Diablo 3: Warum ein Neustart nach hunderten Spielstunden Spaß machen kann - Ein Kommentar von Mark Mantel

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In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Dieses Mal schreibt Mark Mantel, wie es Spaß machen kann, Hunderte Spielstunden über Bord zu werfen.

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AW: Diablo 3: Warum ein Neustart nach hunderten Spielstunden Spaß machen kann - Ein Kommentar von Mark Mantel

Mir macht es bei manchen Spielen sehr viel Spaß immer mal wieder von vorne zu beginnen und meinen Charakteren eine ganz andere Ausrichtung zu geben.

Vor allem bei Open World Rollenspielen wie z.B. der Elderscrolls-Reihe fange ich gerne verschiedene Charaktere neu an um eine ganz andere Spielweise auszuprobieren und den Charakter des Charakters zu entwickeln.

Und dass kann eine Menge Spaß machen. Insbesondere wenn man mal von der "Strahlender Held"-Schiene runterkommt.

Der schusselige Zauberer; die Jägerin, die Städte meidet oder ein Bibliothekar, der unbeabsichtigt in die Geschichte stolpert sind viel interessanter zu spielen als ein 08/15 Dragonborn.
 
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Mir ist es schon schleierhaft, wie so ein Spiel überhaupt mehr als 20-30 Stunden Spaß machen kann. Aber jedem das seine... :P
 
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ich trauer meiner paragonstufe hinterher. viele viele std mit freunden verbracht, nur damit man das beste und optimalste hat. T6 war dann aber doch zu einfach, so hab ich nur noch greater rifts gemacht.
 
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Mir ist es schon schleierhaft, wie so ein Spiel überhaupt mehr als 20-30 Stunden Spaß machen kann.

Geht mir ähnlich. Ich habe es 1x durchgespielt und kann die Faszination nicht nachvollziehen. Ich renne durch langweilige Gegenden und kille Monster. Sacred hat mir damals mehr Spaß gemacht, obwohl es im Grunde das gleiche Spielprinzip war. Doch bei Sacred wollte ich die Spielwelt erkunden, bei D3 ist die Welt einfach langweilig.
 
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Geht mir ähnlich. Ich habe es 1x durchgespielt und kann die Faszination nicht nachvollziehen. Ich renne durch langweilige Gegenden und kille Monster. Sacred hat mir damals mehr Spaß gemacht, obwohl es im Grunde das gleiche Spielprinzip war. Doch bei Sacred wollte ich die Spielwelt erkunden, bei D3 ist die Welt einfach langweilig.

Bei der Ur-Version war es vielleicht noch so. Der Reiz war damals einfach Inferno zu schaffen was damals gar nicht so einfach war weil es die guten Items erst in den späteren Akten gab. Mit mehr und mehr Items im Auktionshaus wurde es dann aber sehr einfach an gute Items zu kommen um Inferno zu schaffen. Neuer Reiz war es dann das Spiel auf Monsterpower 10 zu schaffen und danach sein Paragonlevel zu maximieren.

Seit Loot 2.0 ist der Antrieb aber wieder die Itemspirale. Man bekommt in den ersten Stunden Schlag auf Schlag bessere Items und kann immer höhere Schwierigkeitsgrade meistern bis man irgendwann so gute Items hat das nur noch spezielle Items ein Upgrade sind oder bessere Versionen von Items die man bereits hat. Die Welt ist nicht so interessant aber die immer besseren Items treiben einen an, wenn das Spiel an sich einem Spaß macht.

Was den Neustart angeht. Ich habe schon die erste Season mit gemacht und hab auch jetzt mit der zweiten wieder angefangen. Den kompletten Neustart finde ich ganz nett weil man wieder so oft Upgrades für seinen Charakter findet. Ich spiele insgesamt recht wenig und finde für meinen Main vielleicht 1 gutes Item in einer Woche was ich aktuell gebrauchen kann oder in die Truhe packe für einen anderen Charakter oder anderen Build. In der ersten Season habe ich nur so weit gespielt bis ich Level 70 war mit einem Char und hab dann vielleicht bis Paragon Level 30 oder so gespielt. Im Endgame fehlt es etwas an Abwechslung. Ein neuer Kartentyp für die Greater Rifts ist nicht sonderlich viel. Die ganzen Quests aus dem Adventure Mode kennt man mittlerweile auswendig und die normalen Rifts sind langsam auch nicht mehr der Bringer. Die Greater Rifts sind auch nicht besser und man kommt da schnell an seine Grenzen und man muss einfach unmenschlich viel Spielen oder Glück haben um die richtigen Items zu bekommen.
 
