Die zehn häufigsten Fehler beim Übertakten

AW: Die zehn häufigsten Fehler beim Übertakten

Sehe ich genauso, ich hab immer noch meinen 2600k drine und seit fast 1 1/2 Jahren auf 4 Ghz übertaktet und konnte sogar die Spannung noch gegenüber den Standarteinstellungen absenken, Ivy und Haswell wurden dadurch total uninteressant für mich da der 2600k auch noch ne schön verlöteten Heatspreader hat und dadurch selbst nach der Zeit wo er bei mir schon am werkeln ist super kühl bleibt.

Genau, die Sandy-Bridge-Prozzies ließen sich häufig gut undervolten und gleichzeitig übertakten. Meiner ist ein 2500k @ 4,5 GHz, der seit über zwei Jahren ("grübel" Sind es nicht sogar schon über drei Jahre? Muss mal die Rechnung suchen.) völlig stabil seinen Dienst tut und dabei trotz leisem Kühler noch sehr kühl bleibt. So lange habe ich noch nie eine CPU betrieben und noch immer sehe ich keinen Grund zum Aufrüsten.

Die Mittelklasse-CPU´s lassen sich ja oft noch besser übertakten als die jeweils aktuelle High-End-Serie und dein 2600k war damals ja die Leistungsspitze. Dafür hast du aber Hyperthreading. Wenn meine Vermutung stimmt, dass wegen der neuen Konsolen Spiele in Zukunft immer besser Mehrkernoptimiert sein werden, wirst du von deinen vier "virtuellen" Kernen zukünftig noch ordentlich profitieren können. Dann kannst du die nächste und die übernächste Prozessorgeneration auch noch überspringen. :daumen:
 
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Hab das Kaufdatum auch pauschalisiert gehabt, grad mal nachgeschaut gekauft hab ich ihn am 29. November 2011, also hat er schon deutlich mehr Laufzeit aufm Buckel.
Wegen Hyperthreading hab ich ihn auch damals gekauft, wenig informiert hat sich das ganze recht nett angehört, im nachhinein muss ich sagen, dass es mir mehr Probleme als Leistung gebracht hat.
Wenn ich mal an Dayz denke wo man deutlich mehr Fps ohne Hyperthreading als mit hatte, das schon Bombe und auch in der Anfangsphase von BF4 gabs mit HT deutlich mehr Abstürze, letztendlich hab ich allerdings vor allem am aktuellen Zustand von BF4 oder auch Crysis 3 gemerkt das sich die Mehrkosten damals gelohnt haben da dort HT ja deutlich mehr Leistung bringt, hoffe wirklich das es bald öfter in Spielen besserer unterstützt wird.

Der 2600k war übrigens auf dem 1155 Sockel damals nicht "High-End" gab ja dann noch den 2700k, soll ja Leute geben die sich den Mist gekauft haben :D.
 
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Der 2600k war übrigens auf dem 1155 Sockel damals nicht "High-End" gab ja dann noch den 2700k, soll ja Leute geben die sich den Mist gekauft haben :D.

Hoppla, stimmt ja, den 2700er gab es auch noch. Hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Furchtbar, das ist nun wirklich nicht so lange her und trotzdem kommt es mir so vor, als würde ich über Uralt-Hardware schreiben. Aber wie gesagt: diese "Uralt-Hardware" tut es dank Overklocking ja nach wie vor sehr gut. :daumen:

Munter bleiben!
 
