Die Ãra Merkel geht zu Ende

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Wieso Polen oder Ungarn?
China ist das Vorbild für den Kapitalismus. Keine Arbeitnehmerrechte, keine Umweltgesetze, kein Sozialsystem, der Staat baut und alle müssen weichen, dagegen klagen gibts nicht.

Bitte informiere dich bevor du so einen Unsinn schreibst, es gibt wenige Systeme die weiter vom Kapitalismus entfernt sind.
 
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Ich besitze zwar selbst (noch) keine Aktien, aber es ist doch logisch, dass man mit einem gut gestreuten Aktienportfolio seit Geld am besten und relativ sicher mehren kann.
Vorrausgesetzt man hat das Geld dafür. Bei Merz sind es eindeutig Lobbyinteressen, sowie eine Agenda, die auf die Demontage des Sozialstaat und die Privatisierung sozialer Sicherungssysteme zielt.
Andererseits würde es mich auch nicht wundern, wenn die Union genau so einen in Amt und Würden setzt. Man hat ja schließlich auch für Steinmeier und Gauck gestimmt. Gauck, der sowohl in Vergangenheit und Gegenwart, regelmäßig mit möglichst hübsch verpastorierten Worten, seine Geringschätzung gegenüber sozial Benachteiligten zum Ausdruck brachte und gerne mal was vom gerechten Weg in den Krieg schwaffelte. Und Steinmeier, der zwar vor einigen Tagen mal wieder zu Recht die Spaltung der Gesellschaft, etc. beklagte, auf der anderen Seite aber unterschlägt, dass er bis heute fest zu der Agenda 2010 hält, wo er einer der Chefarchitekten gewesen ist. Dabei ist diese und was da drumherum noch für Unfug getrieben wurde, mitverantwortlich an der Spaltung der Gesellschaft, der Dualisierung von Armut und dem immer offener zu Tage tretenden Extremismus. Siehe dazu auch die Studien über den Extremismus der Mitte und marktkonformen Extremismus, welches im Zuge der Agenda 2010 einen spürbaren Aufschwung erlebte.
 
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Vorrausgesetzt man hat das Geld dafür.
Ach meine Mum macht das mit ihrem vermögenswirksamen Leistungen, jeder der ein bisschen arbeitet kann ein bisschen in Aktien anlegen.
Bringt auch schon gute Rendite.

Soll jetzt gar nichts zu Merz sein sondern allgemein nur zu Aktien.
 
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Ach meine Mum macht das mit ihrem geldwerten Vorteil, jeder der ein bisschen arbeitet kann ein bisschen in Aktien anlegen.
Bringt auch schon gute Rendite.

Soll jetzt gar nichts zu Merz sein sondern allgemein nur zu Aktien.
Und bei dir kommt mal wieder der bräsige Unionler durch. Was für ein Hohn gegenüber Arbeitslosen, prekär Beschäftigten und Working Poor.


PS: Von Hotel Mama zu Hotel vdL. Hauptsache WLan auf der Stube. :schief:
 
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Vermögenswirksame Leistungen bekommt man idR. zusätzlich zum Gehalt und nur wenn man sie in Anspruch nimmt.

Zum Thema Geld sollte man sich in Zukunft mal dem Thema BGE annähern.
 
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Ich glaube damit man sich Aktien leisten und privat absichern kann müßte man schon mindestens 1500 Euro netto verdienen. Mindestens.
Kommt natürlich auch drauf an wo man wohnt, was die Mieten kosten usw.
 
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Vermögenswirksame Leistungen bekommt man idR. zusätzlich zum Gehalt und nur wenn man sie in Anspruch nimmt.
Und wieviel Prozent der Unternehmen zahlen die bzw. was sich daraus ergibt, wieviel Prozent aller Beschäftigten können die überhaupt in Anspruch nehmen?
Davon abgesehen: Länger arbeitslos als die Bezugsdauer von ALG1? Viel Spaß dabei dem Jobcenter zu erklären, warum du die Aktien halten willst.