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Mir hat das Spiel schon nach dem ersten Durchlauf kein Spass mehr gemacht und das Addon fand ich kampangenmässig noch enttäuschender. Und ich habe Diablo2 damals ewig gesuchtet. Imo ist Diablo 3 kein gutes Spiel: Der rausgenommende Skilltree zerstört viel Langzeitmotivation, das anfängliche Lootsystem war grauenhaft, dieser Marktpplatz ein Griff ins Klo und die Story hat irgendwie nach Akt 1 keine substanz mehr gehabt. Achja die Gebiete fand ich größtenteils als zu klein und schlauchig.
 
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Bei der Ur-Version war es vielleicht noch so.

Ich habe das Hauptspiel erst gekauft als das Aktionshaus abgeschafft wurde, kurz nachdem das Addon herauskam um genau zu sein.
Aber ich sehe es nicht ein noch mal Geld für die Erweiterung auf den Tisch zu legen, dafür war mir das Hauptspiel einfach zu eintönig und langweilig.
Ja, einen gewissen Anreiz gab es, aber Stunden oder Tagelang nach einem (legendären) Gegenstand zu suchen ist mir einfach zu viel.
 
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Ich habs mir damals geholt und bis level 22 oder so geschafft und danach nie wieder angefasst :-(
 
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Ich habs mir damals geholt und bis level 22 oder so geschafft und danach nie wieder angefasst :-(

Da bist Du glaub ich weiter gekommen als ich. Bei mir war bei D3 bei Level 17 Schluss wenn ich mich recht erinnere. :D
 
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ich hab halt alle slots voll mit relativ hohen charakteren, (der niedrigste ist glaub lv55)
musste für den neuen kreuzritter schon einen löschen,

werd erstmal alle hochzocken,
aber dann wirds löschen nicht einfacher...

wenn ich dann echt nix mehr find, was mich voranbringt, mach ich vielleicht,
da geht aber noch einiges
 
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Also mir gefällt Diablo 3 im aktuellen Zustand (nach Abschaltung des Auktionshauses) gut, und ich zocke es noch halbwegs regelmäßig (nicht täglich, lässt die Arbeit gar nicht zu und hab auch noch andere Spiele, aber ca. 1 mal pro Woche). War in der ersten Ladder dabei, und werde jetzt in der zweiten Saison auch wieder nen Char neu hochziehen. Finde das Spiel (nach den Änderungen) echt gelungen :daumen:
 
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seit das blöde auktionshaus weg ist, gefällts mir auch wieder
 
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Loot 2.0 hat das Spiel in meinen Augen spielenswert gemacht, zumindest solange man sich noch merklich verbessern kann. So machte mir dann ein Season-Charakter auch mehr Spaß, als mit meinem Mainchar zum x-ten Mal die immer selben Rifts zu durchrennen, um dann vielleicht nach 10 Stunden eine minimale Verbesserung zu erfahren. Dabei habe ich noch nicht einmal einen sonderlich gut equipten Char, sondern nur unendliches Lootpech ^^

Beim klassischen System war ich zu abhängig vom AH, weil einfach nichts dropte, um sich verbessern zu können. Und das Ah war zu teuer. Wenn man dann nichtmal irgendein Item erhält, dass halbwegs brauchbare Stats hat (selbst wenn das für eine ander Klasse wäre, so dass man es zumindest im AH zu Gold machen konnte), war irgendwann einfach Ende -.- Inferno war für mich einfach unschaffbar.
 
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Diablo 3 ist nicht das, was es hätte werden müssen. Und seit ich "Path of Exile" zocke, hab ich Blizzards Game ehrlich gesagt keine Sekunde vermisst...

Gruß
 
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Geht mir ähnlich. Ich habe es 1x durchgespielt und kann die Faszination nicht nachvollziehen. Ich renne durch langweilige Gegenden und kille Monster. Sacred hat mir damals mehr Spaß gemacht, obwohl es im Grunde das gleiche Spielprinzip war. Doch bei Sacred wollte ich die Spielwelt erkunden, bei D3 ist die Welt einfach langweilig.

