Der "Naturwissenschaften" Thread

Es werden ja in nahezu allen Spiralgalaxien supermassive schwarze Löcher in den Zentren vermutet.
Die rotieren doch alle oder? Also kommt die Rotation der gesamten Galaxie durch ein schwarzes Loch?
Oder warum rotieren die?
Bei Spiralgalaxien muss irgendwo ein Drehimpuls hergekommen sein. Vermutlich sind Spiralgalaxien aus kleineren Galaxie entstanden, die sich zu nahe gekommen sind. Da kann ein Drehimpuls entstanden sein. Das schwarze Loch im Zentrum ist dann durch Verschmelzung verschiedener schwarzen Löcher entstanden.
Da heben sich mal links und rechts herum drehende schwarze Löcher gegenseitig auf. Aber den Drehimpuls der unterschiedlichen Galaxien, die zu einer geworden sind, geht nicht auf Null. Irgendeine Drehbewegung bleibt am Ende übrig.
Kurzum, die Spiralarme müssten statistisch voll mit stellaren Leichen verschiedener Ausprägungen sein und gem. der heutigen Sternenverteilung davon mind. 5% schwarze Löcher, eher sogar deutlich mehr.
Die Frage ist, wenn die Annahme stimmen sollte, dass Spiralgalaxien aus vielen kleineren Galaxien entstanden sind, wie sind dann überhaupt die Spiralgalaxien entstanden? Und woher kommen die supermassiven Schwarzen Löchern im Zentrum?
Und fehlen immer noch die schwarzen Löchern mit einigen Tausend Sonnenmassen.
Es gibt leider auch keine Einsteinlinsen, die bestätigen, dass die Spiralarme voll mit schwarzen Löchern sind.
Schwarze Löcher sind ein großes Rätsel der Kosmologie, Vielleicht gibt es auch mehr schwarze Löcher in der Galaxie als sichtbare Sterne oder es gibt viel weniger, weil sie sich alle im Zentrum der Galaxie zusammen gefunden haben.
Schließlich müssen die supermassiven Löcher irgendwie entstanden sein . Nur die wenigsten Galaxien in unserem Superhaufen haben überhaupt Schwarze Löcher mit Milliarden Sonnenmassen.
Und ich kenne auch keine Galaxie mit einem erloschenen Quasar in unserer Nähe.
 
Screenshot (24).png
 
Die Frage ist, wenn die Annahme stimmen sollte, dass Spiralgalaxien aus vielen kleineren Galaxien entstanden sind, wie sind dann überhaupt die Spiralgalaxien entstanden? Und woher kommen die supermassiven Schwarzen Löchern im Zentrum?
Ah...nein, es gibt direkte Beobachtungen, dass die Spiralgalaxien schon quasi von Anfang an existierten. Die lange gängige Annahme, dass diese durch kollabierende Elliptische Galaxien entstanden sind, ist nicht mehr haltbar.
Bitte hier mal kurz lesen:


Daraus:
Die nach dem Astronomen Arthur M. Wolfe (1939-2014) auch »Wolfe Disk« genannte Galaxie ist schätzungsweise 12,5 Milliarden alt. In ihrem Inneren, so schließen die Forscher aus den Aufnahmen von ALMA, befindet sich eine dichte, rotierende Scheibe aus kaltem Gas, die sich mit 272 Kilometer pro Sekunde ähnlich der Milchstraße dreht. Sie weist eine Masse auf, die 72 Milliarden Mal der Masse unserer Sonne entspricht. »Wir gehen davon aus, dass die Wolfe Disk hauptsächlich aus der steten Akkretion von kaltem Gas gewachsen ist«, sagt Koautor J. Xavier Prochaska von der University of California in Santa Cruz laut einer Presseaussendung. Damit sei allerdings noch die Frage offen, wie genau sich die große Masse an Gas ansammelte und zugleich eine stabile rotierende Scheibe ausbildete.

Bei den Massen ist bei einer Akkretionsscheibe zumindest halbwegs erklärbar, woher das Schwarze Loch im Zentrum kam.
Im Prinzip wie eine Geburt eines Sonnensystems nur mit ungleich größerem Maßstab.
Und fehlen immer noch die schwarzen Löchern mit einigen Tausend Sonnenmassen.
Nun, große schwarze Löcher in Zentren von Galaxien =irgendwie nachvollziehbar
stellare Schwarze Löcher = Kollabierung eines bestimmten %-Satzes von ausgebrannten Sternen = auch nachvollziehbar
Black Holes mit mehreren 1000 Sonnenmassen = da sehe ich nicht die Voraussetzungen
Die Sterne stehen viel zu weit auseinander, als dass einem stellaren Schwarzen Loch über die Mrd. von Jahren genug Nahrung zugeführt werden könnte.
Es gibt leider auch keine Einsteinlinsen, die bestätigen, dass die Spiralarme voll mit schwarzen Löchern sind.
Na ja, was soll an da auch sehen können, wenn es neben einem stellaren Schwarzen Loch mit 3-15 Sonnenmassen durchaus gängige Riesensterne wie z. B. Beteigeuze mit ca. 20 Sol-Massen gibt, die schwerkraftechnisch stärker in Erscheinung treten.
Wenn man eine x-beliebige Galaxie von außen betrachtet, dürften somit die Riesensterne über Einsteinlinsen die schwächeren Signale eines Schwarzen Loches schlichtweg übertönen.