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Windows Tools...ja einmal und nie wieder.
Hab das OC Genie Tool von MSI mal für meinem Phenom X6 1090T benutzt. Das Ding sollte ja selbst die optimalen Einstellungen finden. Ende vom Lied war das das MB so tot war das es keinen Muks mehr von sich geben hat -.-"
 
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Windows Tools...ja einmal und nie wieder.
Hab das OC Genie Tool von MSI mal für meinem Phenom X6 1090T benutzt. Das Ding sollte ja selbst die optimalen Einstellungen finden. Ende vom Lied war das das MB so tot war das es keinen Muks mehr von sich geben hat -.-"

Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Als ich meine aktuelle CPU und Mainboard vor zwei (oder sind es schon drei?) Jahren neu hatte, habe ich versuchsweise die Overclocking-Software von Asus ausprobiert. Kaputt gemacht habe ich mir damit glücklicherweise nichts, aber das Ergebnis war erschreckend. Die i5 2500K lief zwar mit ganz ordentlichen 4,3 GHz, allerdings mit einer Spannung jenseits von Gut und Böse und einer Temperatur über 85°C bei Last (da habe ich den Test dann abgebrochen) trotz maximaler Drehzahl des CPU-Kühlers. Die genauen Zahlen habe ich mir nicht gemerkt, aber gerade die Spannung wurde extrem zu hoch eingestellt. Hätte ich das wirklich so betrieben, hätte die CPU wohl kaum so lange überlebt. Per manuellem Overclocking läuft die gleiche CPU auf dem gleichen Mainboard (Asus P8P67) mit 4,5 GHz und das auch noch ein wenig undervoltet. Die Temperaturen erreichen so unter Prime95 auf dem heißesten Kern maximal 62°C, und zwar mit unhörbarem CPU-Kühler. Asus: ab in die Ecke, schämen! Und bei meinem Vorgängersystem mit Core2Duo und ebenfalls Asus-Mainboard führte das Tool reproduzierbar zum Freeze. Die aktuelle PCGH bescheinigt den Herstellertools zum automatischen Übertakten zwar ganz brauchbare Ergebnisse, aber ich bin kuriert von diesen Automatiktools.

Hast du das beim Händler oder bei MSI reklamiert? Wenn eine offizielle Herstellersoftware zum Tod der Hardware führt, muss dir das ersetzt werden, finde ich.

Munter bleiben!
 
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Ich habe beim RAM-Takt Probleme die CommandRate auf 1 zu drücken. Laut Tests wie MemTest, IntelBurn und Prime ist es stabil, aber nach 5 Stunden Borderlands 2 kann er sich hier und da beim Laden mal aufhängen, was mit CR2 nicht passiert. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, DDR3-1866 mit CL9 sind schon recht gut.
Das ist auch bei mir ein seltener Anwendungsfall, zeigt aber, dass ein paar Auslastungstests und 2 Stunden am Stück zocken oft nicht ausreichend sind um "bombenstabil" zu sagen.
 
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Mein Tip, wenn alles stabil laufen soll, gar nicht übertakten......:daumen:
Ich finde überhaupt "Übertaktungsorgien" daneben. Wenn man Komponenten außerhalb der Spezifikationen betreibt muß man sich nicht wundern, wenn irgendwann alles aus dem Ruder läuft.
Diese "Spezifikationen" sind bei einer Serie von Prozessoren nur der gemeinsame Nenner. Von allen nach der Produktion funktionierenden CPUs schaffen beispielsweise 70 % 3,1 GHz, davon wiederum würden vielleicht noch 50 % auch bei 3,4 GHz stabil arbeiten. So kommen Intel und AMD auf ihre Taktraten.
Du kannst dir sicherlich denken, dass die CPUs in dem Beispiel mit 3,1 GHz am meisten vertreten und am günstigsten sein werden. Nun ist das eigentliche Übertakten nur ein Testen, ob man vielleicht eine CPU hat, die zu den 20 % gehören, welche sogar 4 GHz ohne Schmerzen verträgt. Bis zu einer gewissen Grenze ist eine Übertaktung fast völlig unproblematisch. Ein alter Sandy Bridge i5, der mit Standardspannung 4 GHz erreicht, braucht im Schnitt ca. nur 20 Watt mehr.
 
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Hast du das beim Händler oder bei MSI reklamiert? Wenn eine offizielle Herstellersoftware zum Tod der Hardware führt, muss dir das ersetzt werden, finde ich.

Munter bleiben!

