps erzeugten Files schlussendlich als Bild samt Bildunterschrift im Artikel zu haben.

Alleine die Benchzeit. CoD4 etwa - 90 Sekunden, 7 Karten, 5 Settings, 2 Durchgänge. Macht 105 Minuten. Ohne wiederholte Benches bzw. Fehlversuche, weil was schief lief, ohne Ändern der Settings (Auflösung, AA/AF), ohne Ladezeiten (!), ohne Kartenwechsel, ohne Treiberwechsel, ohne Bootdauer, ohne Notieren der Werte, ohne Rumgeklicke um diese zu erhalten und und und. Dann gehts weiter - 70 Werte in ein zwei Excels (weil zwei verschiedene Diagramme) eintragen, mitteln, sortieren, Bild kopieren, einfügen, hochladen, Unterschrift geben.

Der komplette CoD4-Test hat mich einen Samstag und einen Sonntag (benchen) und einen kompletten Vormittag (Diagramme, Text, online stellen) gekostet. Für EIN einziges Spiel! Sorry für die Textlatte, aber viele können nicht nachvollziehen, wie immens der Aufwand bei sowas wirklich ist.

Deine Idee mit mehreren Szenen aus einem Spiel ist nicht schlecht :)

cYa
 
@ boschwanza

Verstehe was du meinst. Glaube aber nicht dass dies für einen CPU Test geeignet ist. Durch deine Beschreibung, wird das Bench-Ergebniss von der Grafikkarte beeinflusst. Da unterschiedliche Karten unterschiedlichen Einfluss haben, ist wiederum keine objektive Aussage zur CPU möglich, was in so einem Test ja gewünscht ist.

Um eine Komponente selektiv zu testen, muss diese eben von Einflussfaktoren frei gemacht werden. Also so kenne ich das eigentlich. Aber eben aus dem Fahrzeugbereich. Wird hier aber nicht anders sein.

Darum glaube ich nicht das in Zukunft CPU-Tests mit hohen Grafiksettings gemacht werden. Aber kann mich da auch täuschen.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde es ebenfalls sehr gut, dass ihr diese Thematik aufgreift und ein offenes Ohr beweist :daumen:

Hab mir grad mal die diversen Threads durchgelesen und wollt etwas gebündelt mal zu mehreren Sachen Statemets geben.

Im Bezug auf die bezweifelten Bench-Werte der HD4xxx: Ich denke es wäre sehr hilfreich, wenn ihr die Treiberabhängigkeit explizit erwähnt/darauf hinweist. Zum Beispiel durch Verweise auf eure Treiber-Tests, in denen ihr ja bereits Versions-Unterschiede aufzeigt.

Zum Einkaufsführer: Ich finde hier muss definitiv was geändert werden, er ist einfach zu wenig durchschaubar (von der unterstellten Nvidia-bevorzugung auf Grund der ersten Radeon-Karte an 24. Stelle ganz zu schweigen). Die Bewertungsmethodik ist (mir) natürlich schon ewig klar: 60, 20, 20. Finde sie von der Gewichtung von Leistung, Ausstattung und Eigenschaften auch eigentlich vernünftig. Doch ich muss ehrlich sagen, dass ich die Liste wenig tauglich finde, da es sehr anstrengend ist sie informativ zu erfassen.
Mir kam gerade die Idee dass man die Leistungsbewertung des Grafikchips vielleicht auslagern sollte. Schließlich habt ihr ja seit mittlerweile einiger Zeit den Leistungsindex, der ausgezeichnet zu lesen und verstehen ist (verstecktes Lob ;) ).
Idee: Man baut diesen etwas aus, indem man mehr Spiele zum Index hinzufügt. Im Gegenzug nimmt man die Grafikchip-Bewertung aus der Karten-Bewertung heraus, da die Karte durch den Chip bereits eine bestimmte Leistungs-Klassierung besitzt.
Nun bilden die Testergebnisse exklusive der Grafik-Performance die Bewertung der Grafikkarte als ganzes, also nach Lautstärke, Temperatur, Zubehör, Support etc.
Somit hätte man einen Performance-Index, in dem man sich nach reiner Grafikleistung orientieren könnte, welcher Chip in Frage kommt, um anschließend im Einkaufsführer die Grafikkarte auszuwählen, die für einen persönlich das beste Bundle aus sonstigen Eigenschaften(Beilagen)/Leistungen(Temperatur, Lautstärke) bietet.

MfG
 
@ boschwanza

Um eine Komponente selektiv zu testen, muss diese eben von Einflussfaktoren frei gemacht werden. Also so kenne ich das eigentlich. Aber eben aus dem Fahrzeugbereich. Wird hier aber nicht anders sein.

Darum glaube ich nicht das in Zukunft CPU-Tests mit hohen Grafiksettings gemacht werden. Aber kann mich da auch täuschen.

MfG

Ich geb dir vollkommen recht, jedoch sagt sowas halt nicht viel über die Spielbarkeit an sich aus.

Sehs mal so:

Wenn dein Auto zwar Power ohne Ende für eine Gerade Strecke hat es aber eben an Traktion fehlt um in Kurven ein akzeptables Tempo zu erreichen und extrem abgebremst werden muss kommt auch kein richtiges Fahrvergnügen auf. Das Problem was sich hier bei Benchmarks in hohen Auflösungen stellt ist eben wie du zutreffend erwähnst, dass das Auto zusätzlich noch künstlich ausgebremst wird. Hier zieht der Vergleich aber nicht mehr mit der Grafikkarte weil das Spielgefühl ab einer bestimmten Framezahl gleich bleibt und die "Traktion" entscheidender wird.
Wird dir glaube ich jeder sagen, dass es ihm völlig Wurscht ist ob man bei niedrigen Auflösungen 200 oder 300 FPS hat, gefragt ist was im Alltagszenario hinten hinaus kommt. Daher wäre ein solcher Test rein praktischer Natur

Ach ist ziemlich schwierig das ordentlich verständlich auf einen Nenner zu bringen, aber ich denke du verstehst was ich meine.
 
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