Schwarze Löcher sind ein großes Rätsel der Kosmologie,
Yeoo
Vielleicht gibt es auch mehr schwarze Löcher in der Galaxie als sichtbare Sterne
Was ich vermute
oder es gibt viel weniger, weil sie sich alle im Zentrum der Galaxie zusammen gefunden haben.
denke nicht
Schließlich müssen die supermassiven Löcher irgendwie entstanden sein . Nur die wenigsten Galaxien in unserem Superhaufen haben überhaupt Schwarze Löcher mit Milliarden Sonnenmassen.
s. u.
Und ich kenne auch keine Galaxie mit einem erloschenen Quasar in unserer Nähe.
Quasare sind zunächst nur Galaxien mit einem "aktiven Kern", wobei ein Schwarzes Loch augenscheinlich nur bedingt eine Rolle spielt:

Die Beobachtung des Quasars Q0957+561 legt nach David Shiga nahe, dass dieser kein Schwarzes Loch im Zentrum enthält.[6] Er wird durch die Forscher als ein Magnetospheric eternally collapsing object (kurz MECO) bezeichnet.
Sofern die Akkretionsscheibe über ein starkes Magnetfeld verfügt, wird ein kleiner Anteil des Materiestromes in zwei Teile gerissen und in Bahnen entlang der Feldlinien des Magnetfeldes gezwungen. Anschließend werden beide Ströme senkrecht zur Ebene der Akkretionsscheibe (einer auf jeder Seite) mit relativistischer Geschwindigkeit in die umgebende Galaxie und den weiteren Weltraum abgestoßen. Diese Jets können im Radiowellenlängenbereich beobachtet werden.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Quasar

Insofern könnten (nicht müssen) alles Seyfert Galaxien die Überreste davon sein.

aber im gleichen Artikel:
  • 2013 entdeckten Astronomen den Quasar SDSS J010013.02+280225.8 (verkürzt SDSS J0100+2802) aus dem Katalog des Sloan Digital Sky Survey (SDSS). Er ist etwa 12,8 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt (Lichtweg) und enthält ein extrem massereiches Schwarzes Loch von 12,9 Milliarden Sonnenmassen aus einer Zeit, als das Universum weniger als 900 Millionen Jahre alt war. Diese Entdeckungen ermöglichen Einblicke in das Wachstum von Schwarzen Löchern und Galaxien im jungen Universum.[9][10][11]
Also irgendwas um die 0,6 Mrd. Jahre nach dem Urknall gab es schon Schwarze Löcher mit 12,9 Mrd. Sonnenmassen? :hmm: :D

Ich halte es für ein Gerücht, dass Schwarze Löcher über die Jahr-Mrd. langsam anwachsen.
Manche eben mit mehreren Mrd. Sol-Massen, andere mit nur wenigen Mio.-Sol-Massen.
Die sind schon kurz nach dem Urknall (warum auch immer) entstanden und wenn es so wäre, liegt die Vermutung nahe, dass sich darin nicht nur "normale Masse" angesammelt hat.
 
