Der "Naturwissenschaften" Thread

Mal eine Frage zu Wurmlöchern:

Ich habe mal gelesen das sie theoretisch möglich sind, aber nach einiger Zeit instabil werden.
Wäre es vielleicht möglich irgendwann mit Hilfe "künstlicher" Schwerkraft ein Wurmloch zu erzeugen?
Dann wäre es auch möglich vielleicht da durch zu reisen um per Abkürzung woanders im Universum rauszukommen.
So könnte man viel Zeit sparen.

Da muß man nur aufpassen das es nicht so endet wie im Film "Event Horizon". Einmal Hölle und zurück!:devil:


Ich hatte auch mal eine Idee für eine SciFi Geschichte (teilweise sehr fiktiv :D):

Das die Sonne aus (welchen Gründen auch immer) ihre Kernfusionsprozesse beschleunigt und schneller zum roten Riesen wird. Dadurch wird die Erde nicht mehr bewohnbar.
Die Energie die dabei freigesetzt wird mittels Solarschilden/Zellen rund um die Sonne aufgefangen und zu einen "Wurmlochgenerator" geleitet. Das ist genau die Energie die dafür nötig ist.
In der Zeit bis das geschieht haben die Menschen eine Evakuierungsflotte gebaut. Diese fliegt dann in letzter Sekunde durch das Wurmloch. Zu einen ausgewählten Zielplaneten.

So ungefähr. Die Idee hatte ich schon lange vor dem Film "Interstellar". Also davon zumindest nicht abgekupfert. Hat natürlich keinen großen wissenschaftlichen und realistischen Anspruch.:P
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine Frage zu Wurmlöchern:

Ich habe mal gelesen das sie theoretisch möglich sind, aber nach einiger Zeit instabil werden.
Wäre es vielleicht möglich irgendwann mit Hilfe "künstlicher" Schwerkraft ein Wurmloch zu erzeugen?
Dann wäre es auch möglich vielleicht da durch zu reisen um per Abkürzung woanders im Universum rauszukommen.
So könnte man viel Zeit sparen.

Wer sagt denn überhaupt, dass Wurmlöcher Abkürzungen in der Raumzeit sind? Selbst das ist ja Spekulation.
Künstliche Schwerkraft. :D
Einzig Masse kann Schwerkraft erzeugen. Je mehr Masse, desto größer die Schwerkraft.
Dafür haben wir auch eine super Theorie. Albert Einstein.
Die Quantenphysik kann die Schwerkraft nicht erklären. Da haben wir nicht mal eine brauchbare Theorie für.
Einzig das Austauschteilchen der Schwerkraft hat eine definierbare Eigenschaft: Es muss masselos sein wie das Photon.
Theoretisch -- also sehr theoretisch -- wenn man das Austauschteilchen ermitteln könnte und wenn wir eine Technologie entwickeln könnten, mit der man dieses Austauschteilchen in großen Mengen erzeugen könnte -- theoretisch ja möglich, da es masselos ist -- könnte man damit eine künstliche Schwerkraft erzeugen und somit auch eine Art Anti Trägheit, damit man schneller beschleunigen könnte ohne als Hackfleisch an der Wand zu enden.
Und dann müssten wir nur noch den Heisenberg Kompensator erfinden. :D

Ich hatte auch mal eine Idee für eine SciFi Geschichte (teilweise sehr fiktiv :D):

Das die Sonne aus (welchen Gründen auch immer) ihre Kernfusionsprozesse beschleunigt und schneller zum roten Riesen wird. Dadurch wird die Erde nicht mehr bewohnbar.
Die Energie die dabei freigesetzt wird mittels Solarschilden/Zellen rund um die Sonne aufgefangen und zu einen "Wurmlochgenerator" geleitet. Das ist genau die Energie die dafür nötig ist.
In der Zeit bis das geschieht haben die Menschen eine Evakuierungsflotte gebaut. Diese fliegt dann in letzter Sekunde durch das Wurmloch. Zu einen ausgewählten Zielplaneten.

