Die Entwicklung der Bildschirme: Geschichte und Zukunft

sogar noch dieses Jahr sollen die ersten OLEDs rauskommen, wenn man
den Suchergebnissen von google Glauben schenken kann...

Der erste OLED-Monitor/Fernseher kam vor iirc 2 oder 3 Jahren auf dem Markt.
Seitdem hat sich kein Hersteller getraut, etwas in brauchbarer Größe, nenneswerten Stückzahlen oder gar bezahlbaren Preisen auch nur zu versprechen. Selbst Vorführgeräte auf Messen werden eher seltener denn mehr.
Wenn OLED so weiter macht, ist LCD auch in 5 Jahren noch nicht eingeholt.

Was die Haltbarkeit angeht, würd' ich das auch nicht so eng sehen, solange
in der anerkannten Lebzeit des OLEDs keine erwähnenswerten Mängel entstehen. Keiner von euch wird über 8 Jahre hinweg seinen Monitor mit Stolz behalten wollen.

Es ist keine "mängelfreie Lebenszeit" angegeben, sondern die Lebensdauer bis zu einem 50%igen Nachlassen der Leuchtstärke. Je nach Reserve würden in der Praxis wohl kaum mehr als 20% akzeptabel sein und in Anbetracht der unterschiedlichen Alterung wird spätestens bei 2-5% eine Neukalibrierung mit externen Messgeräten nötig sein, wenn man eine bessere Farbqualität als TN haben will. (also überhaupt eine "Qualität").
Ansonsten hatte ich meinen 19" Iiyama immerhin 6 Jahre lang und hätte ihn sicherlich auch noch 2 Jahre länger genutzt, wäre er nicht kaputt gegangen. Ein 17"er gleicher Qualität ist mitlerweile in seinem 14 Jahr im Einsatz und bringt einem immer noch zum weinen, wenn das LCD neben dran zeitgleich an ist.


habt ihr eigentlich Probleme mit Pixelfehlern? ... da hab ich nämlich nen bissel Bammel vor, weil meine PSP schon etliche hat.

Mein Dell 2001 ist jetzt seit fast 5 Jahren ohne unterwegs.
Generell sind mobile Geräte deutlich stärker gefährdet - Temperaturschwankungen,...


Leider wurde unsauber gearbeitet und die Hälfte vergessen.
Die Früheren Laptops waren z.B. mit Plasma!-Bildschirmen ausgerüstet.

Hast du dafür eine Quelle/einen Link :huh:
Ich kenn zwar Schlepptops mit CRT, aber Plasma wurde eigentlich erst Jahre nach der Etablierung von TFT entwickelt und bereits vorher wurden LCDs mit anderen Ansteurungstechniken für mobile Geräte verwendet.

Und für die Zukunft ist die Laser-Projektor und SED-Technologie im Anlaufen.

SED ist seit mindestens 6 Jahren am "anlaufen"="in 1-2 Jahren in Großserie verfügbar". Ob sich das jemals ändern wird, ist ungewiss.
Bei Laserbeamern habe ich aufgehört, die Versprechungen auch nur zu zählen.


Stelle Crt Monitor(am besten tritron) neben Flachbildschirm, und ihr wird staunen.
Staunen, wie flimmerfrei und gestochen scharf der neue 24 Zoll LCD doch ist und froh sein, dass die alten Zeiten endlich vorbei sind :D! Oder wie war das gemeint :ugly::ugly:?

Es klang so, als meinte er einen hochwertigen LCD und nicht ein 20 Jahre gereiftes Stück Schrott. Flimmerfrei und scharf ist auch mit CRT zu realisieren. (letzteres je nach Betrachtungsweise. Ein minimaler Rückstand gegenüber einem LCD@nativ lässt sich nicht vermeiden, wird durch die deutlich überlegene Qualität in allen anderen Auflösungen aber spielend kompensiert)
 
Staunen, wie flimmerfrei und gestochen scharf der neue 24 Zoll LCD doch ist und froh sein, dass die alten Zeiten endlich vorbei sind :D! Oder wie war das gemeint :ugly::ugly:?
Ich benutze hier einen 24 Zoll Trinitron. Aber ab und zu auch einen qualitativ hochwertigen LCD. Fest steht, dass diese einfach in vielen Bereichen NIE die Qualität eines CRTs schaffen werden.
Ein CRT ist in den Bereichen Farben, Leuchtkraft usw bei weitem überlegen.
Was du mit "gestochen Scharf" meinst seh ich mir mal genauer an, wenn ich jede erdenkliche Auflösung einstellen kann und diese immer noch gestochen Scharf ist, was du mit einem LCD auch nicht machen kannst.
 