Ah...nein, es gibt direkte Beobachtungen, dass die Spiralgalaxien schon quasi von Anfang an existierten. Die lange gängige Annahme, dass diese durch kollabierende Elliptische Galaxien entstanden sind, ist nicht mehr haltbar.
Bitte hier mal kurz lesen:
Na ja, man sieht etwas und schließt sofort auf alles.
Erinnert an die Meldung, dass es Galaxien ohne dunkle Materie gib und daraus schloss man, dass es keine dunkle Materie gibt.
Letztens hab ich einem Artikel gelesen, in dem es darum ging, dass der Erdkern sich nicht (mehr) dreht.
Darauf meinten alle, dass die Annahme, wie das Erdmagnetfeld entsteht, völlig falsch ist und wir alle Maxwell Gleichungen gleich mit entsorgen sollten.
Muss ich die Neutrinos erwähnen, die man in Italien gemessen hatte und die schneller als das Licht waren und man daraufhin meinte, dass Einstein ein Trottel ist?
Ich habe keine Ahnung, wie Spiralgalaxien entstanden sind, aber suspekt ist die Sache schon. Wie kann die dunkle Materie exakt so verteilt sein, dass die Arme auch nach mehreren Umdrehungen stabil bleiben ohne dass es Störungen gibt?
Kugelgalaxien kann ich nachvollziehen. Elliptische Galaxien auch. Die Milchstraße wird sich auch verändern, wenn Andromeda angerauscht kommt.
Bei den Massen ist bei einer Akkretionsscheibe zumindest halbwegs erklärbar, woher das Schwarze Loch im Zentrum kam.
Im Prinzip wie eine Geburt eines Sonnensystems nur mit ungleich größerem Maßstab.
Halbwegs?
Hört sich eher nach Spekulation an. :what:
Ich müsste mir die Papers mal anschauen, ob die sich nicht verrechnet haben. :D
Die Milchstraße hat ein Millionen Mal Sol schweres Schwarzes Loch. Bei Andromeda ist es größer. Wie groß das in der Magellanschen Wolke ist, weiß ich nicht.
Wir wissen einfach zu wenig über die Entstehung von Galaxien. Wie die dunkle Materie da wirklich mit wirkt. Vor allem müssen wir verstehen, was Schwerkraft wirklich ist
Letztens hab ich einen Vortrag von Harald Lesch gesehen, wo er was von schwarzen Löchern erklärt hatte. Direkt nach Einsteins Veröffentlichung hatte Karl Schwarzschild schon Lösungen für Einsteins Feldgleichungen.
Schwarzschild hatte die Lösungen für stationäre schwarze Löcher gefunden.
Aber für sich drehende schwarzen Löcher hat es 50 Jahre gedauert, eher Roy Kerr die entsprechenden Gleichungen gefunden hatte und die Kerr Metrik entwickelt hat.
Das ist eine lange Zeit und 60 Jahre später sind wir nicht wirklich weiter.
Dabei kann das doch nicht so schwer sein. Man muss nur vierdimensional denken. :daumen: :D
Nun, große schwarze Löcher in Zentren von Galaxien =irgendwie nachvollziehbar
Für mich absolut nicht. Sie können nicht aus einem Stern mit 10 Milliarden Sonnenmassen entstanden sein. Sie müssen entweder angewachsen sein, was ich aber nicht annehmen kann, denn dann müssten sie ja eine Sonnenmasse pro Jahr gefuttert haben, wenn man annimmt, dass 40% der Masse in Energie umgewandelt wird.
Und mit anderen schwarzen Löchern verschmolzen ist auch so eine Sache. Die müssen sich erst mal finden.
Geklärt ist da meiner Meinung nach gar nichts.
stellare Schwarze Löcher = Kollabierung eines bestimmten %-Satzes von ausgebrannten Sternen = auch nachvollziehbar
Black Holes mit mehreren 1000 Sonnenmassen = da sehe ich nicht die Voraussetzungen
Die Sterne stehen viel zu weit auseinander, als dass einem stellaren Schwarzen Loch über die Mrd. von Jahren genug Nahrung zugeführt werden könnte.
Schwarzes Loch von einem Stern? Ja, absolut nachvollziehbar. 50 Sonnenmassen großer Stern müsste zum schwarzen Loch werden. Das verstehen wird. Das können wir problemlos berechnen.
Hundert Sonnenmassen großes schwarzes Loch? Ich kenne keins.
Tausend Sonnenmassen? Nichts.
Millionen Sonnenmassen? Jo, im Zentrum von Galaxien. Aber sind sie dahin gewandert, sind sie da entstanden oder gab es erst das schwarze Loch und dann die Galaxie oder umgekehrt?
Spielt die dunkle Materie eine Rolle bei der Entstehung der großen schwarzen Löchern?
Und wieso klumpt dunkle Materie nicht? Wenn sich Massen anziehen, muss auch dunkle Materie mit leuchtende Materie interagieren.
Na ja, was soll an da auch sehen können, wenn es neben einem stellaren Schwarzen Loch mit 3-15 Sonnenmassen durchaus gängige Riesensterne wie z. B. Beteigeuze mit ca. 20 Sol-Massen gibt, die schwerkraftechnisch stärker in Erscheinung treten.
Wenn man eine x-beliebige Galaxie von außen betrachtet, dürften somit die Riesensterne über Einsteinlinsen die schwächeren Signale eines Schwarzen Loches schlichtweg übertönen.
Riesensterne sind ja sichtbar. Wenn es aber so viele schwarze Löcher geben sollte, müsste es dann auch eine Konstellation geben, wo mehrere Löcher wie an einer Schnur aufgereiht geben, die das Licht verbiegen. Man müsste also irgendwo immer Einsteinlinsen sehen können.
Quasare sind zunächst nur Galaxien mit einem "aktiven Kern", wobei ein Schwarzes Loch augenscheinlich nur bedingt eine Rolle spielt:

Die Beobachtung des Quasars Q0957+561 legt nach David Shiga nahe, dass dieser kein Schwarzes Loch im Zentrum enthält.[6] Er wird durch die Forscher als ein Magnetospheric eternally collapsing object (kurz MECO) bezeichnet.
Sofern die Akkretionsscheibe über ein starkes Magnetfeld verfügt, wird ein kleiner Anteil des Materiestromes in zwei Teile gerissen und in Bahnen entlang der Feldlinien des Magnetfeldes gezwungen. Anschließend werden beide Ströme senkrecht zur Ebene der Akkretionsscheibe (einer auf jeder Seite) mit relativistischer Geschwindigkeit in die umgebende Galaxie und den weiteren Weltraum abgestoßen. Diese Jets können im Radiowellenlängenbereich beobachtet werden.
Ja, klassischer Quasar. Was soll denn die Materie so beeinflussen, wenn nicht eine große Massenansammlung?
Das, was du meinst, ist der Versuch Quasare zu erklären, ohne dass schwarze Löcher benötigt werden. Im Grunde genommen denkt man, dass jedes Objekt Magnetfelder erzeugt.. Neutronensterne machen das ja. Nur wie will man erklären, dass dort eine so große Masse hockt?

Also irgendwas um die 0,6 Mrd. Jahre nach dem Urknall gab es schon Schwarze Löcher mit 12,9 Mrd. Sonnenmassen? :hmm: :D
Das ist ja auch mein Kritikpunkt an der aktuellen kosmologischen Forschung.
Wie können solche schwarzen Löchern in so kurzer Zeit (.haha:) entstanden sein?
Ich halte es für ein Gerücht, dass Schwarze Löcher über die Jahr-Mrd. langsam anwachsen.
Manche eben mit mehreren Mrd. Sol-Massen, andere mit nur wenigen Mio.-Sol-Massen.
Die sind schon kurz nach dem Urknall (warum auch immer) entstanden und wenn es so wäre, liegt die Vermutung nahe, dass sich darin nicht nur "normale Masse" angesammelt hat.
Dunkle Materie klumpt ja nicht, heiß es immer. Aber wieso gibt es dunkle Materie nur im Halo einer Galaxie?
Nach der Logik müsste sich dunkle Materie gleichmäßig verteilen und wenn das nicht der Fall ist, muss sie irgendwo geblieben sein.
 
