Der "Naturwissenschaften" Thread

Nö, können wir nicht. Wie wissen, dass ein Stern, wie die Sonne, rund 10 Milliarden Jahre alt wird und dass sie sich zum roten Riesen aufblasen wird. Aber niemand kann genau vorhersagen, wie groß sie wirklich wird, wie viel Kohlenstoff erzeugt wird und wie lange es dauern wird, bis sie als weißer Zwerg abgekühlt ist.
Ganz genau nicht. Aber tendenziell schon.
Und für den sehr großen Zeitraum ist das schon erstaunlich.
 
Gibt's da Listen? Verlinkbare? :)
Die Aussage von mir war von Feynman geklaut. Wir haben im Grundstudium öfter mal darüber diskutiert bzw. paper diskutiert die das Thema behandeln.

Hab da aber leider so auf die schnelle nichts mehr parat das als ich quelle da lassen könnte.

(Und ich merk grad das ist keine optimal Google-bare Frage weil man immer nur den quote von Feynman findet :rollen:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz genau nicht. Aber tendenziell schon.
Und für den sehr großen Zeitraum ist das schon erstaunlich.
Weil wir wissen, wie ein Stern mit der Masse der Sonne enden wird. Aber das hat mit vorhersagen nichts zu tun. das ist reine Statistik, da noch keiner gesehen hat, wie ein Stern zum toten Riesen wurde.
 
Weil wir wissen, wie ein Stern mit der Masse der Sonne enden wird. Aber das hat mit vorhersagen nichts zu tun. das ist reine Statistik, da noch keiner gesehen hat, wie ein Stern zum toten Riesen wurde.
Wie unsere Sonne endet wird auch vermutlich kein Mensch sehen.

Aber man kann doch andere ältere Sterne im Universum beobachten.
 
Aber interessant ist es trotzdem was es insb. in der Antike aber auch abseits der "westlichen" Welt damals schon an Erkenntnissen gab.

Leider zwischendrin viel verloren gegangen.
Die Griechen erfanden auch die erste Dampfmaschiene, ein runder geschlossener Kessel, also so ein goßer Ball aus Metall aus dem zwei Kamiene rausragten. Sie kochten Wasser da drin, das Teil begann sich zu drehen, zum vlt ersten mal wandelte der Mensch experimentell Wärme- in Bewegungsenergie um. Wussten aber leider keinen Nutzen draus zu ziehen und es wurde vergessen. Stelle dir mal vor wie weit die Welt heute wäre wenn die erste Dampfmaschiene bereits in der Antike genutzt worden wär^^
 
Wie unsere Sonne endet wird auch vermutlich kein Mensch sehen.

Aber man kann doch andere ältere Sterne im Universum beobachten.
Die ja aber nicht exakt unserer Sonne entsprechen. D.h. so grob kann man natürlich sagen was passieren wird, aber halt nicht wirklich im Detail.
Die Griechen erfanden auch die erste Dampfmaschiene, ein runder geschlossener Kessel, also so ein goßer Ball aus Metall aus dem zwei Kamiene rausragten. Sie kochten Wasser da drin, das Teil begann sich zu drehen, zum vlt ersten mal wandelte der Mensch experimentell Wärme- in Bewegungsenergie um. Wussten aber leider keinen Nutzen draus zu ziehen und es wurde vergessen. Stelle dir mal vor wie weit die Welt heute wäre wenn die erste Dampfmaschiene bereits in der Antike genutzt worden wär^^
Wäre eigentlich eine coole Hypothese für nen Buch/Film/Serie/Game.
 
Exakt nicht aber im Groben schon.
Was verstehst du unter Statistik nicht? Kein Mensch weiß, wie ein Stern endet, weil es noch keiner gesehen hat und auch niemand jemals sehen wird. Das beruht nur auf statistischen Wissen, weil wir annehmen, dass die Physik, die wir kennen, korrekt ist.
 
Mit dem Titel: Och wie schaaadee.. :D
Nicht sicher ob das mit dem Titel nen Kassenschlager wird xD
Was verstehst du unter Statistik nicht? Kein Mensch weiß, wie ein Stern endet, weil es noch keiner gesehen hat und auch niemand jemals sehen wird. Das beruht nur auf statistischen Wissen, weil wir annehmen, dass die Physik, die wir kennen, korrekt ist.
Gab's nicht im Altertum irgendeine super Nova die man von der Erde aus sehen konnte?

Meine ich mal gehört zu haben.