Soso, Du hast Diablo also 1x durchgespielt. :ugly::lol:Wenn das mal Mirror oder Corn liest. :ugly:
 
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Soso, Du hast Diablo also 1x durchgespielt. :ugly::lol:Wenn das mal Mirror oder Corn liest. :ugly:

Ich habs auch nur gut 1,5 mal "durchgespielt". Na und? Manche finden es vielleicht spannend, ein und denselben Käse immer und immer wieder zu zocken. Ich finde es schlicht langweilig. ;)
 
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Ich habs auch nur gut 1,5 mal "durchgespielt". Na und? Manche finden es vielleicht spannend, ein und denselben Käse immer und immer wieder zu zocken. Ich finde es schlicht langweilig. ;)

Die Anführungszeichen sind genau richtig. Du hast es nicht durchgespielt, sondern das Tutorial für deinen Char geschafft und dir dann gedacht... "meh, irgendwie langweilig".
 
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Soso, Du hast Diablo also 1x durchgespielt. :ugly::lol:Wenn das mal Mirror oder Corn liest. :ugly:
Da brauchst du dir keine Sorgen machen, das passiert nicht. Die sind mit Diablo zocken beschäftigt. ;)

Da bist Du glaub ich weiter gekommen als ich. Bei mir war bei D3 bei Level 17 Schluss wenn ich mich recht erinnere. :D
Der Anfang ist auch recht schwierig. Der Spielspaß steigt meiner Meinung nach mit der Zeit. Und natürlich hängt das auch von der gewählten Klasse ab.

Ich habs auch nur gut 1,5 mal "durchgespielt". Na und? Manche finden es vielleicht spannend, ein und denselben Käse immer und immer wieder zu zocken. Ich finde es schlicht langweilig. ;)
Da hat sich auch einiges geändert, vor allem mit der Einführung des Abenteuermodus und den Nephalemportalen. Auch hier sieht man nach einiger Zeit immer wieder das gleiche, nur nicht so häufig und immer etwas anders.
Auch der Community-Effekt sorgt für Langzeitmotivation. Alleine spielen ist langweilig. Öffentliche Gruppen sind meist auch nicht sonderlich toll, aber erfüllen meist ihren Zweck. Aber am meisten Spaß macht es zusammen mit Bekannten oder Freunden, auch im TS. Da wird dann aus "kurz noch ein halbes Stündchen" ein ganzer Abend. Und am Ende des Abends hat man dann das eine oder andere Item gefunden, das dich verbessert. Und dann ist man am nächsten Tag auch wieder motiviert.

Noch ein paar Worte zur Season:
Der Neubeginn hat auch seinen Charme. Man sieht, wie sehr sich das Spiel seit Release (auch von RoS) geändert hat. Es ist auch interessant zu sehen, was man dauerhaft als gegeben hinnahm. Craftingrezepte, Materialien, Edelsteine, etc. Ich bin mal gespannt, nach wie vielen Spielstunden man wieder auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielen kann.
 
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Ich hab auch mal schnell einen Monk begonnen. Nach einem Tag ist der Paragon 20 und kann T1 farmen, wenn auch noch hakelig.
Aber so langsam macht er Spass.

Das Spiel ist schizophren . Zum einen macht D3 wirklich mega Laune. Spielfluss und -Gefühl sowie intuitive Bedienung und Gemeinsachaftsspiel sind einfach grandios. Nicht nachdenken, einfach loslegen. Ideal.
Auf der anderen Seite verschenkt das Spiel mit fehlendem Handel, Accoundbindung von Items, Schlauchlevels, stumpfen Quests sowie fehlender Item- und Skillentwicklung und zur Sinnlosigkeit gepatchtem Kampagnienmodus aber unendlich viel seines Potentials, sodass ich mir immer wieder denke, es könnte noch so undendlich viel besser sein.

Und zum Thema Neuanfang: Warum nicht. Die Alten Charaktere sind doch nicht weg. Man lässt diese doch nur kurzfristig lings liegen.
Man kann jederzeit auch nonseason Chars weiterspielen bzw. ständig hin und her wechseln. Daher setzt Season spielen einfach neue Anreize das Spiel nochmal aufzunehmen.
Viele Spieler spielen ja nicht durchgängig D3 sondern immer mal wieder in Wellen.
 
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