Na ja, man sieht etwas und schließt sofort auf alles.
Es ist ja nicht mehr die einzige Spiralgalaxie, die irgendwo da hinten bei 12 Mrd. LJ entdeckt wurde.
Meines Wissens redet man hier schon über zig-Tausende, wenn auch die Auswertung noch läuft.

Halbwegs?
Hört sich eher nach Spekulation an. :what:
Die erlaubte Gegenfrage ist: Warum bilden sich denn Sonnensysteme?
Warum kann man von einer kleinen Gaswolkenkonzentration nicht auf eine ganz große (wie im Artikel) schließen?
Im 3d-Raum ist eher zu hinterfragen, warum es eine Akkretionsscheibe gibt.
Auch wenn das Gas dann sich dreht, wäre ein zentraler Zusammensturz erst mal logischer.
Ich müsste mir die Papers mal anschauen, ob die sich nicht verrechnet haben. :D
Die Milchstraße hat ein Millionen Mal Sol schweres Schwarzes Loch. Bei Andromeda ist es größer. Wie groß das in der Magellanschen Wolke ist, weiß ich nicht.
Nun , ein inaktives:


Als irreguläre Galaxien haben die beiden Wolken kein zentrales schwarzes loch, bzw. wurde bisher keines festgestellt.




Für mich absolut nicht. Sie können nicht aus einem Stern mit 10 Milliarden Sonnenmassen entstanden sein.
Nö, weil es den nach bekannten physikalischen Gesetzten gar nicht geben kann.
Sie müssen entweder angewachsen sein, was ich aber nicht annehmen kann, denn dann müssten sie ja eine Sonnenmasse pro Jahr gefuttert haben, wenn man annimmt, dass 40% der Masse in Energie umgewandelt wird.
Widerspricht aber der Beobachtung von nunmehr hunderten, wenn nicht tausenden von Galaxien, die schon kurz nach dem Urknall supermassive Schwarze Löcher hatten/haben.
Und mit anderen schwarzen Löchern verschmolzen ist auch so eine Sache. Die müssen sich erst mal finden.
Geklärt ist da meiner Meinung nach gar nichts.
Soll ja demnächst so ein Ereignis stattfinden:

Schwarzes Loch von einem Stern? Ja, absolut nachvollziehbar. 50 Sonnenmassen großer Stern müsste zum schwarzen Loch werden. Das verstehen wird. Das können wir problemlos berechnen.
Yepp, die Stellaren
Hundert Sonnenmassen großes schwarzes Loch? Ich kenne keins.
Tausend Sonnenmassen? Nichts.
Weil es gar nicht so große Sonnen als singuläres Ereignis gibt.
Die Größten bewegen sich zw. 100 und 250 Massen der Sonne:

Da kann maximal ein schwarzes loch von 50-100 Sonnenmassen herauskommen.

Wenn jetzt, wie in unserer Milchstraße der durchschnittliche Sonnenabstand über alles (inkl. Kerngebiet) ca. 3,5 LJ beträgt, trifft ein Schwarzes Loch grob alle 100 Mio. Jahre auf ein Schwerefeld einer anderen Sonne und kann diese theoretisch anziehen.
Bei 10 Mrd. Jahre sind das max. 100 Sonnen "Chance".
Rein hieraus werden wir stellare schwarze Löcher > 100 Sonnenmassen niemals finden, es gibt sie schlichtweg nicht.

Millionen Sonnenmassen? Jo, im Zentrum von Galaxien. Aber sind sie dahin gewandert, sind sie da entstanden

oder gab es erst das schwarze Loch
das nehme ich an
und dann die Galaxie oder umgekehrt?

Spielt die dunkle Materie eine Rolle bei der Entstehung der großen schwarzen Löchern?
Mit Sicherheit bzw. was anderes, das wir derzeit dunkle Materie nennen.
Und wieso klumpt dunkle Materie nicht? Wenn sich Massen anziehen, muss auch dunkle Materie mit leuchtende Materie interagieren.
Kernproblem der Entdeckung von der Dunklen Materie :D
 
Superschwere schwarze Löcher müssen ihre Masse durch die "Nahrungsaufnahme" bekommen haben.
Nur wie genau weiß ich nicht. :ka:
Das Thema ist was anderes.
So hypothetische Riesensonnen mit mehreren hundert oder 1000 Sonnenmassen würden auf Grund der Schwerkraft in sich zusammenstürzen, bevor überhaupt die Kernfusion zünden würde.
Da gibt eine klare Grenze, die man (nicht ich) locker ausrechnen kann.

Andererseits ist dies ja genau das, was man schon beobachtet hat (s. o.)
Rotierende Gaswolken mit 50-70 Mrd. Sonnenmassen.
Wenn die (komplett) kollabieren, müsste quasi instant ein schwarzes Loch entstehen.
Was für mich wieder deckungsgleich zur ebenso gemachten Beobachtung passt, dass es schon ganz am Anfang unseres Universums nachweislich supermassive schwarze Löcher gab.

Wenn die dann im Laufe der Äonen sich noch ein paar Sterne einsaugen, so what, dann wachsen sie eben.
Aber um ein nahen Stern überhaupt in relativ kurzer Zeit anziehen zu können, müssen sie von Anfang an eine beträchtliche Eigenmasse haben.

