Ah...nein, es gibt direkte Beobachtungen, dass die Spiralgalaxien schon quasi von Anfang an existierten. Die lange gängige Annahme, dass diese durch kollabierende Elliptische Galaxien entstanden sind, ist nicht mehr haltbar.
Bitte hier mal kurz lesen:
Mit Hilfe von ALMA haben Astronomen eine frühe Scheibengalaxie aus kaltem Gas aufgespürt
www.spektrum.de
Na ja, man sieht etwas und schließt sofort auf alles.
Erinnert an die Meldung, dass es Galaxien ohne dunkle Materie gib und daraus schloss man, dass es keine dunkle Materie gibt.
Letztens hab ich einem Artikel gelesen, in dem es darum ging, dass der Erdkern sich nicht (mehr) dreht.
Darauf meinten alle, dass die Annahme, wie das Erdmagnetfeld entsteht, völlig falsch ist und wir alle Maxwell Gleichungen gleich mit entsorgen sollten.
Muss ich die Neutrinos erwähnen, die man in Italien gemessen hatte und die schneller als das Licht waren und man daraufhin meinte, dass Einstein ein Trottel ist?
Ich habe keine Ahnung, wie Spiralgalaxien entstanden sind, aber suspekt ist die Sache schon. Wie kann die dunkle Materie exakt so verteilt sein, dass die Arme auch nach mehreren Umdrehungen stabil bleiben ohne dass es Störungen gibt?
Kugelgalaxien kann ich nachvollziehen. Elliptische Galaxien auch. Die Milchstraße wird sich auch verändern, wenn Andromeda angerauscht kommt.
Bei den Massen ist bei einer Akkretionsscheibe zumindest halbwegs erklärbar, woher das Schwarze Loch im Zentrum kam.
Im Prinzip wie eine Geburt eines Sonnensystems nur mit ungleich größerem Maßstab.
Halbwegs?
Hört sich eher nach Spekulation an.

Ich müsste mir die Papers mal anschauen, ob die sich nicht verrechnet haben.