So ungefähr. Die Idee hatte ich schon lange vor dem Film "Interstellar". Also davon zumindest nicht abgekupfert. Hat natürlich keinen großen wissenschaftlichen und realistischen Anspruch.:P

Also. :D
Das ist sehr fiktiv. :D
Die Geschwindigkeit, mit der die Kernprozesse in der Sonne ablaufen, sind ja einzig von der Gravitation abhängig. Je mehr Masse ein Stern hat, desto schneller laufen die Prozesse ab.
Die Sonne hat aber eine bestimmte Masse. Ergo kann der Prozess nicht schneller ablaufen, ist unmöglich.
Genauso wenig kann die Fusion plötzlich aufhören, auch das ist unmöglich -- ist ja noch genug Wasserstoff da.
Deswegen fand ich auch den Film "Supernova" mit Luke Perry (RIP Luke :() so absolut dämlich, denn da sollte sich die Sonne in eine Supernova verwandeln, was auch unmöglich ist, da sie nicht genug Masse dafür hat. OK, am Ende stellte sich heraus, dass die Berechnungen falsch waren und den Film somit überflüssig machen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ein realistisches Szenario wäre vermutlich eine Kollision mit einem Asteroiden. Das wäre etwas, das man vielleicht nicht heute aber möglicher Weise in der Zukunft verhindern könnte. Man müsste den Asteroiden natürlich möglichst früh entdecken. Dann könnte man mit Sonden Bauteile zum Asteroiden hinschicken und eine Crew könnte dann Triebwerke auf dem Asteroiden zusammensetzen und diese dann zünden. Man müsste nur so lange zünden, bis der Asteroid vom Kurs gebracht werden kann.

Oder man entdeckt ein Objekt, das in das Sonnensystem eintritt, aber sich nicht nach den Kepler Gesetzen verhält. Man schickt eine Sonde hin und entdeckt etwas Interessantes.
Bla bla bla. :D
 
Servus Headcrash,

bevor ich mir hier einen Wolf schreibe, Wicki hat es eigentlich gut unter Modelle zusammengefasst:
Wurmloch – Wikipedia

Wie dort auch geschrieben, es ist ein theoretisches Modell und ob die Natur solch in Gebilde schon erschaffen hat, weiss keiner.

Die praktische Nutzung halte ich für fragwürdig, entstehen doch am Ereignishorizont eines Schwarzen Loches unfassbare Kräfte,
welche die normale Materie bis hinunter zu den Quarks zerreisst.
Und es tritt bei der Beschleunigung der Akkelerationsscheibe um das schwarze Loch eine unglaubliche Beschleunigung auf,
welche im ungünstigsten Falle bewirkt, dass die Teilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit um das schwarze Loch kreisen.
Betrachtet man nun noch die Effekte der Zeitdilletation, kann es passieren,
dass ein hypothetischer Mensch in seiner Wahrnehmung an der Stelle auf ewig um das schwarze Loch kreist, während für Außenstehende die Materie dieses hypothetischen Menschen längst verschluckt ist.

Oder anders herum, ich ziehe einen Aufzug einem Schwarzen Loch als Transportmittel vor...
 
Ok. Danke für eure Einschätzungen. Dann ist das nüchtern betrachtet, wohl auch in ferner Zukunft sehr unwahrscheinlich.:)
 
Es gilt ja bei der Thematik auch etwas anders zu betrachten.
Selbst wenn ein Wurmloch künstlich erschaffen werden könnte, ist es ja nicht ganz klar, wo denn das "Ende" sprich Reiseziel ist.
Und selbst wenn man am Reiseziel ein "Empfängerloch" aufbauen könnte, irgendwer muss ja irgendwie im Vorfeld dort hin kommen um es zu erschaffen.

Nur damit man zum Einkaufen nicht mehr mit dem Auto zum Aldi fahren muss, halte ich es für dezent übertrieben, den Planeten mit vielen hypothetischen Mini-Wurmlöchern zu pflastern.

Interplanetar könnte es evtl. sinn machen, um sich längere Flüge zu sparen.

