Die 1-Euro Gaming-Maus

Naja seine eigenen Switches zu entwickeln kostet auch Geld. Ob die schlechter als die Cherries sind, kann ich nicht beurteilen. Klar sind mechanische Tastaturen teurer als Rubberdomes, liegt auch daran, dass die einen nur eine leitende Matte haben und die anderen über 100 separate Schalter. Und dennoch varieren die Preise dort sehr stark für sehr wenig.
Und klar gute Teile kosten mehr als billige. Vermutlich ist die Marge auch bei den hochwertigsten Sensoren und Schaltern locker bei 100-200%
nur hat Razer da garnix entwickelt ;) das sind einfach umgelabelte MX Klone von Kailh
 
Richtig. Das einzige wo Razer mal wieder richtig investiert hat ist das Marketing. Erzählen was von selber entwickelt aber nehmen Kailh Switches wo auf dem Gehäuse halt Razer drauf steht statt Kailh. Ok. Den Stahl der Feder haben die wohl auch gewechselt das der Auslösepunkt von 2mm auf sagenhafte 1,9mm sinkt. :D

Das die Preise so schwanken liegt auch an der Qualität und der Materialien. Eine Ducky oder eine Filco ist halt teurer als eine Tastatur von Speedlink. Es gibt Chinesische Mechas die im TKL Design keine 60 Euro kosten. Dann gibt es aber auch wieder eine 60% Tastatur wie meine die dann 135 Euro kostet. Das liegt aber dann daran das die Switches Plate mounted sind und nicht nur auf dem PCB verlötet sind. Das Alugehäuse kostet dann auch wieder mehr als ein einfaches Gehäuse aus Plastik.
 
Ob man so was Unterstützen sollte bleibt jeden selbst überlassen , ich für meinen teil mache um solche Angebote einen Bogen ;-)
 
Ihr glaubt nicht wirklich dass eure 100 Euro Mäuse da wesentlich qualitativer vom Material sind dass sie den 100fachen Kaufpreis rechtfertigen? Die Herstellungskosten eurer Mäuse bewegen sich ebensfalls im einstelligen Eurobereich.
 
Ihr glaubt nicht wirklich dass eure 100 Euro Mäuse da wesentlich qualitativer vom Material sind dass sie den 100fachen Kaufpreis rechtfertigen? Die Herstellungskosten eurer Mäuse bewegen sich ebensfalls im einstelligen Eurobereich.

Einen Unterschied merkt man schon bei den Materialien wenn ich eine DeathAdder nehme und die vom Material her mit meiner Castor vergleiche. Die Castor fühlt sich hochwertiger an. Die Softtouch Oberfläche fühlt sich besser an, sas Plastik der Maus knarzt nicht wenn ich drücke und allgemein scheint das Plastik auch dicker zu sein als das, was Razer verwendet. Dabei kosten beide Mäuse ungefähr das gleiche. Also ja. Es gibt definitiv Unterschiede. Und eine Logitech G502 oder eine Mionix Castor kostet vermutlich nicht 1-9 Euro in der Herstellung. Das wird schon etwas mehr sein.
 
Das sie in einer Hinsicht qualitativer und besser ist steht außer Frage, nur dass es einen 100fachen Aufpreis nie und nimmer. Distribution, Marketing, Vertrieb, Gewinnaufschlag kosten da 90% vom Kuchen. Ich schätze die HK kosten auf unter 5 Dollar egal welche Maus, Massenproduktion
 
tjoa , die bösen chinesen fangen langsam auch an halbwegs humane preise für ihre Arbeiter zuzahlen ?
btw OEM Mices haben nunmal ansich keine Entwicklungskosten , andere Mices haben solche schon und das treibt "böserweise" die Kosten auch nach oben ... wie kann eine Firma nur ihre Entwickler bezahlen , sämtliche designs ( nicht nur äusseres Gehäuse ) wachsen doch auf den Bäumen ...
für absolut überteuerte Zowie Mices wird gerne bezahlt ... von Finalmouse muss man glaub ich erst garnicht anfangen zuschreiben ... etc usw ...
 
Ok, und nicht vergessen in der Früh die Alufolie aufzusetzen.

Wenn ich was mit Verlaub verstehe dann ist es die Betriebswirtschaft, insbesondere Finance, Außenhandel und Controlling.

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Und wohl gemerkt, dass ist nur aus der Ferne gegriffen, ob es nun jetzt um eine eche handelt oder nicht spielt defakto nur minimale Unterschiede, wobei es im hiergenannten Beispiel sogar um einen Großhändler handelt, der wiederrum auch daran interessiert ist etwas zu verdienen.