Hab ich, aber ohne Angaben wie es dazu kam. Konnte das MB im Rahmen der Garantie reparieren lassen.
Im Test waren die Temps auch am Rande der Schmerzgrenze bei Prime. Gestorben ist das MB dann aber beim zocken. Später habe ich die CPU immer bei 3,7 / 3,8 laufen lassen was ich manuell eingestellt habe. Heute hab ich nen Xeon :D
 
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Super Video, hab mich auch köstlich amüsiert gg. :daumen:
Hab mein i5-3570k nun schon eine gefühlte Ewigkeit stabil auf 4,5Ghz per Matterhorn laufen und das Ding flitzt einfach :-)

Früher hatte ich auch mal gesagt, wozu übertakten, bringt eh nix und bla bla nur für Bench bi ba bo.
Nachdem ich mich aber ein wenig mit der Materie beschäftigt habe, paar Tage mit Prime & Co rumgespielt hab, kann ich am Ende sagen... es bringt je nach CPU sogar sehr viel.
Klar merkt man nix bei 200 Mhz Unterschied aber ob ne CPU jetzt bspw. mit 3,5 oder 4,5 Ghz taktet macht sich teilweise schon ordentlich bemerkbar.
Ahjo und ich mach die ganzen Einstellungen auch per BIOS. Hat zwar anfangs etwas gedauert bis ich mich da mit dem notwendigen Krimskrams zurechtgefunden habe aber nun bin ich froh drüber mich damit beschäftigt zu haben. Das System läuft auch stabil und nachdem ich meine stabile Mitte gefunden hatte, gabs diesbezüglich auch keine Abstürze & Co mehr. Also stabil wie es sein soll, so macht das dann auch Spaß :-)
 
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Super Video, hab mich auch köstlich amüsiert gg. :daumen:
Hab mein i5-3570k nun schon eine gefühlte Ewigkeit stabil auf 4,5Ghz per Matterhorn laufen und das Ding flitzt einfach :-)

Früher hatte ich auch mal gesagt, wozu übertakten, bringt eh nix und bla bla nur für Bench bi ba bo.
Nachdem ich mich aber ein wenig mit der Materie beschäftigt habe, paar Tage mit Prime & Co rumgespielt hab, kann ich am Ende sagen... es bringt je nach CPU sogar sehr viel.
Klar merkt man nix bei 200 Mhz Unterschied aber ob ne CPU jetzt bspw. mit 3,5 oder 4,5 Ghz taktet macht sich teilweise schon ordentlich bemerkbar.
Ahjo und ich mach die ganzen Einstellungen auch per BIOS. Hat zwar anfangs etwas gedauert bis ich mich da mit dem notwendigen Krimskrams zurechtgefunden habe aber nun bin ich froh drüber mich damit beschäftigt zu haben. Das System läuft auch stabil und nachdem ich meine stabile Mitte gefunden hatte, gabs diesbezüglich auch keine Abstürze & Co mehr. Also stabil wie es sein soll, so macht das dann auch Spaß :-)


war bei mir damals genau so...jetzt übertakte ich auch und es macht auch einfach spaß!
 
Diese "Spezifikationen" sind bei einer Serie von Prozessoren nur der gemeinsame Nenner. Von allen nach der Produktion funktionierenden CPUs schaffen beispielsweise 70 % 3,1 GHz, davon wiederum würden vielleicht noch 50 % auch bei 3,4 GHz stabil arbeiten. So kommen Intel und AMD auf ihre Taktraten.
Du kannst dir sicherlich denken, dass die CPUs in dem Beispiel mit 3,1 GHz am meisten vertreten und am günstigsten sein werden. Nun ist das eigentliche Übertakten nur ein Testen, ob man vielleicht eine CPU hat, die zu den 20 % gehören, welche sogar 4 GHz ohne Schmerzen verträgt. Bis zu einer gewissen Grenze ist eine Übertaktung fast völlig unproblematisch. Ein alter Sandy Bridge i5, der mit Standardspannung 4 GHz erreicht, braucht im Schnitt ca. nur 20 Watt mehr.