Ich kenn zwar Schlepptops mit CRT, aber Plasma wurde eigentlich erst Jahre nach der Etablierung von TFT entwickelt und bereits vorher wurden LCDs mit anderen Ansteurungstechniken für mobile Geräte verwendet.

Falsch! :daumen2:

es gab schon 1988 Schlepptops mit monochromen Plasma Displays

mein ertser PC (ein Schneider Schlepptop ohne Akku mit einem 286er) hatte so eins. bernsteinfarben und ne CGA graka.
 
Zitat von wuselsurfer
Leider wurde unsauber gearbeitet und die Hälfte vergessen.
Die Früheren Laptops waren z.B. mit Plasma!-Bildschirmen ausgerüstet.
Hast du dafür eine Quelle/einen Link :huh:
Ich kenn zwar Schlepptops mit CRT, aber Plasma wurde eigentlich erst Jahre nach der Etablierung von TFT entwickelt und bereits vorher wurden LCDs mit anderen Ansteurungstechniken für mobile Geräte verwendet.
Ja sicher hab ich eine Quelle, sogar zwei:
1. ich hab selber mit einem gearbeitet - Toshiba - (jetzt wißt Ihr auch, wie alt ich bin :D )
2. und die kann jeder ansehen: Plasmabildschirm ? Wikipedia .

Schade, daß die SED-Technik (ja, es kommt alles wieder) so schleift, das wäre ein Kandidat für die Maximierung der Röhrentechnik gewesen.

Ich hab übrigens meinen LCD neben den ausgedienten 19"-CTR gestellt und er war in ALLEN Bereichen besser.
Mir haben erst mal 2 Tage die Augen weh getan wegen der hohen Helligkeit.
Es soll mir keiner mit dem Schwarzwert kommen:
Das Glas einer CRT-Röhre (entspiegelt) ist ca. 1 cm dick.
Alleine die Entspiegelung bringt einen minimalen Helligkeitseintrag.
Wer's nicht glaubt, weiß nicht, wie Entspiegelung funktioniert.

Der Leuchtstoff ist NIEMALS schwarz.
Gute CRT-Monitore haben eine Alu-Hinterlegung zum Schutz des Leuchtstoffes vor Ausdampfen durch den Elektronenbeschuß und zur Reduzierung der Elektronenhäufung am Frontglas.
Das Frontglas ist durch Zusätze (Sr, Ba) dotiert, um die entstehende Röntgenstrahlung wirksam abzufangen.

All das führt zur Aufhellung des Bildschirmes, so daß der maximale Schwarzwert sinkt.

Ich sehe jedenfalls keinen Grund, einen neuen LCD gegen eine Röhre zu tauschen, vom verschwendeten Platz ganz abgesehen.

Und ein Grafiker kauft sich eben keinen Spiel-Bildschirm, sondern etwas anderes.
Nur mal zum Vergleich: der 19-Zöller Trinitron an Arbeits-Mac (Firmeneigentum - nicht meiner - schade) hat mit Grafikkarte 20.000 DM gekostet.
Und das für ein bißchen CAD.

Alles in allem kann man sagen: gut, daß die Glasmonster weg sind mit ihren vielen Giftstoffen (Arsen, Blei, Antimon, Cadmium, ...).
 
... Was du mit "gestochen Scharf" meinst seh ich mir mal genauer an, wenn ich jede erdenkliche Auflösung einstellen kann und diese immer noch gestochen Scharf ist, was du mit einem LCD auch nicht machen kannst.
Das ist einfach FALSCH.
Jeder Trinitron ist horizontal digitalisiert durch die Leuchtstoffbänder.
Diese haben einen festen Abstand zueinander.
Somit gibt es auch beim Trinitron EINE native horizontale Auflösung.
In der Vertikalen gib es keine Begrenzung, da die Leuchtstreifen durchgängig sind, im Gegensatz zur In-Line-Röhre.