Wenn unsere Sonne exemplarisch an einem 15 Sol-Massen schweren Schwarzen Loch in einem 1/4 LJ vorbeifliegt, bekommt die eine Bahnabweichung von ca. 1-2°; "Swingby" im großen Maßstab.

Damit die Sonne in eine Kreisbahn bei der Entfernung ums Schwarze Loch geht, müsste dies es über 20 Mio. Sonnenmassen haben (quasi Masse des galaktischen zentrums) und dann dauert es grob zw. 100 und 200 Mio. Jahre, bis die Sonne so nahe am schwarzen loch ist, bis sie zerrissen wird.
Genau diese Zeiträume und Entfernungen wurden ja schon direkt und indirekt beobachtet.

Also, wie viel Masse kann realistisch betrachtet, so ein großes Schwarzes Loch in 10 Mrd. Jahren fressen?

Sicherlich keine Milliarden Sonnenmassen - die gab und gibt es gar nicht in deren unmittelbaren Umgebung.
 
Dann stimmt vielleicht die Hypothese mit der kollabierten Gaswolke?
Das muss man differenzieren:
Beobachtet wurde bis jetzt:
Mehrere Mrd. Sonnenmassen schwere Gaswolken die eine Akkretionsscheibe ausbilden und sich verdichten.
Mrd. sonnenschwere Schwarze Löcher nur wenig hundert Mio. Jahre nach dem Urknall.

Deshalb mein Vergleich mit der Entstehung eines Sonnensystems:
Akkretionsscheibe mit ein oder mehreren Sonnenmassen verdichtet sich und irgendwann zündet eine Sonne.

Was aber passiert, wenn die Akkretionsscheibe mehrere Mrd. Sonnenmassen schwer ist?
Da kommt meine Hypothese und denke es dir selber aus.

ICH behaupte, der Kernteil der verdichteten Materie geht gleich in ein (super)schweres Schwarzes Loch über und aus dem Rest drum herum entsteht eine Spiralgalaxie.
Würde schon erklären, warum es 500-700 Mio. Jahre nach dem Urknall schon Spiralgalaxien gab mit supermassiven Schwarzen Löcherm, oder?
 
Es ist ja nicht mehr die einzige Spiralgalaxie, die irgendwo da hinten bei 12 Mrd. LJ entdeckt wurde.
Meines Wissens redet man hier schon über zig-Tausende, wenn auch die Auswertung noch läuft.
Entdeckt wird viel. Das ist immer das Problem. Man hat eine echt gute Hypothese und bisher klappt auch alles. Wenn man nun entdeckt, dass sich etwas verhält, was nicht zur Hypothese passt, muss es erklärt werden. Ich gebe keine gute Hypothese auf. Mal gucken, was wir in 10 Jahren wissen.
Die erlaubte Gegenfrage ist: Warum bilden sich denn Sonnensysteme?
Warum kann man von einer kleinen Gaswolkenkonzentration nicht auf eine ganz große (wie im Artikel) schließen?
Im 3d-Raum ist eher zu hinterfragen, warum es eine Akkretionsscheibe gibt.
Auch wenn das Gas dann sich dreht, wäre ein zentraler Zusammensturz erst mal logischer.
Für die Entstehung des Sonnensystems gibt es ja eine interessante Theorie. Eine Supernova ist 500.000 Jahre vor dem Entstehen des Sonnensystems explodiert und hat eine nah liegende Gaswolke mit schweren Elemente versorgt. Die Gaswolke verdichtet sich und die Sonne entstand. Die Sonne ist mim Laufe der Zeit weiter gewandert und ihren Geburtsort hinter sich gelassen.
Ein Stern kann aber nur dann entstehen, wenn das Gas kalt genug ist. Ist es zu warm, ist es zu schnell und verfliegt mi der Zeit. Wieso also ist das Gas noch da? Nach 13 Milliarden Jahren hätte es sich verflüchtigen müssen.
Nun , ein inaktives:

Als irreguläre Galaxien haben die beiden Wolken kein zentrales schwarzes loch, bzw. wurde bisher keines festgestellt.
Davon hab ich auch gelesen. Ein schwarzes Loch ohne Supernova,. Die Schwerkraft alleine reicht nicht aus, damit der Eisenkern zum schwarzen Loch wird. Ich denke, dass es andere Erklärungen geben könnte, wo die Überresten geblieben sind.
Widerspricht aber der Beobachtung von nunmehr hunderten, wenn nicht tausenden von Galaxien, die schon kurz nach dem Urknall supermassive Schwarze Löcher hatten/haben.
Das ist ja mein Problem. Es gibt verschiedene Theorien aber wir sehen die Realität und keine Theorie kann das wirklich vollständig erklären.
da steckt die Kosmologie in der Sackgasse.
Soll ja demnächst so ein Ereignis stattfinden:
Bei "demnächst" würde ich vorsichtig sein. ;)
Beteigeuze sollte ja auch schon explodiert sein.
[

Weil es gar nicht so große Sonnen als singuläres Ereignis gibt.
Die Größten bewegen sich zw. 100 und 250 Massen der Sonne:

Da kann maximal ein schwarzes loch von 50-100 Sonnenmassen herauskommen.
So sicher ist man sich nicht. Die Grenze liegt bei 150 Sonnenmassen, ansonsten ist das System instabil und es entstehen zwei Sterne. Vielleiht ist der Stern auch ein Doppelsternsystem und es sieht nur so aus wie ein einzelner Stern. Gerade bei einer hohen Gasdichte sind Doppel oder Mehrfachsternsysteme eher normal als ungewöhnlich.
Wenn jetzt, wie in unserer Milchstraße der durchschnittliche Sonnenabstand über alles (inkl. Kerngebiet) ca. 3,5 LJ beträgt, trifft ein Schwarzes Loch grob alle 100 Mio. Jahre auf ein Schwerefeld einer anderen Sonne und kann diese theoretisch anziehen.
Bei 10 Mrd. Jahre sind das max. 100 Sonnen "Chance".
Rein hieraus werden wir stellare schwarze Löcher > 100 Sonnenmassen niemals finden, es gibt sie schlichtweg nicht.
Bei 100 Milliarden schwarzen Löchern kann das schon sein. In den Spiralarmen ist die Sterndichte ungleich höher als bei uns. Zum Zentrum der Galaxie hin sowieso. Hier kannst du nicht mit Durchschnitt rechnen.
Mit Sicherheit bzw. was anderes, das wir derzeit dunkle Materie nennen.

Kernproblem der Entdeckung von der Dunklen Materie :D
Dunkle Materie ist ja nur eine Bezeichnung für etwas, das wir noch nicht verstehen.
Was dunkle Materie ist, weiß keiner, Bisher gibt es auch nur eine Eigenschaft ,die wir kennen: Schwerkraft.
Ich bin aber davon überzeugt, dass wir eher herausfinden, was dunkle Materie ist, als dass wir einen funktionierenden Fusionsreaktor zusammenschustern können. :D
ICH behaupte, der Kernteil der verdichteten Materie geht gleich in ein (super)schweres Schwarzes Loch über und aus dem Rest drum herum entsteht eine Spiralgalaxie.
Würde schon erklären, warum es 500-700 Mio. Jahre nach dem Urknall schon Spiralgalaxien gab mit supermassiven Schwarzen Löcherm, oder?
Und ich sage, dass die Gaswolke heiß wird und dann entsteht gar nichts. Der Strahlungsdruck ist so groß, dass kein Stern oder sonst was entstehen könnte.
Das ist ja das Problem . Ich könnte mir auch vorstellen, dass es so große Sterne gab, dass sie sofort zu schwarzen Löchern kollabiert sind.
Dem widerspricht aber die Theorie, dass Sterne nur aus kalten Gaswolken entstehen können. Ist das Gas zunheiß, ist es zu schnell und kein Stern entsteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
So sicher ist man sich nicht. Die Grenze liegt bei 150 Sonnenmassen, ansonsten ist das System instabil und es entstehen zwei Sterne. Vielleiht ist der Stern auch ein Doppelsternsystem und es sieht nur so aus wie ein einzelner Stern. Gerade bei einer hohen Gasdichte sind Doppel oder Mehrfachsternsysteme eher normal als ungewöhnlich.
Die im Artikel genannten Sterne haben 35-40 bzw. 120 Sol-Massen.

Der bisher schwerste Stern, der entdeckt wurde, wurde in der Literatur mit bei seiner Entstehung ca. 320 Sonnenmassen und jetzt ca. 265 Sonnenmassen angegeben und nennt sich R136a1.
Aktuellste Messungen ergaben ca. 150-200 Sonnenmassen.


Interessanter Weise wieder in der Großen Magellansichen Wolke - ein Hort voller Mysterien...
 
Die im Artikel genannten Sterne haben 35-40 bzw. 120 Sol-Massen.

Der bisher schwerste Stern, der entdeckt wurde, wurde in der Literatur mit bei seiner Entstehung ca. 320 Sonnenmassen und jetzt ca. 265 Sonnenmassen angegeben und nennt sich R136a1.
Aktuellste Messungen ergaben ca. 150-200 Sonnenmassen.
Das wird sich meiner Meinung nach noch reduzieren. Es gibt immer eine Maximalgröße. Ein Planet kann nur bis zu einer Grenze anwachsen, dann wird er zum Stern.
Ein Gesteinsplanet wird irgendwann zum Gasriesen, wenn er mehr Masse bekommt. Auch Sterne werden eine Maximalmasse haben, ansonsten platzen sie oder so.
Interessanter Weise wieder in der Großen Magellansichen Wolke - ein Hort voller Mysterien...
Die Frage ist, wieso es die Begleitergalaxien überhaupt noch gibt. Andromeda hat deutlich mehr Begleiter als die Milchstraße. Wieso hat die Milchstraße nur 2?
 
Die Frage ist, wieso es die Begleitergalaxien überhaupt noch gibt. Andromeda hat deutlich mehr Begleiter als die Milchstraße. Wieso hat die Milchstraße nur 2?
Der Lehre nach ist unsere Milchstraße ein Kannibale.
Sie sieht wohl nicht umsonst leicht mitgenommen aus, hat wohl vor relativ kurzer Zeit Irgendwen verdaut.


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Der Lehre nach ist unsere Milchstraße ein Kannibale.
Sie sieht wohl nicht umsonst leicht mitgenommen aus, hat wohl vor relativ kurzer Zeit Irgendwen verdaut.
Das ist ja mein Problem. Wenn die Milchstraße im Laufe der letzten 12 Milliarden Jahre alle Begleiter geschnappt hat, wieso gibt es dann noch zwei und wieso scheinen die Spiralarme so stabil?
Es gibt Fotos von verschmelzenden Galaxien und da ist alles durcheinander.
Und elliptische Galaxien sind wohl so entstanden.
 