Zum Thema Geld sollte man sich in Zukunft mal dem Thema BGE annähern.
Da bleibe ich bei der Einschätzung von Butterwegge: Neoliberaler Kahlschlag - Butterwegge: Grundeinkommen waere Ende des Sozialstaats
Grundeinkommen: Fuer Armutsforscher Butterwegge endet das "im Wolkenkuckucksheim" - Wirtschaft Regional - Rhein Neckar Zeitung
 
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Bitte informiere dich bevor du so einen Unsinn schreibst, es gibt wenige Systeme die weiter vom Kapitalismus entfernt sind.

Nö, sind sie nicht. Denn der Kapitalismus hat erst mal gar nichts mit Demokratie zu tun.
Was du meinst ist freie Marktwirtschaft, wo sich das bessere Produkt und die bessere Idee am freien Markt durchsetzt.
Aber wo haben wir hier freie Marktwirtschaft? Wir haben vor allem Lobbyismus, der den Markt lenkt und gewisse Bereiche bevorzugt.
 
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Und wieviel Prozent der Unternehmen zahlen die bzw. was sich daraus ergibt, wieviel Prozent aller Beschäftigten können die überhaupt in Anspruch nehmen?
Davon abgesehen: Länger arbeitslos als die Bezugsdauer von ALG1? Viel Spaß dabei dem Jobcenter zu erklären, warum du die Aktien halten willst.


Da bleibe ich bei der Einschätzung von Butterwegge: Neoliberaler Kahlschlag - Butterwegge: Grundeinkommen waere Ende des Sozialstaats
Grundeinkommen: Fuer Armutsforscher Butterwegge endet das "im Wolkenkuckucksheim" - Wirtschaft Regional - Rhein Neckar Zeitung
Nun zumindest im ÖD ist es verbreitet ;)

Dein Artikel nun denn ja, kann man so sehen.
Aber ich schrieb, wir sollten uns den BGE annähern.
Dein Forscher geht davon aus, dass es nur die Variable Geld/Monat=x gibt.
Ja das wäre Bedingungslos.

Aber wenn ich davon rede, dass wir uns dem annähern sollen darf ich mit weiteren Variablen rechnen. Kind zwischen 16 und 18?
X*0,5
Zusatzverdienst/Monat>5000? X=0

Kann man alles machen.

Das wirkliche große Problem wird das Zusammenspiel mit den Mietpreisen sein. Aber das Problem ist auch ohne Grundeinkommen schon akut.
 
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Beleidigend mußt du jetzt aber nicht werden. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Dann müssen die Parteien eben andere Kandidaten aufstellen.
Mir geht es nur um eine Machtbegrenzung, falls es bei dir immer noch nicht angekommen ist.

Das ist bei mir angekommen und ich habe keine Aussage über dich gemacht, kann dich also auch schlecht beleidigt haben. Ich habe nur festgehalten, dass Merkel von der Mehrheit gemeinhin als beste Person für den Job beurteilt wird und deine Forderung somit explizit beinhaltet, dass man jemanden schlechter geeigneten nehmen soll. Das ist per se erstmal schlecht und undemokratisch.


Gebt den Leuten eine Chance zu klagen, bei solchen Projekten, aber wenn sich jeder durch zig Instanzen klagen kann ist das kacke. Ganz besonders für die Energiewende.

Die Möglichkeit zu klagen ist nicht das alleinige Problem bzw. das ist der Teil, der in einem Rechtsstaat eben sein muss. Potenziert wird die Geschichte durch das Verbot von Sammelklagen, weswegen jeder kleinste Scheiß extra vor Gericht landet, die langsame Arbeit der (u.a. wegen Punkt1) überlasteten Gerichte, die extreme (und von der Politik auf allen Ebenen immer weiter geförderte :kotz:) Zersiedelung Deutschlands und auch der Mentalität der bauenden. Gerade bei großen Infrastrukturprojekten wird jedesmal wieder systematisch versucht, alle Naturschutzauflagen nicht zu erfüllen, sondern zu umgehen. Und dann wundert man sich, wenn man jahrelang vor Gericht streitet, ob die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt sind. Protipp: Die heißen nicht ohne Grund Mindestanforderungen und es gibt diverse Projekte, die in der Hälfte der Zeit und damit sogar deutlich günstiger hätten realisiert werden können, wenn die Verantwortlichen endlich mal raffen würden, dass es bei Infrastruktur nicht nur um Wirtschaftsförderung, sondern vor allem um eine lebenswerte Zukunft geht :wall:

Ihr gesamter Führungsstil und die Entscheidungen zum Traditionserlass.
Ein Verteidigungsminister braucht ein ganz anderes ansehen als ein Innenminister o.Ä.. Wer dabei war kann sich da besser rein denken.