Was heistn hier ein alter Sandy, der wird erst ausgewechselt wenn Intel wieder lötet und nicht mehr billig Schmiere drunter klebt :-D.
Meiner rennt zu Stock Setting undervoltet bei ~1,14 V bei fixierten 4,2 Ghz.. alles stabil und wird selbst bei Games die alle Kerne fordern zb Bf4 oder eben unter Prime nie wärmer als 55C.
 
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Ich finde überhaupt "Übertaktungsorgien" daneben. Wenn man Komponenten außerhalb der Spezifikationen betreibt muß man sich nicht wundern, wenn irgendwann alles aus dem Ruder läuft.

Exacto Mundo, denn einer der häufigst gemachten Fehler ist, für Dauerbetrieb über die Spezifikationen übertakten. Damit wird definitiv die Haltbarkeit entsprechender Teile verkürzt. Was noch schlimmer ist, solche HW taucht, früher oder später, als Gebrauchtware auf und wird beim Verkauf mit, 'nie übertaktet' ausgewiesen. Deshalb nie gebrauchte Ware, die abgeschliffen oder verfärbt ist, kaufen.
 
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Exacto Mundo, denn einer der häufigst gemachten Fehler ist, für Dauerbetrieb über die Spezifikationen übertakten. Damit wird definitiv die Haltbarkeit entsprechender Teile verkürzt. Was noch schlimmer ist, solche HW taucht, früher oder später, als Gebrauchtware auf und wird beim Verkauf mit, 'nie übertaktet' ausgewiesen. Deshalb nie gebrauchte Ware, die abgeschliffen oder verfärbt ist, kaufen.

Sry aber das ist totaler Müll, diese Spezifikationen nach denen ihr euch richtet sind von den Herstellern mehr oder weniger erfunden um den gleichen Chip entlang einer Preisspanne zu verkaufen, da wird eben ein I5 mit verschiedenen "Spezifikationen" verkauft und das in nem Preisrahmen von 200-300€ (+). Übertakten ist teilweiße einfach nur den Chip, sei es nun GPU oder CPU, mal so auszufahren wie er unter anderem Namen sowieso betrieben wird. Die Haltbarkeit der Komponenten wird erst gesenkt wenn Temperaturen überschritten werden oder die Stock Spannung erhöht wird die sowieso teilweise Stock viel zu hoch eingestellt ist, mit etwas Hinterwissen erhöht man also sogar die Haltbarkeit seiner Komponenten und kann dennoch übertakten.. ein Beispiel dazu steht ja bereits von mir drüber. Mein 2600k lief Stock mit über 1,25V bei 3,4 Ghz, bei dem eingestellten Turbo ging die Spannung sogar noch deutlich Richtung 1,3V. Nach Intel soll das ganze ja dann wunderbar mit Stockkühler bei ~60°C + laufen. Ich betreibe den 2600k seit mehreren Jahren unter nem potenten Kühler mit 4,2 Ghz bei unter 1,2V Spannung (~1,13V) und der läuft auch noch mit ner niedrigeren Temperatur..

Wie man sieht Oc ist auf jeden Fall sinnvoll wenn man immer die Rahmenbedingungen einhält.
 
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Sry aber das ist totaler Müll, diese Spezifikationen nach denen ihr euch richtet sind von den Herstellern mehr oder weniger erfunden um den gleichen Chip entlang einer Preisspanne zu verkaufen, da wird eben ein I5 mit verschiedenen "Spezifikationen" verkauft und das in nem Preisrahmen von 200-300€ (+). Übertakten ist teilweiße einfach nur den Chip, sei es nun GPU oder CPU, mal so auszufahren wie er unter anderem Namen sowieso betrieben wird. Die Haltbarkeit der Komponenten wird erst gesenkt wenn Temperaturen überschritten werden oder die Stock Spannung erhöht wird die sowieso teilweise Stock viel zu hoch eingestellt ist, mit etwas Hinterwissen erhöht man also sogar die Haltbarkeit seiner Komponenten und kann dennoch übertakten.. ein Beispiel dazu steht ja bereits von mir drüber. Mein 2600k lief Stock mit über 1,25V bei 3,4 Ghz, bei dem eingestellten Turbo ging die Spannung sogar noch deutlich Richtung 1,3V. Nach Intel soll das ganze ja dann wunderbar mit Stockkühler bei ~60°C + laufen. Ich betreibe den 2600k seit mehreren Jahren unter nem potenten Kühler mit 4,2 Ghz bei unter 1,2V Spannung (~1,13V) und der läuft auch noch mit ner niedrigeren Temperatur..