Das ist ja mein Problem. Wenn die Milchstraße im Laufe der letzten 12 Milliarden Jahre alle Begleiter geschnappt hat, wieso gibt es dann noch zwei und wieso scheinen die Spiralarme so stabil?
Evtl. sind die irregulären Magellanischen Wolken ja Überreste von verspeisten Galaxien?
Und warum soll die Spiralgalaxie nicht 12 Mrd. Jahre stabil sein.
Die Arme verändern sich mit der Zeit, da sind ja schon 2-3 Hauptreihensterngenerationen drüber gerutscht.
Unser CO2 ist vielleicht schon in 2 Novas/Supernovas durchgematscht worden, wer weiss das schon.
Die Arme sind schon deformiert.
Es gibt Fotos von verschmelzenden Galaxien und da ist alles durcheinander.
Wenn so was vor 8 oder 10 Mrd. Jahren bei uns passierte, sieht man nicht mehr viel davon, evtl. ist die Wölbung der Arme so ein Überrest.
Und elliptische Galaxien sind wohl so entstanden.
Die Großen wohl ja, die Kugelsternhaufen und kleinere elliptische Galaxien mit kaum Gas wohl anders.
 
Evtl. sind die irregulären Magellanischen Wolken ja Überreste von verspeisten Galaxien?
Hmm... grübel, grübel, nö. ;)
Und warum soll die Spiralgalaxie nicht 12 Mrd. Jahre stabil sein.
Weil sich das Universum immer verändert.
Ist ja schon erstaunlich, dass die Erde 4,5 Milliarden um die Sonne kreist und es nie was passiert ist.
Die Arme verändern sich mit der Zeit, da sind ja schon 2-3 Hauptreihensterngenerationen drüber gerutscht.
Unser CO2 ist vielleicht schon in 2 Novas/Supernovas durchgematscht worden, wer weiss das schon.
Die Arme sind schon deformiert.
Wenn ich nicht irre, hat die Milchstraße einen Balken, an dem die Spiralarme hängen.
Und weder der Kohlenstoff, noch der Sauerstoff sind durch mehrere Supernovae gelaufen. Sie entstanden bei der Kernfusion eines normalen Sterns, der zum weißen Zwerg wurde, der seine Hülle als planetarer Nebel abgestoßen hatte. Die Supernova explodierte und schob die erzeugten Elemente in den planetaren Nebel. Dann gab es eine zweite Supernova (echt?Jaa! ohhh!), die beide Gaswolken gemeinsam verdichtet hat (scheint wohl so zu sein, da die Sonne eine hohe Metallizität besitzt. Die Sonne selbst hat noch kein Kohlenstoff oder Sauerstoff erzeugt (vermutlich wird sie als Kohlenstoff Erzeuger ihr Leben beenden). Aktuell braucht es zwei Supernovae, um das Sonnensystem zu erklären.
Wenn so was vor 8 oder 10 Mrd. Jahren bei uns passierte, sieht man nicht mehr viel davon, evtl. ist die Wölbung der Arme so ein Überrest.

Die Großen wohl ja, die Kugelsternhaufen und kleinere elliptische Galaxien mit kaum Gas wohl anders.
Keine Ahnung, in 5 Milliarden Jahren kommt Andromeda vorbei und drückt uns einen rein. Mal sehen, wie lang es dauern wird, bis beide supermassive schwarze Löcher miteinander verschmolzen sind.
 
Der Lehre nach ist unsere Milchstraße ein Kannibale.
Sie sieht wohl nicht umsonst leicht mitgenommen aus, hat wohl vor relativ kurzer Zeit Irgendwen verdaut.


Anhang anzeigen 1419235
Wie kann man eigentlich eine Karte der gesamten Milchstraße erstellen, wenn man selber Teil dieser ist und eigentlich gar nicht den Blick von Aussen darauf hat?

Wir können mit anderen Spiralgalaxien vergleichen aber wie kann man eine exakte Karte unserer Milchstraße erstellen?

Wir befinden uns auch in einen Spiralarm mit unseren Sonnensystem. Wie konnte man rausfinden wo der Mittelpunkt bzw das Zentrum ist und wie groß sie ist?
 
Wie kann man eigentlich eine Karte der gesamten Milchstraße erstellen, wenn man selber Teil dieser ist und eigentlich gar nicht den Blick von Aussen darauf hat?
Gar nicht. Man betreibt Kaffeesatzleserei, Karten legen und Schamanen fragen. :D
Wir können mit anderen Spiralgalaxien vergleichen aber wie kann man eine exakte Karte unserer Milchstraße erstellen?
Glaskugelbesitzer fragen Hütchenspieler. ;)
Wir befinden uns auch in einen Spiralarm mit unseren Sonnensystem. Wie konnte man rausfinden wo der Mittelpunkt bzw das Zentrum ist und wie groß sie ist?
Wir befinden uns zwischen zwei Spiralarmen. Spiralarme sind Sternentstehungsgebiete. In einem Sternentstehungsgebiet würde die Erde nicht lange überleben- Das Leben hätte sich vermutlich nie entwickelt, wenn allem1000 Jahre in der Nähe ein Stern explodiert wäre,.
Aber die Sonne muss in einem solchen Gebiet entstanden sein. Zumindest kann man davon ausgehen, dass die Sonne gemeinsam mit anderen Sternen entstanden ist und dann gewandert ist Wandern gehört zum Markenkern. wo die Sonne in 2 Milliarden Jahren sein wird, weiß keiner, aber aktuell hocken wir in einer Ecke der Galaxie herum wo absolut gar nichts los ist.
Wo wir dann wieder bei außerirdischen Leben angekommen sind. ;)
Das Leben woanders braucht ebenfalls eine ruhe Umgebung. Aliens können nicht entstehen, wenn der Heimatstern nicht alle ist.
 