"gesamter Führungsstil" und "ein ganz anderes Ansehen" sind jetzt nicht so ganz das, was ich unter konkreten Beispielen verstehe. Und seit wann bitte ist das lückenhafte Verbot von Nazi-Verherrlichung das größte Problem bei Bundeswehr-Einsätzen? :what:

Ich besitze zwar selbst (noch) keine Aktien, aber es ist doch logisch, dass man mit einem gut gestreuten Aktienportfolio seit Geld am besten und relativ sicher mehren kann.

Das Problem eines sehr großen Teils der Bevölkerung ist aber nicht, dass sie nicht wüssten, wie man Geld gut mehren kann, sondern dass sie kein Geld haben, dass man mehren könnte. Und das Grundproblem unserer Politik und unserer Gesellschaft sind Politiker wie Merz oder Lindner, die soweit den Kontakt zur Bevölkerungsmehrheit verloren haben, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, diesen Zustand zu bemerken.


Ich glaube damit man sich Aktien leisten und privat absichern kann müßte man schon mindestens 1500 Euro netto verdienen. Mindestens.
Kommt natürlich auch drauf an wo man wohnt, was die Mieten kosten usw.

Mindestgrenzen sind da sehr variabel, je nachdem wieviel du für Lebensstandard verbrauchst und was du unter "Absicherung" verstehst respektive später für einen Lebensstandard verwenden willst. Fakt ist und bleibt aber, dass der Aktienmarkt urkapitalistischen Prinzipien folgt: Wer viel investieren kann, inbesondere wer soviel investieren kann, dass er sich auch etwas größere Risiken leisten kann weil sie sich über den Umfang seiner Investitionen rausmitteln, der wir überproportional viel Gewinn machen. Wer dagegen von vorneherein wenig hat, der bekommt auch nur sehr wenig raus. Aktiengeschäfte sind IMMER eine Umverteilung von unten nach oben und damit im Vorsorgekonzept eines Sozialstaates keinerlei Daseinsberechtigung.

Entsprechende staatlich geförderte Angebote sind nichts weiter als Subventionen für Banken und Großinvestoren - man vergrößert den Aktienmarkt und damit das Gewinnpotential großer Anleger sowie die Gebühreneinnahmen der Banken aus Kleinanlegern mit Steuermitteln, welche gleichmäßig von allen eingesammelt wurden. Hätte man das gleiche Geld dirket in die (staatliche) Rente gesteckt, wäre ein weitaus größerer Teil bei der breiten Masse angekommen.
 
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Nun zumindest im ÖD ist es verbreitet ;)
Ich gönne und wünsche es jedem, nach Tarif bezahlt zu werden und einen festen Arbeitsplatz zu haben, aber nur mal zum Vergleich
Personal
Personal im öffent*lichen Dienst 2017 4,74 Mill.
darunter Beamte und Richter 2017 1,68 Mill.
Staat & Gesellschaft - OEffentlicher Dienst - Statistisches Bundesamt (Destatis)

Rechtskreis SGB XII: Die Anzahl der Grundsicherungsempfänger beträgt Stand 03/2018 1.070.148 Personen. Dazu kommen u.a. noch 375.000 Personen, die Ende 2017 Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten.

Rechtskreis SGB III (ALG1) und SGB II (ALG2):
Insgesamt 654.000 Personen erhielten im Oktober 2018 Arbeitslosengeld, [...]. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Oktober bei 4.040.000.
Der Arbeitsmarkt im Oktober 2018 - Bundesagentur fuer Arbeit

sowie: Gesamtwirtschaft & Umwelt - Erwerbstaetigkeit - Atypische Beschaeftigung - Statistisches Bundesamt (Destatis)

Böckler Impuls Ausgabe 17/2018 - Verteilung: Arme bleiben öfter arm
ausführlich: Dauerhafte Armut und verfestigter Reichtum. WSI Verteilungsbericht 2018 (pdf), WSI Report Nr. 43
Die Paternoster-Gesellschaft: Reiche fahren nach oben, Arme nach unten

Aber ich vergaß: Für stramme Unionler ist das ein Schland, "in dem wir gut und gerne leben" und wer ein armer Schlucker ist, soll sich eben Aktien kaufen, damit er reich wird. :schief:
 
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Ich würde ja gerne mit Zitaten antworten, aber jedes mal wenn ich Zitate kürzen will schafft es Tapatalk nicht.