Interstellar bedarf es aber einer Raumschifftechnik, die reisen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit erlaubt.
Denn selbst wenn wir Wurmlochtechnik hätten, aber es eines Generationenraumschiffs mit ein paar hundert Jahren Reisezeit bedarf, damit die Empfängerstation irgendwo aufgebaut werden könnte, wäre ja dann gar nicht mehr sichergestellt, dass die Zivilisation bei der Senderstation überhaupt noch existiert oder sich noch daran erinnert, jemanden jemals zu diesem Zwecks losgeschickt zu haben.
 
Interstellar bedarf es aber einer Raumschifftechnik, die reisen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit erlaubt.
Tja, das verbietet ja die Relativitätstheorie. Man braucht nahe C fast unendlich viel Energie. Die Masse wird unendlich groß. Usw.
Das wird wohl leider auch unmöglich sein.:ka:

Denn selbst wenn wir Wurmlochtechnik hätten, aber es eines Generationenraumschiffs mit ein paar hundert Jahren Reisezeit bedarf, damit die Empfängerstation irgendwo aufgebaut werden könnte, wäre ja dann gar nicht mehr sichergestellt, dass die Zivilisation bei der Senderstation überhaupt noch existiert oder sich noch daran erinnert, jemanden jemals zu diesem Zwecks losgeschickt zu haben.
Dafür gäbe es auch Computer und KIs. ;)

Leider ist Reisen mit C unmöglich. Andere Möglichkeiten wären eben nur noch über Raumverkürzungen/Krümmungen wie man es aus mehrere SciFi Serien und Filmen kennt.
Bei "Star Trek" der Warp Antrieb. Bei "Event Horizon" und "Interstellar" Wurmlöcher.
Wenn das alles nicht möglich ist, müssen wir uns wohl damit abfinden, nicht weit rauszukommen.:(
 
Wenn das alles nicht möglich ist, müssen wir uns wohl damit abfinden, nicht weit rauszukommen.:(

Theoretisch ist ein Warp-Antrieb möglich, der wissenschaftliche Nachweis wurde erbracht.
Alcubierre drive - Wikipedia

Dass hierfür noch ein paar "Kleinigkeiten" wie Teilchen mit negativer Masse gefunden werden müssten, lasse ich jetzt mal außen vor :D

Nun ja, vermutlich in der Realität genau so unwahrscheinlich wie ein Wurmloch...

Ich gehe schon davon aus, dass in (ferner) Zukunft (robotische) Reisen zu nahen Sternensystemen statt finden werden, nur werden evtl. Forschungsergebnisse nur selten innerhalb der Lebzeiten der Raumschiffkonstrukteure wieder die Erde erreichen.

Wie weiter oben erwähnt, wären Centauri oder Barnhards Stern solche potentiellen Kandidaten und hier wäre z. B. mit einem Kernfussions- Ionen- oder Laserantrieb in Kombination mit (Brems-)Sonnensegel durchaus Flugzeiten von unter 30 Jahren für 5 LJ möglich.
Ideal wäre, wenn es der Menschheit gelänge, industriell Antimaterie herzustellen, zu lagern und als Antriebsmittel zu verwenden.
Auch hier wird sicherlich keiner nahe an C herumdüsen, aber man könnte sich durchaus vorstellen, dass eine "Standardgeschwindigkeit" von 1/3 oder 1/2 C praktikabel erreichbar wäre und ein Austausch von Menschen und Material innerhalb von einer Generation zu nahen Systemen möglich wäre.

Das für mich wahrscheinlichste Szenario ist in der Tat das Katastrophenszenario durch ein kosmisches Ereignis,
so dass der Menschheit gar nichts anderes übrig bleibt, das Sonnensystem mit einer überlebensfähigen Anzahl an Menschen zu verlassen, um woanders eine Folgezivilisation aufzubauen.
 
Das für mich wahrscheinlichste Szenario ist in der Tat das Katastrophenszenario durch ein kosmisches Ereignis,
so dass der Menschheit gar nichts anderes übrig bleibt, das Sonnensystem mit einer überlebensfähigen Anzahl an Menschen zu verlassen, um woanders eine Folgezivilisation aufzubauen.
Dann sind die Menschen gezwungen alle Kräfte und Ressourcen zu bündeln.
Nur bleibt dann wieder die ethische Frage: "wer darf alles mit?"
 