Hmm... grübel, grübel, nö. ;)
Ah... die Überreste eines Zusammenstoßes einer Galaxie mit Andromeda...


Wußte ich es doch, so sieht keine normale Galaxie aus...
Weil sich das Universum immer verändert.
Ist ja schon erstaunlich, dass die Erde 4,5 Milliarden um die Sonne kreist und es nie was passiert ist.
Yo, mei, ist halt viel nix um so ein Sonnensystem herum.
Wäre eher ein unglücklicher Zufall, wenn sich zwei Systeme zu nahe kommen würden.
Wenn ich nicht irre, hat die Milchstraße einen Balken, an dem die Spiralarme hängen.
Yepp, hier ein nettes Kurzessay darüber:

Und weder der Kohlenstoff, noch der Sauerstoff sind durch mehrere Supernovae gelaufen.
Was keiner weiss.
Wenn irgendwann vor 10 Mrd. Jahren ein O Atom durch eine Supernova gebildet wurde, kann kaum einer sagen, ob sich dieses Atom bei einer Kontraktion des Material sich wieder in einer Sonne befand (die dann ebenfalls explodierte), oder auf einem anderen Planeten oder whatever.


Sie entstanden bei der Kernfusion eines normalen Sterns, der zum weißen Zwerg wurde, der seine Hülle als planetarer Nebel abgestoßen hatte. Die Supernova explodierte und schob die erzeugten Elemente in den planetaren Nebel. Dann gab es eine zweite Supernova (echt?Jaa! ohhh!), die beide Gaswolken gemeinsam verdichtet hat (scheint wohl so zu sein, da die Sonne eine hohe Metallizität besitzt. Die Sonne selbst hat noch kein Kohlenstoff oder Sauerstoff erzeugt (vermutlich wird sie als Kohlenstoff Erzeuger ihr Leben beenden). Aktuell braucht es zwei Supernovae, um das Sonnensystem zu erklären.
Was nix außergewöhnliches ist.
sonst gäbe es ja nicht Mrd. andere Sterne bzw. Systeme.

Derzeit gibt es ca. 20+/- 8 Supernovae in 1.000 Jahren in unserer Galaxis.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Supernova#Häufigkeit

Man geht davon aus, dass im beobachtbaren Universum pro Sekunde etwa 20 bis 30 Supernovae explodieren.
...
Für die Milchstraße werden etwa 20 ± 8 Supernovae pro Jahrtausend geschätzt, wovon im letzten Jahrtausend sechs beobachtet wurden. Etwa zwei Drittel der galaktischen Supernovae blieben durch die Extinktion der galaktischen Scheibe verborgen; die übrigen beobachteten Supernovae fanden sich in anderen Galaxien.



Vor ca. 1 Mrd. Jahren der Milchstraße gab es wohl hunderttausende SNs in sehr kurzer Zeit:


Man geht davon aus, dass zur Zeit der Bildung unseres Sonnensystems zw. 100 und 1000 SNs/Jahr in der Milchstraße explodierten.

Keine Ahnung, in 5 Milliarden Jahren kommt Andromeda vorbei und drückt uns einen rein. Mal sehen, wie lang es dauern wird, bis beide supermassive schwarze Löcher miteinander verschmolzen sind.
Du meinst so was.
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Evtl. sogar gar nicht, oder auch doch - auf jeden Fall verdammt lange

Gibt hierzu ein nettes Video:

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Wußte ich es doch, so sieht keine normale Galaxie aus...
Das ist doch Fake News. :D
Yo, mei, ist halt viel nix um so ein Sonnensystem herum.
Wäre eher ein unglücklicher Zufall, wenn sich zwei Systeme zu nahe kommen würden.
Es muss aber passiert sein. Ein Stern muss der Sonne nahe gekommen sein. Er hat den gesamten Staub um die Sonne weggeblasen. Andere Sterne in der Nähe haben eine viel dichtere Staubschicht um sich her.
Wieso also hat das Sonnensystem kaum Staub zwischen den Planeten?
Was keiner weiss.
Wenn irgendwann vor 10 Mrd. Jahren ein O Atom durch eine Supernova gebildet wurde, kann kaum einer sagen, ob sich dieses Atom bei einer Kontraktion des Material sich wieder in einer Sonne befand (die dann ebenfalls explodierte), oder auf einem anderen Planeten oder whatever.
Ich hab genug Wasserstoffatome, die direkt beim Urknall erzeugt wurden.
Aber Sterne wie die Sonne verschmelzen keine Elemente wie C oder O. Und ein größerer Stern erzeugt die Elemente aber nimmt sie nicht auf,
Man geht davon aus, dass im beobachtbaren Universum pro Sekunde etwa 20 bis 30 Supernovae explodieren.
Die sind auch alle um die Ecke. :ugly:
Man geht davon aus, dass zur Zeit der Bildung unseres Sonnensystems zw. 100 und 1000 SNs/Jahr in der Milchstraße explodierten.
Das glaube ich nicht. Die Galaxie sah vor 5 Milliarden Jahren nicht viel anders aus als heute.
Evtl. sogar gar nicht, oder auch doch - auf jeden Fall verdammt lange
Dauert auf jeden Fall lange. Aber die schwarzen Löcher werden sich irgendwann treffen.
 
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