Also @ruyven:
Im Zuge der letzten großen Aufregung wurde zum Beispiel ein Bild von Helmut Schmidt abgehangen.
Das freut deine Soldaten richtig, wenn du das machst. Helmut Schmidt bewundern, is ja Naziverherrlichung. (Sarkusmus erkennen)

@pulli
Reich werden naja, man sollte genug haben um Sorgenfrei zu sein. 1500 pro Monat Netto sehe ich da schon als ganz gut an.
 
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Ich habe nur festgehalten, dass Merkel von der Mehrheit gemeinhin als beste Person für den Job beurteilt wird und deine Forderung somit explizit beinhaltet, dass man jemanden schlechter geeigneten nehmen soll. Das ist per se erstmal schlecht und undemokratisch.
Unabhängig davon ob sie ihren Job wirklich objektiv besser macht als andere:
Dann würden die Bürger eben andere wählen... dann eben nicht nach 12 oder 16 Jahren, sondern nach 8. Ich glaube da könnten sich alle ganz schnell dran gewöhnen.
 
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Nö, sind sie nicht. Denn der Kapitalismus hat erst mal gar nichts mit Demokratie zu tun.
Was du meinst ist freie Marktwirtschaft, wo sich das bessere Produkt und die bessere Idee am freien Markt durchsetzt.
Aber wo haben wir hier freie Marktwirtschaft? Wir haben vor allem Lobbyismus, der den Markt lenkt und gewisse Bereiche bevorzugt.

Kapitalismus bedeutet auch keine Einmischung von Seiten des Staates und der chinesische Staat mischt sich massiv in die Wirtschaft ein und reguliert fast alles. Im Kapitalismus setzt sich bei weitem nicht immer das beste Produkt durch.
Und Diktatur und Kapitalismus zusammen sind btw nicht möglich.
 
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Kapitalismus bedeutet auch keine Einmischung von Seiten des Staates und der chinesische Staat mischt sich massiv in die Wirtschaft ein und reguliert fast alles. Im Kapitalismus setzt sich bei weitem nicht immer das beste Produkt durch.

Du musst mal verstehen, was Marktwirtschaft bedeutet und dass das nicht das gleiche wie Kapitalismus ist.
 
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Du musst mal verstehen, was Marktwirtschaft bedeutet und dass das nicht das gleiche wie Kapitalismus ist.

Zeigst du mir wo ich etwas von Marktwirtschaft geschrieben habe?:rollen:

Was war denn dann Chile unter Pinochet?

Interessant, der Fall war mir nicht bekannt, muss ich mir mal genauer anschauen, wäre allerdings wirklich etwas besonderes, und eine nicht sonderlich weitgehende Diktatur.
 
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Zeigst du mir wo ich etwas von Marktwirtschaft geschrieben habe?:rollen:

Nochmal. Kapitalismus hat nichts mit einem politischen System zu tun.
Was für ein Wirtschaftssystem hat denn eine Diktatur? Die hat natürlich Kapitalismus.
Und das ist eben der Unterschied. Eine freie Marktwirtschaft braucht politisch verlässliche Strukturen wie einen Rechtsstaat, damit nicht jeder alles machen kann.
Der Kapitalismus an sich interessiert sich aber nicht für Rechtsstaaten. Daher funktioniert Kapitalismus in China so super, weil eben der Staat alleine entscheidet, was wie läuft.
Das Kapital entscheidet im Prinzip, was wichtig ist. Denn das Kapital hat im Kapitalismus die Macht und sonst keiner.
Die USA könnten von heute auf morgen pleite sein, wenn man dem Land das Kapital entzieht.
Sowas ist z.b. in Argentinien schon passiert.
 
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War das in der ehemaligen DDR und Sowjetunion nicht eine Planwirtschaft?:what:
Ich meine in China früher auch bis sie den Markt geöffnet haben.
In Nordkorea das ist glaube ich auch noch eine Planwirtschaft.
 
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