Der Verwisch-Effekt des Auges mit der "Überstrahlung" des Elektronenstrahles und der Wechselwirkung des Nachleuchtens der Leuchtstoffe sorgen für einen gewissen "Ausgleichseffekt" im Gehirn.

Gruß Wusel
P.S.: Ehe die vehementen Dementis kommen: Uhrmacher-Lupe auf den Bildschirm setzen und leise mit dem Kopf nicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja sicher hab ich eine Quelle, sogar zwei:
1. ich hab selber mit einem gearbeitet - Toshiba - (jetzt wißt Ihr auch, wie alt ich bin :D )
2. und die kann jeder ansehen: Plasmabildschirm ? Wikipedia .

Interessant.
"zudem blieb ihr Einsatz aus Kostengründen auf Geräte der höchsten Preiskategorie beschränkt"
könnte erklären, wieso mir das bislang entgangen ist.

Ich hab übrigens meinen LCD neben den ausgedienten 19"-CTR gestellt und er war in ALLEN Bereichen besser.

Dann war es ein mieser CRT...

Mir haben erst mal 2 Tage die Augen weh getan wegen der hohen Helligkeit.

...der auch noch mies eingestellt war.

Es soll mir keiner mit dem Schwarzwert kommen:
Das Glas einer CRT-Röhre (entspiegelt) ist ca. 1 cm dick.
Alleine die Entspiegelung bringt einen minimalen Helligkeitseintrag.
Wer's nicht glaubt, weiß nicht, wie Entspiegelung funktioniert.

Der Leuchtstoff ist NIEMALS schwarz.
Gute CRT-Monitore haben eine Alu-Hinterlegung zum Schutz des Leuchtstoffes vor Ausdampfen durch den Elektronenbeschuß und zur Reduzierung der Elektronenhäufung am Frontglas.
Das Frontglas ist durch Zusätze (Sr, Ba) dotiert, um die entstehende Röntgenstrahlung wirksam abzufangen.

All das führt zur Aufhellung des Bildschirmes, so daß der maximale Schwarzwert sinkt.

Das alles führt lediglich zu einer Erhöhung der Rückstreuung von einfallendem Licht auf den Bildschirm. Der Schwarzwert wird aber ohne von außen einstrahlendes Licht gemessen (sonst wäre er ja auch ausschließlich von diesem Abhängig. Wenn man nur stark genug draufleuchtet, sinkt der Kontrast eines jeden Bildschirms ins unbrauchbare) und die meisten Leute nehmen einen schlechten Schwarzwert vor allem in dunkler Umgebung als störend war.

Nur mal zum Vergleich: der 19-Zöller Trinitron an Arbeits-Mac (Firmeneigentum - nicht meiner - schade) hat mit Grafikkarte 20.000 DM gekostet.
Und das für ein bißchen CAD.

"DM".
Als ich vor 5 Jahren das letzte mal einen Monitor gekauft habe, waren 21" Diamondtrons im 900€ Bereich zu haben. (Ich hatte aber keine Lust auf Streifenmaske)

Alles in allem kann man sagen: gut, daß die Glasmonster weg sind mit ihren vielen Giftstoffen (Arsen, Blei, Antimon, Cadmium, ...).

Dafür haben wir jetzt mehrheitlich schöne Quecksilberbeleuchtung...
Weiß nicht genau, wie es mit der Kathodentechnik zur Zeit aussieht, aber es sollte eigentlich kein Problem sein, einen CRT mit gleich vielen (oder sogar weniger? k.A., wie Flüssigkristalle und das Elektrodenmaterial in TFTs einzustufen ist) Giftstoffen zu fertigen, als ein LCD, denn die Grundelemente der Technik -Metalle, Glas, Schwefel- sind unbedenklich.
 
