Der "Naturwissenschaften" Thread

Ich glaube dass das Universum unendlich groß ist.
Die Expansion wird immer weiter gehen.
Und irgendwann wird es sehr dunkel.
 
Ja ganz interessant. Wobei der Titel suggeriert das es keine dunkle Materie gibt.
@RyzA:
Im Moment ist dunkle Materie wie Dunkle Energie schlichtweg eine mathematische Größe, weil u. a. die festgestellten Bewegungen der Galaxien nicht mit ermittelten Masse der Galaxien übereinstimmt.
Es gibt Indizien, aber keinen Beweis.
Massenbestimmung hat ganz viel mit Entfernungsmessung zu tun.
Das macht man so (einfach erklärt):
Problem, wenn in unserer bisherigen Entfernungsbestimmung mit "Standardkerzen" ein Messfehler von ca. 8-10% drinnen wäre, bedeutet dies:
Bei 8% näher = man braucht zumindest keine Dunkle Materie mehr, um die Bewegungen der Galaxien zu erklären.
Wenn 8% weiter weg = Houston, wir haben ein Problem, wir brauchen noch viiieeel mehr DM.
 
Bei 8% näher = man braucht zumindest keine Dunkle Materie mehr, um die Bewegungen der Galaxien zu erklären.
Dunkle Materie ist aber auch wichtig um die Struktur von Galaxien zu erklären.

Edit:

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Zuletzt bearbeitet:
Im Moment ist dunkle Materie wie Dunkle Energie schlichtweg eine mathematische Größe, weil u. a. die festgestellten Bewegungen der Galaxien nicht mit ermittelten Masse der Galaxien übereinstimmt.
Es gibt Indizien, aber keinen Beweis.
Die dunkle Materie wird gebraucht um überhaupt die Entstehung von Galaxien erklären zu können. Den Beleg für die dunkle Materie liefert die Schwankungen der Hintergrundstrahlung.
Das ist ja heute auch das Problem. Die dunkle Materie ist zwingend in der Kosmologie, aber noch kann man kein Teilchen nachweisen. Meiner Meinung nach eine Frage der Zeit und deutlich näher als eine Erklärung für die dunkle Energie.

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Ich bin fest davon überzeugt das es dunkle Materie gibt.
Auch wenn man sie schwer vor allem direkt nachweisen kann.
Indirekt ja schon.
 
Bin da mittlerweile zwiegespalten, einfach weil man trotz relativ großen Aufwand nicht wirklich was findet was die beobachtbaren Masse Diskrepanzen wirklich erklären könnte.

Und prinzipiell fände ich sowas wie mond eigentlich spannender als einfach nur einen Haufen Masse den wir einfach nicht sehe.

Aber das wird sich hoffentlich noch aufklären, am besten zu unseren Lebzeiten noch ^^
 
Bin da mittlerweile zwiegespalten, einfach weil man trotz relativ großen Aufwand nicht wirklich was findet was die beobachtbaren Masse Diskrepanzen wirklich erklären könnte.
Das Dilemma ist halt, dass eine kosmologische Theorie ohne dunkle Materie die Beobachtungen nicht erklären kann. Ergo muss es da irgendwo eine Masse geben, die wir nicht sehen können. Und diese unbekannte Masse muss entstanden sein, bevor es die sichtbare Materie im Universum gab.
Ich bin davon überzeugt, dass man sie finden wird, wenn man besser versteht, wie Gravitation überhaupt funktioniert. Also eine Theorie, die über die allgemeine Relativitätstheorie hinaus geht.
 
Ich bin davon überzeugt, dass man sie finden wird, wenn man besser versteht, wie Gravitation überhaupt funktioniert. Also eine Theorie, die über die allgemeine Relativitätstheorie hinaus geht.
Immerhin hat man schon Gravitationswellen nachgewiesen. Ist nur die Frage ob es auch Gravitonen gibt.
Laut Welle/Teilchen Dualismus muß es ja immer beides geben.
Aber weiß nicht ob man das auch auf die Gravitation anwenden kann. Weil es ja eine Eigenschaft des Raumes ist.
Ich glaube in der Theorie der Quantengravitation wird der Raum quantisiert. Aber das verstehe ich nicht ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immerhin hat man schon Gravitationswellen nachgewiesen. Ist nur die Frage ob es auch Gravitonen gibt.
Laut Welle/Teilchen Dualismus muß es ja immer beides geben.
Öhm, da bringst du was durcheinander.
Der Welle Teilchen Dualismus bezieht sich auf atomare Teilchen, ein Photon ist gleichzeitig eine Welle oder ein Teilchen, das gilt ebenso für das Elektron oder das Proton. Selbst für Moleküle wurde der Welle Teilchen Dualismus nachgewiesen und auch makroskopische Dinge wie eine Katze :D haben einen Welle Teilchen Dualismus. Allerdings ist die Wellenlänge so gering, dass man ihn niemals nachweisen kann.
Ein Graviton ist ein hypothetisches Austauschteilchen der Gravitation. Die Quantenfeldgleichungen setzen zwingend ein Kraftaustauschteilchen voraus, Für die starke, die schwache und elektromagnetische Wechselwirkung wurden diese Teilchen nachgewiesen.
Gravitationswellen wurden von der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt und nachgewiesen.
Das ist ja eben das Problem. Die ART braucht kein Kraftaustauschteilchen, Gravitation ist eine Eigenschaft der Raumzeit. Die Quantenphysik braucht dringend das Kraftaustauschteilchen, sonst funktioniert sie nicht.

Aber weiß nicht ob man das auch auf die Gravitation anwenden kann. Weil es ja eine Eigenschaft des Raumes ist.
Ich glaube in der Theorie der Quantengravitation wird der Raum quantisiert. Aber das verstehe ich nicht ganz.
Der Raum soll ja laut der schleifenquantengravitation auf der kleinsten ebene quantisiert sein. also bei der Planck länge. Aber messen kann man derartig kleine Längenausmaße nicht, man kann sie nur berechnen,
 
Öhm, da bringst du was durcheinander.
Der Welle Teilchen Dualismus bezieht sich auf atomare Teilchen, ein Photon ist gleichzeitig eine Welle oder ein Teilchen, das gilt ebenso für das Elektron oder das Proton. Selbst für Moleküle wurde der Welle Teilchen Dualismus nachgewiesen und auch makroskopische Dinge wie eine Katze :D haben einen Welle Teilchen Dualismus. Allerdings ist die Wellenlänge so gering, dass man ihn niemals nachweisen kann.
Ich glaube du verwechselst auch was. Schrödingers Katze war eine ganze andere Thematik. ;)
 
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