Ansonsten empfehle ich dir einen Spaziergang auf die Wirtschaftsuniversität Wien, und erkundige dich beim Herrn Univ.-Prof. Dr. Christian Riegler, der wird das gesagte mit Sicherheit bestätigen.
 
Hmm, ne Gamingmaus für 1 Euro klingt verdammt verlockend, aber die geposteten Bilder heilen mich dann doch von jeder Verlockung. Sowas kommt mir nicht auf den Tisch. Hätte dabei sogar fast Angst, dass es mir irgendwann den USB-Port grillt.

Ansonsten werden an eine Gaming-Maus ja auch bestimmte Anforderungen gestellt. In Sachen Sensor und Switches wird da nicht viel zu holen sein, das geht bei dem Preis einfach nicht. Alleine ein ADNS-3310 mit Omron-Switches dürfte den Preis locker verzehnfachen, wenn dabei noch sowas wie Gewinn rum kommen soll. Auch wenn ich natürlich zustimme, dass viele Gaming-Mäuse absolut überteuert sein dürften. Aber dass z.B. Castor, Deathadder oder G502 für < 10 Euro gehen sollen, glaube ich nicht.

Selber nutze ich zweitere - die Deathadder. Nicht, weil ich Razer toll finde oder andere Mäuse wesentlich schlechter verarbeitet wären - im Gegenteil, das Ding ist schon recht klapprig beim Umsetzen. Aber das ist leider der einzige Bolide, der mir auch bei längeren Gaming-Sessons nicht in der Hand weh tut. Egal wie toll die Castor z.B. verarbeitet ist - habe sie selber hier - sie tut ab der ersten Sekunde der Nutzung in der Hand weh. Nach 15 Minuten kommt es spätestens zum Krampf und das wars dann mit dem entspannten Gedaddel. Einzige Alternative sind die Zowie-Mäuse, aber da vermisse ich jegliche Anpassungsmöglichkeiten.

Zowie dürfte sicher deutlich günstiger noch Gewinn einfahren, da ist ja Uralt-Technik mit oft nicht gerade hochwertiger Verarbeitung (ich denke da an den Test hier im Forum, wo mehrere Mäuse entweder defekt oder mit Materialfehlern ankamen), wo wirklich nur Switches und Sensor Preistreiber sein dürften, Entwicklung kann ich da nicht entdecken. Insbesondere da schlicht ein Design aufgekauft wurde - meines Wissens ein Entwurf einer Deathadder. Würde es eine EC1-A mit anpassbarer DPI (mehr will ich garnicht) gäbe: Sofort gekauft, niemals eine angenehmere Maus in der Hand gehabt, da jucken mich die Nachteile nicht mehr... Aber letztendlich entscheidet für mich die Form der Maus über Kauf oder Nichtkauf. Meine nächste Maus würde wohl ne G502, da die auch sehr angenehm ist und hoffentlich kein Geklapper dabei auftritt.

Lange rede kurzer Sinn: Das Ding sieht so kantig aus, dass ich mir nicht vorstellen würde, damit angenehm spielen zu können. Genauer zu sein bekomme ich schon einen Mausarm, wenn ich mir die Fotos länger als 2 Minuten anschaue. Bereits da ist die Maus für mich gelaufen: Selbst wenn ich statt 1 Euro zu zahlen 100 für die regelmäßige Nutzung bekommen würde, sie würde nicht auf meinen Schreibtisch wandern, da ich - gemessen an meinen Problemen mit vielen Mäusen - wohl durchaus ein Kandidat für einen Mausarm bin, wenn ich da nicht strikt nach Ergonomie entscheide.


Aber einen Geheimtipp habe ich trotzdem für euch, denn es gibt nicht nur 1 Euro Mäuse. Was sagt ihr von 12 Euro In-Ears, die bei 100-200 Euro Boliden in Haptik und Klang mitspielen? -> **-ATE
Auch wenn es bei deinem Post nicht um ein Eingabegerät ging: Danke für diesen Geheimtipp. Ich suchte lange nach guten In-Ears für Sport, die sicherer im Ohr sitzen als mein Superlux, weil mir mein Shure SE215 einfach zu schade ist, um vielleicht eine Beschädigung zu riskieren und daher nur bei "gemütlicheren" Außeneinsätzen genutzt wird. Diese In-Ears kommen fast an den Klang der Shure ran. Aber halt leider auch nur fast. Die oft geposteten Rezensionen, laut denen die **-ATE Marken In-Ears von 200 Euro aufwärts ausspielt, kann ich für mich nicht ganz bestätigen. Aber man bekommt echt verdammt viel für das Geld geboten.