Interessant.
"zudem blieb ihr Einsatz aus Kostengründen auf Geräte der höchsten Preiskategorie beschränkt"
könnte erklären, wieso mir das bislang entgangen ist.
Man kann nicht alles haben. ;)
Dann war es ein mieser CRT...
Nein, es war ein guter, nur eben 7 Jahre alt.
Da lassen die Kathoden schon mal nach.
...der auch noch mies eingestellt war.
Die übliche Voreinstellung eben.
Nach der Feinjustage aber ein perfektes Arbeitstier :D .
... Der Schwarzwert wird aber ohne von außen einstrahlendes Licht gemessen ...
Das genau ist der Knackpunkt.
Niemand hat einen Monitor mit völlig abgeblendetem Lichtschacht bis zu den Augen.
So kommen die Unterschiede zu Tage.
"DM".
Als ich vor 5 Jahren das letzte mal einen Monitor gekauft habe, waren 21" Diamondtrons im 900€ Bereich zu haben. (Ich hatte aber keine Lust auf Streifenmaske)
Ja, ich bin schon länger im Geschäft.
Privat vermisse ich meinen 72er Sony Fernseher sehr (auch ein Trinitron).
Die beste Helligkeit bis jetzt. Leider war Sony nie in der Lage, die überragende Röhrenqualität in scharfe Bilder umzusetzen.
Beim Computermonitor sah das anders aus.
Der CAD-Rechner war ein Mac fx.
Bis heute der am schnellsten reagierende Rechner, an dem ich gesessen habe.
Dafür haben wir jetzt mehrheitlich schöne Quecksilberbeleuchtung...
Na, aber wir wollen doch alle Strom sparen, oder nicht?
Mit den LEDs ist das doch dann alle Schnee von gestern (die enthalten ja nur Gallium, Arsen, Antimon,... ;) ).
Weiß nicht genau, wie es mit der Kathodentechnik zur Zeit aussieht, aber es sollte eigentlich kein Problem sein, einen CRT mit gleich vielen (oder sogar weniger? k.A., wie Flüssigkristalle und das Elektrodenmaterial in TFTs einzustufen ist) Giftstoffen zu fertigen, als ein LCD, denn die Grundelemente der Technik -Metalle, Glas, Schwefel- sind unbedenklich.
Ja, die Grundelemente sind ja auch nicht das Problem.
Das liegt in den Leuchtstoffen und im Strahlenschutz.
Dafür braucht man nun mal Blei, Strontium (Glas), Cadmium, Arsen, Antimon, Beryllium und ...(Leuchtstoffe) .
Da wird sich auch nicht mehr viel ändern.
Die Forschungen gehen nur im Bereich SED-Monitor weiter, aber da sieht es zur Zeit auch nicht überragend aus.
Die Elektronenstrahl-Leuchtstoffe sind halt nicht die selben, wie im Plasma-Bildschirm, die sind wesentlich ungiftiger.

Mal sehen, wo die Reise hingeht.
Es ist immer wieder überraschend, welche Überraschungen die Monitortechnik parat hat.

Gruß wusel
 
Liebe PCGHW

Es wäre schön wenn man mal ein paar mehr Infos bei den Fotos lesen würde.

Ich denke das jeder weiß wie ein 17" Monitor ausschaut oder das dies ein 9" Monitor ist.

Was ich vermisse sind ein paar Fakten und Daten.


Nur mal so am Rande... :)
 
Ich hatte gehofft hier die Hintergrundbeleuchtung sehen zu können.
Es wäre interessant zu wissen was für LED da in welcher Weise verbaut ist.
Sind es LEDs in einer Art Standard-Bauform (müssen es ja eigentlich sein), könnte man sich doch die Mühe machen die alle raus zu löten und durch von Maßen und Kontakten identische mit geringerem Stromverbrauch oder hellere zu ersetzen.
Wenn das z.B. LED ähnlich den LM… von Samsung wären, da gäbe es LM281 mit 165Lm/W für 12,x Euro 500 Stück portofrei.

Je nachdem was in Monitoren verbaut wurde, könnte sich ein Tausch lohnen um einen Monitor an einer Batterie länger nutzen zu können.
Oder aus einem normalen gebrauchten Monitor mit HDMI, 24″, externem Netzteil (wegen der mobilen Versorgung) und evtl. 250cd/m² einen Outdoor-Monitor mit 500cd/m², 600cd/m², 800cd/m², 1000 cd/m² zu machen.
Outdoor-Monitore sind selten gebraucht als Auktion (nicht gleich zum Preis von hunderten Euro) zu finden.
Die Löterei wäre es mir wert.
 
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