Ergänzung:
Jedem dürfte klar sein, dass interstellares Reisen mit Menschen als Nutzlast auch vor allem eine gigantische wirtschaftliche Herausforderung darstellen wird.

Ich bin daher der Meinung, dass interstellare Expeditionen (wenn überhaupt) lange Zeit robotischen Systemen vorbehalten sein wird.

Wir sind aber in unserem Sonnensystem in der glücklichen Lage, gleich zwei recht erdnahe "Schwesterplaneten" zu besitzen.

Und jetzt muss man ebenso groß/teuer und langfristig denken - ich rede hier von Kosten von bestimmt 200 Jahren Bruttosozialprodukt der ganzen Menschheit Stand 2018 und sicherlich ein paar hundert, wenn nicht tausend Jahren an Terraformingmaßnahmen:
Weniger spekulativ aber mit immensen technischen Aufwand wäre es durchaus möglich, sowohl Venus als auch Mars zu terraformen.
Man könnte sogar darüber nachdenken, die zwei Planeten auf die Lagrange-Punkte der Erde zu manövieren - der Aufwand für die Venus wäre z. B. energetisch kleiner,
als ein Raumschiff mit 10 Mio. to Gesamtgewicht auf 1/2 C zu beschleunigen und fern der Heimat wieder auf "0" abzubremsen.

Wir hätten binnen einiger hundert Jahre den Platz für 2,5 Erdbevölkerungen geschaffen...
 
Keiner von uns, weil der Bau eines oder gar zwei Generationenraumschiffe mit sagen wir mal 10.000 Bewohner Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dauern würde.
Von uns sowieso nicht. Aber von denjenigen in der Zukunft wenn es soweit ist.;)
Nach welchen Kriterien sollen sie ausgewählt werden?
Das hatten wir die Tage schon mal im anderen Thread mit dem Klimawandel angeschnitten.


Ergänzung:
Jedem dürfte klar sein, dass interstellares Reisen mit Menschen als Nutzlast auch vor allem eine gigantische wirtschaftliche Herausforderung darstellen wird.

Ich bin daher der Meinung, dass interstellare Expeditionen (wenn überhaupt) lange Zeit robotischen Systemen vorbehalten sein wird.

Wir sind aber in unserem Sonnensystem in der glücklichen Lage, gleich zwei recht erdnahe "Schwesterplaneten" zu besitzen.

Und jetzt muss man ebenso groß/teuer und langfristig denken - ich rede hier von Kosten von bestimmt 200 Jahren Bruttosozialprodukt der ganzen Menschheit Stand 2018 und sicherlich ein paar hundert, wenn nicht tausend Jahren an Terraformingmaßnahmen:
Weniger spekulativ aber mit immensen technischen Aufwand wäre es durchaus möglich, sowohl Venus als auch Mars zu terraformen.
Man könnte sogar darüber nachdenken, die zwei Planeten auf die Lagrange-Punkte der Erde zu manövieren - der Aufwand für die Venus wäre z. B. energetisch kleiner,
als ein Raumschiff mit 10 Mio. to Gesamtgewicht auf 1/2 C zu beschleunigen und fern der Heimat wieder auf "0" abzubremsen.

Wir hätten binnen einiger hundert Jahre den Platz für 2,5 Erdbevölkerungen geschaffen...
Das sind auch noch interessante Ansätze!:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach welchen Kriterien sollen sie ausgewählt werden?

Keine Ahnung, bei 8 Mrd. (??) Menschen und 20.000 Raumreisenden kann die Lösung für die Meisten eh nur ungerecht ausgehen.

Für mich persönlich wären logische Kriterien (unvollständig):
-Möglichst jung, am besten hochgebildete aber auch handwerklich außerordentlich begabte Teenager, keiner über 30 Jahre alt.
-extrem hohe Gendiversifikation um Missbildungen und Degeneration über Generationen hinweg soweit wie möglich einzudämmen.
-extrem zeugungsfähig und gebärfreudig um innerhalb einer Generation an Bord schon zu Lebzeiten der ersten Generation das Wissen und handwerkliche Fähigkeit weiterzugeben.
-extrem hohe Sozialkompetenz und Teamfähigkeit.
-extrem niedriges Aggressionsverhalten
-....
 