Als Aufsätze nutze ich übrigens gemoddete Spark Pluks von Moldex, bei denen es sich eigentlich um Schaumstoff-Lärmschutz handelt. Gekürzt und gelocht sind die Dinger top - und somit umgehe ich das Risiko, dass die Silikon-Aufsätze vielleicht doch gesundheitlich bedenklich sind.

Bevor jemand lacht: Das ist in der Hi-Fi Szene gar nicht so unüblich. Während ich für 5 paare hochwertiger Schaumstoff-Foamies bei Shure und Konsorten 15 - 25 Euro bezahle, bekomme ich bei Moldex 200 Paar (!) von den Stöpseln, die auch für den Einsatz im Ohr bestimmt sind. Zudem kann ich sie individuell nach Länge und Dicke anpassen und sie klingen genial. Zudem kann ich die Dinger noch im eigentlichen Anwendungszweck nutzen - was mit Foamies nicht geht. ;) Funktioniert natürlich auch wunderbar mit anderen Marken und Sorten.
 
Und wohl gemerkt, dass ist nur aus der Ferne gegriffen, ob es nun jetzt um eine eche handelt oder nicht spielt defakto nur minimale Unterschiede, wobei es im hiergenannten Beispiel sogar um einen Großhändler handelt, der wiederrum auch daran interessiert ist etwas zu verdienen.

5$ gehen sich alleine schon durch die Komponenten nicht aus, selbst wenn man den Presiverfall der 2020 Architektur bedenkt.

Ansonsten empfehle ich dir einen Spaziergang auf die Wirtschaftsuniversität Wien, und erkundige dich beim Herrn Univ.-Prof. Dr. Christian Riegler, der wird das gesagte mit Sicherheit bestätigen.

Und was soll er mir bestätigen? Kennt er die aktuellen Preise von 3310 3988 oder 3360? ARM MCU´s von STm oder NXP? Hat er direkte Connections zu den Herstellern so wie ich und alle lügen mich einfach nur an? :schief:
 
Fragen wir anders, wie hoch schätzt du denn die Herstellkosten eines größtensteils mit Kunstoff hergestellten Produkts in dieser Größe welcher bei der letzten Handelskette 70 € kostet?

und wohlgemerkt reden wir hier nicht von Handelspreisen ala wholesaler oder manufacturers sondern von den reinen Kosten bis son Ding steht.
 
Ja, das war wohl der Urvater aller aktuellen Mäuse. Wobei die erste Variante ja auch schon eine ähnliche Form hatte. Die beiden lagen mir damals fast immer perfekt in der Hand und die 3.0 habe ich noch hier - leider defekt. Die Deathadder liegt mir aber noch einen Tick besser, weshalb für mich leider kein Weg dran vorbei führt, obwohl es deutlich hochwertigere Mäuse zum geringeren Preis gibt.

Bei dem Zowie-Punkt ging es mir darum, dass sicherlich nicht viel Entwicklung in die Maus geflossen sein könnte und der Preis schon tierisch hoch für das Gebotene ist, da fast nichts an dem Ding aus eigener Entwicklung stand und jede Maus von ihnen extremst spartanisch ist.
 
Ich hab auch noch eine Intelli 3.0 hier. Funktioniert sogar noch. Na gut. Zowie nimmt halt die Form die es schon gibt, ändert die etwas ab und gut ist. Wie weit bei denen dann was mit eigener Entwicklung ist weiß ich nicht. Ich fand nur meine AM ziemlich gut. Auch von der Qualität. Die Idee von Zowie das man komplett auf Treiber verzichtet finde ich gut. Bei der Castor finde ich es zum Beispiel auch gut das es nur eine Software ist und kein Treiber der das System zumüllt.
 
Fragen wir anders, wie hoch schätzt du denn die Herstellkosten eines größtensteils mit Kunstoff hergestellten Produkts in dieser Größe welcher bei der letzten Handelskette 70 € kostet?

Ich brauch nicht schätzen da ich ein konkretes Beispiel nennen darf/kann, die G500/G500s kostete 17$-15$ in der Herstellung(in Eigenproduktion), Werkzeuge und R&D natürlich nicht inkludiert.


Wie weit bei denen dann was mit eigener Entwicklung ist weiß ich nicht. Ich fand nur meine AM ziemlich gut. Auch von der Qualität.

Kommt alles von Kingsis.
 
Also nehmen die Quasi alles was in der Maus ist von Kingsis, nur das Gehäuse ist halt ein anderes. Interessant.
 
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