So gesehen haben da also schon ein paar Leute das Ende mitbekommen, zumindest die letzten paar Sekunden, auch wenn uns mangels Messgeräten natürlich wenig bringt :p
 
Was verstehst du unter Statistik nicht? Kein Mensch weiß, wie ein Stern endet, weil es noch keiner gesehen hat und auch niemand jemals sehen wird. Das beruht nur auf statistischen Wissen, weil wir annehmen, dass die Physik, die wir kennen, korrekt ist.
Was verstehst du an den Begriff "Grob" nicht? Man kann ähnliche Sterne beobachten. Und wenn die sich so verhalten stimmen grob die Vorhersagen.
 
Was verstehst du an den Begriff "Grob" nicht? Man kann ähnliche Sterne beobachten. Und wenn die sich so verhalten stimmen grob die Vorhersagen.

„grob Vorhersagen“ ist einfach - insbesondere im wissenschaftlichen Kontext - eine suboptimale Wortwahl. Ja, wir wissen, was du meinst. Wissenschaftsphilosophisch kann das aber andere Implikationen haben. Vielleicht sind die anderen deswegen gerade so „pedantisch“.
 
„grob Vorhersagen“ ist einfach - insbesondere im wissenschaftlichen Kontext - eine suboptimale Wortwahl. Ja, wir wissen, was du meinst. Wissenschaftsphilosophisch kann das aber andere Implikationen haben. Vielleicht sind die anderen deswegen gerade so „pedantisch“.
Von mir aus auch "Annäherungsweise". Wenn das besser ist? ;)
 
Von mir aus auch "Annäherungsweise". Wenn das besser ist? ;)
Deswegen auch Statistik.
Statisch betrachtet wissen wir sehr gut, wie die Sonne enden wird. Aber zeitlich eingrenzen können wir das nicht. Dass sie noch 4,5 Milliarden ja strahlen wird, ist eben nicht wirklich spezifiziert.
Schon in 500 Millionen Jahren kann es auf der Erde so heiß werden, dass Leben unmöglich sein wird.
Aber auch das ist Statistik. Man kann keinen genauen Zeitpunkt nennen.
 
Es gab mehrere Supernovae. Aber die Sonne wird ja nicht zur Supernova.
Es werden jedes Jahr ca. 10.000 Novaes im näheren Umfeld (lokaler Haufen) und ebenso ca. 10.000 Supernovaes im beobachtbaren Universum registriert. Nur Wenige sind spektakulär über eine Messreihe hinaus, als dass sie Platz in der Tagespresse finden. M. W. sind das ca. 5% aller tatsächlichen Ereignisse, weil wir ja nicht alles non-stop beobachten können und es Teilbereiche gibt, die wir nie beobachten werden. Das Ganze passt recht gut in die bekannten Zyklentheorien hinein. Da es ausreichend Hauptreihensterne der G Klasse mit 0,9-1,5 Sol-Massen gibt (also unserer Sonne sehr nah), die eine Nova ausgebildet haben, wissen wir eigentlich recht genau, wie sowas abgeht.
 
Da es ausreichend Hauptreihensterne der G Klasse mit 0,9-1,5 Sol-Massen gibt (also unserer Sonne sehr nah), die eine Nova ausgebildet haben, wissen wir eigentlich recht genau, wie sowas abgeht.
Dann habe ich ja mit meiner Einschätzung richtig gelegen.

Gäbe es gar keine Vergleichsobjekte wäre das natürlich deutlich unsicherer.
 
Die eigentliche Problemstellung ist, dass die Sonnen jedes Jahr erheblich an Masse verlieren.
Man muss also immer versuchen, eine beobachtete Sonne in Korrelation zu ihrem Alter zu setzen, um eigenermaßen die Vergleichbarkeit herstellen zu können.
Die Größenordnung ist hier beschrieben:

oder hier:
Masseverlust der Sonne auf Grund von Strahlung. In 1 Milliarde Jahre hätte die Sonne so eine Masse von 4 , 28 ⋅ 10 9 k g ⋅ 10 9 ⋅ 365 ⋅ 24 ⋅ 3600 = 1 , 35 ⋅ 10 26 k g abgestrahlt.
aus:
daraus weiterhin D:
Anmerkung: Klassisch gesehen sind im Inneren der Sonne die kinetischen Energien nicht hoch genug, um Kernfusion durchzuführen. Dass die Sonne dennoch durch Kernfusion Energie umsetzt, kann nur durch den quantenmechanischen Vorgang des Tunneleffekts erklärt werden.

Plastischer:
Unsere Sonne verliert also jede Sekunde vier Millionen Tonnen Masse.
aus:
 
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