AW: Die Empfangsbestätigung wurde von Briefkasten unterschrieben
@longtom
Bei der Versandoption "Wunschort" mag das ja sein, ist ja sozusagen eine Abstellgenehmigung. Da muss logischerweise der Zusteller unterschreiben.
Aber ansonsten hat der Empfänger den Erhalt der Sendung zu quittieren.
Geht das nicht, muss er halt am nächsten Werktag in die Filiale traben.
@GottesMissionar
Es geht wohl weniger um eine DVD, denn im Normalfall sollte der Zusteller nicht wissen, welchen Inhalt die Sendung hat.
Wird vielleicht schon einen Grund haben, warum "Paket" gewählt wurde und nicht Päckchen, Maxibrief oder Warensendung.
Auch kleinere Sendungen können Gegenstände von recht hohem Wert enthalten.
Was ist beispielsweise, wenn jemand eine neue CPU als Paket verschickt, der Zusteller quetscht die Sendung die einfach in den Briefkasten und das Ding ist nachher verschwunden oder durch das Reinstopfen beschädigt?
Viel Spaß bei der Klärung mit der Transportversicherung.
Bist Du gewerblicher Kunde, geht das Transportrisiko übrigens dann auch nicht an den Versender über, d.h. Du kannst dann dem Kunden auf Deine Kosten Ersatz schicken und bekommst evtl nach langem Streit eine Erstattung.
Privat ist es zwar anders, aber übervorteilt wird der Käufer sich dennoch fühlen.
Vielleicht kannst Du es verstehen, wenn Du Dich schon öfter mal deswegen rumstreiten musstest.
Wer wo zu welchen Bedingungen bestellt, sollte man den Leuten schon selbst überlassen.
Und ebenso, ob ein Versandhändler Versandkosten sichtbar berechnet, daran sogar noch verdient (wie so viele) oder auf andere Arten wieder reinholen möchte.
Auch beim "kostenlosen Versand" werden die Paketdienste bezahlt.

Da ist es doch nicht schlimm, wenn man dann auch erwartet, dass die Leistung ordnungsgemäß ausgeführt wird, oder?
Geht ja nicht um Fehler, die jedem mal unterlaufen, sondern je nach Paketdienst und -fahrer ist es pure Faulheit oder natürlich auch Ueberlastung/zuviel Druck (gerade der Subunternehmerquatsch bei so manchen Logistikern. Ich weiß)
Aber wenn Kunden anrufen und sich beschweren, dass ihre Sendung immer noch nicht da ist und sich hinterher rausstellt, dass die in der Altpapiertonne oder bei irgendwelchen Nachbarn liegt, oder ein Kunde extra mit saftigem Aufpreis am Donnerstag nachmittag via "Morning-Express - Zustellung vor 9 Uhr" ordert, am nächsten Morgen den Fahrer zwar anhalten sieht, zur Tür geht, noch bevor es klingelt, dort jedoch nur noch die Rückleuchten des Lieferwagens am Horizon erkennen kann und im Briefkasten einen Zettel mit "Sie waren leider nicht erreichbar..." findet und daraufhin stinksauer auf den Lieferanten ist, dann hört mein Verständnis trotzdem auf.
Das der Kunden übrigens auch. Rate mal, wen die dann am Telefon rundmachen.
Da Du scheinbar auf Amazon angespielt hast: So schlecht ist deren Lohn gar nicht. Bei DHL übrigens ebenfalls nicht.
Aber so oder so: Der Endkunde weiß doch häufig gar nicht, mit welchem Paketdienst die Sendung kommt oder kann wählen. Schön wäre es.
Wenn dann der selbstständige (Ha Ha) Sub-Sub-Subunternehmer von Hermes mit seinem 20 Jahre alten Privatwagen zig Pakete ausfährt, obwohl man vorher noch schön 7 Euro Versandkosten bezahlt hat (und dann eher von einem DHL Paket ausgeht) kann doch der Paketempfänger da nix für.
Und sehr sehr viele im Einzelhandel Beschäftigte können vom Einzelhandelstarif nur träumen und sind froh, dass sie nun wenigstens einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50€/Stunde haben.