Die Milchstraße hat ein Millionen Mal Sol schweres Schwarzes Loch. Bei Andromeda ist es größer. Wie groß das in der Magellanschen Wolke ist, weiß ich nicht.
Wir wissen einfach zu wenig über die Entstehung von Galaxien. Wie die dunkle Materie da wirklich mit wirkt. Vor allem müssen wir verstehen, was Schwerkraft wirklich ist
Letztens hab ich einen Vortrag von Harald Lesch gesehen, wo er was von schwarzen Löchern erklärt hatte. Direkt nach Einsteins Veröffentlichung hatte Karl Schwarzschild schon Lösungen für Einsteins Feldgleichungen.
Schwarzschild hatte die Lösungen für stationäre schwarze Löcher gefunden.
Aber für sich drehende schwarzen Löcher hat es 50 Jahre gedauert, eher Roy Kerr die entsprechenden Gleichungen gefunden hatte und die Kerr Metrik entwickelt hat.
Das ist eine lange Zeit und 60 Jahre später sind wir nicht wirklich weiter.
Dabei kann das doch nicht so schwer sein. Man muss nur vierdimensional denken.
Nun, große schwarze Löcher in Zentren von Galaxien =irgendwie nachvollziehbar
Für mich absolut nicht. Sie können nicht aus einem Stern mit 10 Milliarden Sonnenmassen entstanden sein. Sie müssen entweder angewachsen sein, was ich aber nicht annehmen kann, denn dann müssten sie ja eine Sonnenmasse pro Jahr gefuttert haben, wenn man annimmt, dass 40% der Masse in Energie umgewandelt wird.
Und mit anderen schwarzen Löchern verschmolzen ist auch so eine Sache. Die müssen sich erst mal finden.
Geklärt ist da meiner Meinung nach gar nichts.
stellare Schwarze Löcher = Kollabierung eines bestimmten %-Satzes von ausgebrannten Sternen = auch nachvollziehbar
Black Holes mit mehreren 1000 Sonnenmassen = da sehe ich nicht die Voraussetzungen
Die Sterne stehen viel zu weit auseinander, als dass einem stellaren Schwarzen Loch über die Mrd. von Jahren genug Nahrung zugeführt werden könnte.
Schwarzes Loch von einem Stern? Ja, absolut nachvollziehbar. 50 Sonnenmassen großer Stern müsste zum schwarzen Loch werden. Das verstehen wird. Das können wir problemlos berechnen.
Hundert Sonnenmassen großes schwarzes Loch? Ich kenne keins.
Tausend Sonnenmassen? Nichts.
Millionen Sonnenmassen? Jo, im Zentrum von Galaxien. Aber sind sie dahin gewandert, sind sie da entstanden oder gab es erst das schwarze Loch und dann die Galaxie oder umgekehrt?
Spielt die dunkle Materie eine Rolle bei der Entstehung der großen schwarzen Löchern?
Und wieso klumpt dunkle Materie nicht? Wenn sich Massen anziehen, muss auch dunkle Materie mit leuchtende Materie interagieren.
Na ja, was soll an da auch sehen können, wenn es neben einem stellaren Schwarzen Loch mit 3-15 Sonnenmassen durchaus gängige Riesensterne wie z. B. Beteigeuze mit ca. 20 Sol-Massen gibt, die schwerkraftechnisch stärker in Erscheinung treten.
Wenn man eine x-beliebige Galaxie von außen betrachtet, dürften somit die Riesensterne über Einsteinlinsen die schwächeren Signale eines Schwarzen Loches schlichtweg übertönen.
Riesensterne sind ja sichtbar. Wenn es aber so viele schwarze Löcher geben sollte, müsste es dann auch eine Konstellation geben, wo mehrere Löcher wie an einer Schnur aufgereiht geben, die das Licht verbiegen. Man müsste also irgendwo immer Einsteinlinsen sehen können.
Quasare sind zunächst nur Galaxien mit einem "aktiven Kern", wobei ein Schwarzes Loch augenscheinlich nur bedingt eine Rolle spielt:
Die Beobachtung des Quasars Q0957+561 legt nach David Shiga nahe, dass dieser kein Schwarzes Loch im Zentrum enthält.[6] Er wird durch die Forscher als ein Magnetospheric eternally collapsing object (kurz MECO) bezeichnet.
Sofern die Akkretionsscheibe über ein starkes Magnetfeld verfügt, wird ein kleiner Anteil des Materiestromes in zwei Teile gerissen und in Bahnen entlang der Feldlinien des Magnetfeldes gezwungen. Anschließend werden beide Ströme senkrecht zur Ebene der Akkretionsscheibe (einer auf jeder Seite) mit relativistischer Geschwindigkeit in die umgebende Galaxie und den weiteren Weltraum abgestoßen. Diese Jets können im Radiowellenlängenbereich beobachtet werden.
Ja, klassischer Quasar. Was soll denn die Materie so beeinflussen, wenn nicht eine große Massenansammlung?
Das, was du meinst, ist der Versuch Quasare zu erklären, ohne dass schwarze Löcher benötigt werden. Im Grunde genommen denkt man, dass jedes Objekt Magnetfelder erzeugt.. Neutronensterne machen das ja. Nur wie will man erklären, dass dort eine so große Masse hockt?
Also irgendwas um die 0,6 Mrd. Jahre nach dem Urknall gab es schon Schwarze Löcher mit 12,9 Mrd. Sonnenmassen?
Das ist ja auch mein Kritikpunkt an der aktuellen kosmologischen Forschung.
Wie können solche schwarzen Löchern in so kurzer Zeit (.haha

entstanden sein?
Ich halte es für ein Gerücht, dass Schwarze Löcher über die Jahr-Mrd. langsam anwachsen.
Manche eben mit mehreren Mrd. Sol-Massen, andere mit nur wenigen Mio.-Sol-Massen.
Die sind schon kurz nach dem Urknall (warum auch immer) entstanden und wenn es so wäre, liegt die Vermutung nahe, dass sich darin nicht nur "normale Masse" angesammelt hat.
Dunkle Materie klumpt ja nicht, heiß es immer. Aber wieso gibt es dunkle Materie nur im Halo einer Galaxie?
Nach der Logik müsste sich dunkle Materie gleichmäßig verteilen und wenn das nicht der Fall ist, muss sie irgendwo geblieben sein.