Wie man sieht Oc ist auf jeden Fall sinnvoll wenn man immer die Rahmenbedingungen einhält.


Erfunden waren die noch nie, nur nicht so differenziert. Bis zum c2 waren es grösstenteils Rahmenspezifikationen die für alle CPUs einer Familie gegolden haben. Is ja auch klar, Rahmenspezifikationen werden vor der Produktion festgelegt und das Produkt sowie nachträgliche Quali-Standards, basieren darauf. Jedoch ist es mit dem Icore, Intel gelungen ein Produkt zu entwickeln, dass nur die min. Rahmenspezifikationen zur Kommunikation mit einem Host benötigte und als Fertigprodukt mit eigener neuer Spezifikation, zu allen rahmenspezifischen Plattformen kompatibel ist.

Vorteil Intel
Nachteil Kunde

Diese "Spezifikationen" sind bei einer Serie von Prozessoren nur der gemeinsame Nenner.

Nicht die Serie sondern die Familie. Intel Core Prozessoren zu übertakten ist nur noch bedingt rentabel, denn die CPU ist intern schon ein Netzwerk,(Busprotokoll + Businterfacecontroller = ein präterpropter Host/Server), das die CPU nach Modell subspezifiziert und kaum noch relevante Bios - Einstellungen zulässt. Das wirkt sich letztendlich günstiger für OC Einsteiger aus, denn ein Betrieb über die Spez. hinaus ist nicht mehr möglich bzw. nur augenscheinlich, denn die CPU arbeitet in mehreren Power States(= Gesamtverbrauchs Profile im Verhältnis zur Abwärme), die im ms Bereich geswitched werden. Die Basis davon bilden Power Limit 1, die TDP Time Limit und Power Limit 2. Der Reihe nach bestimmt,
1. Max. TDP bevor die CPU anfängt zu drosseln(taktmoduliert) und der entsprechende Power States geswitched wird.
2. Die durchschnittliche Dauer in Sek. bis der Power State sich der PL1 Vorgabe angepasst hat.
3. Verhältnis zu TDP bis der Turbo Takt runtergesetzt wird(taktgeneriert 1.25xTDP = standard). Der Turbo funktioniert immer nur halt solang PL2 nicht greift, nach der PL1 Vorgabe. Das ist eine Möglichkeit mehr Leistung zu bekommen. Allerdings muss hier das MoBo eine bestimmte Kompatiblitäts Spezifikation erfüllen. 4 sinds glaub ich 2013A, 2013B, 2013C und 2013D. Standard ist 2013A. 2013D(die CPU kann doppelt soviel Saft ziehen wie Stanni) mit entsprechender Kühlersteuerung garantiert ein PL2 auf 1.5xTDP.

Aber lange Rede kurzer Sinn. Die Temp wird aus aktuellen Verbrauch zusammen mit der max. TDP berechnet, nicht gemessen!!!! Beide Limit Werte sind je Modell, subspezifisch und quasi das Strukturqualitätssiegel. Also egal wie hoch OC, ein besseres Modell ist bei gleichem Takt unter Volllast immer schneller denn ein Icore der gleich viel saugt aber eine geringere TDP angibt, rennt entsprechend schneller in die Drossel rein.

Und ich möcht nicht wissen wieviele I7 Extreme + 2013A Plattform, auf die Kompatiblitätsbremse latschen. :ugly:

Intel wird immer effektiver in der Qualitätsabstufung und macht so auch bei geringster Serienausbeute noch +.
 
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