Der "Naturwissenschaften" Thread

Hey du meinst ja nicht mich?:D

So oft nuzte ich gar nicht das Smartphone & hat auch damit nichts zu tun.
Meine "Message" war eigentlich eine andere.:P

Und nur mal so nebenbei: Informiere dich mal wie Gedächtniskünstler sich viele Dinge merken können. Über Assoziationen.;)

Aber in einer Sache gebe ich dir auf jeden Fall Recht...

Die Synapsen festigen/erweitern sich nur durch ständiges Training.

Beim auswendig lernen wiederholt man ja gewisse Abläufe mehrfach und man trainiert dadurch sein Gehirn. Bzw verstärkt dadurch die synaptischen Verbindungen.
Das ist bei Texten so. Bei Liedern die Noten nachspielen mit Instrumenten, beim Tanzen die Schritte usw.

Nur ist das für mich nicht gerade kreativ. Ich kenne welche die spielen irgendwelche Lieder nach, aber haben kaum eigene Ideen.

Edit: Doch primär ging es ja um eine Reduktion der Komplexität. Da unser Gedächtnis nur begrenzt ist, filtert unser Gehirn schon vorher auch unbewußt viel Müll raus (bevor dieser überhaupt im Gedächtnis gespeichert wird).
Und wer medienkompetent ist, filtert bewußt relevante Informationen für sich heraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein,

dich meine ich nicht.

Selbstverständlich gibt es viele Menschen, welche sich sehr viel merken können.

Die allergrößten davon, haben aber meistens woanders Defizite Inselbegabung – Wikipedia. :ugly:

Durch die permanente Informationsaufnahme, muss nun mal unsere Birne filtern,

bevor wir total verblöden. ;)

Und was die Medienkompetenz angeht, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Haben die Eltern keine Ahnung, überträgt sich das zwangsläufig auf den Nachwuchs. :D
 
Das Gehirn ist eine Entwicklung der Evolution. Es merkt sich immer das, was wichtig ist.
So wissen wir, dass es unklug ist, eine heiße Herdplatte anzufassen. Das haben wir uns gemerkt. :D
 
Selbstverständlich gibt es viele Menschen, welche sich sehr viel merken können.

Die allergrößten davon, haben aber meistens woanders Defizite Inselbegabung – Wikipedia. :ugly:
Bei Autisten funktioniert der "Reizfilter" im Gehirn nicht mehr richtig. Steht auch im Artikel

Derzeit geht man davon aus, dass den Savants eine wichtige Filterfunktion fehlt, die unwichtige Daten ausblendet.
Dazu sind sie zu außergewöhnliche Leistungen fähig, aber schotten sich auch oft dadurch von der Umwelt ab. Auch zum Schutz um das zu kompensieren.
Bei Menschen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis funktioniert der Reizfilter übrigens auch nicht mehr richtig (wenn sie keine Medikamente nehmen). Aber führt zu anderen Symptomen.


Die Gedächtniskünstler die ich aber meinte, können sich z.B. sehr viele Begriffe hintereinander merken, indem sie sich zu jedem Begriff eine kleine Geschichte ausdenken und damit verknüpfen.


Das Gehirn ist eine Entwicklung der Evolution. Es merkt sich immer das, was wichtig ist.
Bewußt und unbewußt. Der natürliche Reizfilter schützt unser Gehirn vor viel Datenmüll.

So wissen wir, dass es unklug ist, eine heiße Herdplatte anzufassen. Das haben wir uns gemerkt. :D
Das macht man nur einmal!:devil:

Das ist dann das lernen aus der (persönliche) Erfahrung heraus. Und dann gibt es noch Wissen in uns welches unabhängig von der Erfahrung ist. Quasi "a Priori".
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier auch noch etwas aus der empirischen Wissenschaft:

Interessant ist das Sternbilder scheinbar immer in sich starr und fest sind. Und sich nicht verändern.
Aber über großen Zeiträume verändern die Sterne ihre Positionen doch. Irgendwann in Millionen Jahren wird man sie nicht mehr sehen können.

Ansonsten haben Sternbilder für mich keine Bedeutung. Wir sehen nur zufällig irgendwelche Formen darin.
 
