Bei D4 gehts (den allerallermeisten) drum, möglichst mächtig zu werden um möglichst schnell möglichst hohe Pits zu laufen mit dem Ziel... mächtiger zu werden. Das ist Endgame-Content basierend auf ansteigenden Zahlen.Und was gibt es bei Diablo 2 interessanteres zu sehen?
Jeder spielt die gleichen paar Builds die grade gut funktionieren (je nach Patch...) und grinded bis die Hose brennt. Das langfristig immer gleiche Ergebnis eines Spiels ist nur eine Frage der Zeit und Fließbandarbeit.
Bei D2 gibts sowas nicht. Klar, ein paar wenige Spieler machen zigtausende Baalruns um ihr Gear zu perfektionieren und in der Ladder oebn zu stehen (was auch langweilig ist) aber die meisten spielen das Spiel von vorne mit irgendeiner Klasse (die alle etwa gleich stark sind!) und irgendeiner Build-Idee (von denen es unzählige gibt!) bis Baal-Hölle und auf dem Weg dahin könn(t)en sie ihre Strategie mehrfach wechseln weil bestimmte Drops (die hier tatsächlich einen Unterschied machen!) es erlauben oder nahelegen. Jeder Run ist anders und einzigartig, der Widerspielwert immens. Spaß ohne stumpfes Rumgrinden, letzteres gibts oft nur wenn man bestimmte Runen im Tower suchen geht oder wenn man Schlüssel für die Uberbosse grinden muss... beides optional.
Und man darf D2 im SP sogar beliebig Modden was eine irre Gaudi sein kann.
D4: Always on / DRM sagt nein.
). Der ausschlaggebende Punkt zum aufhören war der letzte große Patch der mal wieder praktisch alles was du an Gear erarbeitet hattest wertlos gemacht hat. Da das ewige grinden sich am Ende auch irgendwie wie Arbeit angefühlt hat war das "ich nehme dir das was du erspielt hat einfach weg bzw. nerfe dich in Grund und Boden" der Auslöser nicht mehr zu spielen für mich.