Keine Ahnung, bei 8 Mrd. (??) Menschen und 20.000 Raumreisenden kann die Lösung für die Meisten eh nur ungerecht ausgehen.
Ja leider wird es wohl keine gerechte Lösung geben. Sonst könnte man das Zufallsprinzip anwenden.
Aber für den Fortbestand unserer Spezies wäre die Auswahl einer "Elite" wohl nützlicher.
Und würde die Wahrscheinlichkeit das unsere Art überlebt erhöhen.

Das habe ich mitlerweile eingesehen.
 
Und würde die Wahrscheinlichkeit das unsere Art überlebt erhöhen.

DAS ist das alleinige Hauptthema.
In einer solchen Extremsituation geht es um den Fortbestand der Menschheit.
Die von mir postulierten Kriterien können falsch oder richtig sein - es spielt keine Rolle, was ich im hier und jetzt für richtig halte.
Aber die Entscheidungsträger in dieser Situation müssen zwangsläufig jene Auswahl treffen, die die höchste prozentuale Wahrscheinlichkeit ergibt damit die Art der Menschen überleben kann.
Die Auswahl dem Zufall zu überlassen ist aber aus meiner Sicht die denkbar schlechteste Lösung - im schlimmsten Falle hast du nur Kandidaten, die nicht geeignet dafür sind.

Und, es ist nicht die Elite, die mitreisen sollte.
Ein 50jähriger Milliardär oder der 60jährige Politiker hat da nix zu suchen, es sollten nur jene sein, die dafür messbar und objektiv fähig und in der feineren Auswahl am besten geeignet sind.
 
Und, es ist nicht die Elite, die mitreisen sollte.
Ein 50jähriger Milliardär oder der 60jährige Politiker hat da nix zu suchen, es sollten nur jene sein, die dafür messbar und objektiv fähig und in der feineren Auswahl am besten geeignet sind.
Ich meinte nicht die Elite nach Kapital, sondern welche genetisch und sozial-psychologisch am besten ausgestattet ist.;)

Das hat was von Sozialdarwinismus. Aber wie du schon geschrieben hast... in so einer Extremsituation bleibt denen wohl nichts anderes übrig.
 
Ok. Danke für eure Einschätzungen. Dann ist das nüchtern betrachtet, wohl auch in ferner Zukunft sehr unwahrscheinlich.:)

Man könnte sich natürlich mal den Warp Antrieb der Enterprise genauer anschauen.
Soweit ich das verstanden habe, wird ja dort die Raumgeometrie verändert und der Raum vor dem Raumschiff verdichtet, während er nach hinten gestreckt wird. Die Warpblase schützt das Raumschiff vor den auftretenden Kräften. Und so bewegt sich das Raumschiff für einen außenstehenden schon, das Raumschiff selbst bewegt sich aber nicht, da es ja den Raum vor ihm verdichtet.
Und da Raum keine Informationen besitzt, kann man sich damit auch theoretisch mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen, bzw. sieht es für einen außenstehenden dann so aus als wenn sich das Raumschiff mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt.
Die dunkle Energie macht ja im Prinzip nichts anders, sie dehnt den Raum aus. Wie sie das macht, ist unklar.
Würde man also die dunkle Energie verstehen und könnte man daraus eine Technologie entwickeln, könnte es möglich sein, die Raumzeit selbst zu manipulieren.
Würden wir also die Gravitation quantenmechanisch erklären können, könnte man eine künstliche Schwerkraft entwickeln. Könnte man die dunkle Energie erklären, könnte man die Raumzeit manipulieren.
Das ist doch eine Aufgabe. :daumen: :D
 
Würden wir also die Gravitation quantenmechanisch erklären können, könnte man eine künstliche Schwerkraft entwickeln. Könnte man die dunkle Energie erklären, könnte man die Raumzeit manipulieren.
Das ist doch eine Aufgabe. :daumen: :D
Gleich kommt Adi wieder um die Ecke und sagt das wir spinnen!:D
 
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