Na ja, Sternbilder sehen wird ja nur deswegen so, weil sich Sterne scheinbar nah sind, wenn man sie am Himmel betrachtet. In Wirklichkeit sind sie aber untereinander sehr weit entfernt.
Und klar, Sterne verändern sich auch. Der Polarstern wird bald nicht mehr dort sein, wo er jetzt ist.
Beteigeuze, der Schulterstern des Orion Sternbildes, wird in naher Zukunft zu einer Supernova werden.
 
Na ja, Sternbilder sehen wird ja nur deswegen so, weil sich Sterne scheinbar nah sind, wenn man sie am Himmel betrachtet. In Wirklichkeit sind sie aber untereinander sehr weit entfernt.
Ja. Durch den Projektionseffekt: Parallelprojektion – Wikipedia


Und klar, Sterne verändern sich auch. Der Polarstern wird bald nicht mehr dort sein, wo er jetzt ist.
Wir hatten damals bei der Bundeswehr noch gelernt, bei Nacht ohne Kompass und klaren Sternhimmel, die Himmelsrichtung zu bestimmen.
Anhand des großen Wagens und darüber in einer Paralelle den Polarstern zu finden.
 
Wir hatten damals bei der Bundeswehr noch gelernt, bei Nacht ohne Kompass und klaren Sternhimmel, die Himmelsrichtung zu bestimmen.
Anhand des großen Wagens und darüber in einer Paralelle den Polarstern zu finden.

Klar geht das. So schnell ist der Polarstern auch nicht verschwunden. Das dauert noch 20.000 Jahre.
Das ist ja das Problem. Die Bewegungen von Sternen sind extrem langsam und es dauert ellenlang, bis mal was verändert ist.
Das liegt schlicht daran, dass Stern so weit weg sind. Das muss man sich mal vorstellen. Das Sonnensystem hat eine Ausdehnung von einigen Lichtstunden. Der nächste Stern ist aber 4,3 Lichtjahre entfernt. Also unfassbar weit weg. Da kann man sich auch keinen Vergleich basteln. Zumindest kenne ich da jetzt auch keinen, der vom Maßstab passt.
 
Ja das sind Dimensionen bzw Größenordnungen welche für unser Vorstellungsvermögen nicht mehr wirklich erfassbar sind. Man kann es zwar skalieren und relativieren aber nicht wirklich begreifen.

Edit: Ich stand gerade auf dem Balkon und habe den Mond gesehen. Ich glaube bald ist wieder Vollmond.
Witzig ist ja wieviele Menschen dann meinen das der Mond dann einen besonderen Einfluss auf uns hat.
Nur weil er dann stärker sichtbar ist. Aber der ist ja immer da und hat meines Wissens auch immer die selbe Entferung.
Das die Schwerkraft des Mondes die Erde (und ihre Lebewesen) beeinflusst steht ja ausser Frage, aber sie ist immer da.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja der entfernt sich auch immer weiter. Aber langsam.

Es ging mir nur darum, dass der Schwerkrafteinfluss des Mondes relativ homogen ist. Egal ob Vollmond oder nicht.;)
 
Beteigeuze, der Schulterstern des Orion Sternbildes, wird in naher Zukunft zu einer Supernova werden.

Das ist richtig,

nur mal so zum Verständnis,

Beteigeuze – Wikipedia,

das Ding hat den tausendfachen Durchmesser unserer Sonne,

und ist mit rund 500 Lichtjahren Entfernung sehr nah.

Dagegen sind Objekte, welche sich in Entfernungen von 30-40 Mio. Lichtjahren befinden,

und sich auch noch mit Amateurgeräten betrachten lassen,

eine ganz andere Größenordnung. :D
 
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Super, ist ein gutes Video,

um die Dimensionen mal aufzuzeigen. :daumen:

Wird wahrscheinlich aber fehlerhaft sein,

weil hier 95% der uns unbekannten dunklen Materie gar nicht

einkalkuliert worden. :D
 
Egal,

ob jetzt dunkle Energie oder Materie,

wir haben jedoch keinen Schimmer davon,

woraus das bestehen sollte. :D
 
Zurück