AW: Die Ãra Merkel geht zu Ende
Beleidigend mußt du jetzt aber nicht werden. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Dann müssen die Parteien eben andere Kandidaten aufstellen.
Mir geht es nur um eine Machtbegrenzung, falls es bei dir immer noch nicht angekommen ist.
Das ist bei mir angekommen und ich habe keine Aussage über dich gemacht, kann dich also auch schlecht beleidigt haben. Ich habe nur festgehalten, dass Merkel von der Mehrheit gemeinhin als beste Person für den Job beurteilt wird und deine Forderung somit explizit beinhaltet, dass man jemanden schlechter geeigneten nehmen soll. Das ist per se erstmal schlecht und undemokratisch.
Gebt den Leuten eine Chance zu klagen, bei solchen Projekten, aber wenn sich jeder durch zig Instanzen klagen kann ist das kacke. Ganz besonders für die Energiewende.
Die Möglichkeit zu klagen ist nicht das alleinige Problem bzw. das ist der Teil, der in einem Rechtsstaat eben sein muss. Potenziert wird die Geschichte durch das Verbot von Sammelklagen, weswegen jeder kleinste Scheiß extra vor Gericht landet, die langsame Arbeit der (u.a. wegen Punkt1) überlasteten Gerichte, die extreme (und von der Politik auf allen Ebenen immer weiter geförderte

) Zersiedelung Deutschlands und auch der Mentalität der bauenden. Gerade bei großen Infrastrukturprojekten wird jedesmal wieder systematisch versucht, alle Naturschutzauflagen nicht zu erfüllen, sondern zu umgehen. Und dann wundert man sich, wenn man jahrelang vor Gericht streitet, ob die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt sind. Protipp: Die heißen nicht ohne Grund Mindestanforderungen und es gibt diverse Projekte, die in der Hälfte der Zeit und damit sogar deutlich günstiger hätten realisiert werden können, wenn die Verantwortlichen endlich mal raffen würden, dass es bei Infrastruktur nicht nur um Wirtschaftsförderung, sondern vor allem um eine lebenswerte Zukunft geht
Ihr gesamter Führungsstil und die Entscheidungen zum Traditionserlass.
Ein Verteidigungsminister braucht ein ganz anderes ansehen als ein Innenminister o.Ä.. Wer dabei war kann sich da besser rein denken.
"gesamter Führungsstil" und "ein ganz anderes Ansehen" sind jetzt nicht so ganz das, was ich unter konkreten Beispielen verstehe. Und seit wann bitte ist das lückenhafte Verbot von Nazi-Verherrlichung das größte Problem bei Bundeswehr-Einsätzen?
Ich besitze zwar selbst (noch) keine Aktien, aber es ist doch logisch, dass man mit einem gut gestreuten Aktienportfolio seit Geld am besten und relativ sicher mehren kann.
Das Problem eines sehr großen Teils der Bevölkerung ist aber nicht, dass sie nicht wüssten, wie man Geld gut mehren kann, sondern dass sie kein Geld haben, dass man mehren könnte. Und das Grundproblem unserer Politik und unserer Gesellschaft sind Politiker wie Merz oder Lindner, die soweit den Kontakt zur Bevölkerungsmehrheit verloren haben, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, diesen Zustand zu bemerken.
Ich glaube damit man sich Aktien leisten und privat absichern kann müßte man schon mindestens 1500 Euro netto verdienen. Mindestens.
Kommt natürlich auch drauf an wo man wohnt, was die Mieten kosten usw.
Mindestgrenzen sind da sehr variabel, je nachdem wieviel du für Lebensstandard verbrauchst und was du unter "Absicherung" verstehst respektive später für einen Lebensstandard verwenden willst. Fakt ist und bleibt aber, dass der Aktienmarkt urkapitalistischen Prinzipien folgt: Wer viel investieren kann, inbesondere wer soviel investieren kann, dass er sich auch etwas größere Risiken leisten kann weil sie sich über den Umfang seiner Investitionen rausmitteln, der wir überproportional viel Gewinn machen. Wer dagegen von vorneherein wenig hat, der bekommt auch nur sehr wenig raus. Aktiengeschäfte sind IMMER eine Umverteilung von unten nach oben und damit im Vorsorgekonzept eines Sozialstaates keinerlei Daseinsberechtigung.
Entsprechende staatlich geförderte Angebote sind nichts weiter als Subventionen für Banken und Großinvestoren - man vergrößert den Aktienmarkt und damit das Gewinnpotential großer Anleger sowie die Gebühreneinnahmen der Banken aus Kleinanlegern mit Steuermitteln, welche gleichmäßig von allen eingesammelt wurden. Hätte man das gleiche Geld dirket in die (staatliche) Rente gesteckt, wäre ein weitaus größerer Teil bei der breiten Masse angekommen.